Der Opiumhandel - Britanniens schmutziger Trick
Das Kanton-System wurde für Briten zum Problem: Sie brauchten immer mehr chinesischen Tee, aber Chinesen wollten keine britischen Waren. Silber floss massenhaft nach China - eine katastrophale Handelsbilanz!
Britanniens Lösung? Opium-Export aus Britisch-Indien! Obwohl Opiumhandel in China verboten war, schmuggelten die Briten die Droge ins Land. Sie wurden zu den größten Drogenhändlern der Welt.
Die Folgen für China waren verheerend: Drogenabhängigkeit breitete sich aus, Silber floss jetzt für Opium ab statt ins Land, Kupfermünzen verloren an Wert. Die chinesische Wirtschaft brach zusammen.
Kaiser Daoguang erklärte dem Opiumhandel den Krieg: Todesstrafe für Händler, Boote zerstört, Opiumbestände vernichtet. Sein Beauftragter Lin Zexu spülte tonnenweise Opium ins Meer.
Die Antwort der Briten? Sie schickten eine Kriegsflotte nach China. Der erste Opiumkrieg begann - und mit ihm Chinas Abstieg zur Halbkolonie.
Wendepunkt der Geschichte: Aus einem Drogenkonflikt wird der Beginn der westlichen Dominanz über China.