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Entwicklung der Demokratie in Athen

Entwicklung der Demokratie in Athen

 Zeitliche Einordnung:
•,,dunklen Jahrhunderte" grob von ca 1200-800 (1050-750) v Chr.
Archiaisches Zeitalter von 800-500 v Chr.
Klassische

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Zeitliche Einordnung: •,,dunklen Jahrhunderte" grob von ca 1200-800 (1050-750) v Chr. Archiaisches Zeitalter von 800-500 v Chr. Klassische Epoche um 500-366 v Chr. ● Entwicklung der Demokratie in Athen Was geschah in dieser Zeit und wodurch? die griechische Kolonisation Die Hauptursache der Gründung von Kolonien war das nicht mehr ausreichende Ackerland. Zudem nimmt die Bevölkerung ab 800v Chr enorm zu, weshalb nicht mehr genügend Nahrung angebaut werden kann => eine große wirtschaftliche Not. Um dieser Not zu entkommen, verlassen viele Griechen ihre Heimatstadt freiwillig. Später allerdings werden Kolonien auch angelegt, um den Handel zu fördern und um an begehrte Rohstoffe zu gelangen. Die Folgen der Kolonisation sind, sowohl in den Mutterstädten als auch in den Kolonien, ein erheblich steigender Handel und eine blühende Wirtschaft. Zudem werden demokratische Tendenzen verstärkt und die griechische Kultur breitet sich bedeutend aus. ● ● Im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. verbreitete sich die Regierungsform der Tyrannis (Alleinherrschaft) ->Mächtiger Aristokrat übernahm die vollständige Macht innerhalb der Polis, sicherte seine Macht militärisch ab und unterstützte sich mit anderen Tyrannen. => keine rechtliche Grundlage, sondern rein machtpolitisch! Folgen waren Zwang und Unterdrückung. Etwa 800 v Chr wurde in Athen die Königsherrschaft Monarchie durch die Adelsherrschaft Aristokratie verdrängt => Herausbildung einer „Demokratie“ in der Polis Athen ∙Die Krise in 7. Jahrhundert v Chr. 1. Nahrungsmittelknappheit, Landmangel und Erbteilung -> setzte vor allem den Kleinbauern zu => Schuldknechtschaft Folglich...

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verstärkten die aufgenommen Schulden und Hypotheken die Schere zwischen adligen Großgrundbesitzern und armen Kleinbauern enorm. 2. Ausweitung der Siedlungsbereiche und Entwicklung der Geldwirtschaft -> zu Wohlstand gekommene Kaufleute und Handwerker veranlagten nach politischer Mitsprache 3. innerhalb der Adelsschicht kam es zunehmend zu Rivalitäten um Macht und Einfluss Die Macht liegt ausschließlich bei den adligen Oberschicht (Aristokratie), was zur sozialen Krise führt. Allerdings gibt es so starke Spannungen, dass der Adel Angst hat, seine Herrschaft zu verlieren. (Drakon 621/20 v Chr entzog dem Adel das Recht auf Blutrache, verschärft die Strafmaße, ließ die geltenden Gesetze auf öffentlichen Tafeln schriftlich fixieren) • die Reformen des Solon. 594 v Chr Die sozialen Gegensätze verringerten sich allerdings durch Drakon nicht. Der Areopag berief Solon, um die sozialen Spannungen dauerhaft abzubauen und eine politische Ordnung zu schaffen. Sowohl Adel als auch Bauern hatten hohe Erwartungen von ihm, welchen er gerecht wurde: • versklavte Bauern werden freigelassen ● ● der Adel behält seinen Besitz Schulden der Bauern werden gestrichen Verbot der Schuldknechtschaft bereits verkaufte Sklaven werden zurückgekauft Zudem sollte er die politische Mitwirkung der Bürger festlegen. Dazu teilte er die Bevölkerung nach ihrem Gehalt in 4 Klassen ein. Nur die Angehörigen der beiden oberen Klassen hatten Zugang zu den höchsten Ämtern => TIMOKRATIE. Der Areopag bestimmte weiterhin die Politik, musste sich aber dennoch seine Macht mit den anderen Institutionen teilen. Rat der 400 (nur reiche Mitglieder, da es ein ehrenamtliches Amt ist) Das Volk von Athen (ehemaliges Archontengericht) 9 Archonten Staatsoberhäupter, oberster Priester, Feldherr nur aus der 1. Klasse für ein Jahr gewählt Volksversammlung gewählt aus den oberen 3 Klassen 1. Klasse. 2. Klasse - 3. Klasse + 4. Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte Areopag Heer Reiter Hopliten] Leichtbewaffnete Matrosen gewählt aus allen 4 Klassen Volksgericht Oligarchie mit Tyrannis von Peisistratos Durch wiederholte Unruhen gelang es Peisistratos mit einem Söldnerheer 546 v Chr die Akropolis zu besetzen und erneut eine Tyrannis zu errichten. ● • Das Land verbannter Adliger wurde unter Bauern aufgeteilt > Verbesserung der Existenzgrundlage der Bauern Es gab einen wirtschaftlicher Aufschwung durch staatliche Aufträge für den Bau von Tempeln, Hafenanlagen, Straßen...(förderte Handel und Gewerbe) •Solonische Verfassung blieb zwar bestehen, aber die wichtigsten Ämter wurden mit seinen Anhängern besetzt •Erst durch den Sturz der beiden Söhne (510 v.Chr. Verbannung Hippias, 514 v Chr Ermordung Hipparchos) wird der Adel in seiner Macht endgültig gebrochen ● • die Reformen des Kleisthenes 508/507 v Chr Nachdem die Söhne des Peisistratos gestürzt wurden, setzte sich Kleisthenes mit einem Reformpaket durch. Er fuhr nach Solon damit fort, Attika politisch neu zu gestalten: ● die Timokratie wurde aufgelöst, stattdessen begann die Demokratie er teilte das Territorium neu ein, womit sich die Macht des Adels einschränkte • Kleisthenes führte Demen (Gemeinden) ein, die von einem Art Bürgermeister geleitet wurden • er teilte Attika in 3 Teile (Stadt, Binnenland,Küste), und jeden Teil davon wiederum in 10 Einheiten (Tritten) • aus 3 Tryttien, die aus 3 verschiedenen Teilen Attikas bestanden, entsteht eine Phyle, die wiederum in Demen eingeteilt wurde • -> durch die neue Phylenordnung wurden die Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Adligen und Bauern aufgelöst ● ● Die Bindungen der Adeligen zur athenischen Bevölkerung waren durch die Neueinteilung Attikas endgültig zerstört, weshalb sie keine landschaftlichen Sondereinflüsse und Vorrechte mehr hatten und Attika im aristokratischen Sinne vermischt war. der Rat der 400 wurde zum Rat der 500 erweitert ● • Kleisthenes führt das Scherbengericht ein -> es sollte eine neue Tyrannis verhindern Mit seiner Reform gilt Kleisthenes als maßgebender Wegbereiter der athenischen Demokratie. Die Phylen vermittelten außerdem ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, festigten die Staatlichkeit und machten Athen zum Lebensmittelpunkt. Seine Reformen basieren auf der Isonomie, welche den eingeführten Grundsatz der politischen Gleichheit aller Staatsbürger Athens bedeutet. Volksgericht Los ● Prytanie 50 Ratsherren für je 36 Tage (regierendes Zehntel des Rates) Rat der 500 (50 je Phyle = 500) entsenden durch Losentscheidung (aus allen 4 Klassen) Volksversammlung Bürger von Athen in 10 Phylen Areopag (nur Blutsgerichtsanteil) Ü a n S Frauen, Fremde, Sklaven ohne politische Rechte d d wählt t e 9 Archonten (nur aus 1. und 2. Klasse gewählt) Oberbefehl 10 Strategen Heer • die Perserkriege 500-479 v Chr Die Abwehr der persischen Expansion war entscheidend für die Weiterentwicklung der attischen Demokratie -> Griechenland gewann und behauptete seine Freiheit -> das gestärkte Selbstbewusstsein + das Flottenprogramm des Themistokles förderten die Entwicklung der Demokratie •Athen wird zur Seemacht, die athenische Politik wird zur Grossmachtpolitik und die Demokratie setzt sich damit durch die Reformen des Themistokles 487/486 v Chr Themistokles setzte Verfassungsänderungen zum Verringern der Macht der Archonten durch-> nur bestimmte Kandidaten konnten für den höchsten Beamtenposten ausgelost werden •das Scherbengericht ging von Rat der 500 auf das gesamte Volk über •Perikläisches Zeitalter 461-429 v Chr Unter Perikles ist Athen absolut in seiner Blütezeit. Zum einen wird innenpolitisch die Verfassung vollendet, zum anderen hat Athen außenpolitisch seine größte Machtentfaltung. • zusammen mit dem Adligen entzog er 462 v chr den Areopag die Aufsicht über die Beamten + Vetorecht gegen Beschlüsse der Volksversammlung ● • Durch die Einführung von Diäten ermögliche er ärmere Athenern Zugang zu politischen Ämtern • Zudem wurde eine Bezahlung für politische Ämter und Archontenamt für die 3. Einkommensklasse eingeführt ● • Perikles hat sehr viel Macht, aber die demokratischen Regeln werden eingehalten • Sein Erfolg gelang ihm neben seinen militärischen Erfolgen gegen die Perser und Sparta vor allem durch seiner Redebegabung Warum fanden diese Änderungen statt? Es entwickelte sich eine gesellschaftliche Krise, da die ständigen Erbteilungen und Missernten die Bauern zur Schuldknechtschaft zwangen. Wenn sie die Schulden allerdings nicht bezahlen konnten, wurden sie versklavt. Dies förderte den sozialen Konflikt zwischen arm und reich. Außerdem durfte nur der Adel in der Politik mitreden und das störte die anderen Menschen. Wer war direkt oder indirekt an diesen Änderungen beteiligt? Solon ● ● ● ● Themistokles Perikles Ephialtes Kleisthenes der Adel freie Bürger Welche Folgen hatten diese Änderungen für Athen? Das Endresultat der zahlreichen Reformen und Machtkämpfen war die attische Demokratie. Es mochten an die 40.000 im 5. Jahrhundert sein, die das Recht besaßen, in der Volksversammlung mitzuwirken und die für Aufgaben in der Selbstverwaltung der Demen, in den Volksgerichten, im Rat der 500 und in den verschiedensten Ämtern in Frage kamen. ● die Vollversammlung war die Kerninstitution der attischen Demokratie • Jeder in der Volksversammlung Anwesende war nicht nur abstimmungsberechtigt, sondern besaß auch gleiches Rederecht => besonders herausstechendes Merkmal der Freiheit in der Demokratie • Der Rat der 500 war das politische Organ ● -> Aufsichtsfunktion über die Beamten, Beschlussanträge für die Volksversammlung, • Die Bürger Athens (mit Ausnahme von Frauen, Sklaven und Metöken) übten die volle Gesetzgebungs-, Regierungs-, Kontroll- und Gerichtsgewalt aus • Das Scherbengericht verhalf zur Verbannung möglicher Machthungrigen Gegnern

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Zeitliche Einordnung: •,,dunklen Jahrhunderte" grob von ca 1200-800 (1050-750) v Chr. Archiaisches Zeitalter von 800-500 v Chr. Klassische Epoche um 500-366 v Chr. ● Entwicklung der Demokratie in Athen Was geschah in dieser Zeit und wodurch? die griechische Kolonisation Die Hauptursache der Gründung von Kolonien war das nicht mehr ausreichende Ackerland. Zudem nimmt die Bevölkerung ab 800v Chr enorm zu, weshalb nicht mehr genügend Nahrung angebaut werden kann => eine große wirtschaftliche Not. Um dieser Not zu entkommen, verlassen viele Griechen ihre Heimatstadt freiwillig. Später allerdings werden Kolonien auch angelegt, um den Handel zu fördern und um an begehrte Rohstoffe zu gelangen. Die Folgen der Kolonisation sind, sowohl in den Mutterstädten als auch in den Kolonien, ein erheblich steigender Handel und eine blühende Wirtschaft. Zudem werden demokratische Tendenzen verstärkt und die griechische Kultur breitet sich bedeutend aus. ● ● Im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. verbreitete sich die Regierungsform der Tyrannis (Alleinherrschaft) ->Mächtiger Aristokrat übernahm die vollständige Macht innerhalb der Polis, sicherte seine Macht militärisch ab und unterstützte sich mit anderen Tyrannen. => keine rechtliche Grundlage, sondern rein machtpolitisch! Folgen waren Zwang und Unterdrückung. Etwa 800 v Chr wurde in Athen die Königsherrschaft Monarchie durch die Adelsherrschaft Aristokratie verdrängt => Herausbildung einer „Demokratie“ in der Polis Athen ∙Die Krise in 7. Jahrhundert v Chr. 1. Nahrungsmittelknappheit, Landmangel und Erbteilung -> setzte vor allem den Kleinbauern zu => Schuldknechtschaft Folglich...

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Sowohl Adel als auch Bauern hatten hohe Erwartungen von ihm, welchen er gerecht wurde: • versklavte Bauern werden freigelassen ● ● der Adel behält seinen Besitz Schulden der Bauern werden gestrichen Verbot der Schuldknechtschaft bereits verkaufte Sklaven werden zurückgekauft Zudem sollte er die politische Mitwirkung der Bürger festlegen. Dazu teilte er die Bevölkerung nach ihrem Gehalt in 4 Klassen ein. Nur die Angehörigen der beiden oberen Klassen hatten Zugang zu den höchsten Ämtern => TIMOKRATIE. Der Areopag bestimmte weiterhin die Politik, musste sich aber dennoch seine Macht mit den anderen Institutionen teilen. Rat der 400 (nur reiche Mitglieder, da es ein ehrenamtliches Amt ist) Das Volk von Athen (ehemaliges Archontengericht) 9 Archonten Staatsoberhäupter, oberster Priester, Feldherr nur aus der 1. Klasse für ein Jahr gewählt Volksversammlung gewählt aus den oberen 3 Klassen 1. Klasse. 2. Klasse - 3. Klasse + 4. Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte Areopag Heer Reiter Hopliten] Leichtbewaffnete Matrosen gewählt aus allen 4 Klassen Volksgericht Oligarchie mit Tyrannis von Peisistratos Durch wiederholte Unruhen gelang es Peisistratos mit einem Söldnerheer 546 v Chr die Akropolis zu besetzen und erneut eine Tyrannis zu errichten. ● • Das Land verbannter Adliger wurde unter Bauern aufgeteilt > Verbesserung der Existenzgrundlage der Bauern Es gab einen wirtschaftlicher Aufschwung durch staatliche Aufträge für den Bau von Tempeln, Hafenanlagen, Straßen...(förderte Handel und Gewerbe) •Solonische Verfassung blieb zwar bestehen, aber die wichtigsten Ämter wurden mit seinen Anhängern besetzt •Erst durch den Sturz der beiden Söhne (510 v.Chr. Verbannung Hippias, 514 v Chr Ermordung Hipparchos) wird der Adel in seiner Macht endgültig gebrochen ● • die Reformen des Kleisthenes 508/507 v Chr Nachdem die Söhne des Peisistratos gestürzt wurden, setzte sich Kleisthenes mit einem Reformpaket durch. Er fuhr nach Solon damit fort, Attika politisch neu zu gestalten: ● die Timokratie wurde aufgelöst, stattdessen begann die Demokratie er teilte das Territorium neu ein, womit sich die Macht des Adels einschränkte • Kleisthenes führte Demen (Gemeinden) ein, die von einem Art Bürgermeister geleitet wurden • er teilte Attika in 3 Teile (Stadt, Binnenland,Küste), und jeden Teil davon wiederum in 10 Einheiten (Tritten) • aus 3 Tryttien, die aus 3 verschiedenen Teilen Attikas bestanden, entsteht eine Phyle, die wiederum in Demen eingeteilt wurde • -> durch die neue Phylenordnung wurden die Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Adligen und Bauern aufgelöst ● ● Die Bindungen der Adeligen zur athenischen Bevölkerung waren durch die Neueinteilung Attikas endgültig zerstört, weshalb sie keine landschaftlichen Sondereinflüsse und Vorrechte mehr hatten und Attika im aristokratischen Sinne vermischt war. der Rat der 400 wurde zum Rat der 500 erweitert ● • Kleisthenes führt das Scherbengericht ein -> es sollte eine neue Tyrannis verhindern Mit seiner Reform gilt Kleisthenes als maßgebender Wegbereiter der athenischen Demokratie. Die Phylen vermittelten außerdem ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, festigten die Staatlichkeit und machten Athen zum Lebensmittelpunkt. Seine Reformen basieren auf der Isonomie, welche den eingeführten Grundsatz der politischen Gleichheit aller Staatsbürger Athens bedeutet. Volksgericht Los ● Prytanie 50 Ratsherren für je 36 Tage (regierendes Zehntel des Rates) Rat der 500 (50 je Phyle = 500) entsenden durch Losentscheidung (aus allen 4 Klassen) Volksversammlung Bürger von Athen in 10 Phylen Areopag (nur Blutsgerichtsanteil) Ü a n S Frauen, Fremde, Sklaven ohne politische Rechte d d wählt t e 9 Archonten (nur aus 1. und 2. Klasse gewählt) Oberbefehl 10 Strategen Heer • die Perserkriege 500-479 v Chr Die Abwehr der persischen Expansion war entscheidend für die Weiterentwicklung der attischen Demokratie -> Griechenland gewann und behauptete seine Freiheit -> das gestärkte Selbstbewusstsein + das Flottenprogramm des Themistokles förderten die Entwicklung der Demokratie •Athen wird zur Seemacht, die athenische Politik wird zur Grossmachtpolitik und die Demokratie setzt sich damit durch die Reformen des Themistokles 487/486 v Chr Themistokles setzte Verfassungsänderungen zum Verringern der Macht der Archonten durch-> nur bestimmte Kandidaten konnten für den höchsten Beamtenposten ausgelost werden •das Scherbengericht ging von Rat der 500 auf das gesamte Volk über •Perikläisches Zeitalter 461-429 v Chr Unter Perikles ist Athen absolut in seiner Blütezeit. Zum einen wird innenpolitisch die Verfassung vollendet, zum anderen hat Athen außenpolitisch seine größte Machtentfaltung. • zusammen mit dem Adligen entzog er 462 v chr den Areopag die Aufsicht über die Beamten + Vetorecht gegen Beschlüsse der Volksversammlung ● • Durch die Einführung von Diäten ermögliche er ärmere Athenern Zugang zu politischen Ämtern • Zudem wurde eine Bezahlung für politische Ämter und Archontenamt für die 3. Einkommensklasse eingeführt ● • Perikles hat sehr viel Macht, aber die demokratischen Regeln werden eingehalten • Sein Erfolg gelang ihm neben seinen militärischen Erfolgen gegen die Perser und Sparta vor allem durch seiner Redebegabung Warum fanden diese Änderungen statt? Es entwickelte sich eine gesellschaftliche Krise, da die ständigen Erbteilungen und Missernten die Bauern zur Schuldknechtschaft zwangen. Wenn sie die Schulden allerdings nicht bezahlen konnten, wurden sie versklavt. Dies förderte den sozialen Konflikt zwischen arm und reich. Außerdem durfte nur der Adel in der Politik mitreden und das störte die anderen Menschen. Wer war direkt oder indirekt an diesen Änderungen beteiligt? Solon ● ● ● ● Themistokles Perikles Ephialtes Kleisthenes der Adel freie Bürger Welche Folgen hatten diese Änderungen für Athen? Das Endresultat der zahlreichen Reformen und Machtkämpfen war die attische Demokratie. Es mochten an die 40.000 im 5. Jahrhundert sein, die das Recht besaßen, in der Volksversammlung mitzuwirken und die für Aufgaben in der Selbstverwaltung der Demen, in den Volksgerichten, im Rat der 500 und in den verschiedensten Ämtern in Frage kamen. ● die Vollversammlung war die Kerninstitution der attischen Demokratie • Jeder in der Volksversammlung Anwesende war nicht nur abstimmungsberechtigt, sondern besaß auch gleiches Rederecht => besonders herausstechendes Merkmal der Freiheit in der Demokratie • Der Rat der 500 war das politische Organ ● -> Aufsichtsfunktion über die Beamten, Beschlussanträge für die Volksversammlung, • Die Bürger Athens (mit Ausnahme von Frauen, Sklaven und Metöken) übten die volle Gesetzgebungs-, Regierungs-, Kontroll- und Gerichtsgewalt aus • Das Scherbengericht verhalf zur Verbannung möglicher Machthungrigen Gegnern