Definitionsbereich und Wertebereich verstehen
Der Definitionsbereich und Wertebereich sind zentrale Konzepte in der Funktionsanalyse. Diese Seite erläutert ihre Bedeutung und wie man sie bestimmt.
Definitionsbereich (D)
Der Definitionsbereich umfasst alle x-Werte oder Argumente, die in eine Funktion eingesetzt werden können. Bei der Bestimmung des Definitionsbereichs stellt man sich die Frage: "Was darf ich einsetzen?"
Highlight: Bei der Bestimmung des Definitionsbereichs müssen folgende Fälle ausgeschlossen werden:
- Nenner gleich Null
- Negativer Radikand unter einer Wurzel
- Negatives oder Null-Argument bei Logarithmen
Wertebereich (W)
Der Wertebereich gibt alle y-Werte oder Funktionswerte an, die eine Funktion annehmen kann.
Example: Für die Funktion f = 1/x gilt:
- Definitionsbereich: D = {x ∈ ℝ | x ≠ 0}
- Wertebereich: W = {y ∈ ℝ | y ≠ 0}
Beispiele für verschiedene Funktionen
-
h = x²
- Definitionsbereich: D₁ = ℝ (alle reellen Zahlen)
- Wertebereich: W₁ = {y ∈ ℝ | y ≥ 0} (alle nicht-negativen reellen Zahlen)
-
g = √
- Definitionsbereich: Dg = {x ∈ ℝ | x ≥ 2}
- Wertebereich: Wg = {y ∈ ℝ | y ≥ 0}
Vocabulary:
- Radikand: Der Ausdruck unter einer Wurzel
- Argument: Der Wert, der in eine Funktion eingesetzt wird
Diese Beispiele zeigen, wie der Definitionsbereich und Wertebereich für verschiedene Funktionstypen bestimmt werden. Die quadratische Funktion h und die Wurzelfunktion g haben unterschiedliche Einschränkungen, die bei der Bestimmung ihrer Bereiche berücksichtigt werden müssen.


























