Psychologie /

Piaget - Kognitive Entwicklung

Piaget - Kognitive Entwicklung

 ·
.
Grundbegriffe
für Aktivität immer ein Motiv, bzw. Bedürfnis
Bedürfnis ist die Äußerung eines Ungleichgewichts, entsteht durch äußere od

Piaget - Kognitive Entwicklung

user profile picture

Tami

603 Followers

Teilen

Speichern

46

 

11/12/13

Ausarbeitung

Lernzettel zu Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung (Pädagogik) Klausurnote -> 11 Punkte

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

· . Grundbegriffe für Aktivität immer ein Motiv, bzw. Bedürfnis Bedürfnis ist die Äußerung eines Ungleichgewichts, entsteht durch äußere oder innere Änderungen Ungleichgewicht führt zu Handlung und zu stabilerem Zustand bei Erfolg der Handlung Streben nach Gleichgewicht = Äquilibration ● ● · . . Begründer des Konstruktivismus Entwicklungspsychologe . isss Jean Piagetece >> Gleichgewicht zwischen vorhandenen Denkstrukturen und neuem Wissen und Erfahrungen, das ist der Motor der Entwicklung Aquilibration: bilden eines neuen kognitiven Gleichgewichts mit immer höherem kognitiven Niveau, Prozess des dynamischen Gleichgewichts, Selbstregulierung, niemals vollkommen, da immer störende Faktoren, kann jedoch stabil sein, Verhältnis zwischen Akkommodation und Assimilation, Neugier ebenfalls als Motivation, Bedrüfniss zu wissen Organisation: Elemente des geistigen Lebens zu Systemen und Ganzheiten verflochten, organisiertes System, dass immer komplexer wird durch Wechselspiel mit sich selbst und Umwelt, Prozess dieses Aufbaus durch Äquilibration angetrieben, Strukturen entwickeln sich erst Schemata: Kategorien des Systems, der Organisation, spezifische Strukturen, Koordination, immer umstrukturiert Adaptation: Austausch Organismus und Umwelt fordert Anpassung, resultiert aus wachsender Komplexität der Strukturen, Adaptation erfolgt durch zwei komplementäre Konzepte, Gleichgewicht Akkommodation und Assimilation, 2. Pole: Subjekt-Assimilation und Objekt- Akkommodation Assimilation: bewahrt vorhandene Strukturen/Wissen, nutzt diese bei bekannten Situationen, Beweis der Existenz von Strukturen, subjektiv bestimmt, bewahrt und erweitert bestehendes, verbindet Gegenwart und Vergangenheit Akkommodation: Ergänzung der Assimilation, neue Reize, die nicht assimiliert werden könne, aber nicht ignoriert werden können, neue Bildung von Schemata bzw. Verbindung alter Schemata miteinander, neue...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Organisationsformen, objektiv bestimmt, da Schemata angepasst werden müssen ans Objekt, an die Situation Keine Assimilation ohne Akkommodation, Komplementär, benötigt vorhandene Schemata für neue Schemata, neue Schemata notwendig für die Entwicklung und immer vorhanden, da jede Situation einzigartig Kognitive Strukturen: Ergebnis und Voraussetzungen für Akkommodation Kognitive Entwicklung: Ergebnis Wechselspiel Assimilation und Akkommodation Operationen: Handlungen und Denkhandlungen Umwelt Adaptation kognitiver Konflikt Aquilibration Assimilation Akkommodation kognitive Struktur Schemata sensomotorisch operatorisch begrifflich Weltbild des Kindes Realismus: es existiert nur das, was das Kind wahrnehmen kann, was es nicht erklären kann führt zu Beseelung • Egozentrismus: IchBezogenheit, Das Kind sieht sich als Mittelpunkt der Welt, leitet sich aus der anfänglichen Problematik ab Ich und Nicht Ich nicht trennen zu können, Objekte haben Aufforderungscharakter für das Kind, Umgebung hat die gleiche Beschaffenheit wie das Kind (siehe Anthropomorphismus) Artfizialismus: alle Dinge ähnlich von Gott oder Mensch gemacht Magisches Denken: Naturerscheinungen höhere Mächte zu schreiben, da Kinder keine wissenschaftlichen Kenntnisse haben • Anthropomorphismus: Tendenz zur Vermenschlichung, egozentrisch, kann nicht zwischen unbelebt und belebt unterscheiden, eigene Erfahrungen in Außenwelt projizieren, gleiche Fähigkeiten wie Kind (fühlen etc.) Beseelung: finalistische Deutung von Vorgängen, alles geschieht aus Zweck, Naturgesetze haben Moral, alles verfolgt eine Absicht, gesamtes Weltgeschehen gut oder böse • Physiognomisches Sehen: Dinge und Erscheinungen der Außenwelt fühlen, drohen, locken, tragen Gesicht, lernt später wann sachlich wann physiognomisch, Kunst Bsp. • Personifizierung: Personifizierung von Objekten und Vorgängen, da noch keine genügenden kognitiven Leistungen, geht mit Gegenständen wie mit Menschen um, spricht mit ihnen, bestraft sie ● • Animismus: Kennzeichnung der kindlichen Denkhaltung, da eigene Bewegungen Absicht und Bewusstsein, alle Objekte, Bewegungen, etc. Bewusstsein und Absicht iss Jean Piagetrees ● • Bei Erwachsenen in bestimmten Situationen noch vorhanden, durch sachliche Erkenntnisse ergänzt Kognitive Entwicklung Egoistische Sprache: gleicher Begriff unterschiedliche Bedeutung für das Individuum, Sprache verfolgt Intentionen, Kind nutzt sie nicht nach Logik sondern Absicht, monologisiert EinWortSätze, dann Kollektivmonolog und später sozialisierte Sprache, Intention verliert sich nie · Betonung der eigenen Aktivität eines Individuums . Bis 12 Jahre kein komparatives Denken • Wie überführt das Kind Informationen zu allgemeinen Begriffen? • Natur der Veränderung · ● Piagets beobachtete Kinder verschiedener Altersstufen bei der Suche nach einer Problemlösung Denkprozesse entwickeln sich Individuelle Entwicklung, gleiche Reihenfolge, jedoch unterschiedliches Tempo (INVARIABILITÄTSTHEORIE/ UNIVERSALITÄTSHYPOTHESE Denken und innere Vorstellungen der äußeren Realität ändern sich während der Entwicklung 4 qualitativ verschiedene Stufen mit neuen Möglichkeiten Welt zu erfassen, Interpretieren und Neukonstruktionen von Strukturen Kognitive Entwicklung · Intelligenz nur in Form von motorischer Aktivität und Reaktion auf sensorische Reize Erfahrungen anhand der Sinnesorgane und Bewegungen • 1. Phase, 1. Monat, Vorstadium Sensomotorische Stufe Säuglingsalter, in 6 Phasen ››› Jean Piageteee! Mitgebrachte Reflexe werden geübt und in abstraktere Schemata entwickelt Bsp. Saugbewegung, die sich erst später in verschiedene einzelne Bewegungen differenziert Saugbewegung wird auf andere Objekte ausgeweitet, in dem das Kind sie darauf anpasst • Der Grundplan, Schemata, einer Bewegung mit formalen Gemeinsamkeiten, wird immer unabhängiger von Objekten, an fast allen kann sie ausgeübt werden Muss jedoch im Blickfeld des Säuglings sein Völlig Ichbezogen, Umwelt und Subjekt eine Einheit, Umwelt als eigener Körper einverleibt Egozentrismus • Reflexe Bausteine für die spätere kognitive Entwicklung . . 2. Phase, 1-4 Monat, Primäre Kreisreaktionen (Zirkulärreaktionen) • Weiterentwicklung von Schemata, treten in Beziehung zueinander, erste Gewohnheiten und absichtliche Reflexe Primäre Kreisreaktionen, zufällig entdeckte Handlungen mit angenehmen Ergebnis, die wiederholt werden Modifikation von Verhalten anhand von hantieren mit Gegenständen • Nur Auf eigene Aktivitäten 3. Phase, 4-8 Monat, Sekundäre Kreisreaktionen ● • Wachsendes Interesse an Wirkungen, die eigene Handlungen auslösen, erkennt Effekte, Ergebnisse Wiederholungen zufälliger Handlungen Auch äußere Aktivitäten und Effekte erkennen Imitiert Verhalten • Erfasst Zusammenhänge Nimmt Verschwundenes nur mit Augen war Vorform intentionales Verhalten 4. Phase, 8-12 Monate, Intentionales Verhalten ● • Absichtlich zielgerichtetes Verhalten • erkennt Mittel-Zweck-Verhalten, nutzt Handlungen zum Zweck ein Fängt an mit Händen nach verschwundenen Objekten zu suchen, Gegenstände werden erforscht Handlungsschema koordiniert und differenziert, Bsp. Beseitigung von Hindernissen um Ziel zu erreichen Kognitive Entwicklung Nicht mehr stereotyp sondern experimentell • Dadurch neue Mittel zum Zweck Entdeckungen ● ● Übergang zu symbolischen Denken • Schnellere Anpassungen Keine Objektpermanenz, wenn es nicht da ist, ist es nicht da ››› Jean Piagetece ● sensomotorische Stufe 5. Phase, 12-18 Monate, Tertiäre Zirkulärreaktionen Entdeckung durch aktives Experimentieren neue Handlungsschemata Integrieren sekundäre Kreisreaktionen • Aufbau logischer Vorbegriffe und Strukturen, Ich und Außenwelt, Verinnerlichen von Handlungen, praktische Wirklichkeit • Stufe des präoperationalen Denkens Kindergarten und Vorschule, 2-7 Jahre • Anschauliches Denken als Charakteristik Anfang als naive Realisten, glauben, was sie sehen • Das wird während der Stude langsam weniger, durch Erwerb von Objektpermanenz • Werden Invarianzen der Umwelt bewusst (Identität bleibt trotz anderer Anschauung) = Objektpermanenz ● Akkommodation angestrebt, ausgeprägtere Differenzierung 6. Phase, 18-24 Monate, Übergang zur präoperationalen Phase ● • Diese bereitet auf symbolisches, repräsentationales Denken vor Nicht sensomotorisch sondern symbolisch abhängiges Denken, kein Verständnis für Begriffe und Regeln, nur Anschauung Zentrierung, Kind kann sich nur auf ein Wahrnehmungsgesichtspunkt konzentrieren, Aspekt Egozentrismus, keine andere Perspektive als die eigene • Verfallen dem fälschlichen Einfluss von Anschauungen (Wasser in verschiedenen Gefäßen) • Erste Entwicklung von Erklärungskonzepten, animistisch, finalistisch, artfizialistisch Zu Ende langsames dezentrieren, Bewusstsein von Invarianzen wie Masse, etc. • Stufe der konkreten Operationen ● . Grundschulalter, 8-12 • Quantitative Invarianz erworben, Mengeninvarianz • Besseres Verständnis, auch das jede Operation eine Umkehroperation hat zu, ursprünglichen Zustand Äquivalenzprinzip, identische Eigenschaften, Vergleiche • Dezentrierung setzt ein (andere Perspektiven jedoch nur bei konkreten Beispielen) Gleichgewicht wird aufgestellt, Widersprüche ausgeglichen Erste Operationen, verinnerlichte Handlungen, die nicht ausgeführt werden müssen, sondern denkend reichen Kognitive Entwicklung • Stufe der konkreten Operationen • Koordination verschiedener Handlungen zu Systemen, 3+5-7 Operationen können rückgängig gemacht werden (Reversibilität) • Setzen Invarianzen voraus mit physikalischen Grundbegriffen Reversibilität entwickelt sich nur langsam • Sensomotorische Gewohnheiten, verinnerlichte Handlungen irreversible Organisierte Handlungen der praktischen Bewegungsgruppe reversibel • Reversibilität der Vorstellung, konkrete Operationen können gedanklich aufgehoben werden ● ● • Kind muss widerstandsfähig gegen äußere anschauliche Einflüsse werden • Meist plötzliche Herstellung von Gleichgewicht mit Unabhängigkeit von Anschauung und Verstehen von Reversibilität Dezentrieren, Perspektiven differenzieren, erst ab 9 Jahren korrekte Anwendung ● • Muss sich auf konkretes Material beziehen, oder eine Handlung die durchgeführt werden kann Hypothese nicht möglich ● Reversibilität noch unvollständig, Reziprozität und Negation noch nicht koordiniert • Stufe der formalen Operationen . ››› Jean Piagetree Konsequenzen • individuelle Erziehung, Unterricht Keine Vergleiche soziale Interaktionen wichtig Anreize, Interesse schaffen Keine Über und Unterforderung Alte Erkenntnisse anknüpfen Aktives, bildliches Lernen . Ermöglicht Aufbau wissenschaftlicher Begriffe Aktives Anwenden von Schemata und Handeln ● ● Ab Jugendalter 12- ca. 14-15 Abschließen Übergang Handeln zu Denken Abstraktes Denken, eigene Theorien, Möglichkeiten, wissenschaftliche Erklärungen, Ableiten, schlussfolgern, Fähigkeit zur Wissenschaft, deduktives Verhalten Hypothesen später fördern Alle Sinne Abstraktes Denken später fördern

Psychologie /

Piaget - Kognitive Entwicklung

user profile picture

Tami  

Follow

603 Followers

 ·
.
Grundbegriffe
für Aktivität immer ein Motiv, bzw. Bedürfnis
Bedürfnis ist die Äußerung eines Ungleichgewichts, entsteht durch äußere od

App öffnen

Lernzettel zu Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung (Pädagogik) Klausurnote -> 11 Punkte

Ähnliche Knows

A

4

Zusammenfassung Piaget

Know Zusammenfassung Piaget thumbnail

22

 

12/13

J

4

kognitive Entwicklung nach Piaget Glossar

Know kognitive Entwicklung nach Piaget Glossar  thumbnail

9

 

11/12/10

user profile picture

8

Entwicklung über die Lebensspanne

Know Entwicklung über die Lebensspanne  thumbnail

7

 

11/12/13

H

1

Kognitive Entwicklung nach Piaget

Know Kognitive Entwicklung nach Piaget thumbnail

6

 

11/12/13

· . Grundbegriffe für Aktivität immer ein Motiv, bzw. Bedürfnis Bedürfnis ist die Äußerung eines Ungleichgewichts, entsteht durch äußere oder innere Änderungen Ungleichgewicht führt zu Handlung und zu stabilerem Zustand bei Erfolg der Handlung Streben nach Gleichgewicht = Äquilibration ● ● · . . Begründer des Konstruktivismus Entwicklungspsychologe . isss Jean Piagetece >> Gleichgewicht zwischen vorhandenen Denkstrukturen und neuem Wissen und Erfahrungen, das ist der Motor der Entwicklung Aquilibration: bilden eines neuen kognitiven Gleichgewichts mit immer höherem kognitiven Niveau, Prozess des dynamischen Gleichgewichts, Selbstregulierung, niemals vollkommen, da immer störende Faktoren, kann jedoch stabil sein, Verhältnis zwischen Akkommodation und Assimilation, Neugier ebenfalls als Motivation, Bedrüfniss zu wissen Organisation: Elemente des geistigen Lebens zu Systemen und Ganzheiten verflochten, organisiertes System, dass immer komplexer wird durch Wechselspiel mit sich selbst und Umwelt, Prozess dieses Aufbaus durch Äquilibration angetrieben, Strukturen entwickeln sich erst Schemata: Kategorien des Systems, der Organisation, spezifische Strukturen, Koordination, immer umstrukturiert Adaptation: Austausch Organismus und Umwelt fordert Anpassung, resultiert aus wachsender Komplexität der Strukturen, Adaptation erfolgt durch zwei komplementäre Konzepte, Gleichgewicht Akkommodation und Assimilation, 2. Pole: Subjekt-Assimilation und Objekt- Akkommodation Assimilation: bewahrt vorhandene Strukturen/Wissen, nutzt diese bei bekannten Situationen, Beweis der Existenz von Strukturen, subjektiv bestimmt, bewahrt und erweitert bestehendes, verbindet Gegenwart und Vergangenheit Akkommodation: Ergänzung der Assimilation, neue Reize, die nicht assimiliert werden könne, aber nicht ignoriert werden können, neue Bildung von Schemata bzw. Verbindung alter Schemata miteinander, neue...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Organisationsformen, objektiv bestimmt, da Schemata angepasst werden müssen ans Objekt, an die Situation Keine Assimilation ohne Akkommodation, Komplementär, benötigt vorhandene Schemata für neue Schemata, neue Schemata notwendig für die Entwicklung und immer vorhanden, da jede Situation einzigartig Kognitive Strukturen: Ergebnis und Voraussetzungen für Akkommodation Kognitive Entwicklung: Ergebnis Wechselspiel Assimilation und Akkommodation Operationen: Handlungen und Denkhandlungen Umwelt Adaptation kognitiver Konflikt Aquilibration Assimilation Akkommodation kognitive Struktur Schemata sensomotorisch operatorisch begrifflich Weltbild des Kindes Realismus: es existiert nur das, was das Kind wahrnehmen kann, was es nicht erklären kann führt zu Beseelung • Egozentrismus: IchBezogenheit, Das Kind sieht sich als Mittelpunkt der Welt, leitet sich aus der anfänglichen Problematik ab Ich und Nicht Ich nicht trennen zu können, Objekte haben Aufforderungscharakter für das Kind, Umgebung hat die gleiche Beschaffenheit wie das Kind (siehe Anthropomorphismus) Artfizialismus: alle Dinge ähnlich von Gott oder Mensch gemacht Magisches Denken: Naturerscheinungen höhere Mächte zu schreiben, da Kinder keine wissenschaftlichen Kenntnisse haben • Anthropomorphismus: Tendenz zur Vermenschlichung, egozentrisch, kann nicht zwischen unbelebt und belebt unterscheiden, eigene Erfahrungen in Außenwelt projizieren, gleiche Fähigkeiten wie Kind (fühlen etc.) Beseelung: finalistische Deutung von Vorgängen, alles geschieht aus Zweck, Naturgesetze haben Moral, alles verfolgt eine Absicht, gesamtes Weltgeschehen gut oder böse • Physiognomisches Sehen: Dinge und Erscheinungen der Außenwelt fühlen, drohen, locken, tragen Gesicht, lernt später wann sachlich wann physiognomisch, Kunst Bsp. • Personifizierung: Personifizierung von Objekten und Vorgängen, da noch keine genügenden kognitiven Leistungen, geht mit Gegenständen wie mit Menschen um, spricht mit ihnen, bestraft sie ● • Animismus: Kennzeichnung der kindlichen Denkhaltung, da eigene Bewegungen Absicht und Bewusstsein, alle Objekte, Bewegungen, etc. Bewusstsein und Absicht iss Jean Piagetrees ● • Bei Erwachsenen in bestimmten Situationen noch vorhanden, durch sachliche Erkenntnisse ergänzt Kognitive Entwicklung Egoistische Sprache: gleicher Begriff unterschiedliche Bedeutung für das Individuum, Sprache verfolgt Intentionen, Kind nutzt sie nicht nach Logik sondern Absicht, monologisiert EinWortSätze, dann Kollektivmonolog und später sozialisierte Sprache, Intention verliert sich nie · Betonung der eigenen Aktivität eines Individuums . Bis 12 Jahre kein komparatives Denken • Wie überführt das Kind Informationen zu allgemeinen Begriffen? • Natur der Veränderung · ● Piagets beobachtete Kinder verschiedener Altersstufen bei der Suche nach einer Problemlösung Denkprozesse entwickeln sich Individuelle Entwicklung, gleiche Reihenfolge, jedoch unterschiedliches Tempo (INVARIABILITÄTSTHEORIE/ UNIVERSALITÄTSHYPOTHESE Denken und innere Vorstellungen der äußeren Realität ändern sich während der Entwicklung 4 qualitativ verschiedene Stufen mit neuen Möglichkeiten Welt zu erfassen, Interpretieren und Neukonstruktionen von Strukturen Kognitive Entwicklung · Intelligenz nur in Form von motorischer Aktivität und Reaktion auf sensorische Reize Erfahrungen anhand der Sinnesorgane und Bewegungen • 1. Phase, 1. Monat, Vorstadium Sensomotorische Stufe Säuglingsalter, in 6 Phasen ››› Jean Piageteee! Mitgebrachte Reflexe werden geübt und in abstraktere Schemata entwickelt Bsp. Saugbewegung, die sich erst später in verschiedene einzelne Bewegungen differenziert Saugbewegung wird auf andere Objekte ausgeweitet, in dem das Kind sie darauf anpasst • Der Grundplan, Schemata, einer Bewegung mit formalen Gemeinsamkeiten, wird immer unabhängiger von Objekten, an fast allen kann sie ausgeübt werden Muss jedoch im Blickfeld des Säuglings sein Völlig Ichbezogen, Umwelt und Subjekt eine Einheit, Umwelt als eigener Körper einverleibt Egozentrismus • Reflexe Bausteine für die spätere kognitive Entwicklung . . 2. Phase, 1-4 Monat, Primäre Kreisreaktionen (Zirkulärreaktionen) • Weiterentwicklung von Schemata, treten in Beziehung zueinander, erste Gewohnheiten und absichtliche Reflexe Primäre Kreisreaktionen, zufällig entdeckte Handlungen mit angenehmen Ergebnis, die wiederholt werden Modifikation von Verhalten anhand von hantieren mit Gegenständen • Nur Auf eigene Aktivitäten 3. Phase, 4-8 Monat, Sekundäre Kreisreaktionen ● • Wachsendes Interesse an Wirkungen, die eigene Handlungen auslösen, erkennt Effekte, Ergebnisse Wiederholungen zufälliger Handlungen Auch äußere Aktivitäten und Effekte erkennen Imitiert Verhalten • Erfasst Zusammenhänge Nimmt Verschwundenes nur mit Augen war Vorform intentionales Verhalten 4. Phase, 8-12 Monate, Intentionales Verhalten ● • Absichtlich zielgerichtetes Verhalten • erkennt Mittel-Zweck-Verhalten, nutzt Handlungen zum Zweck ein Fängt an mit Händen nach verschwundenen Objekten zu suchen, Gegenstände werden erforscht Handlungsschema koordiniert und differenziert, Bsp. Beseitigung von Hindernissen um Ziel zu erreichen Kognitive Entwicklung Nicht mehr stereotyp sondern experimentell • Dadurch neue Mittel zum Zweck Entdeckungen ● ● Übergang zu symbolischen Denken • Schnellere Anpassungen Keine Objektpermanenz, wenn es nicht da ist, ist es nicht da ››› Jean Piagetece ● sensomotorische Stufe 5. Phase, 12-18 Monate, Tertiäre Zirkulärreaktionen Entdeckung durch aktives Experimentieren neue Handlungsschemata Integrieren sekundäre Kreisreaktionen • Aufbau logischer Vorbegriffe und Strukturen, Ich und Außenwelt, Verinnerlichen von Handlungen, praktische Wirklichkeit • Stufe des präoperationalen Denkens Kindergarten und Vorschule, 2-7 Jahre • Anschauliches Denken als Charakteristik Anfang als naive Realisten, glauben, was sie sehen • Das wird während der Stude langsam weniger, durch Erwerb von Objektpermanenz • Werden Invarianzen der Umwelt bewusst (Identität bleibt trotz anderer Anschauung) = Objektpermanenz ● Akkommodation angestrebt, ausgeprägtere Differenzierung 6. Phase, 18-24 Monate, Übergang zur präoperationalen Phase ● • Diese bereitet auf symbolisches, repräsentationales Denken vor Nicht sensomotorisch sondern symbolisch abhängiges Denken, kein Verständnis für Begriffe und Regeln, nur Anschauung Zentrierung, Kind kann sich nur auf ein Wahrnehmungsgesichtspunkt konzentrieren, Aspekt Egozentrismus, keine andere Perspektive als die eigene • Verfallen dem fälschlichen Einfluss von Anschauungen (Wasser in verschiedenen Gefäßen) • Erste Entwicklung von Erklärungskonzepten, animistisch, finalistisch, artfizialistisch Zu Ende langsames dezentrieren, Bewusstsein von Invarianzen wie Masse, etc. • Stufe der konkreten Operationen ● . Grundschulalter, 8-12 • Quantitative Invarianz erworben, Mengeninvarianz • Besseres Verständnis, auch das jede Operation eine Umkehroperation hat zu, ursprünglichen Zustand Äquivalenzprinzip, identische Eigenschaften, Vergleiche • Dezentrierung setzt ein (andere Perspektiven jedoch nur bei konkreten Beispielen) Gleichgewicht wird aufgestellt, Widersprüche ausgeglichen Erste Operationen, verinnerlichte Handlungen, die nicht ausgeführt werden müssen, sondern denkend reichen Kognitive Entwicklung • Stufe der konkreten Operationen • Koordination verschiedener Handlungen zu Systemen, 3+5-7 Operationen können rückgängig gemacht werden (Reversibilität) • Setzen Invarianzen voraus mit physikalischen Grundbegriffen Reversibilität entwickelt sich nur langsam • Sensomotorische Gewohnheiten, verinnerlichte Handlungen irreversible Organisierte Handlungen der praktischen Bewegungsgruppe reversibel • Reversibilität der Vorstellung, konkrete Operationen können gedanklich aufgehoben werden ● ● • Kind muss widerstandsfähig gegen äußere anschauliche Einflüsse werden • Meist plötzliche Herstellung von Gleichgewicht mit Unabhängigkeit von Anschauung und Verstehen von Reversibilität Dezentrieren, Perspektiven differenzieren, erst ab 9 Jahren korrekte Anwendung ● • Muss sich auf konkretes Material beziehen, oder eine Handlung die durchgeführt werden kann Hypothese nicht möglich ● Reversibilität noch unvollständig, Reziprozität und Negation noch nicht koordiniert • Stufe der formalen Operationen . ››› Jean Piagetree Konsequenzen • individuelle Erziehung, Unterricht Keine Vergleiche soziale Interaktionen wichtig Anreize, Interesse schaffen Keine Über und Unterforderung Alte Erkenntnisse anknüpfen Aktives, bildliches Lernen . Ermöglicht Aufbau wissenschaftlicher Begriffe Aktives Anwenden von Schemata und Handeln ● ● Ab Jugendalter 12- ca. 14-15 Abschließen Übergang Handeln zu Denken Abstraktes Denken, eigene Theorien, Möglichkeiten, wissenschaftliche Erklärungen, Ableiten, schlussfolgern, Fähigkeit zur Wissenschaft, deduktives Verhalten Hypothesen später fördern Alle Sinne Abstraktes Denken später fördern