Die Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union
Die Geschichte der EU kurzfassung beginnt in den frühen 1920er Jahren mit der Gründung des Völkerbundes. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) als direkter Vorläufer der heutigen EU gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland.
Definition: Die Montanunion war der erste Zusammenschluss europäischer Staaten zur gemeinsamen Kontrolle der Kohle- und Stahlproduktion mit dem Ziel, den Frieden in Europa zu sichern.
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft Gründung erfolgte 1957 durch die Unterzeichnung der Römischen Verträge. Parallel dazu wurde die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) ins Leben gerufen. Ein wichtiger Meilenstein war die Abschaffung der Binnenzölle 1968, wodurch der EU-Binnenmarkt zum größten Handelsraum der Welt wurde.
Highlight: Die wichtigsten Erweiterungen der EU:
- 1973: Norderweiterung (Großbritannien, Dänemark, Irland)
- 1981: Erste Süderweiterung (Griechenland)
- 1986: Zweite Süderweiterung (Spanien, Portugal)











