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 Frühkindlicher Bildungsprozess - Gerd Schäfer
Bild des Kindes:
Besitzt eine Grundausstattung an Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit
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Frühkindlicher Bildungsprozess - Gerd Schäfer Bild des Kindes: Besitzt eine Grundausstattung an Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit Lernt aus eigene Interesse und Antrieb Kind will seine Umwelt aktiv erkunden Kind ist von der Geburt an auf Selbsttätigkeit angelegt und bildungshungrig Braucht einen Bezug zur Lebenswirklichkeit Lernen erfolgt über Handlung und Erfahrung → z.B. Nachahmen, Beobachten, Ausprobieren Es ist aktiv Individuell Erforscher Selbstständig Bildung anhand von inneren Bildern Der Begriff ,,Bildung“: Entfaltung der eigenen Individualität → Auf Grundlage von Selbstpotential → von Geburt an Ausgestaltung des Menschseins → aus sich selbst etwas machen Selbstentfaltung nur möglich in einer aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt (Inhalte der Kultur → sozialen, politische & sachhafte Wirklichkeit) → der Mensch erschließt sich die Welt -> durchschaubar, durchsichtig, vertraut, zugänglich -> lernt Zusammenhänge erkennen und mit der Welt umzugehen; angemessenes Verhalten mit der Umwelt → Vorgang der Erschließung der Welt für den Menschen Das eigene Ich wird erfahrbar → Stellung unter den Menschen und in der Welt wir verständlich Aufgeschlossen für die Wirklichkeit; Fähig ihr Leben zu leben und verantwortlich zu handeln → Vorgang der Erschließung des Menschen für die Welt Erlangen von Wissen und Kenntnis auf verschiedenen Gebieten → entwickeln seiner Anlagen, Fähigkeiten und Möglichkeiten Prozess und dessen Erlebnisse bedeutet Bildung (Erschließung der Welt) Ein Leben ohne Fremdbestimmung führen; angemessen mit Bildung umgehen Das Ergebnis der Erschließung der Welt für den Menschen und die aktive Auseinandersetzten des...

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einzelnen Entfaltung der eigenen Individualität und Ausgestaltung des Menschen entsteht durch die Auseinandersetzung mit seiner Lebenswelt Durch Auseinandersetzung mit der Umwelt → Erweiterung der Handlungs- und Denkmöglichkeiten, indem es aus seinen Erfahrungen heraus die Strukturen entwickelt, mit denen die Welt erfasst wird Erziehung ermöglicht diese Auseinandersetzung zu ermöglichen und Voraussetzungen dafür zu schaffen Die zehn Thesen der frühkindlichen Bildung: 1: Frühkindliche Bildung ist in erster Linie Selbst-Bildung Strukturen (mit ihrer sozial-, sachlichen & geistigen Welt) werden aus ihren Erfahrungen heraus selbst entwickelt Gehen dabei von einfachen Verhaltens- & Verarbeitungsmustern aus → als menschliches Potential gegeben → prägen Überlebensfähigkeit, individuelle Variationen aus Durch Erfahrungen aus der Begegnung mit anderen und mit der umgebenen Wirklichkeit erweitern und differenzieren sie sich Biologische Entwicklung fügt neue Wachstumsimpulse hinzu oder legt zusätzliche Begrenzungen fest → formt sich auch in dieser; konkreten Auseinandersetzung mit der gegebene Wirklichkeit stimmiger Repräsentation der Welt werden umsetzt, um somit Voraussagungen und Handlungen zu tätigen 2: Frühkindliche Bildung sucht nach Bedeutung Erfahrungen können nur differenziert werden, wenn man sie mit vorangegangenen Erfahrungen vergleicht → Verarbeitungsstrategie und ihre Wirklichkeit werden somit verfeinert Maßstab für Vergleiche und Weiterentwicklung bilden die Bedeutungen, die ein Subjekt diesen Erfahrungen gibt/ gegeben hat Babys sind in der Lage die Bedeutungen, die Ereignisse für sie haben zu erfassen Emotionen versetzen das Kind Bedeutungen einzuschätzen (Verhaltens- & Vorgehensweisen; Sozial- & Sachbezüge) Das Kind wird gehalten → emotionale Bedeutung (zwischen den Polen Sicherheit & Geborgenheit); oder das Kind wir bodenlos fallen gelassen 3: Frühkindliche Bildung ist zunächst ästhetische Bildung Ist angewiesen auf die eigene Wahrnehmung → eine Ordnung des Wahrnehmens beziehungsweise des wahrgenommenen wird ausgedrückt Ohne ästhetische Ordnung fehlt das Repertoire innere, vorstrukturierte Repräsentation, die in einem strengen Sinne bearbeitet und gedacht werden 4: Frühkindliche Bildung ist komplex Kann nicht zureichend beschrieben werden, wenn man sich nur auf den Nachvollzug und die Untersuchung einzelner Funktionen beschränkt Es reicht nicht aus eine willkürliche Auswahl solcher Entwicklungslinien (die soziale, die moralische, die emotionale oder die kognitive Entwicklung) aneinander zu reihen oder sie pädagogischen Maßnahmen zu addieren Erst unter Alltagsaspekten wird ein Problem sichtbar → müssen Säuglinge auch ständig lösen in ihren Lebenszusammenhängen aus der Vielfalt aufgenommener und ästhetisch vorstrukturierter Reize, die Aufmerksamkeitszonen herausfiltern Funktionsorientierte Betrachtungsweise ignoriert, dass die Alltagssituationen nicht nach Funktionen geordnet sind Prozess de s Filterns, Wählens, Konzentrierens, Hervorhebens, Präzisierens rückt in den Brennpunkt der der Aufmerksamkeit (Frühkind. Bild., die auf eine Wahrnehmung und der Suche nach der persönlichen Bedeutung dieser Wahrnehmung beruht) Die Trennung in Funktionen ist eine in unserer Kultur gewachsene Möglichkeit analytischen Vorgehens → kann ein Ziel sein aber keine Voraussetzung 5: Frühkindliche Bildung beruht aus auf Beziehungen Bilder stiften Beziehungen, diese Beziehungen stellt das Kind zu seiner Umwelt her Ein solches eingehen von Beziehungen weist sie in vielfacher Hinsicht überein Lern- oder Aneignung Modell kindlichen Denkens hinaus Die Beziehungen machen den Reichtum frühkindlicher Bildung aus Durch diese Beziehungen werden innere Bilder erzeugt Zudem sind diese Beziehungen lebensgeschichtlich organisiert, Bilder und erzählte Geschichten sind wichtige Formen, welche Zusammenhänge kommunizierbar machen Dadurch entstehen abtrennbare Objekte über individuelle Gedanken, abstrakte Ideen oder Argumente 6: Frühkindliche Bildung erzeugt innere Bilder Der Kopf enthält die Repräsentationen unserer Beziehungen zu diesen Objekten und Ideen → nicht die Repräsentationen und Erinnerungen von isolierten Objekten und Ideen Beziehungen sind lebensgeschichtlich organisiert → nach erfahrenen Zusammenhängen, Ereignisgestalten oder Szenen Bilder und erzählte Geschichten sind wichtige Formen → machen lebensgeschichtliche Zusammenhänge kommunizierbar Weiterdenkende Verarbeitung abtrennbare Objekte, überindividuelle Gedanken, abstrakte Ideen oder Argument Über Szenen, Bilder, Geschichten sind abstrakte Gedanke mit der sozialen Umwelt lebensgeschichtlich verbunden Sinnliche Reize müssen zuerst in individuelle verständliche Wahrnehmungsmuster verwandelt werden Es werden vielfältige Gelegenheiten gebraucht → konkrete Lebens- und Handlungserfahrungen in inneren Geschichten, Bildern, Imaginationen etc. → dienen als abstrakte Denkformen Wichtig, Platz einzuräumen zum Sammeln, dem Phantasieren, Spielen, Gestalten 7: Frühkindliche Bildung ist notwendig kreativ nicht nur durch Ausbildung besonderer Begabung, sondern auch durch nicht überschaubare Situationen beziehungsweise problemlagen nicht einzuschränken oder zu organisieren sind, sodass sie innere Konstruktion repräsentiert und denkbar machen 8: Frühkindliche Bildung hat mit innerer Verarbeitung zu tun Sinnliche Erfahrungen des Kindes → Was Jungs Fähigkeiten zu gebrauchen und differenzieren, sowie ihre eigene Wahrnehmungen Erfahrungen zuordnen →sinnvolle Schlüssel für ihre subjektives Leben ziehen zu können Symbol Handlungen des Kindes → subjektiv geordnete Wahrnehmungen, innere Bilder, Prototypen der Erfahrungen können mithilfe einer oder mehrerer symbolischen Ordnung strukturiert und auf diese Weise zwischenmenschliche Kommunikation eingefügt werden → notwendig, damit die subjektiv gewonnen Erfahrungen über die subjektive Ordnung hinaus auch anderen mitgeteilt werden können Das Spielen und Gestalten → Was zwischen der subjektiven Erfahrungen ihrer intersubjektiven, symbolischen Ordnung ist ein Vermittlungsbereich angesiedelt, der gleichermaßen das wird, ihre Erleben respektiert und den Anforderungen der zwischenmenschlichen Kommunikation entgegenkommt; ohne Druck der Realitätsprüfung → bilden intermediäre Bereiche zwischen innerer und äußerer Welt Das forschende Lernen des Kindes → Aus vergangenen Erfahrungen, Erwartungen Hypothesen können simulierte Zusammenhänge gebildet werden 9: Frühkindliche Bildung ist ein sozialer Prozess/Prozess der Verständigung die frühkindliche Bildung ist ein sozialer Prozess denn die erste Beziehungen, die das Kind nach der Geburt macht, sind die mit der Mutter die Beziehung zu alltäglichen Wirklichkeit bis hin zu speziellen Sachbezügen sind in sozialen Beziehungen eingebettet soziale und kulturelle Muster werden als Grundmuster des individuellen Umgang mit der Welt verkörpert soziale und kulturelle Muster sind wichtige Werkzeuge mit deren Hilfe sich das Kind deine Sachzusammenhänge und Sachbezüge erschließt 10: Frühkindliche Bildung braucht die Unterstützung der Erwachsenen/ Von Gesellschaft und Kultur Halten/ Aushalten → Verhalten ertragen; mittragen (Kindern ermöglichen ihre eignen Möglichkeiten einzusetzen und produktive einzusetzen); Kindliche Bildung braucht einen sachlichen und sozialen Rahmen ✈ermöglichen, dass Handlungs- & Erkenntnisformen eingesetzt werden können Verständigung und Beantwortung und Erweiterung der Themen der Kinder durch Erwachsene → Kind kann sich auf den Erwachsenen einlassen; aufmerksame Wahrnehmen und Zuhören des Erwachsenen und das Antwort auf das Wahrgenommene → aufmerksames Wahrnehmen und Austausch über das Wahrgenommene gleichermaßen; es gibt nur einen Verständigungsprozess, wenn die Wahrnehmungs- & und Denkweisen des Kindes für seine Situation als subjektiv bedeutsame und der des Erwachsenen gleichwertig anerkannt wird( keine Hierarchisierung) → Aspekte, die für den Erwachsenen unsinnig erscheinen, müssen dennoch berücksichtigt werden, da sie für das Kind und dessen Situation wichtig sein könnten Herausfordern bzw. Zumuten von Themen → gesicherter Rahmen für das Handeln und Denken des Kindes➜ Basis einer Verständigung zwischen Kind und Erwachsenem → nur dann können Kinder zu neuen Herausforderungen aufgefordert werden; Das Bewahren der Autonomie und Würde des Kindes → Herausforderung darf nicht mit einem Zwang verwechselt werden Auswahl und Gestaltung der Umwelt des Kindes → eine offene Art einer „vorbereiten Umwelt" → Bei der frühkindliche Bildung sollte der gesamte Prozess im Auge behalten werden, um die Kinder bestmögliches zu unterstützen nun zu verstehen. Darunter sehen ich zum Beispiel: vielfältige Beziehungen zur sozialen und sachlichen Umwelt aufnehmen, aber auch aus den eigenen Erfahrungszusammenhängen Hypothesen und Fragestellungen zu entwickeln, die weiterverfolgt und untersucht werden können Der Bildungsbegriff nach Schäfer Ermöglichen von Beteiligung: Anderen Menschen sich an der sozio-kulturellen Umwelt zu beteiligen Beteiligung: Beginnt an der Mutterbrust Nicht an Institutionen gebunden Ein Wechselwirkungsprozess zwischen Erwachsener und Kind → Verhandlung → Fähigkeiten werden weitergebildet Kind beteiligt sich im Alltag → immer Das aktive Kind: Neugieriges, aktives, lernbegieriges Wesen Muss lernen, was für Möglichkeiten in der Umwelt vorhanden sind Bildung als Potenzial: Potenzial, mit dem sich ein Mensch an seiner eigenen Umwelt beteiligen kann Bildung kann nicht genau definiert werden Bildung findet nicht in definierten Alltagssituationen, sondern im Alltag und überall statt Besonderheit frühkindlicher Bildung: Man kann den kleinsten Kindern nicht direkt etwas vermitteln Jede Alltagssituation ist eine Bildungssituation Die Verarbeitung pädagogischen Handelns liegt nur bei dem Kind Verbündung ist wichtig, wenn Erziehung Sinn machen soll Selbstbildung ist einen Anteil von Bildung Zusammen mit den sozialen Potenzialen, Sachkultur und Strukturpotenziale macht die Kultur das Lernen aus → setzt ein Kulturkonzept gegen Kompetenzenvermittlung Frühkindliches Lernen ist Erfahrungslernen: 1: Impliziertes und expliziertes Wissen Erfahrungswissen ist eingeschlossen in individuelle Handlungsabläufe Kinder identifizieren sich mit anderen Impliziertes Wissen muss explizite gemacht werden (und umgekehrt) Erfahrungslernen ist unbewusst als individueller Handlungsvollzug und unbewusst als soziokulturelle Regeln Für die Aneignung kulturellen Wissens ist das Bewusstsein zur Übernahme notwendig. Dieses wird bei jedem einzelnen Schritt zu Handeln mit dem dessen benötigt. Der zweite Prozess läuft über die bewusste Aneignung von Wissenstraditionen (Prozess der Übernahmen -> expliziteres Wissen) Prozess gefordert, um wissen bewusst zu machen Stabile Ereignismuster müssen gewonnen werden, damit einzelne Elemente entstehen können leitet das Tätigsein ohne, dass es bewusst ist oder werden muss Kind passt sich unterschiedlichen Situationen an Kinder identifizieren sich an Erwachsenen oder anderen Kindern Wiederholte Situationen werden zu typischen Züge>stabile Ereignismuster aus einzelnen Elementen herausgehoben

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Bild., die auf eine Wahrnehmung und der Suche nach der persönlichen Bedeutung dieser Wahrnehmung beruht) Die Trennung in Funktionen ist eine in unserer Kultur gewachsene Möglichkeit analytischen Vorgehens → kann ein Ziel sein aber keine Voraussetzung 5: Frühkindliche Bildung beruht aus auf Beziehungen Bilder stiften Beziehungen, diese Beziehungen stellt das Kind zu seiner Umwelt her Ein solches eingehen von Beziehungen weist sie in vielfacher Hinsicht überein Lern- oder Aneignung Modell kindlichen Denkens hinaus Die Beziehungen machen den Reichtum frühkindlicher Bildung aus Durch diese Beziehungen werden innere Bilder erzeugt Zudem sind diese Beziehungen lebensgeschichtlich organisiert, Bilder und erzählte Geschichten sind wichtige Formen, welche Zusammenhänge kommunizierbar machen Dadurch entstehen abtrennbare Objekte über individuelle Gedanken, abstrakte Ideen oder Argumente 6: Frühkindliche Bildung erzeugt innere Bilder Der Kopf enthält die Repräsentationen unserer Beziehungen zu diesen Objekten und Ideen → nicht die Repräsentationen und Erinnerungen von isolierten Objekten und Ideen Beziehungen sind lebensgeschichtlich organisiert → nach erfahrenen Zusammenhängen, Ereignisgestalten oder Szenen Bilder und erzählte Geschichten sind wichtige Formen → machen lebensgeschichtliche Zusammenhänge kommunizierbar Weiterdenkende Verarbeitung abtrennbare Objekte, überindividuelle Gedanken, abstrakte Ideen oder Argument Über Szenen, Bilder, Geschichten sind abstrakte Gedanke mit der sozialen Umwelt lebensgeschichtlich verbunden Sinnliche Reize müssen zuerst in individuelle verständliche Wahrnehmungsmuster verwandelt werden Es werden vielfältige Gelegenheiten gebraucht → konkrete Lebens- und Handlungserfahrungen in inneren Geschichten, Bildern, Imaginationen etc. → dienen als abstrakte Denkformen Wichtig, Platz einzuräumen zum Sammeln, dem Phantasieren, Spielen, Gestalten 7: Frühkindliche Bildung ist notwendig kreativ nicht nur durch Ausbildung besonderer Begabung, sondern auch durch nicht überschaubare Situationen beziehungsweise problemlagen nicht einzuschränken oder zu organisieren sind, sodass sie innere Konstruktion repräsentiert und denkbar machen 8: Frühkindliche Bildung hat mit innerer Verarbeitung zu tun Sinnliche Erfahrungen des Kindes → Was Jungs Fähigkeiten zu gebrauchen und differenzieren, sowie ihre eigene Wahrnehmungen Erfahrungen zuordnen →sinnvolle Schlüssel für ihre subjektives Leben ziehen zu können Symbol Handlungen des Kindes → subjektiv geordnete Wahrnehmungen, innere Bilder, Prototypen der Erfahrungen können mithilfe einer oder mehrerer symbolischen Ordnung strukturiert und auf diese Weise zwischenmenschliche Kommunikation eingefügt werden → notwendig, damit die subjektiv gewonnen Erfahrungen über die subjektive Ordnung hinaus auch anderen mitgeteilt werden können Das Spielen und Gestalten → Was zwischen der subjektiven Erfahrungen ihrer intersubjektiven, symbolischen Ordnung ist ein Vermittlungsbereich angesiedelt, der gleichermaßen das wird, ihre Erleben respektiert und den Anforderungen der zwischenmenschlichen Kommunikation entgegenkommt; ohne Druck der Realitätsprüfung → bilden intermediäre Bereiche zwischen innerer und äußerer Welt Das forschende Lernen des Kindes → Aus vergangenen Erfahrungen, Erwartungen Hypothesen können simulierte Zusammenhänge gebildet werden 9: Frühkindliche Bildung ist ein sozialer Prozess/Prozess der Verständigung die frühkindliche Bildung ist ein sozialer Prozess denn die erste Beziehungen, die das Kind nach der Geburt macht, sind die mit der Mutter die Beziehung zu alltäglichen Wirklichkeit bis hin zu speziellen Sachbezügen sind in sozialen Beziehungen eingebettet soziale und kulturelle Muster werden als Grundmuster des individuellen Umgang mit der Welt verkörpert soziale und kulturelle Muster sind wichtige Werkzeuge mit deren Hilfe sich das Kind deine Sachzusammenhänge und Sachbezüge erschließt 10: Frühkindliche Bildung braucht die Unterstützung der Erwachsenen/ Von Gesellschaft und Kultur Halten/ Aushalten → Verhalten ertragen; mittragen (Kindern ermöglichen ihre eignen Möglichkeiten einzusetzen und produktive einzusetzen); Kindliche Bildung braucht einen sachlichen und sozialen Rahmen ✈ermöglichen, dass Handlungs- & Erkenntnisformen eingesetzt werden können Verständigung und Beantwortung und Erweiterung der Themen der Kinder durch Erwachsene → Kind kann sich auf den Erwachsenen einlassen; aufmerksame Wahrnehmen und Zuhören des Erwachsenen und das Antwort auf das Wahrgenommene → aufmerksames Wahrnehmen und Austausch über das Wahrgenommene gleichermaßen; es gibt nur einen Verständigungsprozess, wenn die Wahrnehmungs- & und Denkweisen des Kindes für seine Situation als subjektiv bedeutsame und der des Erwachsenen gleichwertig anerkannt wird( keine Hierarchisierung) → Aspekte, die für den Erwachsenen unsinnig erscheinen, müssen dennoch berücksichtigt werden, da sie für das Kind und dessen Situation wichtig sein könnten Herausfordern bzw. Zumuten von Themen → gesicherter Rahmen für das Handeln und Denken des Kindes➜ Basis einer Verständigung zwischen Kind und Erwachsenem → nur dann können Kinder zu neuen Herausforderungen aufgefordert werden; Das Bewahren der Autonomie und Würde des Kindes → Herausforderung darf nicht mit einem Zwang verwechselt werden Auswahl und Gestaltung der Umwelt des Kindes → eine offene Art einer „vorbereiten Umwelt" → Bei der frühkindliche Bildung sollte der gesamte Prozess im Auge behalten werden, um die Kinder bestmögliches zu unterstützen nun zu verstehen. Darunter sehen ich zum Beispiel: vielfältige Beziehungen zur sozialen und sachlichen Umwelt aufnehmen, aber auch aus den eigenen Erfahrungszusammenhängen Hypothesen und Fragestellungen zu entwickeln, die weiterverfolgt und untersucht werden können Der Bildungsbegriff nach Schäfer Ermöglichen von Beteiligung: Anderen Menschen sich an der sozio-kulturellen Umwelt zu beteiligen Beteiligung: Beginnt an der Mutterbrust Nicht an Institutionen gebunden Ein Wechselwirkungsprozess zwischen Erwachsener und Kind → Verhandlung → Fähigkeiten werden weitergebildet Kind beteiligt sich im Alltag → immer Das aktive Kind: Neugieriges, aktives, lernbegieriges Wesen Muss lernen, was für Möglichkeiten in der Umwelt vorhanden sind Bildung als Potenzial: Potenzial, mit dem sich ein Mensch an seiner eigenen Umwelt beteiligen kann Bildung kann nicht genau definiert werden Bildung findet nicht in definierten Alltagssituationen, sondern im Alltag und überall statt Besonderheit frühkindlicher Bildung: Man kann den kleinsten Kindern nicht direkt etwas vermitteln Jede Alltagssituation ist eine Bildungssituation Die Verarbeitung pädagogischen Handelns liegt nur bei dem Kind Verbündung ist wichtig, wenn Erziehung Sinn machen soll Selbstbildung ist einen Anteil von Bildung Zusammen mit den sozialen Potenzialen, Sachkultur und Strukturpotenziale macht die Kultur das Lernen aus → setzt ein Kulturkonzept gegen Kompetenzenvermittlung Frühkindliches Lernen ist Erfahrungslernen: 1: Impliziertes und expliziertes Wissen Erfahrungswissen ist eingeschlossen in individuelle Handlungsabläufe Kinder identifizieren sich mit anderen Impliziertes Wissen muss explizite gemacht werden (und umgekehrt) Erfahrungslernen ist unbewusst als individueller Handlungsvollzug und unbewusst als soziokulturelle Regeln Für die Aneignung kulturellen Wissens ist das Bewusstsein zur Übernahme notwendig. Dieses wird bei jedem einzelnen Schritt zu Handeln mit dem dessen benötigt. Der zweite Prozess läuft über die bewusste Aneignung von Wissenstraditionen (Prozess der Übernahmen -> expliziteres Wissen) Prozess gefordert, um wissen bewusst zu machen Stabile Ereignismuster müssen gewonnen werden, damit einzelne Elemente entstehen können leitet das Tätigsein ohne, dass es bewusst ist oder werden muss Kind passt sich unterschiedlichen Situationen an Kinder identifizieren sich an Erwachsenen oder anderen Kindern Wiederholte Situationen werden zu typischen Züge>stabile Ereignismuster aus einzelnen Elementen herausgehoben