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MS Ideologie Geschichte Klausur Q3 Antiparlamentarisms Führerprinzip Antimarxismus und Antikapitalismus Säulen der NS-Ideologie Sozialdarwinismus und Rassismus Antisemitismus Nationalismus und Volksgemeischaft Lebensraum Antiparlamentarismus und Führerprinzip: -Gegnerschaft gegen ale fortschrittlichen Strömungen, die sich seit der französischen Revolution in Europa durchgesetzt hatten -Ablehnung jeglicher Form von Machtaufteilung/ Mehrheitsbeschlüssen -Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit angeblicher Unfehlbarkeit Hitlers, absoluter Gehorsam gegenüber dem Führer -Demnach sollte Adolf Hitler nicht nur militärisch, sondern auch in allen politischen und rechtlichen Gebieten ohne Kontrollinstanzen die oberste Befehlsgewalt haben. Antimarxismus und Antikapitalismus: -Ablehnung von Liberalismus und Sozialismus als Verstoß gegen nationale Grundwerte -Kommunismus als Feindbild des Nationalsozialismus („Marxismus und Bolschewismus sei der Versuch der Juden die Weltherrschaft zu erlangen" Sozialdarwinismus und Rassismus: -Auslese der Starken und Ausmerzung der Schwachen. - „Kampf ums Dasein“ -Durch Erziehung und Selektion der eigenen Rasse das Überleben sichern und Herrschaft über die anderen Rassen sichern -Glaube an Existenz unterschiedlicher Rassen (Klassifizierung in höher und minderwertige Rassen) Arische Rasse: Wertvollste Rasse mit Recht auf Herrschaft Jüdische Rasse: Bedrohung für Herrschaftsanspruch der Arier Antisemitismus: -Juden als ,,Hauptfeind", weil der Antisemitismus tief in der deutschen Geschichte verwurzelt ist. Bereits im Mittelalter kam es zur Ausgrenzung der Juden. -Der Neid auf den jüdischen Reichtum wurde ausgenutzt, um ihnen die Schuld für Deutschlands Misere in die Schuhe zu schieben. Die Juden wurden zu einer Verkörperung alles Bösen stilisiert. Nationalismus und Volksgemeinschaft: Zum Wesen des Nationalsozialismus gehörte ein übersteigerter Nationalismus - „Du bist nichts, dein Volk ist alles." Ziel: Erhaltung...

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der Rasse, Kampfgemeinschaft, sowie einer Volksgemeinschaft der Starken, für ,,geistreiche Schwächlinge" sei kein Platz Lebensraum: Da die Deutschen mehr wert seien, hätten sie auch mehr Recht auf Boden. Da im Osten nur minderwertige Rassen lebten, müsse die Gewinnung von neuem Boden durch eine Expansion nach Osten erfolgen, 27.-28.1933 Machtergreifung Hillers Reichsbrandverordnung: Anlass: Reichstagsbrand Inhalt: Beseitigung wichtiger Grundrechte -Verfolgung und Verhaftung von Kommunisten und Sozialdemokraten Juni 1934 -,,Röhm-Putsch" - Ausschaltung jeglicher Opposition -Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz - Verhaftung und Hinrichtung führender SA- Mitglieder und anderen politischen Gegnern Gesetz rechtfertigt Maßnahmen später ↓ März 1933 -Ermächtigungsgesetz Ausschaltung des Reichstags -Neuwahlen : keine absolute Mehrheit - Übertragung der Legislative auf die Regierung Tag von Potsdam - 1933/1934 -Gesetz zur Gleichschaltung der Länder, Verlust der Unabhängigkeit -Verbot der Parteien, NSDAP als alleinige Staatspartei -Verbot der Gewerkschaften, einzig zugelassene Gewerkschaft: DAF (Deutsche Arbeitsfront 2.8.1934 -Tod Hindenburgs, Hitler als Nachfolger -Vereidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers (Er wird oberster Befehlshaber) Volksgemeinschaft Mögliche Definition Volksgemeinschaft: Der Begriff Volksgemeinschaft wurde von den Nationalsozialisten als Propagandamittel eingeführt. Eine Volksgemeinschaft hatte das Ziel, die Menschen zu einer Gemeinschaft zu formieren, welche opferbereit ist und die Gemeinschaft vor ihr Eigennutz stellt. Menschen, die aus verschiedenen Gründen keinen Platz in der Gesellschaft finden durften, wurden diskriminiert und ausgegrenzt. Konsequenzen: -,,Säuberung" von Homosexuellen und Behinderten - Menschen, die dem Ideal des Nationalsozialismus widersprachen und als minderwertig galten, wurden ausgeschlossen und ausgegrenzt -veränderter Sprachgebrauch Anti-Jüdische Maßnahmen 1933-1935: Einzelne Maßnahmen und Diffamierungen - Boykott jüdischer Geschäfte durch die SA - Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ -> verdrängt Juden aus akademischen Berufen und Beamtenstellen -Beginn der Verdrängung der Juden aus dem Wirtschaftsleben 1935-1938 Juden als Bürger minderen Rechts -15.09.35 ,Nürnberger Gesetze": Sie besiegelten die Degradierung jüdischer Bürgerinnen und Bürger zu Menschen minderen Rechts. Die gesetzlich garantierte Gleichstellung jüdischer Mitmenschen im Deutschen Reich wurde damit beendet. (1) Reichsflaggengesetz - erhob die Farben Schwarz, Weiß und Rot zu den Nationalfarben und die Hakenkreuzfahne wurde zur Nationalflagge (2) Reichsbürgergesetz - arische Abstammung" als Bedingung für die Anerkennung als Vollbürger, ansonsten Aberkennung staatsbürgerlicher Rechte (3) Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre: -> Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen des deutschen Blutes wurden unter Strafe gestellt und sah Gefängnisstrafen und Zuchthäuser vor. Außerehelicher Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Nichtjuden wurde ebenfalls bestraft 1938-1941 Novemberpogrom und erste Massendeportationen -09./10.11.38 ,,Novemberpogrom"/"Reichskristallnacht" -> Zerstörung von Synagogen, jüdischen Geschäften und Wohnungen, Tod von ca. 100 Juden, rund 30.000 kommen in Konzentrationslager -Höhepunkt der jüdischen Emigration: etwa 130.000 Juden verließen das Deutsche Reich -Arisierung" der Wirtschaft: Juden werden aus den letzten Positionen der Wirtschaft verdrängt: Entzug öffentlicher Aufträge, ausbleibende Kunden, bürokratische Schikanen -> finanzieller Ruin vieler Juden -12.11.38 ,,Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben" -> Zwangsverkauf von Wertpapieren, Schmuck, Edelmetallen, Kunstgegenständen an den Staat -weitere gesellschaftliche Isolierung, beispielsweise durch Sperrstunden, gelben Stern auf der Kleidung 1941-1945 ,,Endlösung" - Juden unter Polizeirecht (keine Rechtsinstanzen mehr für sie gültig, d.h. endgültige Entrechtung) - Deportation mit Sammeltransporten in eines der Kzs im Deutschen Reich oder in den besetzten Gebieten - offizielles Ausreiseverbot für Juden - Einsatzgruppen (SS + Polizei) führen Massenvernichtung von Juden in besetzten Gebieten durch Erschießen und Vergasen durch - 20.01.42 ,,Wannseekonferenz" -> Koordinierung der „Endlösung“: industriell betriebener Massenmord -> Transporte in Güter-/Viehwaggons, anschl. Vergasung mit Zyklon B oder Zwangsarbeit/Folter/medizinische Versuche, unmenschliche Lebensbedingungen - größtes Konzentrations- und Vernichtungslager: Auschwitz (ca. 1,5 Mio. jüdische Opfer) - heutige Bezeichnung ,,Holocaust" (griech. völlig verbrannt"/,,Brandopfer"/ "Zerstörung"/" Inferno") für die systematische Vernichtung von etwa 6 Mio. europäischer Juden Zusammenhang von Exklusion and Inklusion Argumentation von Harald Welzer: -kein Widerstand der Mehrheitsbevölkerung gegen Ausgrenzung der Juden, auch wenn viele die Maßnahmen als inhuman empfanden -es sei unmöglich, „Nicht-Betroffener" zu sein wahrgenommener und gefühlter Stellenwert der Zugehörigkeit zur Volksgemeinschaft wird erhöht - Jeder konnte sich überlegen fühlen über den Juden, auch wenn er nur ein Arbeiter oder sozial deklassiertes war - Aufwertung des Volksgenossen neues Lebensgefühl in einer exklusiven Volksgemeinschaft, zu der man unabänderlich gehörte, die anderen dieser aber niemals angehören konnten

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Da im Osten nur minderwertige Rassen lebten, müsse die Gewinnung von neuem Boden durch eine Expansion nach Osten erfolgen, 27.-28.1933 Machtergreifung Hillers Reichsbrandverordnung: Anlass: Reichstagsbrand Inhalt: Beseitigung wichtiger Grundrechte -Verfolgung und Verhaftung von Kommunisten und Sozialdemokraten Juni 1934 -,,Röhm-Putsch" - Ausschaltung jeglicher Opposition -Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz - Verhaftung und Hinrichtung führender SA- Mitglieder und anderen politischen Gegnern Gesetz rechtfertigt Maßnahmen später ↓ März 1933 -Ermächtigungsgesetz Ausschaltung des Reichstags -Neuwahlen : keine absolute Mehrheit - Übertragung der Legislative auf die Regierung Tag von Potsdam - 1933/1934 -Gesetz zur Gleichschaltung der Länder, Verlust der Unabhängigkeit -Verbot der Parteien, NSDAP als alleinige Staatspartei -Verbot der Gewerkschaften, einzig zugelassene Gewerkschaft: DAF (Deutsche Arbeitsfront 2.8.1934 -Tod Hindenburgs, Hitler als Nachfolger -Vereidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers (Er wird oberster Befehlshaber) Volksgemeinschaft Mögliche Definition Volksgemeinschaft: Der Begriff Volksgemeinschaft wurde von den Nationalsozialisten als Propagandamittel eingeführt. Eine Volksgemeinschaft hatte das Ziel, die Menschen zu einer Gemeinschaft zu formieren, welche opferbereit ist und die Gemeinschaft vor ihr Eigennutz stellt. Menschen, die aus verschiedenen Gründen keinen Platz in der Gesellschaft finden durften, wurden diskriminiert und ausgegrenzt. Konsequenzen: -,,Säuberung" von Homosexuellen und Behinderten - Menschen, die dem Ideal des Nationalsozialismus widersprachen und als minderwertig galten, wurden ausgeschlossen und ausgegrenzt -veränderter Sprachgebrauch Anti-Jüdische Maßnahmen 1933-1935: Einzelne Maßnahmen und Diffamierungen - Boykott jüdischer Geschäfte durch die SA - Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ -> verdrängt Juden aus akademischen Berufen und Beamtenstellen -Beginn der Verdrängung der Juden aus dem Wirtschaftsleben 1935-1938 Juden als Bürger minderen Rechts -15.09.35 ,Nürnberger Gesetze": Sie besiegelten die Degradierung jüdischer Bürgerinnen und Bürger zu Menschen minderen Rechts. 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Vergasung mit Zyklon B oder Zwangsarbeit/Folter/medizinische Versuche, unmenschliche Lebensbedingungen - größtes Konzentrations- und Vernichtungslager: Auschwitz (ca. 1,5 Mio. jüdische Opfer) - heutige Bezeichnung ,,Holocaust" (griech. völlig verbrannt"/,,Brandopfer"/ "Zerstörung"/" Inferno") für die systematische Vernichtung von etwa 6 Mio. europäischer Juden Zusammenhang von Exklusion and Inklusion Argumentation von Harald Welzer: -kein Widerstand der Mehrheitsbevölkerung gegen Ausgrenzung der Juden, auch wenn viele die Maßnahmen als inhuman empfanden -es sei unmöglich, „Nicht-Betroffener" zu sein wahrgenommener und gefühlter Stellenwert der Zugehörigkeit zur Volksgemeinschaft wird erhöht - Jeder konnte sich überlegen fühlen über den Juden, auch wenn er nur ein Arbeiter oder sozial deklassiertes war - Aufwertung des Volksgenossen neues Lebensgefühl in einer exklusiven Volksgemeinschaft, zu der man unabänderlich gehörte, die anderen dieser aber niemals angehören konnten