Krisen und Konsolidierung
Die frühen 1920er Jahre waren von politischen Unruhen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Der Zeitstrahl der Weimarer Republik zeigt für diese Phase folgende wichtige Ereignisse:
- Die Berliner Märzkämpfe 1920, ein Versuch rechtsgerichteter Kräfte, die Regierung zu stürzen.
- Der Aufstieg Adolf Hitlers zum Anführer der NSDAP.
- Die Ernennung Joseph Wirths zum Kanzler und der Beginn der Erfüllungspolitik.
- Der gescheiterte Hitler-Putsch in München 1923, gefolgt vom Verbot der NSDAP.
Example: Der Hitler-Putsch, auch bekannt als "Marsch auf die Feldherrnhalle", war ein fehlgeschlagener Versuch Hitlers, die Macht in Bayern zu übernehmen.
Die wirtschaftliche Situation verschlechterte sich dramatisch, kulminierend in der Hyperinflation von 1923.
Highlight: Die Inflation erreichte ihren Höhepunkt am "Schwarzen Donnerstag/Freitag", als die deutsche Währung praktisch wertlos wurde.
Die Regierung beendete die Hyperinflation durch eine Währungsreform. In dieser turbulenten Zeit gab es mehrere Kanzlerwechsel:
- Wilhelm Cuno trat zurück.
- Gustav Stresemann wurde Reichskanzler und später Außenminister.
- Wilhelm Marx übernahm das Amt des Reichskanzlers.
Diese Phase endete mit der Einführung des Dawes-Plans, der die wirtschaftliche Stabilisierung Deutschlands zum Ziel hatte.



































