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Industrialisierung Deutschland

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7. April 2021 um 12:18:40
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1. E 7. April 2021 um 12:18:40 in einer Zunft hatten sich Handwerker des gleichen Gewerbes zusammengeschlossen, um zum gemeinsamen Vorteil ihre Waren zu produzieren und zu verkaufen 1 industrialisierung was ist industrialisierung VORINDUSTRIELLE WELT abhängig von Naturkräften (Wasser, Flüsse) Familienbetriebe & kleine Manufakturen spezielle Einzelproduktion, örtliche Marktversorgung eher Einheit von Lebens- und Arbeitsraum eigene Lebenswelt bestimmt den Arbeitsrhythmus keine Arbeitsteilung freie Arbeitszeit, keine Vorgabe Verdienst: Produktverlauf INDUSTRIEGESELLSCHAFT Betrieb mit Dampfkraft/Strom Großbetrieb Massenproduktion Trennung von Wohn- und Arbeitsraum Maschinen- und Firmenbesitzer bestimmen den Arbeitsrhythmus neue Bildungs- und Kommunikationsmöglichkeiten anhaltendes Wirtschaftswachstum (inkl. Krisen) Arbeitsteilung Unternehmer/Vorgesetzte organisieren Arbeitsalltag fester Lohn, abhängige Lohnarbeit Die entstehung der modernen deutschen industriegesellschaft MERKMALE VORINDUSTRIELLER GESELLSCHAFTEN 90% der Bevölkerung lebte auf dem Land Ständegesellschaft und Feudalismus, d.h persönliche Abhängigkeit ggü. dem Landbesitzer Zunftwesen -> Regulierung des Handwerks staatliche Wirtschaftslenkung Manufakturen (Handarbeit) & Verlagswesen VERÄNDERUNGEN DURCH DIE INDUSTRIALISIERUNG Bevölkerungswachstum und Verstädterung (Urbanisierung) →> Auflösung städterischen Ordnung Fabrikproduktion (Arbeitsteilung, Mechanisierung und Unternehmertum) technische Innovationen Umwälzung des Transportwesens england vorreiter der industrialisierung VORTEILE ENGLANDS - keine schroffen Arbeitsschranken - kaufmännisches Denken auch im Adel Bevölkerungswachstum und Landflucht durch Agrarreformen (Großbetriebe statt Kleinbauern) Kapitalanhäufung aus Überseehandel für Investitionen Rohstoffimporte (Baumwolle, Farbstoffe) aus Kolonien - technische Innovationen -> Textilindustrie = Schrittmacherindustrie -> Nachfrage nach Maschinen steigt - Eisenerz und Kohle nah beieinander Insellage begünstigt den Export (vereinfachter Transport v. Kohle etc.) NACHTEILE DEUTSCHLANDS territoriale Zersplitterung -> Zollschranken innerhalb Deutschlands - mangelnder Ausbau von Handelswegen - unrentable Kleinbetriebe in der Landwirtschaft feudale Abhängikeiten und schroffe Standesschranken -> Verhinderung sozialer und räumlicher Mobilität -> keine Kaufkraftsteigerung mangelnde Bereitschaft zu kaufmännischem Risiko und handwerkliche Innovation (Zunftwesen) - merkantilistische Wirtschaftsordnung verhindert die Bildung freier Märkte wirtschaftsliberalismus Wettbewerbsfreiheit Extremform = Laissez-faire (gewähren lassen) verbliebene Aufgabe des Staates theoretische Grundlage von Adam Smith (1723...

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- 1790) Eigennutz des Eigenen (Streben nach Gewinnung und Wohlstand) bewirkt durch unsichtbare Hand" das Wohl der Gesellschaft Ablehnung staatliche Eingriffe in die Wirtschaft freie Marktwirtschaft: Gewerbefreiheit, Preisbildung durch Angebot, Nachfrage und - militärischer Schutz vor anderen Staaten Rechtsstaatlichkeiten gewährleisten Betrieb gemeinnütziger, nicht profitabler Einrichtungen zB. Schulen verlauf der industriellen revolution in Deutschland URSACHEN UND VERLAUF Welteisenbahnnetz (zw. Revolution 1848/49 und Weltwirtschaftskrise 1873) wuchs jährlich an + Weltroheisenerzeugung, Weltkohlenproduktion, Weltdampfertonnage allg. Aufschwungsphase des dt. Wirtschaftswachstum um 1840 Führungssektoren: Eisenbahnbau, Eisen- und Stahlproduktion, Berg- und Maschinenbau Periode der Industrialisierung: 1840 - 1870 Eisenbahnbau <-> Schrittmacher der Industrialisierung Transportmittel der Industrie -> Eisen- und Stahlproduktion, Berg- und Maschinenbau gleichzeitig gefordert Reparationszahlungen von Frankreich -> Geld für neue Investitionen phasen der industrialisierung in Deutschland frühindustrialisierung globaler Wurtschaftsaufschwung -> Deutschland profitiert durch Export spätes 18. Jhd. - ca. 1840 erste Fabriken in der Textilindustrie & vereinzelter Einsatz von Dampfmaschinen (zunächst durch Industriespionage) Landwirtschaft: Agrarreform, veränderter Anbau -> Produktionssteigerung und Bevölkerungswachstum (seit 1750) - anhaltende Gefahr von Massenarmut (Pauperismus) und Hungersnöten Grund: Missverhältnis von Nahrung und Bevölkerung beginnende Verstädterung (Urbanisierung) = Auflösung regionaler, familiärer und religiöser Bindungen Massnahmen für den Durchbruch der industriellen revolution Liberalisierung der merkantilistischen Wirtschaftspolitik Bauernbefreiung (1807 in Preußen) und Gewerbefreiheit (1810 in Preußen) -> Mobilisierung von Arbeitskräften -> Wettbewerb -> Stärkung des unternehmerisch tätigen Bürgertums Deutscher Zollverein 1834 -> Erweiterung des Binnenmarkts -> einheitliche Wirtschaftspolitik nach außen staatl. Investitionen in der Infrastruktur Eisenbahnbau Kanalbau -> Zusammenrücken des Wirtschaftsraumes Fortschritte im Bildungswesen Schulpflicht und Bildungsreformen Gründung technischer Hochschulen -> Know-How industrielle revolution ca. 1840 1873 Einbettung des dt. Wirtschaftswachstum sin Aufschwung der Weltwirtschaft ,,Take off" (Begriff von Walter W. Rostov) = Start eines bis 1837 anhaltenden Wirtschaftswachtums Schrittmacher der Industrialisierung: Eisenbau -> Rück- und Vorwärtskopplung auf andere Branchen (Steinkohlebergbau, Eisen- und Stahlerzeugung, Maschinenbau) -> Führungssektorkomplex zunehmende Mechanisierung von Landwirtschaft und Textilindustrie Niedergang älterer Produktionsformen (Verlage und Manufakturen) -> Anstieg der Beschäftigtenzahlenbim sekundären Wirtschaftssektor Ausweitung des Binnenmarkts durch Norddt. Bund (1866) und Kaiseereich (1871) „Gründerboom" (1871-1837) durch Gebietsgewinne und frz. Reperationszahlungen hochindustrialisierung Die zweite industrielle revolution Gründerkrise (1873) = Auf die Phase der sogenannten „Großen Depressionen" folgte eine Zeit der Hochkonjunktur, die bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges andauerte und Deutschland zu einer der führenden Industrienationen werden ließ. Historiker sprechen dabei von der zweiten" industriellen Revolution. DIE BEDEUTUNG TECHNOLOGISCHER ENTWICKLUNGEN FÜR DIE GESCHICHTE DER INDUSTRIALISIERUNG Industriezweige der ersten Industiekken Revolution -Thomas-Verfahren ermöglicht Verwendung unerschlossener, phosphorhaltiger Erzvorkommen Stahlbetonweise pusht den Hoch- und Tiefbau Industriezweige der zweiten Industriellen Revolution Chemie- und Elektroindustrie (höchste Wachstumsraten) werden zu neuen Leisektoren/ Führungsbranchen Dynamomaschine, Hochspannungsnetze und Elektromotor erlauben neue Formen der Energiegewinnung und -verteilung -> Beleuchtung, Kühlung, Kmmunikation -> Deutschland zum Pionierland (Firmen: Siemens & Halske, AEG) Veränderung der Produktion und des öffentlichen und privaten Lebens URSACHEN UND FOLGEN DES AUFSTIEGS DER ELEKTROINDUSTRIE Ursachen technisch geschultes Personal und planvollen Handelns der Initiatoren und der Geschäftspolitik der AEG Folgen - Neue der Elektroindustrie, die ihre eigenen Bedürfnisse" schuf und sich auf den unterschiedlichsten Produktionsgebieten betätigte - Die daraus erwachsene Konzernstruktur der AEG mit der Organisation der weltweit arbeitsteiligen Produktion, der Forschung und Entwicklung, der Zentralisation und Unternehmungsführung wurde durch die Bedürfnisse dieser Industrie stimuliert und verhalf gleichzeitig dem Unternehmen zur Überlegenheit ggü. der ausländischen Konkurrenz Die eisenbahn leitsektor der ersten phase der industrialisiering eigentliche Prägung erhielt die Verkehsentwicklung bis zur Reichsgründung 1871 durch die Eisenbahn Zeitgenossen schwankten zwischen Begeisterung und Respekt 1825 -> 1. Eisenbahnstrecke in England zw. Stockton und Darlington (35km) 1835 -> 1. Eisenbahnstrecke in Deutschland zw. Nürnberg und Fürth (6km) 1845 -> bereits 5,8km Eisenbahnstrecke in Deutschland 1860 -> bereits 11,1km in Dtl. innerhalb weniger Jahre überholte die Eisenbahn alle Transportmittel und verhalf der Industrialisierung in Dtl. zum Durchbruch positive Effekte der Eisenbahn Erschließung neuer Absatzmärkte Ausgleich der Standortnachteile revierferner Orte geografische Auffächerung von Fabriken & industriellen Ballungsräumen Vorwärtskopplungseffekte = andere Wirtschaftssektoren konnte durch sinkende Frachttarife der Eisenbahn ihre Absatzmärkte erweitern (zB. Landschaftsgüter, Textilien, Steinkohle) Rückwärtskopplungseffekte = Nachfrage des Eisenbahnsektors nach Schienen und Lokomotiven wirkte auf andere Imdustriezweige zurück

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- 1790) Eigennutz des Eigenen (Streben nach Gewinnung und Wohlstand) bewirkt durch unsichtbare Hand" das Wohl der Gesellschaft Ablehnung staatliche Eingriffe in die Wirtschaft freie Marktwirtschaft: Gewerbefreiheit, Preisbildung durch Angebot, Nachfrage und - militärischer Schutz vor anderen Staaten Rechtsstaatlichkeiten gewährleisten Betrieb gemeinnütziger, nicht profitabler Einrichtungen zB. Schulen verlauf der industriellen revolution in Deutschland URSACHEN UND VERLAUF Welteisenbahnnetz (zw. Revolution 1848/49 und Weltwirtschaftskrise 1873) wuchs jährlich an + Weltroheisenerzeugung, Weltkohlenproduktion, Weltdampfertonnage allg. Aufschwungsphase des dt. Wirtschaftswachstum um 1840 Führungssektoren: Eisenbahnbau, Eisen- und Stahlproduktion, Berg- und Maschinenbau Periode der Industrialisierung: 1840 - 1870 Eisenbahnbau <-> Schrittmacher der Industrialisierung Transportmittel der Industrie -> Eisen- und Stahlproduktion, Berg- und Maschinenbau gleichzeitig gefordert Reparationszahlungen von Frankreich -> Geld für neue Investitionen phasen der industrialisierung in Deutschland frühindustrialisierung globaler Wurtschaftsaufschwung -> Deutschland profitiert durch Export spätes 18. Jhd. - ca. 1840 erste Fabriken in der Textilindustrie & vereinzelter Einsatz von Dampfmaschinen (zunächst durch Industriespionage) Landwirtschaft: Agrarreform, veränderter Anbau -> Produktionssteigerung und Bevölkerungswachstum (seit 1750) - anhaltende Gefahr von Massenarmut (Pauperismus) und Hungersnöten Grund: Missverhältnis von Nahrung und Bevölkerung beginnende Verstädterung (Urbanisierung) = Auflösung regionaler, familiärer und religiöser Bindungen Massnahmen für den Durchbruch der industriellen revolution Liberalisierung der merkantilistischen Wirtschaftspolitik Bauernbefreiung (1807 in Preußen) und Gewerbefreiheit (1810 in Preußen) -> Mobilisierung von Arbeitskräften -> Wettbewerb -> Stärkung des unternehmerisch tätigen Bürgertums Deutscher Zollverein 1834 -> Erweiterung des Binnenmarkts -> einheitliche Wirtschaftspolitik nach außen staatl. Investitionen in der Infrastruktur Eisenbahnbau Kanalbau -> Zusammenrücken des Wirtschaftsraumes Fortschritte im Bildungswesen Schulpflicht und Bildungsreformen Gründung technischer Hochschulen -> Know-How industrielle revolution ca. 1840 1873 Einbettung des dt. Wirtschaftswachstum sin Aufschwung der Weltwirtschaft ,,Take off" (Begriff von Walter W. Rostov) = Start eines bis 1837 anhaltenden Wirtschaftswachtums Schrittmacher der Industrialisierung: Eisenbau -> Rück- und Vorwärtskopplung auf andere Branchen (Steinkohlebergbau, Eisen- und Stahlerzeugung, Maschinenbau) -> Führungssektorkomplex zunehmende Mechanisierung von Landwirtschaft und Textilindustrie Niedergang älterer Produktionsformen (Verlage und Manufakturen) -> Anstieg der Beschäftigtenzahlenbim sekundären Wirtschaftssektor Ausweitung des Binnenmarkts durch Norddt. Bund (1866) und Kaiseereich (1871) „Gründerboom" (1871-1837) durch Gebietsgewinne und frz. Reperationszahlungen hochindustrialisierung Die zweite industrielle revolution Gründerkrise (1873) = Auf die Phase der sogenannten „Großen Depressionen" folgte eine Zeit der Hochkonjunktur, die bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges andauerte und Deutschland zu einer der führenden Industrienationen werden ließ. Historiker sprechen dabei von der zweiten" industriellen Revolution. DIE BEDEUTUNG TECHNOLOGISCHER ENTWICKLUNGEN FÜR DIE GESCHICHTE DER INDUSTRIALISIERUNG Industriezweige der ersten Industiekken Revolution -Thomas-Verfahren ermöglicht Verwendung unerschlossener, phosphorhaltiger Erzvorkommen Stahlbetonweise pusht den Hoch- und Tiefbau Industriezweige der zweiten Industriellen Revolution Chemie- und Elektroindustrie (höchste Wachstumsraten) werden zu neuen Leisektoren/ Führungsbranchen Dynamomaschine, Hochspannungsnetze und Elektromotor erlauben neue Formen der Energiegewinnung und -verteilung -> Beleuchtung, Kühlung, Kmmunikation -> Deutschland zum Pionierland (Firmen: Siemens & Halske, AEG) Veränderung der Produktion und des öffentlichen und privaten Lebens URSACHEN UND FOLGEN DES AUFSTIEGS DER ELEKTROINDUSTRIE Ursachen technisch geschultes Personal und planvollen Handelns der Initiatoren und der Geschäftspolitik der AEG Folgen - Neue der Elektroindustrie, die ihre eigenen Bedürfnisse" schuf und sich auf den unterschiedlichsten Produktionsgebieten betätigte - Die daraus erwachsene Konzernstruktur der AEG mit der Organisation der weltweit arbeitsteiligen Produktion, der Forschung und Entwicklung, der Zentralisation und Unternehmungsführung wurde durch die Bedürfnisse dieser Industrie stimuliert und verhalf gleichzeitig dem Unternehmen zur Überlegenheit ggü. der ausländischen Konkurrenz Die eisenbahn leitsektor der ersten phase der industrialisiering eigentliche Prägung erhielt die Verkehsentwicklung bis zur Reichsgründung 1871 durch die Eisenbahn Zeitgenossen schwankten zwischen Begeisterung und Respekt 1825 -> 1. Eisenbahnstrecke in England zw. Stockton und Darlington (35km) 1835 -> 1. Eisenbahnstrecke in Deutschland zw. Nürnberg und Fürth (6km) 1845 -> bereits 5,8km Eisenbahnstrecke in Deutschland 1860 -> bereits 11,1km in Dtl. innerhalb weniger Jahre überholte die Eisenbahn alle Transportmittel und verhalf der Industrialisierung in Dtl. zum Durchbruch positive Effekte der Eisenbahn Erschließung neuer Absatzmärkte Ausgleich der Standortnachteile revierferner Orte geografische Auffächerung von Fabriken & industriellen Ballungsräumen Vorwärtskopplungseffekte = andere Wirtschaftssektoren konnte durch sinkende Frachttarife der Eisenbahn ihre Absatzmärkte erweitern (zB. Landschaftsgüter, Textilien, Steinkohle) Rückwärtskopplungseffekte = Nachfrage des Eisenbahnsektors nach Schienen und Lokomotiven wirkte auf andere Imdustriezweige zurück