Deutschland nach 1945: Von der Besatzung zur Teilung
Die Deutschland nach 1945 Zusammenfassung beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach der bedingungslosen Kapitulation am 7. Mai 1945 übernahmen die alliierten Siegermächte die Kontrolle über Deutschland. Die Pläne der Alliierten für Deutschland nach 1945 wurden bereits auf den Konferenzen von Jalta (Februar 1945) und Potsdam (Juli/August 1945) festgelegt.
Die wichtigsten Maßnahmen der Alliierten waren die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und die Durchführung der "4 Ds": Denazifizierung, Demilitarisierung, Demokratisierung und Dezentralisierung. Berlin wurde ebenfalls in vier Sektoren aufgeteilt und stand unter gemeinsamer alliierter Kontrolle. Der Alliierte Kontrollrat sollte als oberstes Regierungsorgan fungieren.
Hinweis: Die Einstimmigkeitsklausel im Alliierten Kontrollrat führte durch das sowjetische Vetorecht häufig zur Blockade wichtiger Entscheidungen.
Die Nachkriegszeit Deutschland war geprägt von extremer Not. Die Bevölkerung litt unter Hunger, Wohnungsnot und dem Zusammenbruch der Infrastruktur. Besonders dramatisch war die Situation der Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Die sogenannten "Trümmerfrauen" leisteten einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau der zerstörten Städte.











































