Die DNVP in der Weimarer Republik: Geschichte und Bedeutung
Die Deutsche Nationale Volkspartei (DNVP) wurde am 24. November 1918 als Nachfolgerin verschiedener nationalkonservativer Parteien gegründet. Unter der Führung von Oskar Hergt entwickelte sich die Partei zu einer der einflussreichsten politischen Kräfte der Weimarer Republik. Die DNVP Gründung erfolgte in einer Zeit großer politischer Umbrüche, direkt nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.
Die ideologische Ausrichtung der DNVP war stark nationalistisch und monarchistisch geprägt. Als wichtige DNVP Politiker sind neben Oskar Hergt auch Alfred Hugenberg zu nennen, der die Partei ab 1928 führte und sie auf einen zunehmend radikaleren Kurs brachte. Die Partei vertrat dabei deutlich antisemitische Positionen und lehnte die Weimarer Republik grundsätzlich ab.
Definition: Die DNVP war eine nationalkonservative Partei der Weimarer Republik, die monarchistische und völkische Ideale vertrat und die parlamentarische Demokratie ablehnte.
Bei den Reichstagswahlen 1924 bis 1933 erzielte die DNVP zunächst beachtliche Erfolge. Besonders bei der Reichstagswahl 1924 Dezember konnte die Partei mit 20,5% der Stimmen eines ihrer besten Ergebnisse erzielen. Die Partei nutzte dabei geschickt die Dolchstoßlegende in ihrer Propaganda.











