Die Russische Revolution 1917
Der Verlauf der russischen Revolution 1917 war komplex und von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die Unzufriedenheit mit der Zarenherrschaft, verschärft durch die Belastungen des Ersten Weltkriegs, führte im Februar 1917 zu Massenprotesten in Petrograd (St. Petersburg).
Als Soldaten sich weigerten, auf Demonstranten zu schießen, sah sich Zar Nikolaus II. zur Abdankung gezwungen. Es folgte eine Phase der Doppelherrschaft Russland 1917 zwischen der Provisorischen Regierung und den Sowjets (Arbeiter- und Soldatenräte).
Example: Die Doppelherrschaft zeigte sich darin, dass die Provisorische Regierung zwar offiziell regierte, aber die Sowjets großen Einfluss auf die Arbeiter und Soldaten hatten.
Die Bolschewiki unter Führung von Lenin gewannen zunehmend an Einfluss. Sie versprachen "Frieden, Land und Brot" und forderten die sofortige Beendigung des Krieges.
Quote: Lenin verkündete: "Alle Macht den Sowjets!"
Im Oktober 1917 (nach dem julianischen Kalender, daher "Oktoberrevolution") übernahmen die Bolschewiki in einem weitgehend unblutigen Putsch die Macht in Petrograd. Dies markierte den Beginn der sowjetischen Ära und das endgültige Ende des Zarenreiches.
Highlight: Die Oktoberrevolution 1917 gilt als Geburtsstunde der Sowjetunion und hatte weitreichende Folgen für die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts.


































