Die Weimarer Verfassung: Grundlagen und Strukturen
Die Weimarer Verfassung markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der deutschen Geschichte als erste demokratische Verfassung Deutschlands. Sie etablierte einen föderalen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat, der auf dem Prinzip der Gewaltenteilung Weimarer Verfassung basierte. Die Verfassung führte das Verhältniswahlrecht ein und verankerte die Volkssouveränität als fundamentales Prinzip.
Die Grundrechte Weimarer Verfassung waren in den Artikeln 109-164 festgeschrieben und umfassten erstmals umfangreiche soziale und politische Rechte für alle Bürger. Besonders bemerkenswert war die Einführung des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts für alle Bürger über 20 Jahre, einschließlich erstmals auch für Frauen.
Definition: Die Volkssouveränität bedeutet, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Dies wurde in der Weimarer Verfassung durch direkte Demokratieelemente wie Volksbegehren und Volksentscheid umgesetzt.











