Der Übergang zur Industriegesellschaft
Die Industrielle Revolution markierte den Durchbruch zu einem tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandlungsprozess. Dieser vollzog sich als langfristiger, regional unterschiedlich ausgeprägter Prozess.
Definition: Die Industrialisierung bezeichnet den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft mit der Industrie als neuem wirtschaftlichen Leitsektor.
Kennzeichnend waren eine sektorale Verschiebung der Wirtschaft von der Landwirtschaft zur Industrie sowie ein sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum mit konjunkturellen Schwankungen.
Highlight: Der Prozess der Industrialisierung verlief in verschiedenen Ländern und Regionen zeitlich versetzt, was als "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen" bezeichnet wird.










