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Reichsgründung 1871

Reichsgründung 1871

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AALITTS2
Geschicht
10.12.2020
Klausur Nr. 2
zum Inhaltsfeld 6 des Kernlehrplans:
Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität
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Reichsgründung 1871

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11 Punkte Reichsgründung 1871 Einigungskriege Verfassung von 1871

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*<-- AALITTS2 Geschicht 10.12.2020 Klausur Nr. 2 zum Inhaltsfeld 6 des Kernlehrplans: Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. Jahrhundert Textgrundlage: August Bebel: Rede im Reichstag am 8. November 1871 (Auszug) Der gelernte Handwerker August Bebel (1840-1913) war ein sozialistischer deutscher Politiker und Publizist. 1867 wurde er Vorsitzender des Verbandes Deutscher Arbeitervereine. In diesem Verband wirkte er auf die politische, organisatorische und ideologische Trennung vom liberalen Bürgertum hin, um die Arbeiterschaft nach sozialistischen Grundsätzen zu vertreten. 1869 gründete er zusammen mit Wilhelm Liebknecht, Karl Marx und anderen die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP), deren Vorsitz Bebel übernahm. Nach Gründung des Deutschen Reiches wurde er in den Reichstag gewählt, dem er bis zu seinem Tod angehörte. In der Zeit der "Sozialistengesetze" wurde August Bebel im Reichstag zum schärfsten Kritiker der politischen Zustände im Deutschen Reich. Die Sozialdemokraten konnten trotz scharfer Repressionen ihre Stimmenzahl bei Reichstagswahlen verdreifachen und wurden in den beiden folgenden Jahrzehnten (ab 1891 mit Namen „SPD") zu einer Massenpartei. Text aus: Abgeordneter Bebel im Deutschen Reichstag über Verfassungsfragen, Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Deutschen Reichstags, 1. Leg. Per., 2. Session, Bd. 1, S. 183-185 (Bd. 22 der Gesamtreihe), 17. Sitzung, 8. November 1871. Abgedruckt in Hans Fenske, Hg., Im Bismarckschen Reich 1871-1890. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 1978, S. 60-64. Aufgabenstellung: Interpretieren Sie die vorliegende Quelle, indem Sie 1. die Quelle hinsichtlich formaler Merkmale analysieren und den Inhalt...

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der Quelle absatzweise in Hauptthesen¹ zusammenfassen (30 Punkte), 2. die Quelle in den historischen Kontext der Reichsgründung von 1870/71 in Folge der Einigungskriege einordnen und die in der Rede angesprochenen historischen Bezüge erläutern (26 Punkte) und 3. zu Bebels Urteil über die Reichsverfassung und über die Entwicklung des Liberalismus seit 1848/49 Stellung nehmen (24 Punkte). (Darstellungsleistung: 20 Punkte; maximal zu erreichende Punktzahl: 100) ¹ Gemeint ist: Was sind die Kernaussagen/Hauptthesen je Absatz? Viel Erfolg! Geschichte Klausur Nr. 2 10.12.2020 August Bebel: Rede im Reichstag am 8. November 1871 (Auszug) - 1 [...] Meine Herren! [...] Es gab eine Zeit, wo auch wir uns sehr energisch gegen die 2 Kompetenzerweiterung [Preußens] im Norddeutschen Bunde rührten, und zwar nicht deshalb, 3 weil wir etwa so sonderlich für die Existenz der Kleinstaaten eingenommen waren, - Gott 4 behüte, meine Herren, sondern aus dem einfachen Grunde, weil wir uns sagten, daß 5 gegenüber den absolutistisch-militaristischen Gelüsten Preußens in den Kleinstaaten - trotz 6 der Äußerung des Herrn Reichskanzlers, daß sie im Liberalismus noch weit hinter Preußen 7 zurück seien - in den Kleinstaaten das konstitutionelle Leben doch weiter ausgebildet sei und 8 im allgemeinen wenigstens eine etwas freiere Bewegung einer Oppositionspartei gestatte. 9 Indessen, meine Herren, dieser Zustand hat sich im Laufe der letzten Jahre, und ganz 10 besonders im letzten Jahre, sehr bedeutend vermindert. Mit Gründung des Norddeutschen 11 Bundes bereits war jedes selbständige Handeln und jedes selbständige Wirken der 12 Kleinstaaten vernichtet, und mit der Gründung des Deutschen Reiches [...] wurden auch die 13 süddeutschen Staaten in dieses Nichtkönnen hineingezogen, und mit ihrem selbständigen 14 Wirken war es zuende. Heute, meine Herren, tun - wir, die Sozialdemokraten haben das in kleinstooten 15 den letzten Jahren ja genugsam erfahren - die Kleinstaaten nichts weiter als spielen die der 16 Polizeibüttel² für Preußen. [Heiterkeit.] Gusgenutzt 17 [...] Meine Herren, wie steht es nun aber mit der Macht dieser sogenannten Volksvertretung 18 überhaupt? [...] Nun ja, das ist das ganze Geheimnis: [...] tun wir dem Volke gegenüber, als 19 hätten wir wer weiß was für Macht, und leider Gottes gibt es Millionen und Millionen im Volke, 20 die auf die Einflüsterungen der liberalen Presse hin glauben, eine solche parlamentarische ist sie 21 Versammlung sei allmächtig, sie brauche nur zu beschließen, und dann sei es gemacht. Und 22 natürlich, meine Herren, hat der Liberalismus ein großes Interesse daran, diesen Glauben ancho 23 die Allmacht des Parlamentarismus nicht zu zerstören; denn sonst wären wir mit dem ganzen wie das 24 Parlamentarismus und mit dem Staatssystem, das der Liberalismus aufrecht zu halten sucht, 25 sehr rasch zuende. nicht Volh denht 26 [...] Seit dem Jahre 1848 haben wir, mit Ausnahme des kleinen Mecklenburg, den 27 Parlamentarismus in Deutschland überall; die Macht, die der Parlamentarismus, der 28 Konstitutionalismus in Deutschland gehabt hat, hat er nur bekommen durch die Bewegung der 29 Jahre 1848 und 49. Bis zum Jahre 1866 hat der Liberalismus, soweit es überhaupt bei seiner 30 Natur zu verlangen ist, auch ehrliche Anstrengungen gemacht, die in den Verfassungen 31 liegenden Keime freiheitlich auszubauen. Meine Herren, seit 1866 hat das vollständig 32 aufgehört, seit dieser Zeit ist der Liberalismus aus der Initiative, die er vorher hatte, von der 33 Offensive, die er vor 1866 öfter ergriff, vollständig in die Defensive gedrängt; heute handelt es 34 sich nicht mehr darum, neue Rechte zu erobern, sondern nur die Scheinrechte, die er hat, zu 35 verteidigen. Und warum, meine Herren? Weil seit 1866 die Macht der Regierungen und 36 speziell der preußischen, die so schon groß war, der Volksvertretung vollständig über den Kopf 37 gewachsen ist. Das ist eine neue Illustration³ zu der neulichen Äußerung des Herrn Lasker¹, 38 daß eine kräftige Regierung der Freiheit nicht feindselig zu sein brauche und unter einer 39 starken Regierung die Freiheit am besten gedeihe. Nein, gerade das Gegenteil ist der Fall. 40 Wenn die Regierung stark ist, leidet die Freiheit darunter; die Interessen der Regierungen und 2 Büttel = eine Person, die einem Schurken dienstbar ist und seine Befehle ausführt 3 Illustration = Veranschaulichung, Beispiel 4 Eduard Lasker war ein liberaler Politiker und Mitglied des Reichstags. Er war zunächst Mitglied in der Liberalen Fortschrittspartei und schließlich maßgeblich an der Gründung der Nationalliberalen Partei beteiligt. Geschicht Klausur Nr. 2 10.12.2020 41 der Völker sind Gegensätze. Meine Herren, das Volk ist nicht der Regierung wegen da, 42 sondern die Regierung des Volkes wegen; die Regierung soll den Willen des Volkes 43 ausführen, sie soll nichts weiter sein als die vollziehende Gewalt. Wie steht es aber in 44 Wahrheit? Die Regierungen haben die Macht, die Regierungen haben den Willen, und die 45 Volksvertretung hat einfach ja zu sagen und zu gehorchen, und wenn sie das nicht tut, so gibt 46 man ihr moralische Fußtritte, wie sie dieselben schon so oft bekommen hat. 47 [...] Es fällt mir ein anderes Beispiel für die Machtlosigkeit des Parlamentarismus da ein. Der 48 Herr Reichskanzler äußerte in den letzten Tagen, er glaube nach jedem Kriege 49 konstitutioneller geworden zu sein. Ja, meine Herren, auf den ersten Blick könnte das 50 allerdings so scheinen, und jedenfalls der Glaube an die Richtigkeit dieser Ansicht ist es, die 51 den Abgeordneten Lasker neulich zu seinem berühmten Ausspruche veranlaßt hat. Wie steht 52 es in Wahrheit, meine Herren? Nicht der Reichskanzler ist seit dem Jahre 1866 53 konstitutioneller geworden, sondern die liberalen Parteien, die parlamentarischen 54 Versammlungen sind nachgiebiger geworden, das ist des Pudels Kern. [Große Unruhe.] Sie 55 treten nicht mehr mit den Forderungen heraus, welche sie noch vor dem Jahre 1866 aufgestellt 56 haben. Sie haben dem Reichskanzler eine Verfassung gegeben, die deutsche 57 Reichsverfassung, wie sie reaktionärer gar nicht gedacht werden kann. [Gelächter.] Meine 58 Herren, mit einer solchen Verfassung kann allerdings ein jeder Minister regieren, das ist keine 59 Verfassung für das Volk, das ist weiter nichts als der Scheinkonstitutionalismus in rohester 60 Form, das ist der nackte Cäsarismus. Das ist ein Cäsarismus, der die parlamentarische Form absolulistisch 61 gebraucht, weil die öffentliche Meinung sie für notwendig hält, der auf Grund einer solchen 62 Verfassung scheinbar konstitutionell regieren kann. auftrat. 5 an nicht mehr zeitgemäßen (politischen) Verhältnissen festhaltend; fortschrittsfeindlich 6 Cäsarismus = ein Mitte des 19. Jahrhunderts entstandener Begriff für eine Gesellschafts- und Regierungsform, die im Wesentlichen auf der Herrschaft einer charismatischen Einzelperson beruht. Cäsarismus meint auch die Herrschaftsverhältnisse im antiken Rom, bei der Cäsar unter Beibehaltung des Senats als Alleinherrscher 2. Klausur Aufgabe 1 Bei der Vorliegenden Quelle, handelt es sich um 10.12.2020 501 am 8. November 1841 im Reichstag welche einen Auszug auf einer Rede Von August im worde. Bebel, Erweren gelernter Handwerker, der zudem ein Sozialistischer deutscher Politiker und Publizist war. Desweiterem wor er 1869 einer der Gründer der und Vorsitzeler +1P SDAP. Nach der Gründung des Deutschen Reiches, work er in den Reichstag gewählt. Der Actor richtet sich mit seiner Rede an die Abgeorcheter in Reichstag und an das deutsche Volh. In seiner Rede thematisiert Augest Bebel die Reichsverfassung und decen Macht verteilung. Zudem sprichter über den Liberalis muss und wie sich dieser zwisch 1848 and 1871 entwickelte Mit Hilfe der Rede versucht Bebel den Abgeordneter und der Allgemeinheit zo verdactlichn Wie die Macht in withlichheit in der Reichsverfassing Verteilt ist, dazu kritisigt er diese. igr die damit über den IR" verbundene. IIR IT genauer! caus witsient er? Wie ist die Macht vertelt? Die Vorliegende Quelle ist in vier Abschnitte zu Unterteilen. Im ersten Abschnitt (z. 1-16) leg der Actor dar, dass sich die Sozialdemokraten früher mer gegen die Machterweiterung preußes gewänt hat (21f) Desweiteren argomentist er gegen Bismarchs Acissage, das die kleinstaaten im Liberalismes hinter der preoßers. Seien (26f). Dafür führt er an, dass die in den hleinstaaten das honstitutionelle Leben weit accobragte 1gr IR Sei, obwohl Preußen die kleinstaaten eher absolutisch Regieren möchte (z.af, 7f), Igr |R 1st: Liberalen IM IT IR igr Es gab tuimen Süld. Weshalb die sebständigkeit der söddectschen Einzel- 1st 1gr Staaten mit der gründeng des Söddeetscher Bordes Zuende worcz. 10 ff). Zudem thematisiert der Acter, das Preuße die kleinstaaten acsnatze und ihre Befehle gesführen lässe (2.14ff). | W sie IR In liepe IR Im zweiten Abschnitt (2.17-25) kritisiert der Actor, Welche? IR IG dass Abgeadnete und die liberale Presse dem Volh Sagt, dass eine parlamentarische Versammling 4 Macht (M(sei) IR & allmächtig" (2.21) währe, und die Abgeordneten viel baben (vgl. 2.18ff). Desweilerem fürt er an, dass der Liberalismus versuch diesen Gedanken aufrecht zu stalles, da Sonst es schwierig wäre den Liberalismos exprest aufrecht zu erhallen (2.22ff). IM iR IR IM IR IZ | Wilh. /M Isb IMIZ Warum 18662 17 iM igr was passierte IM igr IM IZ IR 1gr IM IZ was heißt das? Im drittem Abschnitt (2.26-46) thematisiet der Actor die Entwickleng des Liberalismes. Lact dem Verfasser gibt es zwei Asten des Liberalismas. Bis 1866, haben die Liberalen aus eigener ener Initiative die freiheit ausgebaut (2.28 ff). Aber nach 1866 verdadlicht der Actor ist dies nicht mehr der fall. Die liberales So worden seiner Meining Seiner Meineng noch in die De firsive gedicingt worden (2.33). Zudem unterstreicht er, dass die liberalen heine neuen Rechte derebsetzen wollen sondern nor die V Van Bismarh verteidigon Cz.334). Außerdem hritision on die Aessage un Hern Lasker, dass unter einer starken wer IR 151645 2 Quellen [ Regierung die Dreiteit am besten gedeihe. Bebel wiederspricht sprache in dieses Aesoge. Er ist der Meinury, dass es eher R ist { das?

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[...] Es gab eine Zeit, wo auch wir uns sehr energisch gegen die 2 Kompetenzerweiterung [Preußens] im Norddeutschen Bunde rührten, und zwar nicht deshalb, 3 weil wir etwa so sonderlich für die Existenz der Kleinstaaten eingenommen waren, - Gott 4 behüte, meine Herren, sondern aus dem einfachen Grunde, weil wir uns sagten, daß 5 gegenüber den absolutistisch-militaristischen Gelüsten Preußens in den Kleinstaaten - trotz 6 der Äußerung des Herrn Reichskanzlers, daß sie im Liberalismus noch weit hinter Preußen 7 zurück seien - in den Kleinstaaten das konstitutionelle Leben doch weiter ausgebildet sei und 8 im allgemeinen wenigstens eine etwas freiere Bewegung einer Oppositionspartei gestatte. 9 Indessen, meine Herren, dieser Zustand hat sich im Laufe der letzten Jahre, und ganz 10 besonders im letzten Jahre, sehr bedeutend vermindert. Mit Gründung des Norddeutschen 11 Bundes bereits war jedes selbständige Handeln und jedes selbständige Wirken der 12 Kleinstaaten vernichtet, und mit der Gründung des Deutschen Reiches [...] wurden auch die 13 süddeutschen Staaten in dieses Nichtkönnen hineingezogen, und mit ihrem selbständigen 14 Wirken war es zuende. Heute, meine Herren, tun - wir, die Sozialdemokraten haben das in kleinstooten 15 den letzten Jahren ja genugsam erfahren - die Kleinstaaten nichts weiter als spielen die der 16 Polizeibüttel² für Preußen. [Heiterkeit.] Gusgenutzt 17 [...] Meine Herren, wie steht es nun aber mit der Macht dieser sogenannten Volksvertretung 18 überhaupt? [...] Nun ja, das ist das ganze Geheimnis: [...] tun wir dem Volke gegenüber, als 19 hätten wir wer weiß was für Macht, und leider Gottes gibt es Millionen und Millionen im Volke, 20 die auf die Einflüsterungen der liberalen Presse hin glauben, eine solche parlamentarische ist sie 21 Versammlung sei allmächtig, sie brauche nur zu beschließen, und dann sei es gemacht. Und 22 natürlich, meine Herren, hat der Liberalismus ein großes Interesse daran, diesen Glauben ancho 23 die Allmacht des Parlamentarismus nicht zu zerstören; denn sonst wären wir mit dem ganzen wie das 24 Parlamentarismus und mit dem Staatssystem, das der Liberalismus aufrecht zu halten sucht, 25 sehr rasch zuende. nicht Volh denht 26 [...] Seit dem Jahre 1848 haben wir, mit Ausnahme des kleinen Mecklenburg, den 27 Parlamentarismus in Deutschland überall; die Macht, die der Parlamentarismus, der 28 Konstitutionalismus in Deutschland gehabt hat, hat er nur bekommen durch die Bewegung der 29 Jahre 1848 und 49. Bis zum Jahre 1866 hat der Liberalismus, soweit es überhaupt bei seiner 30 Natur zu verlangen ist, auch ehrliche Anstrengungen gemacht, die in den Verfassungen 31 liegenden Keime freiheitlich auszubauen. Meine Herren, seit 1866 hat das vollständig 32 aufgehört, seit dieser Zeit ist der Liberalismus aus der Initiative, die er vorher hatte, von der 33 Offensive, die er vor 1866 öfter ergriff, vollständig in die Defensive gedrängt; heute handelt es 34 sich nicht mehr darum, neue Rechte zu erobern, sondern nur die Scheinrechte, die er hat, zu 35 verteidigen. Und warum, meine Herren? Weil seit 1866 die Macht der Regierungen und 36 speziell der preußischen, die so schon groß war, der Volksvertretung vollständig über den Kopf 37 gewachsen ist. Das ist eine neue Illustration³ zu der neulichen Äußerung des Herrn Lasker¹, 38 daß eine kräftige Regierung der Freiheit nicht feindselig zu sein brauche und unter einer 39 starken Regierung die Freiheit am besten gedeihe. Nein, gerade das Gegenteil ist der Fall. 40 Wenn die Regierung stark ist, leidet die Freiheit darunter; die Interessen der Regierungen und 2 Büttel = eine Person, die einem Schurken dienstbar ist und seine Befehle ausführt 3 Illustration = Veranschaulichung, Beispiel 4 Eduard Lasker war ein liberaler Politiker und Mitglied des Reichstags. Er war zunächst Mitglied in der Liberalen Fortschrittspartei und schließlich maßgeblich an der Gründung der Nationalliberalen Partei beteiligt. Geschicht Klausur Nr. 2 10.12.2020 41 der Völker sind Gegensätze. Meine Herren, das Volk ist nicht der Regierung wegen da, 42 sondern die Regierung des Volkes wegen; die Regierung soll den Willen des Volkes 43 ausführen, sie soll nichts weiter sein als die vollziehende Gewalt. Wie steht es aber in 44 Wahrheit? Die Regierungen haben die Macht, die Regierungen haben den Willen, und die 45 Volksvertretung hat einfach ja zu sagen und zu gehorchen, und wenn sie das nicht tut, so gibt 46 man ihr moralische Fußtritte, wie sie dieselben schon so oft bekommen hat. 47 [...] Es fällt mir ein anderes Beispiel für die Machtlosigkeit des Parlamentarismus da ein. Der 48 Herr Reichskanzler äußerte in den letzten Tagen, er glaube nach jedem Kriege 49 konstitutioneller geworden zu sein. Ja, meine Herren, auf den ersten Blick könnte das 50 allerdings so scheinen, und jedenfalls der Glaube an die Richtigkeit dieser Ansicht ist es, die 51 den Abgeordneten Lasker neulich zu seinem berühmten Ausspruche veranlaßt hat. Wie steht 52 es in Wahrheit, meine Herren? Nicht der Reichskanzler ist seit dem Jahre 1866 53 konstitutioneller geworden, sondern die liberalen Parteien, die parlamentarischen 54 Versammlungen sind nachgiebiger geworden, das ist des Pudels Kern. [Große Unruhe.] Sie 55 treten nicht mehr mit den Forderungen heraus, welche sie noch vor dem Jahre 1866 aufgestellt 56 haben. Sie haben dem Reichskanzler eine Verfassung gegeben, die deutsche 57 Reichsverfassung, wie sie reaktionärer gar nicht gedacht werden kann. [Gelächter.] Meine 58 Herren, mit einer solchen Verfassung kann allerdings ein jeder Minister regieren, das ist keine 59 Verfassung für das Volk, das ist weiter nichts als der Scheinkonstitutionalismus in rohester 60 Form, das ist der nackte Cäsarismus. Das ist ein Cäsarismus, der die parlamentarische Form absolulistisch 61 gebraucht, weil die öffentliche Meinung sie für notwendig hält, der auf Grund einer solchen 62 Verfassung scheinbar konstitutionell regieren kann. auftrat. 5 an nicht mehr zeitgemäßen (politischen) Verhältnissen festhaltend; fortschrittsfeindlich 6 Cäsarismus = ein Mitte des 19. Jahrhunderts entstandener Begriff für eine Gesellschafts- und Regierungsform, die im Wesentlichen auf der Herrschaft einer charismatischen Einzelperson beruht. Cäsarismus meint auch die Herrschaftsverhältnisse im antiken Rom, bei der Cäsar unter Beibehaltung des Senats als Alleinherrscher 2. Klausur Aufgabe 1 Bei der Vorliegenden Quelle, handelt es sich um 10.12.2020 501 am 8. November 1841 im Reichstag welche einen Auszug auf einer Rede Von August im worde. Bebel, Erweren gelernter Handwerker, der zudem ein Sozialistischer deutscher Politiker und Publizist war. Desweiterem wor er 1869 einer der Gründer der und Vorsitzeler +1P SDAP. Nach der Gründung des Deutschen Reiches, work er in den Reichstag gewählt. Der Actor richtet sich mit seiner Rede an die Abgeorcheter in Reichstag und an das deutsche Volh. In seiner Rede thematisiert Augest Bebel die Reichsverfassung und decen Macht verteilung. Zudem sprichter über den Liberalis muss und wie sich dieser zwisch 1848 and 1871 entwickelte Mit Hilfe der Rede versucht Bebel den Abgeordneter und der Allgemeinheit zo verdactlichn Wie die Macht in withlichheit in der Reichsverfassing Verteilt ist, dazu kritisigt er diese. igr die damit über den IR" verbundene. IIR IT genauer! caus witsient er? Wie ist die Macht vertelt? Die Vorliegende Quelle ist in vier Abschnitte zu Unterteilen. Im ersten Abschnitt (z. 1-16) leg der Actor dar, dass sich die Sozialdemokraten früher mer gegen die Machterweiterung preußes gewänt hat (21f) Desweiteren argomentist er gegen Bismarchs Acissage, das die kleinstaaten im Liberalismes hinter der preoßers. Seien (26f). Dafür führt er an, dass die in den hleinstaaten das honstitutionelle Leben weit accobragte 1gr IR Sei, obwohl Preußen die kleinstaaten eher absolutisch Regieren möchte (z.af, 7f), Igr |R 1st: Liberalen IM IT IR igr Es gab tuimen Süld. Weshalb die sebständigkeit der söddectschen Einzel- 1st 1gr Staaten mit der gründeng des Söddeetscher Bordes Zuende worcz. 10 ff). Zudem thematisiert der Acter, das Preuße die kleinstaaten acsnatze und ihre Befehle gesführen lässe (2.14ff). | W sie IR In liepe IR Im zweiten Abschnitt (2.17-25) kritisiert der Actor, Welche? IR IG dass Abgeadnete und die liberale Presse dem Volh Sagt, dass eine parlamentarische Versammling 4 Macht (M(sei) IR & allmächtig" (2.21) währe, und die Abgeordneten viel baben (vgl. 2.18ff). Desweilerem fürt er an, dass der Liberalismus versuch diesen Gedanken aufrecht zu stalles, da Sonst es schwierig wäre den Liberalismos exprest aufrecht zu erhallen (2.22ff). IM iR IR IM IR IZ | Wilh. /M Isb IMIZ Warum 18662 17 iM igr was passierte IM igr IM IZ IR 1gr IM IZ was heißt das? Im drittem Abschnitt (2.26-46) thematisiet der Actor die Entwickleng des Liberalismes. Lact dem Verfasser gibt es zwei Asten des Liberalismas. Bis 1866, haben die Liberalen aus eigener ener Initiative die freiheit ausgebaut (2.28 ff). Aber nach 1866 verdadlicht der Actor ist dies nicht mehr der fall. Die liberales So worden seiner Meining Seiner Meineng noch in die De firsive gedicingt worden (2.33). Zudem unterstreicht er, dass die liberalen heine neuen Rechte derebsetzen wollen sondern nor die V Van Bismarh verteidigon Cz.334). Außerdem hritision on die Aessage un Hern Lasker, dass unter einer starken wer IR 151645 2 Quellen [ Regierung die Dreiteit am besten gedeihe. Bebel wiederspricht sprache in dieses Aesoge. Er ist der Meinury, dass es eher R ist { das?