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Jazz: Geschichte und Persönlichkeiten von Joachim-Ernst Berendt, S. Fischer Verlag 2020, Buch, Standardwerk zur Jazz-Geschichte mit altersgerechten Erklärungen der verschiedenen Stile von New Orleans bis Fusion - Link
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Die Geschichte des Jazz für junge Musikfans von Günther Buskies, Anaconda Verlag 2019, Einführung, Schülerfreundliche Zusammenfassung mit Zeitstrahl zur Entwicklung des Jazz und seinen musikalischen Merkmalen
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Jazz verstehen - Geschichte, Stile und Musiker von Kai Haas, Cornelsen Verlag 2021, Unterrichtsmaterial, Übersichtliche Darstellung der Jazz-Stile mit Hörbeispielen und Arbeitsblättern - Link
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Von Ragtime bis Fusion: Die Geschichte des Jazz von Michael Rauhut, Klett Verlag 2018, Lehrwerk, Ideal für Referate mit Kapiteln zu Jazz-Ursprüngen, wichtigen Musikern und kultureller Bedeutung - Link
Jazz Geschichte und Merkmale: Wer hat Jazz erfunden? Einfach erklärt!

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Wir dachten schon, du fragst nie...
Jazz ist eine Musikrichtung, die um 1900 in den Südstaaten der USA entstanden ist. Die Geschichte des Jazz beginnt mit den Worksongs, Gospels und Spirituals der afrikanischen Sklaven, die während ihrer Arbeit auf den Plantagen gesungen wurden. Was Jazz besonders macht, sind die Jazz Merkmale wie Improvisation, Synkopen und der charakteristische Swing-Rhythmus, der dem Jazz seinen besonderen Groove verleiht.
Die Jazz Entwicklung lässt sich auf einem Zeitstrahl gut verfolgen: Angefangen mit dem New Orleans Jazz (1890-1930), der afrikanische Rhythmik mit europäischen Instrumenten verband, entwickelte sich der Chicago Jazz mit Boogie Woogie. Um 1930 kam der Swing mit seinen Big Bands auf, gefolgt vom schnellen Bebop (1940), dem Cool Jazz und Hardbop (1950), dem experimentellen Free Jazz (1960) und schließlich dem Fusion/Jazz Rock (1970), der Jazz und Rock miteinander verschmolz.
Die verschiedenen Jazz-Stile unterscheiden sich in Tempo, Besetzung und Spielweise deutlich voneinander. Der New Orleans Jazz zeichnet sich durch Kollektiv-Improvisation aus, während der Swing mit Big Bands und tanzbaren Rhythmen arbeitet. Der Bebop ist sehr schnell und komplex, der Free Jazz experimentell ohne feste Regeln. Fusion Jazz verbindet Jazz-Elemente mit Rockmusik und nutzt elektrisch verstärkte Instrumente wie E-Gitarre und Synthesizer für einen moderneren Sound.
Man spricht von Jazz Rock oder Fusion, wenn Elemente beider Musikstile verschmelzen. Diese Stilrichtung entstand in den 1970er Jahren, als Jazzmusiker begannen, Rock Jazz Merkmale wie E-Gitarren, E-Bässe und Synthesizer in ihre Musik zu integrieren. Gleichzeitig wurden die swingenden Jazzrhythmen durch geradere, energetischere Rockrhythmen ersetzt. Typisch für diesen Stil ist auch die Verwendung von Riffs, also kurzen, prägnanten Tonfolgen, die sich wiederholen.
Weitere Quellen
Weiter erforschen
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Erstelle einen Jazz-Zeitstrahl mit wichtigen Stilen und ordne je 1-2 Musikbeispiele (YouTube-Links) zu. Markiere für jeden Stil die wichtigsten musikalischen Merkmale (Instrumente, Rhythmus, Improvisation).
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Höre dir ein klassisches Jazzstück und eine moderne Fusion/Jazz-Rock Version an (z.B. "Take Five" von Dave Brubeck vs. eine Version von Snarky Puppy). Schreibe 5 Unterschiede in Bezug auf Rhythmus, Instrumente und Stimmung auf.

