Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Zufallsexperimente
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung Grundlagen bilden das Fundament für das Verständnis statistischer Prozesse. Ein Zufallsexperiment ist dabei der zentrale Ausgangspunkt, bei dem mehrere Ergebnisse möglich sind und das unter identischen Bedingungen beliebig oft wiederholt werden kann.
Definition: Ein Zufallsexperiment ist ein Vorgang mit unbekanntem Ausgang, der unter gleichen Bedingungen beliebig oft wiederholt werden kann. Bei jeder Durchführung tritt genau ein Ergebnis ein.
Der Ergebnisraum Ω umfasst alle möglichen Resultate eines Zufallsexperiments. Ein Ereignis E stellt dabei eine Teilmenge des Ergebnisraums dar. Das Gegenereignis Ē enthält alle Ergebnisse, die nicht zu E gehören.
Beispiel: Bei einem fünfmaligen Münzwurf ist der Ergebnisraum Ω = {0,1,2,3,4,5}, wobei die Zahlen die Anzahl der "Wappen" angeben. Das Ereignis "Es fällt nie Wappen" wäre E = {0}, während das Gegenereignis "Es fällt mindestens einmal Wappen" als Ē = {1,2,3,4,5} dargestellt wird.











