klassische Konditionierung und Gegenkonditionierung

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Marie

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 Fortsekung / Vertiefung "Klassisches Konditioniven"
Do folgende Text und die grafische Darstellung beschreiben einen
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Fortsekung / Vertiefung "Klassisches Konditioniven" Do folgende Text und die grafische Darstellung beschreiben einen Louprozess, der wieder mithilfe der klassischen Konditionioung durchgeführt worden ist: Der amerikanische Psychologe J. B. Watson gilt als der Begründer des Behaviorismus. Er ver- trat die Meinung, dass eine psychologische Untersuchung sich ausschließlich auf das sichtbare Verhalten von Mensch oder Tier konzentrieren sollte. Watson stützte sich auf die Beobachtungen von Pawlow und versuchte diese auf den Menschen zu übertragen. In Pawlows Untersuchungen waren alle Versuche ausschließlich an Tieren vor- genommen worden. Watson überprüfte die Pawlow'sche Erkenntnis am Menschen. Er vertrat die Meinung, dass jegliches Verhalten konditionierbar sei. Von vielen Lerntheoretikern wird Watson - der eine ausführliche Korrespondenz mit Pawlow führte - als der eigentliche Vater und Begründer des Behaviorismus angesehen. Watson wurde durch seinen Versuch mit dem kleinen Albert bekannt (Watson & Rayner, 1920). Albert, ein neun Monate alter Junge, befand sich durch einen Krankenhausaufenthalt in Watsons Wirkungskreis. Watson versuchte, die klassische Konditionierung auf den Menschen zu übertragen: Der kleine Albert ('little Albert') Albert hatte keine Angst vor Ratten - er konnte sogar mit einer zahmen Ratte spielen. Diese Situation nutzte Watson, um dem Jungen eine Angst zu konditionieren, eine Angst vor Ratten. Immer wenn Albert die Ratte (NS) zu sehen bekam, wurde hinter dem Jungen mit einem Hammer auf ein Stahlrohr geschlagen. Dieses laute und...

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unangenehme Geräusch brachte Al- bert erschrocken zum Weinen. Nach sehr wenigen Wiederholungen begann das Kind beim An- blick der Ratte sofort zu weinen, schon bevor der Lärm ertönte. Man könnte sagen, dass Wat- son eine "experimentelle Neurose", wie sie Pawlow bezeichnete, konditioniert hatte. Nach sieben Versuchsdurchgängen reagierte Albert auf die Ratte mit Furcht, selbst dann, wenn ihrer Darbietung kein Knall mehr folgte. Ratte (neutraler Stimulus, NS) → keine spezifische Reaktion lautes Geräusch (unkonditionierter Stimulus, UCS)→ Erschrecken und Weinen (unkondi- tionierte Reaktion, UCR) wiederholte Paarung von NS + UCSUCR Ratte (der ehemals neutrale Stimulus ist jetzt ein konditionierter Stimulus, CS) → Erschre- cken und Weinen (konditionierte Reaktion, CR) 1. Situation [Bild 1] Das Kind kann mit dem Tier spielen. Das Tier stellt einen NS dar, der keine spezifische (natürliche) Reaktion auslöst. 2. Situation [Bild 2] Der Schlag mit einem Hammer auf eine Eisenstange (UCS) löst bei dem Kind er- schrockenes Entsetzen aus. Das Kind fängt als natürliche Reaktion auf dieses laute Ge- räusch an zu weinen (UCR). 3. Situation [kein Bild] Die Reize aus Bild 1 und 2 werden wiederholt zusammen dargeboten (NS Kaninchen + UCS lautes Geräusch). 4. Situation [Bild 3] Das Kaninchen (konditionierter Stimulus, CS) löst beim Kind nun Angst und Furcht aus (konditionierte Reaktion, CR), da das Kanin- chen mit dem unangenehmen Geräusch as- soziiert wird. 5. Situation [Bild 4] Die konditionierte Reaktion (Angst, Furcht) wird bereits durch einen Reiz ausgelöst, der an das Kaninchen erinnert (im Bild der Bart). Der Reiz wurde generalisiert und auf den Bart übertragen. Die untenstehende Grafik veranschaulicht die Erzeu- gung einer Phobie mittels klassischer Konditionierung (hier mit einem Kaninchen statt einer Ratte). SE BR Bildquelle: Mietzel (1998 a, 129) Albert wurde aus dem Krankenhaus entlassen, bevor Watson die Gegenkonditionierung (die Extinktion der Angst vor dem Tier) vornehmen konnte. "Unglücklicherweise wurde Albert entlassen, bevor Watson mit der Gegenkonditionierung be- ginnen konnte. Vier Jahre später wurde von Mary Cover Jones bewiesen, dass Watsons Ver- such aller Wahrscheinlichkeit nach geglückt wäre. Sie stieß auf einen kleinen Jungen namens Peter, der sich sehr vor Hasen fürchtete. Es gelang ihr durch klassische Konditionierung, ihn von seiner Furcht zu heilen (Jones, 1974)." Lefrancois (1994, 21) Jones (1924) führte bei dem dreijährigen Peter die Gegenkonditionierung durch. Fast wie eine Fortsetzung zu dem Versuch von Watson hatte Peter Angst vor Kaninchen (statt Ratten bei Watson). Jones unternahm eine schrittweise Annäherung des gefürchteten Objekts, während Peter dabei jedes Mal seine Lieblingsspeise erhielt. So konnte Peter das Tier immer näher an sich heranlassen, ohne die Angstreaktion gegenüber dem Kaninchen zu zeigen. Zum Schluss der Behandlung konnte Peter das Kaninchen auf den Arm nehmen und es streicheln. Untersuchungen haben gezeigt, dass es bei Menschen nicht immer einer Wiederholung der Reizsituation bedarf: Ist die Paarung von zwei Reizen so beeindruckend, genügt z. T. eine Paa- rung, um dem Menschen eine konditionierte Reaktion beizubringen. Beispiel für die Einmal-Paarungs-Konditionierung: Ein Kind spielt mit einem unbekannten Hund und ist somit unerfahren im Umgang mit dem Tier. Der Hund nagt an einem Knochen, den das Kind ihm spielerisch wegnehmen möchte. An- fangs versucht der Hund das Kind gutmütig durch Knurren zu verscheuchen. Da das Kind je- doch nicht aufgibt, knurrt der Hund böse und beißt das Kind leicht in die Hand. In der Regel ist bedarf es jedoch mehrerer Koppelungen, um eine stabile Reiz-Reaktions- Koppelung zu erreichen. Edelmann (1996, 69) geht von mindestens fünf, manchmal jedoch auch über hundert Koppelungen aus. Viele menschliche Furchtreaktionen sind wahrscheinlich als Ergebnis von NS → UCS → UCR Abfolgen zustande gekommen, vor allem während der frühen Kindheit (Jacobs & Nadel, 1985). Im Unterschied zu Pawlows Hunden reicht beim Menschen unter Umständen ein einziges be- sonders schreckenerregendes Ereignis aus, um eine konditionierte Furcht entstehen zu lassen [...]." Mietzel (1998, 129 f) Da der Biss des Hundes für das Kind eine schlimme Reaktion des Tieres darstellt, ist es nicht notwendig, diese Paarung zu wiederholen, um eine Reizkonditionierung zu erfahren: Das Kind assoziiert jetzt das Hundeknurren mit einem folgenden Schmerz. Zukünftig mag die- se Assoziation dazu führen, dass das Kind in einer Folgesituation diesen Schmerz zu umgehen versucht (z. B. durch Weglaufen, Vermeidung von jeglichem Kontakt zu Hunden, ...). > Knurren des Hundes (neutraler Stimulus, NS) → keine spezifische Reaktion ▸ Biss (unkonditionierter Stimulus, UCS)→ Erschrecken und das Empfinden von Schmerzen (unkonditionierte Reaktion, UCR) einmalige Paarung von NS + UCS → UCR genügt, da die Verknüpfung besonders imposant für das Kind ist ▸ Knurren des Hundes (der ehemals neutrale Stimulus ist jetzt ein konditionierter Stimulus, CR)→ Erschrecken und Vermeidungsverhalten, da Angst vor einem erneuten Biss (konditio- nierte Reaktion, CR) Watsons berühmtester Satz "Gebt mir ein Dutzend gesunde, gut gebaute Kinder und meine eigene spezifizierte Welt, um sie darin großzuziehen, und ich garantiere, dass ich irgendeines aufs Geratewohl herausnehme und es so erziehe, dass es irgendein beliebiger Spezialist wird, zu dem ich es erwählen könnte - Arzt, Jurist, Künstler, Kauf- mann, ja sogar Bettler und Dieb, ungeachtet seiner Talente, Neigungen, Absichten, Fähigkeiten und Her- kunft seiner Vorfahren. (Watson 1914 zit. nach Bonin 1983, S. 329)" Zimbardo (1992, 242) Lies den Text und vollziche am dargestellten Scheme den be- Schriebenen Lonprozess nach. Schlage dazu in deineen Glossar die entsprechenden Fremdwälter nach. libolege dir selbst zuei Louvorgänge: Der eine enthält eine "Reiz- generalisierung" (→> vgl. Text & Glassar), der andere eine "Gegenkondi- tionioung" (→ vgl. Text & Glossar). Schreibe Sie auf und Stelle sie Reizgeneralisierung: -> Darunter versteht man den Umstand, dass ein Verhalten, das in einer bestimmten Reizsituation gelernt wurde, sich auch in anderen, ähnlichen Reizsituationen zeigen kann. Beispiel: Ein Kind wurde vom Nachbars Hund erschreckt und ins Bein gezwickt. Deshalb hat es Angst vor diesem Hund und geht ihm aus dem Weg. In der Folge zeigt es auch ängstliches Verhalten gegenüber allen Vierbeinern, die ein Fell haben. b с Hund Neutraler Stimulus Hund + Neutraler Stimulus Neutrale Reaktion (unkonditionelle neaktion) BISS W Inkonditionierter Stimulus / Neiz (Schmerz/Schreck) Hund Konditionierter Stimulus Å Angstreaktion Schmerzreaktion Å Konditionierte Angst-oder Schmerzreaktion Gegenkonditionierung: -> Gegenkonditionierung bedeutet, eine durch klassisches Konditionieren erlernte Reiz-Reaktions-Verbindung durch eine weitere Konditionierung mit anderen Reizen wieder zu verlernen bzw. neu zu konditionieren, also ein unerwünschtes Verhalten auslöschen. Beispiel: das kind hat nun angst vor Hunden (Vierbeinern die fell haben). Dieses ungewünschte verhalten probiert man nun auszulöschen. Vor der GEGENKONDITIONIERUNG anblick von Hand -> kenditurierter Stimulus SCHLECHTE GEFÜHLE Während der GEGENKONDITIONIERUNG (Lolli) Hand Veränderun der GEFÜHLE anblick von -> kenditurierter Stimulus Nach der GEGENKONDITIONIERUNG Neutula Stimulus Freude POSITIVE GEFÜHLF onblick von Hand -bechinkten Reiz | Stimulas kendi- tionelle neaktion/ -automatische neaktion -un kendi- tionelle neaktion anterbewusst spositiv • Automatische песнешн -konchtimelle neaktion 1. N 2. 1. 2. Anblich von Arzt in weißem hittel + Sprize Impfung Impfung. zweite Impfung: hind sieht 3. Azt + Splize kind sieht eine Biene 3 Sient kind wird von Biere gestehen eine biene Natürlicher Reflex Bienenstich Natül Natürlicher nefley zum ersten mal (Kinder) nedlex Natürlicher -> Natürlicher neflex beclingter neflex/ necution bechingtag neflex/ ner htion Belonangen gucht mistraueni Schmerz schreien verwanderan Schreien Lyda class kind den Arzt + Sprize mit schmer 2 verbunden hat лич heine angst kind weint weint direkt beim sehen hinu sieht zasatz- 1 autsaben 2. Eltern Behlohnen das hind mib Süßigkeit 3 mina - sieht zusatzausgaben Natcclicle neaktion Natürliche nechtion aus Erfahrungen lernen Lernen von Ekel Unbewusstes tun bedingte neaktion Gute Stimmung beim eisessen macht mürlisch 4.) In Woolfolks text wird erwähnt, dass Pawlows Erkenntnise auch eine Rolle in der Werbung spielen. Finden Sie weitere Anwendungsbereiche. (Kinder)jemanden motivieren Werbung che Aufgabe, freut sich über Belohnung Weiß das es Behlomars bekommt, freut sich über zasaczaufgaben und macht chiese Freiwillig ohne müwisch zu sein Glossar zur klassischen Konditionierung Das Gesetz der Kontiguität: Assoziation zweier Ereignisse durch wiederholte räumlich- zeitliche Paarung Reiz/Stimulus: Ereignis, das Verhalten aktiviert Reaktion: Beobachtbare Antwort auf einen Reiz Klassisches Konditionieren: Verknüpfung von unwillkürlichen Reaktionen mit neuen Reizen Automatische Reaktion: Unwillkürliche oder automatische Reaktion auf einen spezifischen Reiz Neutraler Reiz: Reiz ohne feste Verbindung mit einer bestimmten Reaktion Unkonditionierter Reiz: Reiz, der eine bestimmte emotionale oder physiologische Reaktion auslöst Unkonditionierte Reaktion: Natürlich vorkommende emotionale oder physiologische Reaktion Bedingter Reiz: Ein Reiz, der eine emotionale oder physiologische Reaktion nach einem Konditionierungsvorgang hervorruft Konditionierte Reaktion: Gelernte Antwort auf einen konditionierten Reiz Generalisierung: Der bedingte Reiz wird so verallgemeinert, dass die entsprechende Reaktion auf Reize mit ähnlichen Eigenschaften übertragen wird Gegenkonditionierung: Der Reiz, der eine unangenehme bzw. unerwünschte emotionale Reaktion zur Folge hat, wird zeitlich und räumlich mehrmals mit einem Reiz gekoppelt, der für die Person angenehm ist. Bei diesem Vorgehen soll die bestehende Reiz- Reaktionsverbindung durch eine andere ersetzt werden. Reziproke Hemmung: Bezeichnung für den Ablauf von zwei miteinander unvereinbaren Reaktionen, die zeitgleich ablaufen, wobei sich die stärkere Reaktion letztendlich durchsetzt. Das Phänomen tritt in der Psychologie als auch in der Humanmedizin auf. Ablaufschema der klassischen Konditionierung: nach mehreren Wiederholungen der Kopplung NS+UCS NS UCS NS+UCS- CS führt zu führt zu keiner spezifischen Reaktion UCR UCR CR Päda: Lerntheorien Klassische Konditionierung und Gegenkonditionierung 2 BIMMEL! - Come BIMMEL! BIMMEL! ARBEITSAUFTRAG Die Bilderfolge zeigt, wie Vertreter des klassischen Konditionierens Lernen bzw. Lernvor- gänge beschreiben. Versuchen Sie, anhand dieses Cartoons zu erklären, wie die klassische Konditionierung abläuft. Klassische Konditionierung: -> Die Lerntheorie, besagt, dass einer natürlichen, meist angeborenen, sogenannten unbedingten Reaktion durch Lernen eine neue, bedingte Reaktion hinzugefügt werden kann. -> Beispiel Cartoon: Bild 1 +2 Es wird mit einer Klingel geklingelt, zu der Zeit von der Hund normalerweise das essen bekommt. Der Hund ist zuerst verwirrt und weiß nicht warum mit der Klingel geklingelt wird -> er nimmt es erstmal einfach so hin und schenkt dem nicht wirklich Beachtung Direkt im Anschluss wird dem Hund dan sein essen vor gesetzt Bild 3 - Dieser Vorgang mit erst Klingel und dann essen wird so lange gemacht/ geübt bis es sich beim dem Hund abgespeichert hat Bild 4 Dies sieht man am Ende wo geklingelt wird und der Hund voller Erwartung auf sein essen wartet Er hat sich also angewöhnt/ gelernt das das klingeln bedeutet das er etwas zu essen bekommt. So kann man ihn immer sozusagen ,,zum essen rufen" - M5b Frühe Erklärungen des Lernens: Kontiguität und klassisches Konditionieren automatische Reaktionen auf Reize. Durch den Prozess des klassischen Konditionierens z können Menschen und Tiere trainiert werden, unwillkürlich auf einen Reiz zu reagieren, der vorher keine oder eine andere Reaktion her- vorgerufen hat. Der Reiz ruft (elizitiert) die Reaktion automatisch hervor. 30 Eine der frühesten Erklärungen des Lernens stammt von Aristoteles (384-322 v. Chr.). Er schrieb, dass wir Ereignisse zusammen erin- nern, (1) wenn sie sich ähnlich sind, (2) wenn s sie im Kontrast zueinander stehen und (3) wenn sie in räumlicher oder zeitlicher Nähe zueinander stehen, in Kontiguität. Das Lein- prinzip der Kontiguität besagt, dass zwei Er- eignisse assoziiert werden, wenn sie oft zu- 10 sammen vorkommen. Wenn später nur eines der beiden Ereignisse vorkommt (der Reiz oder Stimulus), wird das andere auch erin- nert (Reaktion). [...] Andere Lernprozesse können dabei auch eine Rolle spielen, aber is Kontiguität ist eine wirksame Lernbedingung. Kontiguität spielt ebenfalls eine Rolle beim klassischen Konditionieren. [...] Klassisches Konditionieren ist das Ler- nen von unwillkürlichen emotionalen oder » physiologischen Reaktionen wie Angst, an- wachsende Muskelspannung, Speichelfluss oder Schwitzen. Diese Reaktionen sind oft Klassisches Konditionieren wurde in den 1920er-Jahren durch Pawlow, einen russi- schen Physiologen, entdeckt. Er versuchte zu- nächst zu klären, wie lange ein Hund nach der Fütterung benötigte, bis seine Verdauungssäf- is te sich einschalteten. Doch die Intervalle zeig- ten beträchtliche Schwankungen. Zuerst,ent- wickelten die Hunde erwartungsgemäß Spei- chelfluss während des Fütterns. Dann floss der Speichel bereits beim Anblick der Speisen und später schon, wenn die Schritte des Expe- rimentators auf dem Flur zu hören waren. Pawlow änderte seinen experimentellen Plan und versuchte, diesen unerwarteten Schwan- kungen nachzugehen. In einem seiner ersten Experimente schlug Pawlow an eine Stimmgabel und registrierte die Reaktion des Hundes. Wie erwartet, gab es keinen erhöhten Speichelfluss. Der Klang. der Stimmgabel war zu diesem Zeitpunkt ein neutraler Reiz (Stimulus), weil er keinen Speichelfluss auslöste. Dann fütterte Pawlows den Hund. Die Reaktion war Speichelfluss. Das Essen war ein unkonditionierter Reiz, weil es vorher kein Training oder Konditio- » nieren gegeben hatte, das den Zusammenhang zwischen Reiz und Speichelreaktion festge- stellt hatte. Der Speichelfluss war deshalb auch eine unkonditionierte Reaktion, sie wurde automatisch ausgelöst - ein Konditio- sonieren war nicht nötig. Mit Hilfe dieser drei Elemente dem Fut-s ter, dem Speichelfluss und der Stimmgabel - demonstrierte Pawlow, dass ein Hund kondi- tioniert werden konnte, mit erhöhtem Spei- schelfluss zu reagieren, nachdem die Stimmga- bel ertönte. Er hatte dies durch die Kontiguität oder die Paarung von Stimmgabelton und Futter erreicht. Er schlug die Stimmgabel an Anmerkungen: Neutraler Reiz= neutral stimulus - NS Unbedingter Reiz unconditioned stimulus - UCS Unbedingte Reaktion unconditioned response - UCR Bedingter Reiz= conditioned stimulus - CS Bedingte Reaktion=conditioned response - CR und fütterte dann schnell den Hund. Nach- dem Pawlow das verschiedene Male wieder- holt hatte, begann der Hund, nach Verneh- men der Stimmgabel, aber vor dem Füttern, Speichel zu produzieren. Nun war der Ton zum konditionierten Reiz geworden, der al- lein den Speichelfluss auslösen konnte. Die Speichelreaktion nach dem Ton wurde zur konditionierten Reaktion. Das pawlowsche Konditionieren ist nicht nur von historischem Interesse. Der folgende so Zeitungsausschnitt, der eine Werbekampagne [...anpreist, [...] zeigt dies: Die Werbefachleute haben ihre eigene Be- zeichnung für diese Werbestrategie: die Paw- low-Assoziation. Durch das Verteilen von Proben bei Surf-, Skateboard- und Schnee- brett-Turnieren schaffen wir eine Verbin- dung zwischen der Produktmarke und den aufregenden Erlebnissen", sagt Dave Burvich, ein hochrangiger Marketingexperte von Pepsi Cola [...]. Aus: Anita Woolfolk: Pädagogische Psychologie, München: Pearson Studium 2008, S. 259/260 ARBEITSAUFTRÄGE 1 Erklären Sie mit eigenen Worten das Gesetz der Kontiguität und erörtern Sie, wie Ihnen die Kenntnis dieses Gesetzes beim Lernen helfen könnte. 2 Erarbeiten Sie sich die grundlegenden Begriffe des klassischen Konditionierens, indem Sie neue Begriffe mithilfe des Textes definieren und eine grafische Darstellung (z. B. in Form eines Ablaufschemas) des klassischen Konditionierens am Beispiel des pawlow- schen Hundes erstellen. 3 Erarbeiten Sie für drei weitere Beispiele aus Ihrem Alltag eigene Schemata. 4 In Woolfolks Text wird erwähnt, dass Pawlows Erkenntnisse auch eine Rolle in der Wer- bung spielen. Finden Sie weitere Anwendungsbereiche. 1.) Erklären Sie mit eigenen Worten das Gesetz der Kontiguität und erörtern Sie, wie Ihnen die Kenntnis dieses Gesetzes beim lernen helfen könnte. ->man bringt einem Lebewesen bei, auf ein bestimmtes signal eine bestimmte Reaktion zu zeigen. dazu braucht man einen stimulus, der die Reaktion auslöst. Der Stimulus und das signal koppeln und man lernt nur auf das signal zu reagieren. Wie mit dem Cartoon, dem klingen und dem essen. Beim lernen kann auch dies genutzt werden, um sich zum Beispiel Sachen besser merken zu können. Dies kann man erreichen, wenn man beim lernen z.B ein bestimmtest Kaugummis kaut, da man den Geschmack mit dem erlernten in Verbindung setzt. Bei der Arbeit kaut man dan auch diese aufgaben und kann sich besser an das erlernte erinnern. 2.) Erarbeiten Sie die grundlegenden Begriffe des klassischen Konditonierens, in dem sie neue Begriffe mithilfe des Textes definieren und eine grafische Darstellung (Z. B. In Form eines Ablaufschema) des klassischen Konditionieren am Beispiel des Pawlowschen Hundes erstellen -> reiz/ stimulus: ist ein Signal auf das eine Reaktion erfolgt/erfolgen soll -> klassische Konditution: ist eine wichtige lehrntheorie des Behaviorismus. Nach ihr lernt ein mensch oder ein Tier auf ein Signal hin eine bestimmte Reaktion. -> Signallernen. Dies passiert nicht immer absichtlich, es können auch unabsichtliche Signale erlernt werden. -> neutraler Reiz: weder vermehrt, noch vermindert dieser. Reiz die Auftretenden Häufigkeit den Verhaltens -> unkonditioneller reiz: natürliche/automatische Reaktion werden ausgelöst (unerlernt) -> konditionierter Reiz: löst gewünschte Reaktion aus (erlernt) eine Erwartung. Wurde mit diesem Stimulus verknüpft -> konditionierte Reaktion: Eine erlernte Reaktion, auf einen konditionierten reiz Ablaufschema des Pawlowschen Hundes (Abbildung: Cartoon + Überarbeitung) -> wir möchten einem Hund beibringen, dass er sich auf sein Futter freut, wenn er eine Klingel hört (freuen wird gezeigt durch viel Speichel) -> Reaktion auf das klingeln soll speicheln sein -> drei Phasen 1. Vor der Konditionierung Als erstes gibt man seinem Hund Futter dann begin er mehr Speichel herzustellen -> angeborene Reaktion Das Futter ist ein unbedingter Stimulus -> löst unbedingte Reaktion aus = speicheln Unabhängig vom Futter wird die Klingel geläutet, der Hund zeigt nicht wirklich eine. Reaktion auf die Klingel (fängt nicht an zu speicheln) Klingel=> neutraler stimulus 2. Konditionierung - Zuerst wird geklingelt und Dürer danach wird dem Hund sein essen gegeben Der Hund fängt automatisch an zu Speichel, da das essen vor ihm ist Diese reinholte sollte beibehalten werden, das heißt erst klingeln und dann essen geben (Klingel- neutraler stimulus, essen= unbedingter stimulus, unbedingte Reaktion= folgt automatisch -> speicheln) Zeitlich alles kurz nach einander Kontigurität Dies alles ein paar mal wiederholen 3. Nach der Konditionierung Wenn jetzt geklingelt wird fängt der Hund automatisch an zu speicheln, ohne das er essen vor sich hat a) b) -> Ziel erreicht:) c) - Was ist passiert? Die Klingel (signal) hat sich vom neutralen Stimulus zum bedingten Stimulus entwickelt d) - Die ursprünglich unbedingte Reaktion, dass speicheln, wird zur bedingten Reaktion Anblick und Geruch von Futter Glockenton Futter + Glockenton Mehrere Wiederholungen Glockenton (Signal) Natürlicher Reflex Bedingter Reflex Speichelfluss Wg. Geruch von Futter Orientierungsreaktion Kein Speichelfluß Speichelfluss Wg. Geruch von Futter Speichelfluss 3.) Arbeiten Sie für drei weitere Beispiele aus ihrem Alltag eigene Schemata

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Situation [Bild 2] Der Schlag mit einem Hammer auf eine Eisenstange (UCS) löst bei dem Kind er- schrockenes Entsetzen aus. Das Kind fängt als natürliche Reaktion auf dieses laute Ge- räusch an zu weinen (UCR). 3. Situation [kein Bild] Die Reize aus Bild 1 und 2 werden wiederholt zusammen dargeboten (NS Kaninchen + UCS lautes Geräusch). 4. Situation [Bild 3] Das Kaninchen (konditionierter Stimulus, CS) löst beim Kind nun Angst und Furcht aus (konditionierte Reaktion, CR), da das Kanin- chen mit dem unangenehmen Geräusch as- soziiert wird. 5. Situation [Bild 4] Die konditionierte Reaktion (Angst, Furcht) wird bereits durch einen Reiz ausgelöst, der an das Kaninchen erinnert (im Bild der Bart). Der Reiz wurde generalisiert und auf den Bart übertragen. Die untenstehende Grafik veranschaulicht die Erzeu- gung einer Phobie mittels klassischer Konditionierung (hier mit einem Kaninchen statt einer Ratte). SE BR Bildquelle: Mietzel (1998 a, 129) Albert wurde aus dem Krankenhaus entlassen, bevor Watson die Gegenkonditionierung (die Extinktion der Angst vor dem Tier) vornehmen konnte. "Unglücklicherweise wurde Albert entlassen, bevor Watson mit der Gegenkonditionierung be- ginnen konnte. Vier Jahre später wurde von Mary Cover Jones bewiesen, dass Watsons Ver- such aller Wahrscheinlichkeit nach geglückt wäre. Sie stieß auf einen kleinen Jungen namens Peter, der sich sehr vor Hasen fürchtete. Es gelang ihr durch klassische Konditionierung, ihn von seiner Furcht zu heilen (Jones, 1974)." Lefrancois (1994, 21) Jones (1924) führte bei dem dreijährigen Peter die Gegenkonditionierung durch. Fast wie eine Fortsetzung zu dem Versuch von Watson hatte Peter Angst vor Kaninchen (statt Ratten bei Watson). Jones unternahm eine schrittweise Annäherung des gefürchteten Objekts, während Peter dabei jedes Mal seine Lieblingsspeise erhielt. So konnte Peter das Tier immer näher an sich heranlassen, ohne die Angstreaktion gegenüber dem Kaninchen zu zeigen. Zum Schluss der Behandlung konnte Peter das Kaninchen auf den Arm nehmen und es streicheln. Untersuchungen haben gezeigt, dass es bei Menschen nicht immer einer Wiederholung der Reizsituation bedarf: Ist die Paarung von zwei Reizen so beeindruckend, genügt z. T. eine Paa- rung, um dem Menschen eine konditionierte Reaktion beizubringen. Beispiel für die Einmal-Paarungs-Konditionierung: Ein Kind spielt mit einem unbekannten Hund und ist somit unerfahren im Umgang mit dem Tier. Der Hund nagt an einem Knochen, den das Kind ihm spielerisch wegnehmen möchte. An- fangs versucht der Hund das Kind gutmütig durch Knurren zu verscheuchen. Da das Kind je- doch nicht aufgibt, knurrt der Hund böse und beißt das Kind leicht in die Hand. In der Regel ist bedarf es jedoch mehrerer Koppelungen, um eine stabile Reiz-Reaktions- Koppelung zu erreichen. 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B. durch Weglaufen, Vermeidung von jeglichem Kontakt zu Hunden, ...). > Knurren des Hundes (neutraler Stimulus, NS) → keine spezifische Reaktion ▸ Biss (unkonditionierter Stimulus, UCS)→ Erschrecken und das Empfinden von Schmerzen (unkonditionierte Reaktion, UCR) einmalige Paarung von NS + UCS → UCR genügt, da die Verknüpfung besonders imposant für das Kind ist ▸ Knurren des Hundes (der ehemals neutrale Stimulus ist jetzt ein konditionierter Stimulus, CR)→ Erschrecken und Vermeidungsverhalten, da Angst vor einem erneuten Biss (konditio- nierte Reaktion, CR) Watsons berühmtester Satz "Gebt mir ein Dutzend gesunde, gut gebaute Kinder und meine eigene spezifizierte Welt, um sie darin großzuziehen, und ich garantiere, dass ich irgendeines aufs Geratewohl herausnehme und es so erziehe, dass es irgendein beliebiger Spezialist wird, zu dem ich es erwählen könnte - Arzt, Jurist, Künstler, Kauf- mann, ja sogar Bettler und Dieb, ungeachtet seiner Talente, Neigungen, Absichten, Fähigkeiten und Her- kunft seiner Vorfahren. (Watson 1914 zit. nach Bonin 1983, S. 329)" Zimbardo (1992, 242) Lies den Text und vollziche am dargestellten Scheme den be- Schriebenen Lonprozess nach. Schlage dazu in deineen Glossar die entsprechenden Fremdwälter nach. libolege dir selbst zuei Louvorgänge: Der eine enthält eine "Reiz- generalisierung" (→> vgl. Text & Glassar), der andere eine "Gegenkondi- tionioung" (→ vgl. Text & Glossar). Schreibe Sie auf und Stelle sie Reizgeneralisierung: -> Darunter versteht man den Umstand, dass ein Verhalten, das in einer bestimmten Reizsituation gelernt wurde, sich auch in anderen, ähnlichen Reizsituationen zeigen kann. Beispiel: Ein Kind wurde vom Nachbars Hund erschreckt und ins Bein gezwickt. Deshalb hat es Angst vor diesem Hund und geht ihm aus dem Weg. In der Folge zeigt es auch ängstliches Verhalten gegenüber allen Vierbeinern, die ein Fell haben. b с Hund Neutraler Stimulus Hund + Neutraler Stimulus Neutrale Reaktion (unkonditionelle neaktion) BISS W Inkonditionierter Stimulus / Neiz (Schmerz/Schreck) Hund Konditionierter Stimulus Å Angstreaktion Schmerzreaktion Å Konditionierte Angst-oder Schmerzreaktion Gegenkonditionierung: -> Gegenkonditionierung bedeutet, eine durch klassisches Konditionieren erlernte Reiz-Reaktions-Verbindung durch eine weitere Konditionierung mit anderen Reizen wieder zu verlernen bzw. neu zu konditionieren, also ein unerwünschtes Verhalten auslöschen. Beispiel: das kind hat nun angst vor Hunden (Vierbeinern die fell haben). Dieses ungewünschte verhalten probiert man nun auszulöschen. Vor der GEGENKONDITIONIERUNG anblick von Hand -> kenditurierter Stimulus SCHLECHTE GEFÜHLE Während der GEGENKONDITIONIERUNG (Lolli) Hand Veränderun der GEFÜHLE anblick von -> kenditurierter Stimulus Nach der GEGENKONDITIONIERUNG Neutula Stimulus Freude POSITIVE GEFÜHLF onblick von Hand -bechinkten Reiz | Stimulas kendi- tionelle neaktion/ -automatische neaktion -un kendi- tionelle neaktion anterbewusst spositiv • Automatische песнешн -konchtimelle neaktion 1. N 2. 1. 2. Anblich von Arzt in weißem hittel + Sprize Impfung Impfung. zweite Impfung: hind sieht 3. Azt + Splize kind sieht eine Biene 3 Sient kind wird von Biere gestehen eine biene Natürlicher Reflex Bienenstich Natül Natürlicher nefley zum ersten mal (Kinder) nedlex Natürlicher -> Natürlicher neflex beclingter neflex/ necution bechingtag neflex/ ner htion Belonangen gucht mistraueni Schmerz schreien verwanderan Schreien Lyda class kind den Arzt + Sprize mit schmer 2 verbunden hat лич heine angst kind weint weint direkt beim sehen hinu sieht zasatz- 1 autsaben 2. Eltern Behlohnen das hind mib Süßigkeit 3 mina - sieht zusatzausgaben Natcclicle neaktion Natürliche nechtion aus Erfahrungen lernen Lernen von Ekel Unbewusstes tun bedingte neaktion Gute Stimmung beim eisessen macht mürlisch 4.) In Woolfolks text wird erwähnt, dass Pawlows Erkenntnise auch eine Rolle in der Werbung spielen. Finden Sie weitere Anwendungsbereiche. (Kinder)jemanden motivieren Werbung che Aufgabe, freut sich über Belohnung Weiß das es Behlomars bekommt, freut sich über zasaczaufgaben und macht chiese Freiwillig ohne müwisch zu sein Glossar zur klassischen Konditionierung Das Gesetz der Kontiguität: Assoziation zweier Ereignisse durch wiederholte räumlich- zeitliche Paarung Reiz/Stimulus: Ereignis, das Verhalten aktiviert Reaktion: Beobachtbare Antwort auf einen Reiz Klassisches Konditionieren: Verknüpfung von unwillkürlichen Reaktionen mit neuen Reizen Automatische Reaktion: Unwillkürliche oder automatische Reaktion auf einen spezifischen Reiz Neutraler Reiz: Reiz ohne feste Verbindung mit einer bestimmten Reaktion Unkonditionierter Reiz: Reiz, der eine bestimmte emotionale oder physiologische Reaktion auslöst Unkonditionierte Reaktion: Natürlich vorkommende emotionale oder physiologische Reaktion Bedingter Reiz: Ein Reiz, der eine emotionale oder physiologische Reaktion nach einem Konditionierungsvorgang hervorruft Konditionierte Reaktion: Gelernte Antwort auf einen konditionierten Reiz Generalisierung: Der bedingte Reiz wird so verallgemeinert, dass die entsprechende Reaktion auf Reize mit ähnlichen Eigenschaften übertragen wird Gegenkonditionierung: Der Reiz, der eine unangenehme bzw. unerwünschte emotionale Reaktion zur Folge hat, wird zeitlich und räumlich mehrmals mit einem Reiz gekoppelt, der für die Person angenehm ist. Bei diesem Vorgehen soll die bestehende Reiz- Reaktionsverbindung durch eine andere ersetzt werden. Reziproke Hemmung: Bezeichnung für den Ablauf von zwei miteinander unvereinbaren Reaktionen, die zeitgleich ablaufen, wobei sich die stärkere Reaktion letztendlich durchsetzt. Das Phänomen tritt in der Psychologie als auch in der Humanmedizin auf. Ablaufschema der klassischen Konditionierung: nach mehreren Wiederholungen der Kopplung NS+UCS NS UCS NS+UCS- CS führt zu führt zu keiner spezifischen Reaktion UCR UCR CR Päda: Lerntheorien Klassische Konditionierung und Gegenkonditionierung 2 BIMMEL! - Come BIMMEL! BIMMEL! ARBEITSAUFTRAG Die Bilderfolge zeigt, wie Vertreter des klassischen Konditionierens Lernen bzw. Lernvor- gänge beschreiben. Versuchen Sie, anhand dieses Cartoons zu erklären, wie die klassische Konditionierung abläuft. Klassische Konditionierung: -> Die Lerntheorie, besagt, dass einer natürlichen, meist angeborenen, sogenannten unbedingten Reaktion durch Lernen eine neue, bedingte Reaktion hinzugefügt werden kann. -> Beispiel Cartoon: Bild 1 +2 Es wird mit einer Klingel geklingelt, zu der Zeit von der Hund normalerweise das essen bekommt. Der Hund ist zuerst verwirrt und weiß nicht warum mit der Klingel geklingelt wird -> er nimmt es erstmal einfach so hin und schenkt dem nicht wirklich Beachtung Direkt im Anschluss wird dem Hund dan sein essen vor gesetzt Bild 3 - Dieser Vorgang mit erst Klingel und dann essen wird so lange gemacht/ geübt bis es sich beim dem Hund abgespeichert hat Bild 4 Dies sieht man am Ende wo geklingelt wird und der Hund voller Erwartung auf sein essen wartet Er hat sich also angewöhnt/ gelernt das das klingeln bedeutet das er etwas zu essen bekommt. So kann man ihn immer sozusagen ,,zum essen rufen" - M5b Frühe Erklärungen des Lernens: Kontiguität und klassisches Konditionieren automatische Reaktionen auf Reize. Durch den Prozess des klassischen Konditionierens z können Menschen und Tiere trainiert werden, unwillkürlich auf einen Reiz zu reagieren, der vorher keine oder eine andere Reaktion her- vorgerufen hat. Der Reiz ruft (elizitiert) die Reaktion automatisch hervor. 30 Eine der frühesten Erklärungen des Lernens stammt von Aristoteles (384-322 v. Chr.). Er schrieb, dass wir Ereignisse zusammen erin- nern, (1) wenn sie sich ähnlich sind, (2) wenn s sie im Kontrast zueinander stehen und (3) wenn sie in räumlicher oder zeitlicher Nähe zueinander stehen, in Kontiguität. Das Lein- prinzip der Kontiguität besagt, dass zwei Er- eignisse assoziiert werden, wenn sie oft zu- 10 sammen vorkommen. Wenn später nur eines der beiden Ereignisse vorkommt (der Reiz oder Stimulus), wird das andere auch erin- nert (Reaktion). [...] Andere Lernprozesse können dabei auch eine Rolle spielen, aber is Kontiguität ist eine wirksame Lernbedingung. Kontiguität spielt ebenfalls eine Rolle beim klassischen Konditionieren. [...] Klassisches Konditionieren ist das Ler- nen von unwillkürlichen emotionalen oder » physiologischen Reaktionen wie Angst, an- wachsende Muskelspannung, Speichelfluss oder Schwitzen. Diese Reaktionen sind oft Klassisches Konditionieren wurde in den 1920er-Jahren durch Pawlow, einen russi- schen Physiologen, entdeckt. Er versuchte zu- nächst zu klären, wie lange ein Hund nach der Fütterung benötigte, bis seine Verdauungssäf- is te sich einschalteten. Doch die Intervalle zeig- ten beträchtliche Schwankungen. Zuerst,ent- wickelten die Hunde erwartungsgemäß Spei- chelfluss während des Fütterns. Dann floss der Speichel bereits beim Anblick der Speisen und später schon, wenn die Schritte des Expe- rimentators auf dem Flur zu hören waren. Pawlow änderte seinen experimentellen Plan und versuchte, diesen unerwarteten Schwan- kungen nachzugehen. In einem seiner ersten Experimente schlug Pawlow an eine Stimmgabel und registrierte die Reaktion des Hundes. Wie erwartet, gab es keinen erhöhten Speichelfluss. Der Klang. der Stimmgabel war zu diesem Zeitpunkt ein neutraler Reiz (Stimulus), weil er keinen Speichelfluss auslöste. Dann fütterte Pawlows den Hund. Die Reaktion war Speichelfluss. Das Essen war ein unkonditionierter Reiz, weil es vorher kein Training oder Konditio- » nieren gegeben hatte, das den Zusammenhang zwischen Reiz und Speichelreaktion festge- stellt hatte. Der Speichelfluss war deshalb auch eine unkonditionierte Reaktion, sie wurde automatisch ausgelöst - ein Konditio- sonieren war nicht nötig. Mit Hilfe dieser drei Elemente dem Fut-s ter, dem Speichelfluss und der Stimmgabel - demonstrierte Pawlow, dass ein Hund kondi- tioniert werden konnte, mit erhöhtem Spei- schelfluss zu reagieren, nachdem die Stimmga- bel ertönte. Er hatte dies durch die Kontiguität oder die Paarung von Stimmgabelton und Futter erreicht. Er schlug die Stimmgabel an Anmerkungen: Neutraler Reiz= neutral stimulus - NS Unbedingter Reiz unconditioned stimulus - UCS Unbedingte Reaktion unconditioned response - UCR Bedingter Reiz= conditioned stimulus - CS Bedingte Reaktion=conditioned response - CR und fütterte dann schnell den Hund. Nach- dem Pawlow das verschiedene Male wieder- holt hatte, begann der Hund, nach Verneh- men der Stimmgabel, aber vor dem Füttern, Speichel zu produzieren. Nun war der Ton zum konditionierten Reiz geworden, der al- lein den Speichelfluss auslösen konnte. Die Speichelreaktion nach dem Ton wurde zur konditionierten Reaktion. Das pawlowsche Konditionieren ist nicht nur von historischem Interesse. Der folgende so Zeitungsausschnitt, der eine Werbekampagne [...anpreist, [...] zeigt dies: Die Werbefachleute haben ihre eigene Be- zeichnung für diese Werbestrategie: die Paw- low-Assoziation. Durch das Verteilen von Proben bei Surf-, Skateboard- und Schnee- brett-Turnieren schaffen wir eine Verbin- dung zwischen der Produktmarke und den aufregenden Erlebnissen", sagt Dave Burvich, ein hochrangiger Marketingexperte von Pepsi Cola [...]. Aus: Anita Woolfolk: Pädagogische Psychologie, München: Pearson Studium 2008, S. 259/260 ARBEITSAUFTRÄGE 1 Erklären Sie mit eigenen Worten das Gesetz der Kontiguität und erörtern Sie, wie Ihnen die Kenntnis dieses Gesetzes beim Lernen helfen könnte. 2 Erarbeiten Sie sich die grundlegenden Begriffe des klassischen Konditionierens, indem Sie neue Begriffe mithilfe des Textes definieren und eine grafische Darstellung (z. B. in Form eines Ablaufschemas) des klassischen Konditionierens am Beispiel des pawlow- schen Hundes erstellen. 3 Erarbeiten Sie für drei weitere Beispiele aus Ihrem Alltag eigene Schemata. 4 In Woolfolks Text wird erwähnt, dass Pawlows Erkenntnisse auch eine Rolle in der Wer- bung spielen. Finden Sie weitere Anwendungsbereiche. 1.) Erklären Sie mit eigenen Worten das Gesetz der Kontiguität und erörtern Sie, wie Ihnen die Kenntnis dieses Gesetzes beim lernen helfen könnte. ->man bringt einem Lebewesen bei, auf ein bestimmtes signal eine bestimmte Reaktion zu zeigen. dazu braucht man einen stimulus, der die Reaktion auslöst. Der Stimulus und das signal koppeln und man lernt nur auf das signal zu reagieren. Wie mit dem Cartoon, dem klingen und dem essen. Beim lernen kann auch dies genutzt werden, um sich zum Beispiel Sachen besser merken zu können. Dies kann man erreichen, wenn man beim lernen z.B ein bestimmtest Kaugummis kaut, da man den Geschmack mit dem erlernten in Verbindung setzt. Bei der Arbeit kaut man dan auch diese aufgaben und kann sich besser an das erlernte erinnern. 2.) Erarbeiten Sie die grundlegenden Begriffe des klassischen Konditonierens, in dem sie neue Begriffe mithilfe des Textes definieren und eine grafische Darstellung (Z. B. In Form eines Ablaufschema) des klassischen Konditionieren am Beispiel des Pawlowschen Hundes erstellen -> reiz/ stimulus: ist ein Signal auf das eine Reaktion erfolgt/erfolgen soll -> klassische Konditution: ist eine wichtige lehrntheorie des Behaviorismus. Nach ihr lernt ein mensch oder ein Tier auf ein Signal hin eine bestimmte Reaktion. -> Signallernen. Dies passiert nicht immer absichtlich, es können auch unabsichtliche Signale erlernt werden. -> neutraler Reiz: weder vermehrt, noch vermindert dieser. Reiz die Auftretenden Häufigkeit den Verhaltens -> unkonditioneller reiz: natürliche/automatische Reaktion werden ausgelöst (unerlernt) -> konditionierter Reiz: löst gewünschte Reaktion aus (erlernt) eine Erwartung. Wurde mit diesem Stimulus verknüpft -> konditionierte Reaktion: Eine erlernte Reaktion, auf einen konditionierten reiz Ablaufschema des Pawlowschen Hundes (Abbildung: Cartoon + Überarbeitung) -> wir möchten einem Hund beibringen, dass er sich auf sein Futter freut, wenn er eine Klingel hört (freuen wird gezeigt durch viel Speichel) -> Reaktion auf das klingeln soll speicheln sein -> drei Phasen 1. Vor der Konditionierung Als erstes gibt man seinem Hund Futter dann begin er mehr Speichel herzustellen -> angeborene Reaktion Das Futter ist ein unbedingter Stimulus -> löst unbedingte Reaktion aus = speicheln Unabhängig vom Futter wird die Klingel geläutet, der Hund zeigt nicht wirklich eine. Reaktion auf die Klingel (fängt nicht an zu speicheln) Klingel=> neutraler stimulus 2. Konditionierung - Zuerst wird geklingelt und Dürer danach wird dem Hund sein essen gegeben Der Hund fängt automatisch an zu Speichel, da das essen vor ihm ist Diese reinholte sollte beibehalten werden, das heißt erst klingeln und dann essen geben (Klingel- neutraler stimulus, essen= unbedingter stimulus, unbedingte Reaktion= folgt automatisch -> speicheln) Zeitlich alles kurz nach einander Kontigurität Dies alles ein paar mal wiederholen 3. Nach der Konditionierung Wenn jetzt geklingelt wird fängt der Hund automatisch an zu speicheln, ohne das er essen vor sich hat a) b) -> Ziel erreicht:) c) - Was ist passiert? Die Klingel (signal) hat sich vom neutralen Stimulus zum bedingten Stimulus entwickelt d) - Die ursprünglich unbedingte Reaktion, dass speicheln, wird zur bedingten Reaktion Anblick und Geruch von Futter Glockenton Futter + Glockenton Mehrere Wiederholungen Glockenton (Signal) Natürlicher Reflex Bedingter Reflex Speichelfluss Wg. Geruch von Futter Orientierungsreaktion Kein Speichelfluß Speichelfluss Wg. Geruch von Futter Speichelfluss 3.) Arbeiten Sie für drei weitere Beispiele aus ihrem Alltag eigene Schemata