Separatismus und Hitlerputsch 1923
Separatismus im Rheinland
Der Separatismus im Rheinland war eine Bewegung, die sich vom deutschen Staat loslösen wollte.
Ursachen:
- Teilung des Rheinlands in Besatzungszonen nach dem Ersten Weltkrieg
- Unterstützung durch Frankreich
- Wirtschaftliche Not durch die Inflation
- Wunsch nach Loslösung von Preußen
Im September 1923 kam es zu separatistischen Bewegungen im Rheinland, der Pfalz und Rheinhessen. Am 21. Oktober wurde in Aachen die "Rheinische Republik" ausgerufen.
Folgen:
- Ausrufung der "Autonomen Pfalz" am 12. November
- Eskalation in der "Schlacht von Aegidienberg" am 16. November
- Letztendlich Scheitern der Bewegung durch fehlende Unterstützung Frankreichs
Der Hitlerputsch
Der Hitlerputsch, auch bekannt als "Marsch auf die Feldherrnhalle", war ein gescheiterter Putschversuch Adolf Hitlers und der NSDAP in München.
Ziel: Sturz der Reichsregierung in Berlin und Errichtung einer nationalen Diktatur
Verlauf:
- 8./9. November: Hitler erklärt im Bürgerbräukeller die Regierung Stresemann für abgesetzt
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- November: Marsch zur Feldherrnhalle, der im Feuer der Polizei endet
Folgen:
- NSDAP wird reichsweit verboten
- Hitler wird wegen Hochverrats zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt (schreibt "Mein Kampf")
- Jährliche Gedenkfeiern für die "Gefallenen" des Putsches
Highlight: Trotz des Scheiterns wurde Hitler durch den Putsch zu einer reichsweit bekannten politischen Figur.
Das Krisenjahr 1923 mit seinen vielfältigen Herausforderungen schwächte die Weimarer Republik nachhaltig und bereitete den Boden für spätere politische Entwicklungen.