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Die Kaiserfrage: König Friedrich Wilhelm IV und seine "private" Haltung

Die Kaiserfrage: König Friedrich Wilhelm IV und seine "private" Haltung

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Die Kaiserfrage: König Friedrich Wilhelm IV und seine "private" Haltung

 Analyse des privaten Briefs von König Friedrich Wilhelm IV. zur Kaiserfrage:
Im Auszug des nicht öffentlichen Briefs von König Friedrich Wi

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Analyse des privaten Briefs von König Friedrich Wilhelm IV. zur Kaiserfrage

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Analyse des privaten Briefs von König Friedrich Wilhelm IV. zur Kaiserfrage: Im Auszug des nicht öffentlichen Briefs von König Friedrich Wilhelm IV. an seinen Freund Christian Bunsen - eine Primärquelle vom 13. Dezember 1848 – gibt Friedrich Wilhelm seine kritische und ablehnende Haltung anlässlich der sich abzeichnenden Kaiserwahl durch das Frankfurter Paulskirchenparlament während der Deutsche Revolution von 1848/49 an. Wobei der preußische König die Ablehnung der Kaiserwürde rechtfertigt. Der Auszug aus dem Brief lässt sich in drei Abschnitte unterteilen. Im ersten Abschnitt (Zeile 4 bis 13) beginnt er zu erläutern, was eine „Krone" für ihn ausmache. So störe ihn an dem Angebot des Paulskirchenparlaments nicht, dass die Kaiserernennung ein Bruch mit der bisherigen Tradition der Königswahl durch Kurfürsten ist (Zeile 4 f.), sondern, dass er, als Teil des Adelsgeschlechts der Hohenzollern, nur ein von Gott gewollter Kaiser sein könne (Zeile 8 bis 13). Von Zeile vierzehn bis achtzehn betont er seine Verachtung gegenüber der Revolution von 1848 (Zeile 16 ff.). Die Kaiserwürde als Ergebnis der Revolution, mit dem Verweis auf die fehlende Legitimation der anbietenden Institution als Verkehrung der Stellung von Obrigkeit und Untertanen, hätte für ihn nicht den gleichen Stellenwert wie die legitime Krone seiner Vorfahren, der Hohenzollern (Zeile 16 f.) oder, die der anderen Adligen (Zeile 11 f.). König Friedrich Wilhelm IV. geht...

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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