Erziehungsgrundsätze und Ausbildungsschwerpunkte
Die Erziehung im Nationalsozialismus folgte spezifischen Grundsätzen, die darauf abzielten, die Jugend auf den Krieg vorzubereiten und ein Überlegenheitsgefühl zu vermitteln. Die körperliche und geistige Erziehung wurde als staatliche Aufgabe betrachtet und durch staatliche Einrichtungen durchgeführt. Hitler lehnte eine intellektuelle Erziehung ab, da er glaubte, dass Wissen die Jugend verderbe.
Die Ausbildung gliederte sich in drei Hauptbereiche:
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Körperliche Ausbildung: Sie stand an erster Stelle und zielte darauf ab, kerngesunde Körper heranzuzüchten. Die körperliche Ertüchtigung wurde als Forderung der Selbsterhaltung des Volkstums betrachtet.
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Ausbildung der geistigen Fähigkeiten: An zweiter Stelle stand die Charakterentwicklung, die Förderung von Willens- und Entschlusskraft sowie die Erziehung zur Verantwortungsfreudigkeit.
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Wissenschaftliche Erziehung: Als letztes erfolgte die wissenschaftliche Schulung, wobei Welt- und Kulturgeschichte gelehrt wurden, um den Nationalstolz zu fördern.
Für Mädchen gab es eine spezielle Erziehung, die sie auf ihre Rolle als zukünftige Mütter vorbereiten sollte. Ziel war es, starke, tapfere Frauen zu erziehen, die eine neue Generation der Härte und des Stolzes großziehen würden.
Definition: Formationserziehung bezeichnet die Erziehungsauffassung, dass zum vorherbestimmten und gewünschten Typus nur in zentral vorgegebenen Organisationen erzogen werden könne.
Beispiel: Die Hitlerjugend (HJ) und der Bund Deutscher Mädel (BDM) waren zentrale Organisationen der NS-Formationserziehung, in denen Jugendliche nach den Prinzipien der NS-Ideologie erzogen wurden.






