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Imperialismus und 2. industrielle Revolution

Imperialismus und 2. industrielle Revolution

 1. Themenblock Geschichte
2. Industriele Revolution: Auf einen Blick
● Jahrzehnte um 1900
werden als Zeit des
Hochimperialismus
bezeichnet

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Geschichte Abitur 2021 NRW

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1. Themenblock Geschichte 2. Industriele Revolution: Auf einen Blick ● Jahrzehnte um 1900 werden als Zeit des Hochimperialismus bezeichnet = Ab 1895 im Zeichen deines 1. Deutschen Wirtschaftswunder = geprägt von technischer und wissenschaftlicher Neuerung = gelten als 2. Industrielle Revolution → 1870 bis 1914 ● höherer Bedarf an Gütern (Kleidung, Nahrung) durch Bevölkerungswachstum (großes Angebot an Arbeitskräften) = Erste Industrielle Revolution in Deutschland 1840/50-1873 ● o Leitsektoren: Textil-, Eisenindustrie, Bergbau • Wandel von der traditionellen Agrar- zur Industriegesellschaft Rationalisierung und Spezialisierung des Fertigungsprozesses durch Einsatz von Maschinen FORTSCHRITT Inhaltsfeld 4 Zweite Industrielle Revolution ca. 1870-1914 neue Leitsektoren: chemische Industrie, Elek- troindustrie, Maschinenbau, optische Industrie Ausbau des Banken- und Aktienwesens • bahnbrechende Neuerungen auf technischem und naturwissenschaftlichem Gebiet sowie massenhafte Nutzung der neuen Technologien Vom Spätzunder zum Vorreiter der Industrialisierung in Europa In kürzester Zeit Entfaltung der modernen Industrie- und Massengesellschaft Alltag und Lebenswelt der Menschen veränderte sich schlagartig Alte Industrien (1. Revolution) Kohle-, Eisen-, und Stahlindustrien Neue Industrien (2. Revolution) Grundlagen waren Elektrizität und Öl Elektroindustrie: Siemens und AEG, Glühlampen und wachsende Stromnachfrage → Entstehung zentraler Kraftwerke, Verbesserung der Kommunikation, Durchsetzung des Elektromotors Chemie- und Elektroindustrie, Maschinen- und Fahrzeugbau, optische Industrie Maschinen- und Fahrzeugbau: Einsatz präziser Werkzeugmaschinen, Herstellung von Benzin möglich Chemie- und Pharmaindustrie: Deutschland als Spitzenreiter im Farbexport Optische Industrie: Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Praktikern Nach wirtschaftlichem Aufschwung der Rechtsgründungszeit (befeuerte französischen Kriegskontribution) folgte 1873 die große Depression (Weltwirtschaftskrise 1895) Zog viele problematische Begleiterscheinungen mit sich → Luft- und Wasserverschmutzung = Klimakatastrophe → Einsatz der „neuen“ Industrien im Krieg durch Nutzung der Chemieindustrie in der Rüstungswirtschaft → Beschleunigung des täglichen Lebens...

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= Ratlosigkeit und Hetze 1. Themenblock Geschichte Veränderte Arbeitsbedingungen Unterwerfung unter Arbeitsrhythmus und Arbeitstempo der Maschinen Inhumane zu lange Arbeitszeiten ● Lärm, Schmutz, Licht- und Luftmangel ● Niedriges Lohnniveau, sowie zunehmende Frauen- und Kinderarbeit Strenge Arbeitsdisziplin ● Geringer Arbeitsschutz Soziale Frage ● Veränderte Lebensbedingungen = Sozialversicherungspolitik ● Wird mit Otto von Bismarck verbunden „Landflucht“ und Urbanisierung → Entstehung von Elendsquartieren in Städten Negativ: Inhaltsfeld 4 Katastrophale Wohnbedingungen Ausbau der städtischen Infrastruktur = Straßennetz, Kanalisation und Kläranlage, Wasser-, Gas- und Stromversorgung Moderne Stadtkultur = Modernisierungskrise Massenkultur und Konsumgesellschaft Das Problem der elenden Arbeits- und Lebensumstände der großen Masse der Arbeiter und die daraus erwachsende Gefahr für den gesamtgesellschaftlichen Frieden ● Verelendung aufgrund niedriger Löhne und hoher Arbeitslosigkeit, extrem langen Arbeitszeiten und unzumutbaren Arbeitsbedingungen, menschenunwürdigen Wohnverhältnisse, schwere Frauen- und Kinderarbeit, fehlende Absicherung bei Krankheit, Arbeitsunfälle, Invalidität und im Alter Dieser wollte die Arbeiter für das preußisch-deutsche Kaiserreich gewinnen und die sozialistische Bewegung schwächen Positiv: Sozialistengesetz: Das Gesetz verbot sozialistische, sozialdemokratische, kommunistische Vereine, deren Zweck der Umsturz der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung sei. =trotzdem starkes Risiko der Arbeitslosigkeit Urbanisierung: Anwachsen der Einwohnerzahl und Veränderung des Lebens in den Städten = Veränderungen der Familien- und Gesellschaft Kultur Soziale Segregation: Abtrennung der in materieller Hinsicht deutlich unterschiedenen Bevölkerungsschichten in einzelnen Stadtvierteln mit unterschiedlicher Wohnqualität Binnenwanderung: vom Land in städtische Industriezentren = Landflucht Begründung einer Krankversicherung, Unfallversicherung, modernen Sozialpolitik, Invaliden- und Altersversicherung 1. Themenblock Geschichte Imperialismus ● Karikatur ,,the world's plunderer" S.160 = DE, RU, EN nehmen viel von Entwicklungsländern = England British Empire - ,,Scramble for Africa": Wettlauf der = Auf einen Blick Imperialismus-theorien= Kolonialismus Zeit der Entdeckungen 15. und 16. Jahrhundert Handelskolonialismus mit ,,Kulturmission" o Voraussetzungen: Wandel des Weltbilds, Suche nach alternativen Handelsrouten europäischen Mächte um die Aufteilung scheinbar noch „herrenloser" Gebiete Europäisierung der Welt Sozial-ökonomische Theorien Imperialismus Wettlauf der europäischen Mächte um Kolonialbesitz 1880-1914 Sozialdarwinismus = „natürlicher Auslese" • Kolonialpolitik als ein Aspekt von Weltpolitik o Voraussetzung: wirtschaftliche, militä- rische und technolo- gische Überlegenheit der Industrienationen Kolonialismus und Imperialismus als Voraussetzungen für Entstehung des Weltwirtschaftssystems heutiges globalisiertes Weltsystem als Ergebnis der europäischen Expansion ab dem 15. Jahrhundert Motive ● Wirtschaftliche Interessen: Suche nach Rohstoffen für heimische Produktion und Schaffung von Absatzmärkten für hergestellte Güter Bevölkerungspolitische Interessen: Erschließung neuer Siedlungsgebiete und Arbeitsplätze für wachsende Bevölkerung ● Machtpolitische Interessen: Kolonialbesitz als Voraussetzung für Großmachtstatus ● Geostrategische Interessen: Aufbau von Stützpunkten für Handel, Schifffahrt und militärischen Nachschub = Ziel: weltweite Expansion Ökonomische Imperialismus Theorien Inhaltsfeld 4 Globalisierung Vernetzung der Welt durch moderne Kommunikations- und Transporttechnik 21. Jahrhundert o zunehmende internatio- nale Verflechtungen in Wirtschaft, Politik und Kommunikation o Voraussetzung: Digitale Revolution Legitimation von Herrschaft im Allgemeinen Verpflichtung des „weißen Mannes“ den unterentwickelten Völkern zivil törischen Fortschritt und christlichen Glauben zu bringen = Humanisierung = England als auserwählte englische Rasse Sendungsbewusstsein als Variante des Nationalismus Zivilisatorisches Überlegenheitsgefühl gegenüber den ,wilden“ Kulturen Afrikas oder Erklärung der Expansion mit wirtschaftlichen Motiven Theorie des peripheren Imperialismus" ● Interesse an den Fremden Asiens Kulturelle, religiöse und ideologische Beeinflussung des fremden Landes und Missachtung jahrhundertalter Traditionen Ablenkung von inneren Spannungen durch imperialistisches Engagement 1. Themenblock Geschichte Formen ● Folgen ● ● ● Inhaltsfeld 4 Informeller Imperialismus: Formen indirekter Kontrolle (zur Verfolgung begrenzter Handelsinteressen) mithilfe einheimischer Eliten z.B in Britisch-Indien Formeller Imperialismus: direkte Verwaltung durch das Mutterland Wirtschaftsimperialismus: wirtschaftliche Durchdringungen und Ausbeutung offiziell selbstständigen Staaten Kulturimperialismus: Durchsetzung der eigenen religiösen und kulturellen Vorstellung in den Kolonien durch die Kolonialheeren Vernichtung der ausgebeuteten Völker Verlust von Souveränität und kultureller Identität der kolonialisierten Völker Auch nach Erlangung der Selbstständigkeit Abhängigkeit von der industrialisierten Welt Zerstörung der Lebensweise der kolonialisierten Völker durch Einzug von technischen und zivilisatorischen „Errungenschaften" der imperialistischen Länder# Beispiel Deutsch-Südwestafrika 1883: Erwerb eines Küstenstreifens in Südwesten Afrikas durch Kaufmann Adolf Lüderitz = Bitte um staatlichen Schutz wegen Furcht vor englischer Intervention 1884: Erklärung von Besitzungen deutscher Kaufleute zu „Schutzgebiete" des Reichs → Geburtsstunde des deutschen Imperialismus: Deutsch-Südwestafrika (Namibia), Deutsch-Ostafrika (Tansania und Burundi), Togo, Kamerun Aus Sicht der Kolonialheeren niedriges Entwicklungsniveau = Hoffnung auf wirtschaftlichen Gewinn und Siedlungsmöglichkeiten in Kombination mit nationalistischem Sendungsbewusstsein: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" Ab 1894: Versuch, durch Kooperation mit Stammesführern Unterordnung der einheimischen Bevölkerung zu erreichen, jedoch Anfangs viele Konflikte → Herero-Aufstand unter Samuel Maharero und Nama-Aufstand unter Hendrik Witbooi (1904-1907) → blutige Niederschlagung der Aufstände durch deutsche Schutzgruppen unter General von Trotha: Inkaufnahme der völligen Vernichtung des Stammes der Herero (verhungern, verdursten, Konzentrationslager) ● Insgesamt geringe wirtschaftliche Bedeutung der Kolonien, aber Prestige-Objekte der politischen Führung Die moderne Industriegesellschaft 1 Weltkrieg: Ursachen = imperialistische Weltmachtpolitik Anlass= Attentat auf österreichischen Thronfolger und seiner Frau in Sarajevo (28.6.1914) Kriegsausbruch= Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien (28.7.1914) Kriegsverlauf= Stellungskrieg und „Materialschlachten", Abnutzungsschlachten“, Seekrieg, 1917: Kriegseintritt USA Kriegsende: Versailler Vertrag, deutsche Niederlande, Sturz der alten Monarchien 1. Themenblock Geschichte Kriegsziele DE ● Septemberprogramm Schwächung FR Annexion Luxemburgs und der lothringischen Industriegebiete Deutschland als Hegemonialmacht in Mitteleuropa Abdrängung Russlands in den Osten durch Bildung neuer Pufferstaaten Merkmale der Kriegführung ● Scheitern des Schlieffenplans → Stellungskrieg in Schützengraben an der Westfront mit minimalen Landgewinnen ,,Materialschlachten“: massiver Einsatz schwerster Artilleriewaffen, um Schützengrabensystem des Gegners zu durchbrechen = Grabenkämpfe mit ● Inhaltsfeld 4 Handgranaten, Maschinengewehren und erstmaligem Einsatz von Giftgas und Panzern als ,,Wunderwaffe" =,,Abnutzungskrieg" Seekrieg, deutscher uneingeschränkter U-Boot-Krieg, um England verhängte Handelsblockade zu durchbrechen = Angriffe ohne Warnung Neue Dimension des Krieges durch Technisierung und bis dahin ungekannten Einsatz von Waffen (Giftgas, Panzer, schwere Artillerie, Flugzeuge, U-Boote, Maschinengewehre) ➜ „moderner“ Krieg: Einsatz verschiedener neuartiger Waffen = hohe Verluste Auswirkungen auf das Alltagsleben ● Einschränkungen für die Zivilbevölkerung wegen Auswirkungen des Kriegs auf das Reich: ➜schwierige Nahrungsmittelversorgung = Hungerkrise und Hungertote durch britische Seeblockade (,,Steckrübenwinter“ 1916/1917) = Erhöhung der Kindersterblichkeit um 50% ernährungsbedingte Krankheiten und Todesfälle →Einführung der „Brotkarte“ = Rationierung der Nahrungsmittel auf Niveau des Existenzminimums = Entwicklung des Schwarzmarkts" mit überhöhten Preisen = Vergrößerung der sozialen Unterschiede Aufhebung sozialpolitischer Errungenschaften: Einführung von 10-Stunden-Tag bei einer 60-Stunden-Woche, teilweise Ersatz der männlichen Arbeitskräfte durch Jugendlichen und Frauen ● Zwangsverpflichtung von Arbeitskräften in der Kriegswirtschaft ● Kriegswirtschaften mit Krediten statt Steuererhöhungen = Inflation = Verarmung von Arbeitern und sozialen Deklassierung von Angestellten und Beamten ● Materielle und psychische Belastungen durch Fehlen der Männer, Verluste an der Front und heimkehrende Kriegsinvaliden Veränderte Haltung der Deutschen zu Gesellschaft und Politik durch ● Kriegserfahrung → Verstärkung des Antisemitismus, da Juden von nationalistischen Verbänden = wurden als Sündenböcke für die Kriegsfolgen und „Kriegsgewinnler“ abgestempelt →Entwicklung eines eigenen Wertesystem aus militärischer Ordnung und Kameradschaft

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Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

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= Ratlosigkeit und Hetze 1. 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Themenblock Geschichte Imperialismus ● Karikatur ,,the world's plunderer" S.160 = DE, RU, EN nehmen viel von Entwicklungsländern = England British Empire - ,,Scramble for Africa": Wettlauf der = Auf einen Blick Imperialismus-theorien= Kolonialismus Zeit der Entdeckungen 15. und 16. Jahrhundert Handelskolonialismus mit ,,Kulturmission" o Voraussetzungen: Wandel des Weltbilds, Suche nach alternativen Handelsrouten europäischen Mächte um die Aufteilung scheinbar noch „herrenloser" Gebiete Europäisierung der Welt Sozial-ökonomische Theorien Imperialismus Wettlauf der europäischen Mächte um Kolonialbesitz 1880-1914 Sozialdarwinismus = „natürlicher Auslese" • Kolonialpolitik als ein Aspekt von Weltpolitik o Voraussetzung: wirtschaftliche, militä- rische und technolo- gische Überlegenheit der Industrienationen Kolonialismus und Imperialismus als Voraussetzungen für Entstehung des Weltwirtschaftssystems heutiges globalisiertes Weltsystem als Ergebnis der europäischen Expansion ab dem 15. Jahrhundert Motive ● Wirtschaftliche Interessen: Suche nach Rohstoffen für heimische Produktion und Schaffung von Absatzmärkten für hergestellte Güter Bevölkerungspolitische Interessen: Erschließung neuer Siedlungsgebiete und Arbeitsplätze für wachsende Bevölkerung ● Machtpolitische Interessen: Kolonialbesitz als Voraussetzung für Großmachtstatus ● Geostrategische Interessen: Aufbau von Stützpunkten für Handel, Schifffahrt und militärischen Nachschub = Ziel: weltweite Expansion Ökonomische Imperialismus Theorien Inhaltsfeld 4 Globalisierung Vernetzung der Welt durch moderne Kommunikations- und Transporttechnik 21. 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Themenblock Geschichte Kriegsziele DE ● Septemberprogramm Schwächung FR Annexion Luxemburgs und der lothringischen Industriegebiete Deutschland als Hegemonialmacht in Mitteleuropa Abdrängung Russlands in den Osten durch Bildung neuer Pufferstaaten Merkmale der Kriegführung ● Scheitern des Schlieffenplans → Stellungskrieg in Schützengraben an der Westfront mit minimalen Landgewinnen ,,Materialschlachten“: massiver Einsatz schwerster Artilleriewaffen, um Schützengrabensystem des Gegners zu durchbrechen = Grabenkämpfe mit ● Inhaltsfeld 4 Handgranaten, Maschinengewehren und erstmaligem Einsatz von Giftgas und Panzern als ,,Wunderwaffe" =,,Abnutzungskrieg" Seekrieg, deutscher uneingeschränkter U-Boot-Krieg, um England verhängte Handelsblockade zu durchbrechen = Angriffe ohne Warnung Neue Dimension des Krieges durch Technisierung und bis dahin ungekannten Einsatz von Waffen (Giftgas, Panzer, schwere Artillerie, Flugzeuge, U-Boote, Maschinengewehre) ➜ „moderner“ Krieg: Einsatz verschiedener neuartiger Waffen = hohe Verluste Auswirkungen auf das Alltagsleben ● Einschränkungen für die Zivilbevölkerung wegen Auswirkungen des Kriegs auf das Reich: ➜schwierige Nahrungsmittelversorgung = Hungerkrise und Hungertote durch britische Seeblockade (,,Steckrübenwinter“ 1916/1917) = Erhöhung der Kindersterblichkeit um 50% ernährungsbedingte Krankheiten und Todesfälle →Einführung der „Brotkarte“ = Rationierung der Nahrungsmittel auf Niveau des Existenzminimums = Entwicklung des Schwarzmarkts" mit überhöhten Preisen = Vergrößerung der sozialen Unterschiede Aufhebung sozialpolitischer Errungenschaften: Einführung von 10-Stunden-Tag bei einer 60-Stunden-Woche, teilweise Ersatz der männlichen Arbeitskräfte durch Jugendlichen und Frauen ● Zwangsverpflichtung von Arbeitskräften in der Kriegswirtschaft ● Kriegswirtschaften mit Krediten statt Steuererhöhungen = Inflation = Verarmung von Arbeitern und sozialen Deklassierung von Angestellten und Beamten ● Materielle und psychische Belastungen durch Fehlen der Männer, Verluste an der Front und heimkehrende Kriegsinvaliden Veränderte Haltung der Deutschen zu Gesellschaft und Politik durch ● Kriegserfahrung → Verstärkung des Antisemitismus, da Juden von nationalistischen Verbänden = wurden als Sündenböcke für die Kriegsfolgen und „Kriegsgewinnler“ abgestempelt →Entwicklung eines eigenen Wertesystem aus militärischer Ordnung und Kameradschaft