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Mittelalter: Leben in der Grundherrschaft

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Mittelalter: Leben in der Grundherrschaft

 Mittelalter
Was ist das „Mittelalter"?
Der Begriff ,,Mittelalter" bezeichnet die Epoche zwischen dem Ende der Antike (um 500 n-Chr.) und
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Was ist das Mittelalter? Leben in der Grundherrschaft: Frondienste und Abgaben / Alltag im mittelalterlichen Dorf / Dreifelderwirtschaft

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Mittelalter Was ist das „Mittelalter"? Der Begriff ,,Mittelalter" bezeichnet die Epoche zwischen dem Ende der Antike (um 500 n-Chr.) und dem Beginn der Neuzeit (um ca. 1500 n.Chr.). Die meisten Menschen lebten auf dem Land als Bauern. Aufgrund der fehlenden Hygiene und dem Mangel an guter Ernährung wurden die Menschen im Mittelalter durchschnittlich nicht älter als 40 Jahre. Orte des Lebens im mittelalterlichen Europa Bauern und ihre Herren – Leben in der Grundherrschaft 95 von 100 Menschen arbeiteten auf dem Land. Sie waren als Bauern von einem Grundherren abhängig, dem das Land gehörte. Das geliehene Stück Land hieß ,,Hufe". Der Grundherr leistete Schutz und Kriegsdienst für die Bauern. Dafür mussten die Bauern Abgaben und Frondienste („,,fro"=der Herr) leisten. Sie waren dem Grundherren untergeben und „hörig“ (gehorsam). Unfreie Bauern nennt man deshalb auch Hörige. Im Inventar des Bischofs von Augsburg wurde im 9. Jh. Aufgeschrieben, was seine Hörigen leisten mussten: Frondienste der Meier Drei Tage Frondienst in der Woche (unfreie Bauern) 5 Wochen Frondienst (freie Bauern) Pflügen Mähen eine Wagenladung Heu Transportdienste Fronhof 00 Abgaben, Dienste Land, Herr- schaft, Schutz, Rechtsprechung 0 Miik DGD Abgaben an den Grundherrn Herrenhof Abgaben, Frondienste Bauernhöfe 00 Vier Ferkel, zwei Hühner, 14 Scheffel Getreide, Leinen in bestimmten Gewicht Ferkel, Schweine, Hühner Getreide, Mehl, Heu Leinen, Tuch, Hemd, Malz, Brot der adlige Grundherr Der Herrenhof kann auch ein Kloster, eine Bischofskirche oder eine Königspfalz sein. D Salland DOO 700 die unfreien Bauern und das Gesinde (Knechle, Migde Handwerker) ` Hufenland Alltag im mittelalterlichen Dorf Harte körperliche Arbeit auf dem Feld Acker mussten mehrmals gepflügt werden, weil der Hakenpflug nur...

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wenig Erde aufriss Abhängigkeit von der Natur: Regenstürme, Frost und Trockenheit hatten oft Hungersnöte zur Folge Im Bauernhaus gab es nur einen Wohnraum Oft lebte das Vieh unter dem gleichen Dach Das Leben auf dem Land ändert sich Neue Geräte und Methoden setzen sich in der Landwirtschaft durch: - Werkzeuge aus Eisen Kummet: gepolsterter Kragen für Pferde Hufeisen Dreifelderwirtschaft: steigert den Ertrag Düngung mit Mist Um neue Anbauflächen zu erschließen, roden die Bauern den Wald Die Dreifelderwirtschaft ,,Im frühen Mittelalter baute man auf der Hälfte der Felder Getreide oder Hülsenfrüchte an und ließ die andere Hälfte für ein Jahr als Brache (unbebaut) liegen und nutzte sie als Viehweide. Im nächsten Jahr wurde die brache als Acker genutzt und die abgeerntete Hälfte als Viehweide. Diese Zweifelderwirtschaft wurde Ende des 11. Jahrhunderts immer mehr durch die Dreifelderwirtschaft ersetzt. Jetzt wurde das Feld in drei Teile geteilt. Auf dem ersten Teil wurden im Frühjahr Hafer oder Hülsenfrüchte ausgesät, auf dem zweiten Wintergetreide – zum Beispiel Roggen - und der dritte, die Brache, diente als Viehweide. Im Folgejahr wechselte die Reihenfolge." (Quelle: Klett, S.263)

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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