Kriegsende und Bilanz des Zweiten Weltkriegs
Mit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 (D-Day) begann die letzte Phase des Krieges. Hitler-Deutschland war nun von allen Seiten eingekesselt, führte aber den aussichtslosen Kampf weiter. Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler Selbstmord, als die Rote Armee nur noch wenige hundert Meter vom Führerbunker entfernt war.
Das Ende des 2. Weltkriegs in Deutschland kam mit der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945. Die Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) hatten vollständig verloren, die Alliierten (USA, Frankreich, Sowjetunion, Großbritannien) hatten gesiegt.
Der Krieg forderte etwa 55 Millionen Menschenleben, darunter viele Zivilisten – ein tragischer Unterschied zum Ersten Weltkrieg. Das größte Kriegsverbrechen war der Holocaust, bei dem 6 Millionen Juden systematisch in Konzentrationslagern ermordet wurden. Auch die Flächenbombardements von Städten und der Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zeigten, dass dieser Krieg keine klaren Fronten mehr kannte.
💡 Merke dir: Der 8. Mai 1945 markiert das Kriegsende in Europa, während der Krieg im Pazifik erst am 2. September 1945 mit der Kapitulation Japans endete.