Die Hitlerjugend: Organisation und Entwicklung im Dritten Reich
Die Hitlerjugend entwickelte sich aus der Großdeutschen Jugendbewegung (GDJB) und wurde beim zweiten Parteitag der NSDAP am 3./4. Juli 1926 offiziell gegründet. Als wichtigste Jugendorganisation der NSDAP unterstand sie zunächst der SA, bis diese Eingliederung im März 1932 aufgehoben wurde. Das Gesetz über die Hitlerjugend von 1936 machte sie zur einzigen legalen Jugendorganisation im Deutschen Reich.
Definition: Die Hitlerjugend gliederte sich in verschiedene Unterorganisationen: Der Deutsches Jungvolk für 10-14-jährige Jungen, die HJ für 14-18-jährige Jungen und der Bund Deutscher Mädel für Mädchen gleichen Alters.
Die Mitgliederzahlen stiegen von etwa 100.000 im Jahr 1933 auf 8,7 Millionen bis 1939. Diese massive Expansion wurde durch die Jugenddienstverordnung vom 25. März 1939 erreicht, die eine Zwangsmitgliedschaft für alle "arischen" Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren vorschrieb.
Die Organisation lockte Jugendliche durch verschiedene Aktivitäten an:
- Sportliche Aktivitäten wie Boxen und Schießen
- Gemeinschaftserlebnisse in Zeltlagern
- Heimabende mit gemeinsamen Aktivitäten
- Paraden und Aufmärsche
- Wettbewerbe und Feste











