Französische Revolution

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Französische Revolution

 1. KRISE DES ANCIEN REGIME
König (Monarch):
- Finanzkrise durch Kriege, Hofhaltung, Zinslast, Wunsch nach Steuerreform
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Themen: - Ablauf, Ursachen, Anlässe der Revolution - Drei Revolutionsebenen - Napoleon - Herrschaft der Jakobiner

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1. KRISE DES ANCIEN REGIME König (Monarch): - Finanzkrise durch Kriege, Hofhaltung, Zinslast, Wunsch nach Steuerreform 1. Stand (Klerus; 0,5% der Bevölkerung): - Privilegien, Steuerfreiheit 2. Stand (Adel; 1,5% der Bevölkerung): 3. Stand (=98%): Großbürger: - wirtschaftliche Macht, keine politischen Rechte Bildungsbürger: - Ideen der Aufklärung, Gewaltenteilung, Menschenrechte Kleinbürger: - Konkurrenz durch Manufakturen, hohe Steuerlast, Verarmung Bauern: - hohe Feudallasten, Steuern und Dienste, Missernten, Verelendung 2. URSACHEN DER REVOLUTION - Schwindendes Vertrauen in die Monarchie - enormes Ansteigen der Staatsschulden → drohender Staatsbankrott S - adliger Widerstand gegen alle Reformen des Königs - Forderungen des Bürgertums nach Mitbestimmung A IRTSCHAF - Luxusleben, Privilegien, Steuerfreiheit, politische Machtlosigkeit E - Ungleiche Lastenverteilung im Staat - willkürliches Rechtssystem - Schhwächung des Absolutismus - Ausbreitung kapitalistischer Wirtschaftsformen. A - Ansteigen von Bodenpreisen und Pachtzinsen - Sinken der Reallöhne A - Missernten, Wirtschaftskrise in den 1780er-Jahren → Anstieg der Brotpreise - Verarmung von Lohnempfängern G-Starkes Bevölkerungswachstum - Soziale Spannungen - wirtschaftlicher Aufstieg des Bürgertums ohne politische Mitsprache Ĕ - bäuerlicher Widerstand gegen Feudalherren → Feudalsystem: Abgabenlast, Leibeigenschaft L - Armut in den städtischen Unterschichten, Hungerrevolten L - mangelhafte Versorgung der Bevölkerung: Hungersnöte S C Infragestellen der Ständeordnung: Verbreitung der Ideen der Aufklärung - Privilegien des Adels - religiöse Unterdrückung T - Bevölkerungsentwicklung 3. ANLÄSSE DER REVOLUTION - Finanzkrise des Staates - Schwacher König (unentschlossen, unkalkulierbar) - Forderungen von Adel und Bürgertum - Militärische Bedrohung - Nahrungsmittelknappheit 4. FORDERUNGEN (+ BEGRÜNDUNG) DER STÄNDE 4.1 KÖNIG (MONARCH) Forderungen: - Finanznot beseitigen - Adel besteuern Begründung: - Sicherung der alten Ordnung...

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und des absolutistischen Herrschersystems - göttliche Legitimation 4.3 DRITTER STAND (BÜRGER) Forderungen: - Privilegien abschaffen - politische Mitsprache Volkssouveränität - Wirtschaftsliberalismus (Großbürgertum) Kleinbürger/Unterschichten: - bezahlbare Brotpreise - Arbeit und höhere Löhne Begründung: - Anteil an Gesamtbevölkerung - Leistungen - Vernunft - Existenznöte (Hunger) 4.2 ERSTER & ZWEITER STAND Forderungen: - geistlicher und weltlicher Adel - Privilegien sichern - Königsmacht weiter einschränken - Ständestaat - Anhänger der Aufklärung und viele aus niederem Klerus sympathisieren mit Forderungen des 3. Standes Begründung: - Bewahrung der göttlichen Ordnung 4.3 DRITTER STAND (BAUERN) Forderungen: - Feudallasten beseitigen - Lasten gerecht verteilen. Arme Bauern & Landarbeiter: - eigenes Land - höhere Löhne Begründung: ungerechte Abgabeerhöhungen Willkür der Feudalherren - Existenznöte (Hunger) 5. VERLAUF DER REVOLUTION TRAGER ERGEBNISSE Eröffnung der Generalstände 05.05.1789 Ballhausschwur 20.06.1789 1. Revol Sturm auf die Bastille 14.07.1789 I Augustbeschlüsse 04./05.08.1789 Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 26.08.1789 ● 1 Bauern Kleinbürger, Stadtbevölkerung von Paris Großbürgertum • Abschaffung des Feudal- und Ständesystems • Verfassung und Grundrechte • Verstaatlichung des Kirchenbesitzes konstitutionelle Monarchie mit Zensuswahlrecht Zug der Pariser Frauen nach Versailles zur Rückführung des Königs nach Paris 05.10.1789 Dritter Stand Nationalversammlung Abschaffung der Leibeigenschaft Aufhebung der Privilegien Verfassung der konstitu- tionellen Monarchie 03.09.1791 Abschaffung der Adelstitel Menschen- und Bürgerrechte König unterzeichnet Beschlüsse der Nationalversammlung und zieht mit Familie nach Paris Beginn der Revolu- tionskriege 20.04.1792 6. DIE DREI REVOLUTIONSEBENEN Versailles Dritter Stand Nationalversammlung Sturm auf die Tuilerien 10.08.1792 | 1 ● Paris Stadt Absetzung des Königs, Frankreich wird Republik 21.09.1792 2. Revolution Abschaffung der Monarchie, Hinrichtung des Königs • Krieg und Terrorphase republikanische Verfassung mit gleichem Wahlrecht für alle, aber: Diktatur des Wohlfahrtausschusses Hinrichtung Ludwigs XVI. 21.01.1792 Versorgungsmängel Arbeitslosigkeit Hunger Republikanische Verfassung Juni 1793 Allgemeine Wehrpflicht Juli 1793 Konzentration königlicher Truppen Bürgerbewaffnung Bastillesturm Marsch Pariser Frauen nach Versailles Unterstützung durch Nationalgarde Jakobinerherrschaft ab September 1793 Hinrichtung Robespierres, Ende der Terrorphase 28.07.1794 Direktoriumsverfassung September 1975 3. Revolution • Restauration innenpolitische Beruhigung Staatsstreich Napoleons 09.11.1799 1 • Direktoriums- verfassung mit Zensuswahlrecht Land / Bauern Hungerrevolte ,,Grande Peur" (Große Furcht) 7. NAPOLEON 7.1 AUFSTIEG NAPOLEONS 1769 1792 1793 1795 1796 1798 1799 Geburt Napoleons in Ajaccio auf Korsika → Militärschule in Brienne Hauptmann in der Französischen Armee in den Diensten der Jakobiner: Beförderung zum Brigadegeneral in den Diensten des Direktoriums Oberbefehl der französischen Armee in Italien Agyptenfeldzug und England zu schädigen Staatsstreich: Sturz des Direktoriums 7.2 HÖHE SEINER MACHT: FELDHERR * DIKTATOR * REFORMER 7.2.1 1799 (KONSUL) BIS 1804 (KAISER) - Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung (Abschluss der Revolution) - Verwaltung: Bekämpfung der Korruption durch das Präfektensystem - Zensur von Presse, Theater, Büchern - Rechtssicherheit: "Code civil" (Gleichheit vor dem Gesetz) 7.2.2 HERRSCHAFT ÜBER EUROPA: 1804 BIS 1812 England Ziel Napoleons: militärische und wirtschaftliche Unterwerfung Maßnahmen: - Invasionsplan - Kontinentalsperre Seeschlacht bei Trafalgar England bleibt unbesiegt neuer Adel: "verdiente Heerführer" - Aussöhnung mit katholischer Kirche (Konkordat) - glanzvolle Selbstdarstellung des Staates: → Kaiserkrönung, Bauwerke, Kunst des Empire, "Gloire" durch immer neue Siege, Nachahmung des römischen Kaisertums Spanien Ziel Napoleons: militärische Unterwerfung und Einsetzung seines Bruders als König Maßnahme: Kampf gegen spanischen Volks-aufstand (Guerilla) Gründe für den Aufstieg - Ehrgeiz - Geltungsdauer nationaler Stolz Ruf der Franzosen nach dem "starken Mann" Widerstand der spanischen Guerilla wird nicht gebrochen Bayern 1800 Bayern wird Bündnis- Partner Napoleons. Maßnahmen: - Gebietserweiterung (Schwaben, Franken) - Reformen unter Graf Montgelas ↓ Bayern wird moderner Staat Ziel Napoleons: abhängige Bündnispartner Maßnahmen: - Enteignung der Kirchengüter (Säkularisation) - Verlust der Selbstständigkeit vieler Grafen, Ritter und Reichsstädte (Mediatisierung) Deutsche Kleinstaaten - Einführung des "Code civil" - Gründung des Rheinbundes 1813 Maßnahme: Territoriale Verkleinerung Preußens 1806 Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Preußen 1806 Sieg Napoleons bei Jena und Auerstedt 1815 1821 7.3 STURZ NAPOLEONS 1808 1809 1812 Zusammenbruch und innerer Neuanfang: Reformen in Preußen Aufstellung einer neuen Armee Niederlage bei Leipzig Österreich - Ungarn 1805 Sieg Napoleons in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz Maßnahmen: Gebietsverluste Österreichs - Heirat mit Erzherzogin Marie-Luise Widerstand Österreichs wird zunächst gebrochen + Russland 1805 Sieg Napoleons in Austerlitz Weigerung Russlands, die Kontinental- sperre zu unterstützen Maßnahme: 1812 Russlandfeldzug Napoleons Freiheitskampf der Spanier Tiroler Volksaufstand (Andreas Hofer) Russlandfeldzug Napoleons scheitert → Widerstand der russischen Armee - Taktik der verbrannten Erde - Nutzung der Weite des Raumes & Klimas - überraschende Angriffe (Beresina) Flucht Napoleons nach Paris Gründe für Sturz: - Selbstüberschätzung nationales Unabhängigkeits- streben der europäischen Völker → Koalitions gegen Napoleon: Befreiungskampf der Preußen, Russen, Österreicher (Sieger in der Völkerschlacht bei Leipzig) Abdankung und Verbannung nach Elba triumphale Rückkehr: "Herrschaft der 100 Tage" →Sieg der Koalition bei Waterloo zweite Abdankung und Verbannung nach St. Helena Tod Napoleons Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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VERLAUF DER REVOLUTION TRAGER ERGEBNISSE Eröffnung der Generalstände 05.05.1789 Ballhausschwur 20.06.1789 1. Revol Sturm auf die Bastille 14.07.1789 I Augustbeschlüsse 04./05.08.1789 Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 26.08.1789 ● 1 Bauern Kleinbürger, Stadtbevölkerung von Paris Großbürgertum • Abschaffung des Feudal- und Ständesystems • Verfassung und Grundrechte • Verstaatlichung des Kirchenbesitzes konstitutionelle Monarchie mit Zensuswahlrecht Zug der Pariser Frauen nach Versailles zur Rückführung des Königs nach Paris 05.10.1789 Dritter Stand Nationalversammlung Abschaffung der Leibeigenschaft Aufhebung der Privilegien Verfassung der konstitu- tionellen Monarchie 03.09.1791 Abschaffung der Adelstitel Menschen- und Bürgerrechte König unterzeichnet Beschlüsse der Nationalversammlung und zieht mit Familie nach Paris Beginn der Revolu- tionskriege 20.04.1792 6. DIE DREI REVOLUTIONSEBENEN Versailles Dritter Stand Nationalversammlung Sturm auf die Tuilerien 10.08.1792 | 1 ● Paris Stadt Absetzung des Königs, Frankreich wird Republik 21.09.1792 2. Revolution Abschaffung der Monarchie, Hinrichtung des Königs • Krieg und Terrorphase republikanische Verfassung mit gleichem Wahlrecht für alle, aber: Diktatur des Wohlfahrtausschusses Hinrichtung Ludwigs XVI. 21.01.1792 Versorgungsmängel Arbeitslosigkeit Hunger Republikanische Verfassung Juni 1793 Allgemeine Wehrpflicht Juli 1793 Konzentration königlicher Truppen Bürgerbewaffnung Bastillesturm Marsch Pariser Frauen nach Versailles Unterstützung durch Nationalgarde Jakobinerherrschaft ab September 1793 Hinrichtung Robespierres, Ende der Terrorphase 28.07.1794 Direktoriumsverfassung September 1975 3. Revolution • Restauration innenpolitische Beruhigung Staatsstreich Napoleons 09.11.1799 1 • Direktoriums- verfassung mit Zensuswahlrecht Land / Bauern Hungerrevolte ,,Grande Peur" (Große Furcht) 7. NAPOLEON 7.1 AUFSTIEG NAPOLEONS 1769 1792 1793 1795 1796 1798 1799 Geburt Napoleons in Ajaccio auf Korsika → Militärschule in Brienne Hauptmann in der Französischen Armee in den Diensten der Jakobiner: Beförderung zum Brigadegeneral in den Diensten des Direktoriums Oberbefehl der französischen Armee in Italien Agyptenfeldzug und England zu schädigen Staatsstreich: Sturz des Direktoriums 7.2 HÖHE SEINER MACHT: FELDHERR * DIKTATOR * REFORMER 7.2.1 1799 (KONSUL) BIS 1804 (KAISER) - Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung (Abschluss der Revolution) - Verwaltung: Bekämpfung der Korruption durch das Präfektensystem - Zensur von Presse, Theater, Büchern - Rechtssicherheit: "Code civil" (Gleichheit vor dem Gesetz) 7.2.2 HERRSCHAFT ÜBER EUROPA: 1804 BIS 1812 England Ziel Napoleons: militärische und wirtschaftliche Unterwerfung Maßnahmen: - Invasionsplan - Kontinentalsperre Seeschlacht bei Trafalgar England bleibt unbesiegt neuer Adel: "verdiente Heerführer" - Aussöhnung mit katholischer Kirche (Konkordat) - glanzvolle Selbstdarstellung des Staates: → Kaiserkrönung, Bauwerke, Kunst des Empire, "Gloire" durch immer neue Siege, Nachahmung des römischen Kaisertums Spanien Ziel Napoleons: militärische Unterwerfung und Einsetzung seines Bruders als König Maßnahme: Kampf gegen spanischen Volks-aufstand (Guerilla) Gründe für den Aufstieg - Ehrgeiz - Geltungsdauer nationaler Stolz Ruf der Franzosen nach dem "starken Mann" Widerstand der spanischen Guerilla wird nicht gebrochen Bayern 1800 Bayern wird Bündnis- Partner Napoleons. Maßnahmen: - Gebietserweiterung (Schwaben, Franken) - Reformen unter Graf Montgelas ↓ Bayern wird moderner Staat Ziel Napoleons: abhängige Bündnispartner Maßnahmen: - Enteignung der Kirchengüter (Säkularisation) - Verlust der Selbstständigkeit vieler Grafen, Ritter und Reichsstädte (Mediatisierung) Deutsche Kleinstaaten - Einführung des "Code civil" - Gründung des Rheinbundes 1813 Maßnahme: Territoriale Verkleinerung Preußens 1806 Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Preußen 1806 Sieg Napoleons bei Jena und Auerstedt 1815 1821 7.3 STURZ NAPOLEONS 1808 1809 1812 Zusammenbruch und innerer Neuanfang: Reformen in Preußen Aufstellung einer neuen Armee Niederlage bei Leipzig Österreich - Ungarn 1805 Sieg Napoleons in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz Maßnahmen: Gebietsverluste Österreichs - Heirat mit Erzherzogin Marie-Luise Widerstand Österreichs wird zunächst gebrochen + Russland 1805 Sieg Napoleons in Austerlitz Weigerung Russlands, die Kontinental- sperre zu unterstützen Maßnahme: 1812 Russlandfeldzug Napoleons Freiheitskampf der Spanier Tiroler Volksaufstand (Andreas Hofer) Russlandfeldzug Napoleons scheitert → Widerstand der russischen Armee - Taktik der verbrannten Erde - Nutzung der Weite des Raumes & Klimas - überraschende Angriffe (Beresina) Flucht Napoleons nach Paris Gründe für Sturz: - Selbstüberschätzung nationales Unabhängigkeits- streben der europäischen Völker → Koalitions gegen Napoleon: Befreiungskampf der Preußen, Russen, Österreicher (Sieger in der Völkerschlacht bei Leipzig) Abdankung und Verbannung nach Elba triumphale Rückkehr: "Herrschaft der 100 Tage" →Sieg der Koalition bei Waterloo zweite Abdankung und Verbannung nach St. Helena Tod Napoleons Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress