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Entwicklungsaufgaben nach Hurrelmann

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• Aufgaben/Erwartungen/Herausforderungen die sich in einer Lebensphase stellen
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entwicklingsarfgaben nach Hurrelmann Entwicklungsaufgaben: • Aufgaben/Erwartungen/Herausforderungen die sich in einer Lebensphase stellen • sie sind altersspezifisch und bauen aufeinander auf->dienen also als Grundlage für nächste Lebensphasen Entwicklungsaufgaben werden komplexer entsprechend des Lebensalters Da sie altersspezifisch sind machen sie einen Lebensabschnitt aus (z.B charakterisieren das Lebensalter/was das Jugendalter ausmacht) Entwicklungsaufgaben werden an uns herangetragen von Sozialisationsinstanzen (Schule, Familie, Gleichaltrige, Medien • dieses herantragen kann bewusst aber auch unbewusst geschehen (durch Interaktion) • Sozialisationsinstanzen „überwachen" ob sich jemand diesen Herausforderungen stellt (Verhaltensweisen, Leistungen, Erwartungen, Fähigkeit) • es handelt sich um von außen herangetragen Anforderungen/Aufgaben die der Mensch in individuelles Verhalten umwandelte->wie jeder diese Herausforderungen löst hängt von jedem persönlich ab z.B wie man unterstützt wird, welche Fähigkeiten man persönlich hat • man kann sich den Entwicklungsaufgaben nicht entziehen, da sie gesellschaftlich und kulturell total verankerte sind und sich nicht umgehen lassen-> man muss sich ihnen stellen egal ob erfüllen oder ausweichen • sie strukturieren unser Leben und weisen es in eine bestimmte Richtung ● Konsumieren: Entwicklung von Fähigkeiten, kompetent mit Wirtschaft-, Freizeit- und Medienangeboten umzugehen und sozialen Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Qualifizieren: Entwicklung von intellektuellen und sozialen Kompetenzen im Blick auf Bildung, Ausbildung, Studium, Beruf ->Qualifizierung für diese Tätigkeiten in einer hochentwickelten Gesellschaft Binden: Entwicklung einer Körper- und Geschlechtsidentiät mit Blick auf Partnerschaften, Ehe und Entwicklungsaufgaben des Jugendalters Familie -> Loslösung von den Eltern, Bindungfähigkeit an Partner, Verantwortung für Familie, Angehörige Partizipieren: Hier geht es darum, auf der Grundlage vernünftiger Wertorientierungen und Wertentscheidungen am politisch- gesellschaftlichen Leben aktiv und autonom teilzunehmen. 10 Maximen der Lebensphase Jugend nach K. Hurrelmann 1. Die Persönlichkeitsentwicklung...

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im Wechselspiel von Anlage und Umwelt. Umwelt: soziale, physische Umwelt (Familie, Freunde, Wohnsituation...) à prägt Eigenschaften und Verhaltensweisen innerhalb des Möglichkeitsraums - Anlage: angeborene Merkmale/genetische Ausstattung (Geschlecht, Intelligenz...) à Möglichkeitsräume für bestimmte Eigenschaften 2. Die produktive Verarbeitung der inneren und äußeren Realität - innere Realität: körperliche und psychische Grundstruktur/Voraussetzungen à bezieht sich auf die Person selber; resultieren u.a auch aus den Anlagen; innere Ist- Zustand im Jugendalter äußere Realität: soziale und physische Umweltbedingungen à von außen/ gesellschaftlich vorgegeben oder erwartet werden produktive Verarbeitung = Jugendliche wählen aktiv individuelle und flexibel angepasste Lösungs- und Bewältigungsformen der Verarbeitung der inneren und äußeren Realität à bildet ein Muster für die weitere Lebensplanung - Jugendphase als intensive Phase à schnelle und drastische Veränderung der inneren und äußeren Realität Was sind Maximen und was haben sie mit dem Jugendalter zu tun? -Leitsätze/theoretische Ansätze zur Analyse der Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen -Grundsatz (z.B. Des Handelns und Verhaltens) -sind u.a auch auf Entwicklungsstufen bezogen -keine Entwicklungsstufen, die durchlaufen werden! 3. Jugendliche als schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit Persönlichkeit konstruieren/bilden Jugendliche selber und aktiv - in vielen Bereichen volle Autonomie, in anderen Bereichen noch nicht à Suchen, Tasten und Ausprobieren innovativer Verhaltensmöglichkeiten ->Persönlichkeitsentwicklung ist nie abgeschlossen à Suchen und Tasten als Muster für die weitere Lebensplanung 4. Entwicklung einer Ich-Identität - Jugendphase als intensive Phase der Identitätssuche und Selbstreflexion Identität = Wahrnehmung des gleichen Selbstbildes über mehrere Lebensphasen hinweg - Ich-Identität im Spannungsverhältnis von... • personale Identität à persönliche Individuation; Prozess des Aufbaus einer individuellen Persönlichkeit • soziale Identität à soziale Integration; Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen, Anforderungen, Normen und Werte 5.Entwicklungsdruck als Folge eines krisenhaften Sozialisationsprozesses - Individuation und Integration können NICHT aufeinander bezogen werden und Entwicklungsaufgaben werden nicht gelöst à es entsteht ein Entwicklungsdruck à deviantes Verhalten (1.Externalisierender Risikoweg = nach außen gerichtet; 2. Evadierende Risikoweg = fluchtartige Reaktion; 3. Interalisierende Risikoweg = gegen sich selbst gerichtet) à negative/gestörte Persönlichkeitsentwicklung - personale und soziale Ressourcen erleichtern die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben 6. Personale und soziale Ressourcen - personale und soziale Ressourcen erleichtern die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben - personale Ressourcen: individuelle Bewältigungsfähigkeiten - soziale Ressourcen: Unterstützung von wichtigen Bezugsgruppen 7. Sozialisationsinstanzen - Sozialisationsinstanzen: Familie, Schule, Ausbildungsstätten, Gleichaltrige, Medien à Vermittlung und Unterstützung - verschieden Sozialisationsinstanzen sollten miteinander interagieren und nicht im Konflikt stehen - nehmen vermittelnde Position zwischen Individuum und Gesellschaft ein 8. Die Lebensphase Jugend als eigenständige Lebensphase - nicht nur Übergangsphase, sondern eigene Lebensphase mit einer hohen Bedeutung für die weitere Lebensplanung - Transition (=Übergang mit einschneidender Veränderung), Moratorium (=Spiel-/ Möglichkeitsräume zum Ausprobieren/Suchen/Tasten) 9. Soziale und ethnische Vielfalt und ökonomische Ungleichheit - Migration und Armut können hinderlich für die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben und der Identitätsentwicklung -> fehlende personale und soziale Ressoucen 10. Die Zugehörigkeit zum weiblichen oder männlichen Geschlecht Bewältigung der Entwicklungsaufgaben werden beeinflusst Frauen/Mädchen schneiden besser ab -> z.B beim Qualifizieren Erklärung: an Frauen/Mädchen werden vielfältige Entwicklungsaufgaben (=Kombination) gestellt • an Männer/Jungs wird vor allem Entwicklungsaufgabe Qualifizieren gestellt -> Rollengefängnis Die Hauptgedanken sind... Zentrale Thesen 1) strukturierte inhaltliche Zusammenfassung und Hauptgedanke und Argumentationsaufbau 2) Analyse, Vergleich etc. 3) Erörterung, Handlungsoptionen... ->unter Rückgriff auf vorherige Ergebnisse Sachtext Personale und soziale Ressourcen

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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