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Kohlberg Zusammenfassung (Abitur)

1.2.2022

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Kohlberg Zentrale Frage: Wie entwickelt sich Moral bei Menschen?
Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konf
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Kohlberg Zentrale Frage: Wie entwickelt sich Moral bei Menschen?
Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konf
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Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konf
Kohlberg Zentrale Frage: Wie entwickelt sich Moral bei Menschen?
Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konf
Kohlberg Zentrale Frage: Wie entwickelt sich Moral bei Menschen?
Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konf

Kohlberg Zentrale Frage: Wie entwickelt sich Moral bei Menschen? Modell durch Untersuchungen mit Menschen -> mit problematischem Inhalt konfrontiert Potentielle Prüfungsfragen: -> Beschreibe das Modell Kohlbergs in wenigen Worten. Wie lässt sich Moralentwicklung fördern? Betrachten eines Dilemmas aus verschiedenen moralischen Ebenen. Erklärung von NS-Verhaltensweisen auf Basis Kohlbergs Theorie. Sollte man sein Kind vor schweren Entscheidungen schützen? Fördert deine Schule die moralische Entwicklung ihrer Schüler? Nimm Stellung zur Theorie Kohlbergs. Modellcharakteristik -> Gibt Aufschuss über die moralische Entwicklung -> Fähigkeit des moralischen Urteils schreitet stufenweise voran -> epigenetisches/kognitives Modell -> Jedes Individuum konstruiert eigene moralische Maßstäbe ->Konstruktionscharakter -> Zunehmend elaboriertes Verständnis von Gerechtigkeit -> Prinzip der Progression -> Kohlberg kritisiert unreflektierte Werte Weitergabe -> Gefahr: Tradierung willkürlicher Werturteile -> Forderung: Förderung moralischer Urteilsfähigkeit Förderung der moralischen Entwicklung -> Kommunikation über (un)moralische Entscheidungen -> Selbstwirksamkeitserfahrung machen -> Reflektieren des eigenen Verhaltens und das der Peers hinterfragen -> Empathie fördern durch Dilemmata/Rollenspiele -> Teilhabe an Entscheidungen -> Verantwortung lehren/übernehmen lassen -> Diskussionen anregen -> Basis an Menschenrechten vermitteln -> Vorbild sein für Kinder und Jugendliche -> Handlungsalternativen ermöglichen -> Strukturelle Beteiligung ermöglichen PIAGET: kognitive Entwicklung fördern HURRELMANN/KRAPPMANN: Identitätsentwicklung fördern In der Dilemma-Methode erlaubt nicht die Entscheidung selbst Rückschlüsse über den moralischen (kognitiven) Entwicklungsstand, sonder die Begründung! Mittel der Moralerziehung: 1. verbale Erklärungen 2. Geschichten/Bücher 3. Vorbild 4.religiöse Erziehung Demokratische Erziehung im Anschluss an das Konzept von Kohlberg -> Demokratie als Herrschaftsform -> politische Demokratie -> Anerkennung der Menschen- und Bürgerrechte/Rechtsstaat -> Kontrolle der Macht- und Gewaltenteilung ->Gewährleistung einer fairen sozialen Sicherung der...

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Menschen -> neuer gesellschaftlicher Lernprozess -> soziale Sicherung -> Wahlen/Volkssouveränität -> Parlamentarismus/Parteienwettbewerb Demokratie als Gesellschaftsform -> gesellschaftlich politische Demokratie -> freie und vielfältige Öffentlichkeit (Werte) Pluralismus -> breites öffentliches Engagement der Bürger -> Ausgestaltung eines fairen Systems von Marktwirtschaft Demokratie als Lebensform -> demokratische Kultur -> besondere Ausprägung der demokratischen Kultur -> besondere Form des sozialen Zusammenlebens des Menschen in einer Demokratie -> Demokratie als soziale Idee -> Zivilität/Fairness -> Toleranz -> Vielfalt der Lebensstile -> Chancenvielfalt -> Solidarität -> Selsbtorganisation LADYBIRT Kohlbergs Stufenmodell zur moralischen Entwicklung Kognitive Entwicklungstheorie 3-Stufen-Prozess mit Unterstufen -> mit dem kognitiven lässt sich auch das moralische Denken verknüpfen -> Moralisches Denken ist immer das Resultat der kognitiven Entwicklung eines Menschen -> Antworten auf Dilemma alters- und entwicklungsabhängig -> keine eindeutigen Alterszuweisungen -> Moralisches Denken entwickelt sich schritt- oder stufenweise Konvention Absprache Präkon- ventio- nelles Stadium Stufe Orientierung O an Lust und Unlust (die sogenannte vormoralische Stufe) Stufe Orientierung an Bestrafung und Gehorsam I Konven- Stufe tionelles 3 Stadium Orientierung (Wie du mir, so ich dir!) Richtig und gut ist, was Spaß, Freude und Lust bereitet-falsch und Stufe Instrumentelle Richtig und gut ist, was (instrumentell- den eigenen Wünschen 2 hedonistische) und denen anderer Orientierung an personenge- bundener Zustimmung schlecht ist, was Unlust oder sogar Abscheu bereitet Richtig und gut ist, was keine negativen Folgen nach sich zieht; falsch und schlecht ist, was negative Sanktionen verursacht gleichermaßen gerecht wird, womit Ärger und Konflikte vermieden werden; falsch und schlecht ist, etwas zu beanspruchen, was auch der andere haben will (ohne ihm eine Gegenleistung zu offerieren). Richtig und gut ist, womit ich mich beliebt machen und das Gefallen meiner Eltern oder Freunde finden kann; falsch und schlecht ist, was Missfallen oder Ablehnung in meinem Umfeld hervorruft. -> Respekt vor Autoritäten -> Vermeidung von Strafen -> Einhalten der Regel für Lob -> Regeln werden in Sozialisationsinstanzen festgelegt -> Bedürfnis- befriedigung des Selbst und der Anderen (Fair) -> eigene Wünsche stehen trotzdem im Vordergrund -> Einsicht: Individuelle Interessen können sich überschneiden -> anderen helfen/um sie sorgen -> Beziehungen pflegen -> In Lage hineinversetzen (Empathie) -> guter Mensch sein -> Erwartung, die Trägerrolle entsprechen Die Entwicklungsstufen des moralischen Bewusstseins durchläuft Kohlberg zufolge jeder Mensch, unabhängig von der Kultur, in der er aufwächst, immer in derselben Reihenfolge und ohne einzelne Stufen zu überspringen. Der wesentliche Bereich, in dem sich die Entwicklung dabei vollzieht, liegt in der Fähigkeit des Menschen, sich in die Lage anderer Menschen hinein zu versetzen. 4 Stufe Orientierung an Recht und Ordnung Postkon- Stufe Sozialvertrags- orientierung; ventio- 5 nelles Orientierung Stadium Stufe 6 an gegenseitigen (und gegebenfalls flexiblen) Übereinkünften Orientierung an ethischen Prinzipien mit dem begründeten Anspruch universaler Gültigkeit Richtig und gut ist, sich gemäß den Regeln oder der Ordnung der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft zu verhalten; falsch und schlecht ist, diese Regeln zu missachten, zu verletzen oder zu übertreten. Richtig und gut ist, worüber die jeweils Betroffenen sich verständigen können bzw. was alle direkt Beteiligten letztlich akzeptieren können; falsch und schlecht ist es, wenn in meinem Handeln die Konsequenzen für andere Betroffene nicht bedacht werden. Richtig und gut ist ein Handeln, welches der Würde aller jeweils- direkt wie indirekt- Betroffenen gerecht wird bzw. welches grundsätzliche Prinzipien der Menschlichkeit nicht verletzt; falsch und schlecht sind Vereinbarungen, die zwar unmittelbar und kurzfristig für alle Beteiligten Vorteile haben können, langfristig und mittelbar aber Prinzipien aushöhlen würden oder Menschen, die möglicherweise -> Pflichtbewusstes Handeln aus Respekt vor Ordnung und Gesetzen mittelbar betroffen sein könnten, Schaden zufügen könnten. -> Differenzierung zwischen eigenen und gesellschaftlichen Standpunkten -> Anerkennung/ Befolgung von Rechtsmaßstäben -> Abwägen verschiedener Perspektiven -> Prinzipien sind abstrakt und von ethischer Natur (keine konkreten Moralregeln) -> rationaler Mensch -> Prinzipien sind universell -> eigene Bedürfnisse geraten in den Hintergrund fundamentale menschliche-> Bauen auf absoluten Gesetzen auf -> Verallgemeiner- barkeit von ethnischen Prinzipien Beispielantworten für Heinz-Dilemma Stufe Pro I 2 3 4 5 Heinz sollte das Medikament stehlen, da seine Frau vielleicht eine bedeutende Person ist. Heinz sollte das Medikament stehlen, weil seine Frau ihm eines Tages auch einen Gefallen tun könnte Heinz sollte das Medikament stehlen, selbst wenn er seine Frau nicht liebt oder es für einen Fremden ist, denn wir sollen bereit sein, anderen zu helfen. Heinz sollte das Medikament stehlen, weol Menschen zum Nutzen der Gesellschaft Verantwortung für andere übernehmen. Heinz sollte das Medikament stehlen, das das Recht auf Leben das Recht auf Eigentum verdrängt und sogar übersteigt. Contra Heinz sollte es nicht stehlen, da er dafür ins Gefängnis kommen kann. Heinz sollte es nicht stehlen, wenn er seine Frau nicht liebt, denn dann wäre es die Schwierigkeiten nicht Wert. Heinz sollte es nicht stehlen, um einen guten Eindruck in der Gemeinschaft zu hinterlassen. Man sollte das Gesetz achten, denn der Respekt vor dem Gesetz würde zerstört, wenn die Bürger meinten, sie könnten jederzeit Gesetze brechen, wenn sie nicht mit ihnen übereinstimmen. Man sollte das Gesetz achten, weil das Gesetz die grundlegenden Rechte einzelner gegenüber anderen sichert, die diese übertreten. Just-Community-Konzept ,,gerechte Gemeinschaft" Kohlberg entwarf ein Schulkonzept zur pädagogischen Förderung der Moralentwicklung, da er einsah, dass allein eine Förderung des moralischen Handelns noch nicht moralisches Handeln bewirken kann. Deshalb gründete er die Just-Community-Schools, in welcher den Anspruch einer sowohl formalen als auch inhaltlich gerechten Gemeinschaft gilt. -> Vollversammlungen -> Lehrer und Schüler haben das gleiche Stimmrecht -> Mehrheitsentscheidungen -> Einrichtung von Komitees und Ausschüssen -> bei Disziplinproblemen sollten Schüler und Lehrer Lösungswege diskutieren -> Kohlberg strebt demokratische Schule an -> alternatives Konzept für Demokratie an Regelschulen -> Regelschule: Schule mit demokratischer Verfassung und moralischer Schulkultur -> Entwicklung eines Wertsystems -> moralische Diskussionen -> pragmatische Diskussionen der aufgeworfenen Themen -> Teilnahme an Gruppentreffen -> Kooperationsgemeinschaft -> Rolle des Lehrers: Lernerweiterung -> Partizipation Ziele: ->Übereinstimmung von moralischem Urteilen und Handeln ->Förderung der moralischen Urteilskompetenz -> von allen ausgehandelte, gerechtfertigte Regeln -> Solidarität -> Förderung vom Empathie und sozialem Engagement -> Aufbau eines Wertesystems auf Basis von Toleranz und Offenheit -> Gerechtigkeit im Sinne der Gemeinschaft -> Grundlagen demokratischer Denk- und Handlungsstrukturen T PEN NI Pädagogische Relevanz: -> Schulen haben eine politische Integrations- und Legitimationsfunktion -> Demokratielernen-> wesentliche Aufgabe der Schule -> gib Schülern Impulse zur Entwicklung von Mündigkeit -> schaffen trotz Qualifikationsfunktion der Schule noch Freiraum für ethische Diskussionen Realisierung in der Schule: -> Förderung der allgemeinen kognitiven Entwicklung -> kooperative Lernformen z.B. Rollenspiele -> Diskussionen über moralische Dilemmadiskussionen Vorteile Fördert Persönlichkeitsentwicklung durch Erfahrungen von Selbstwirksamkeit stärken die Identifikation und das Vertrauen in Schulen intensive Mitwirkung fördert das soziale Verantwortungsgefühl und das soziale Miteinander sowi die Konfliktfähigkeit Diskussionen und Selbstzweck -> dienen als Grundlage für Beschlüsse Urteilen und Handeln stehen im Unmittelbaren Zusammenhang Kohlbergs Überlegungen bieten wertvolle Anregungen -> z.B. bei der Behandlung ethischer Probleme -> Anregung schaffen zu komplexerer Urteilsbegründungen Nachteile In großen Schulen kommt das Konzept an seine Grenzen -> wäre zu aufwendig, wenn wile Entscheidungen von allen getroffen werden würden Behandlung ethischer Probleme im Unterricht ist sehr zeitaufwendig Kritik an Kohlberg: -Modell ist monologisch und kognitiv orientiert (Fehlen emotionaler Faktoren) -Kohlberg hat die moralischen Fähigkeiten und Möglichkeiten von Kindern massiv unterschätzt -Bildungsniveau hat nicht mit Moralität zu tun. Keine lineare und stufenförmige Moralitätsentwicklung. -Kohlbergs Modell ist von eher männlichen Moral geprägt. Abschließendes Urteil: Kohlberg Modell bietet Orientierung, jedoch sind die Einflüsse auf das Individuum und Prozesse so komplex, dass es keine konsistente Entwicklungstheorie des moralischen Urteilens und Handelns geben kann