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KOMPLETTEN Pädagogik LK Lernzettel

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Alicia Serpa

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Lernzettel Abitur 2022
Inhalt
1. Jean Piaget: Theorie der kognitiven Entwicklung
1.1 Grundlagen der Theorie
1.2
Pädagogische P

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Alle Themen fürs Abi einmal zusammengefasst: Piaget, Kohlberg, Krappmann, Hurrelmann, Erikson, NS, Montessori, Freud, Mead, Heitmeyer, soz. Medien, Klafki, Fend +Vorgehensweise Klausur

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Pädagogik Lk Lernzettel Abitur 2022 Inhalt 1. Jean Piaget: Theorie der kognitiven Entwicklung 1.1 Grundlagen der Theorie 1.2 Pädagogische Perspektive 1.3 Kritik an Piaget 1.4 Das Phasenmodell 2. Lawrence Kohlberg: Theorie der moralischen Entwicklung 2.1 Grundlagen der Theorie 2.2 Das Stufenmodell der Moralentwicklung 2.3 Pädagogischer Ansatz 2.4 2.5 Kritik an Kohlberg 3. Lothar Krappmann: Symbolischer Interaktionismus 3.1 Grundlagen der Theorie 3.2 3.3 3.4 Pädagogische Perspektive 4. Klaus Hurrelmann: Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung 4.1 Grundlagen der Theorie 4.2 Die Entwicklungsaufgaben 4.3 Die Entstehung der Ich- Identität 4.4 Die 10 Maxime 5. Erik H. Erikson: Psycho-soziale Entwicklung Grundlagen der Theorie ,,Just-Community“-Schulkonzept Konzept der balancierten Identität Die 4 Grundqualifikationen nach Krappmann 5.1 5.2 Das Phasenmodell 5.2 Pädagogische Perspektive 6. Erziehung im Nationalsozialismus 6.1 Zentrale Begriffe 6.1.1 Erziehungsstaat 6.1.2 Nationalsozialistische Erziehungsziele 6.2 Wichtige Aspekte zur Umsetzung der Ziele (Methoden der Formationserziehung): 6.3 Erziehung nach Ausschwitz (Adorno): 7. Maria Montessori: Ein Konzept zur Reformpädagogik (Ein anthropologisches Konzept) 7.1 Grundlagen des Konzeptes 4 4 4 4 5 6 6 6 8 8 9 10 10 10 11 15 15 15 15 17 17 19 19 20 23 23 23 23 23 24 26 26 26 2 7.2 Die sensiblen Phasen 7.3 Die Polarisation der Aufmerksamkeit 7.4 Glossar 7.6 Die Besonderheiten des Kindes/ der Menschen nach Montessori + pädagogische Relevanz 8. Sigmund Freud: psychosexuelle Entwicklung 8.1 Grundlagen der Theorie 8.2 Die Entstehung von Angst aus psychoanalytischer Sicht 8.2 Abwehrmechanismen 8.3 Das Instanzenmodell 8.4 Die Triebtheorie 8.5 Das Phasenmodell 8.6 Pädagogische Perspektive 9. George Mead: Symbolischer Interaktionismus/ Sozialisation als Rollenlernen 9.1 Grundlagen der Theorie 9.2 Play & Game 9.3 Role Taking/ making 9.4 Entstehung von Identität 10. Wilhelm Heitmeyer: Sozialpsychologischer Desintegrationsansatz/ Entstehung von Gewalt bei Jugendlichen 10.1 Grundlagen der Theorie 10.2 Probleme der Individualisierung 27 27 28 32 32 32 33 34 35 36 36 38 38 38 39 40 40 7 # # # 4 4 4 4 42 42 42 42 43 43 43 44 10.3 Suchbewegungen 10.4 Desintegration/...

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Desintegrationspotenziale 10.5 Verunsicherung + Umgang mit dieser 10.6 Unterscheidung von Gewalt 10.7 Pädagogische Perspektive 11. Chancen und Risiken sozialer Netzwerke für die Identitätsentwicklung 11.1 Grundlagen 11.2 Smartphonisierung und ihre Folgen 11.3 Veränderung des Erziehungsverhältnisses und der Sozialisationsbedingungen 11.4 Entschulung und Entpädagogisierung 11.5 Gefahren durch soziale Netzwerke für die Identitätsbildung 11.5.1 Konformität und Gefallsucht: 11.5.2 Narzissmus: 11.6 Chancen durch soziale Netzwerke für die Identitätsbildung 11.7 Web als Spiegel und Bühne für die Vergegenwärtigung der eigenen (im realen Leben unsicher gewordene) Identität 47 44 44 44 45 45 45 45 46 46 11.8 Medienkompetenzen/Ziele der Medienpädagogik 12. Klafkis Bildungskonzept 12.1 Grundlagen 12.2 Aufgaben der Bildung 12.3 Rolle der Schule 3 12.4 Epochaltypische Schlüsselprobleme 12.5 Beziehung zwischen Gesellschaft und Bildung 12.6 Relevanz von Klafkis Bildungskonzept 12.7 Übergreifende didaktische Prinzipien 12.8 Pädagogische Perspektive 13. Funktion von Schule nach Fend 13.1 Grundlagen der Theorie 13.2 Gesellschaftliche Funktion von Schule 13.3 Individuelle Funktion von Schule + Bildungsbegriff Fends 13.4 Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten 14. PISA Studien 14.1 Grundlegendes 14.2 zentrale Ergebnisse 14.3 Konsequenzen des PISA ,,Schocks" 14.4 aktuelle PISA Ergebnisse 14.5 Kritik an der Bildungspolitik nach PISA 15. Schema Klausur/ Operatoren 48 49 49 49 49 50 50 50 51 51 52 52 52 53 53 54 54 54 54 55 55 55 1. Jean Piaget: Theorie der kognitiven Entwicklung 1.1 Grundlagen der Theorie Jean Piaget (1896 – 1980) Schweizer Entwicklungspsychologe ■ ■ ■ Hauptfrage: Wie gelangen wir Menschen zu Wissen über die Welt? (Elementar: Die Entwicklung des Verlaufes der kindlichen Intelligenz) ■ Konstruktivistischer Ansatz: Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern aktiv konstruiert; der Mensch setzt sich handelnd mit seiner Umwelt auseinander Mensch kommt mit zwei grundlegenden Bestrebungen auf die Welt - 1. Adaption (Anpassung an die Umwelt; Gedanken werden in verschiedene kognitive Schemata geordnet - umfasst Entwicklungsmotoren: Assimilation & Akkommodation) →Assimilation: Das Kind begreift neue Informationen mithilfe alter Vorstellungen (neue Infos in bereits vorhandene Schemata) →Akkommodation: Das Kind lernt seine Vorstellungen, wenn nötig, zu ändern (innere Struktur (Schema) wird verändert, damit es mit Realität in Einklang steht) & - 2. Organisation (Strukturierung der Erfahrungen; Voraussetzung für Adaption; Organisation wird durch die Bildung verschiedener kognitiver Schemata ermöglicht) Kognitive Schemata - sorgen für systematische Ordnung der Erfahrungen - drücken sich in Handlungsschemata aus (speichern + ordnen Umwelteindrücke ein) Ziel: Äquilibration (Gleichgewichtszustand zwischen Schemata & Erfahrungen) Kognitiver Konflikt: Ungleichgewicht zwischen Schema & Erwartung 1.2 Pädagogische Perspektive Prozesse finden im Kind statt, also können diese nicht von außen beeinflusst werden Kognitive Fähigkeiten lassen sich nicht immens beschleunigen (Jedes Stadium kommt bei jedem Kind vor, nur eben in einem unterschiedlichen Alter) Prozess ist hierarchisch, also dürfen Erzieher nichts überspringen & zu sehr fordern →Förderung mithilfe von Problemstellungen (kognitive Konflikte), die dem Reifestand des Kindes angemessen sind: eigenständiges Problemlösen, selbstständige Entdeckungen (dafür benötigt: anregende Umwelt) 1.3 Kritik an Piaget Die kognitiven Fähigkeiten von Kindern sind weiter, als Piaget annahm (Kinder erkennen Zusammenhänge, können dies aber noch nicht zeigen) Der Beitrag der Umwelt ist zu gering Gefühle werden außer Acht gelassen 1.4 Das Phasenmodell Es gibt vier Phasen ■ Die Phasen bauen aufeinander auf, laufen nacheinander ab Alter: nur grobe Richtlinie ■ Das sensomotorische Stadium Alter: 0-2 Jahre Das präoperationale Stadium Alter: 2-7 Jahre Das konkret operationale Stadium Alter: 7 Jahre- Adoleszenz Das formal operationale Stadium Alter: ab = 11 Jahren 5 1. Phase (Neugeborene): Reflexreaktion, noch kein Denken 2. Phase (1-6 Monate): reagiert auf Licht + Geräusche (Reize), fängt an Handlungsmuster zu entwickeln, Denken beginnt (in Form von Taten) 3. Phase (6-10 Monate): Koordination von Schemata (Umweltreaktion erzeugen) + Integration von Sinneseindrücken zu einem Objekt 4. Phase (10-12 Monate): Handlungen, die auf Absichten beruhen (Hindernisse wegräumen) + Objektpermanenz (innere Repräsentation eines Objektes) 5. Phase (13- 18 Monate): aktives Experimentieren 6. Phase (18-24 Monate): symbolische Repräsentation von Dingen und Vorgängen ermöglicht verzögerte Nachahmung (+ Start Spracherwerb) gedanklich“ – Das Denken ist durch Anschauung gekennzeichnet - Ab einem Jahr: Symbolfähigkeit (magisches Denken → Fantasie) - Egozentrismus: es kann keine andere Perspektive eingenommen werden - Zentrierung: Kind kann sich nur auf einen Aspekt einer Situation/ eines Gegenstandes fokussieren - Invarianz (Mengenproblem): Kind kann die Konstanz einer Sache, wegen der Zentrierung, nicht erkennen (z.B. Umschüttexperiment) - Klassifikationsproblem: Ordnung von Gegenständen nach Größe & Farbe ist problematisch - Spracherwerb: Kind kann sich ausdrücken; Handlungen werden durch die Gedanken ersetzt; Fantasie - Reversibilität: gedankliche Umkehrung von Operationen Dezentrierung: Kind kann sich auf mehrere Situationen/ dinge gleichzeitig konzentrieren + andere Perspektiven einnehmen - Kategorienbildung: Kind ordnet Objekte in Kategorien & Klassen - Reihenbildung: Objekte können nun nach Größe + Form geordnet werden Kind bedient sich logischer Prinzipien und kann nun schlussfolgernd Denken + Urteilen - Denken stützt sich vorwiegend auf verbale Elemente, nicht mehr auf konkrete Gegenstände Logische Denkfähigkeit entwickelt sich weiter → in Bezug auf abstrakte Gegenstände →Analogien bilden Hypothetisches Denken (was wäre wenn...) Hypothesen aufstellen + überprüfen Kind ist fähig abstrakt & hypothetisch zu denken (Fragen über Wahrheit Gerechtigkeit + Moral)

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1.1 Grundlagen der Theorie
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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Desintegrationspotenziale 10.5 Verunsicherung + Umgang mit dieser 10.6 Unterscheidung von Gewalt 10.7 Pädagogische Perspektive 11. Chancen und Risiken sozialer Netzwerke für die Identitätsentwicklung 11.1 Grundlagen 11.2 Smartphonisierung und ihre Folgen 11.3 Veränderung des Erziehungsverhältnisses und der Sozialisationsbedingungen 11.4 Entschulung und Entpädagogisierung 11.5 Gefahren durch soziale Netzwerke für die Identitätsbildung 11.5.1 Konformität und Gefallsucht: 11.5.2 Narzissmus: 11.6 Chancen durch soziale Netzwerke für die Identitätsbildung 11.7 Web als Spiegel und Bühne für die Vergegenwärtigung der eigenen (im realen Leben unsicher gewordene) Identität 47 44 44 44 45 45 45 45 46 46 11.8 Medienkompetenzen/Ziele der Medienpädagogik 12. Klafkis Bildungskonzept 12.1 Grundlagen 12.2 Aufgaben der Bildung 12.3 Rolle der Schule 3 12.4 Epochaltypische Schlüsselprobleme 12.5 Beziehung zwischen Gesellschaft und Bildung 12.6 Relevanz von Klafkis Bildungskonzept 12.7 Übergreifende didaktische Prinzipien 12.8 Pädagogische Perspektive 13. Funktion von Schule nach Fend 13.1 Grundlagen der Theorie 13.2 Gesellschaftliche Funktion von Schule 13.3 Individuelle Funktion von Schule + Bildungsbegriff Fends 13.4 Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten 14. PISA Studien 14.1 Grundlegendes 14.2 zentrale Ergebnisse 14.3 Konsequenzen des PISA ,,Schocks" 14.4 aktuelle PISA Ergebnisse 14.5 Kritik an der Bildungspolitik nach PISA 15. Schema Klausur/ Operatoren 48 49 49 49 49 50 50 50 51 51 52 52 52 53 53 54 54 54 54 55 55 55 1. Jean Piaget: Theorie der kognitiven Entwicklung 1.1 Grundlagen der Theorie Jean Piaget (1896 – 1980) Schweizer Entwicklungspsychologe ■ ■ ■ Hauptfrage: Wie gelangen wir Menschen zu Wissen über die Welt? (Elementar: Die Entwicklung des Verlaufes der kindlichen Intelligenz) ■ Konstruktivistischer Ansatz: Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern aktiv konstruiert; der Mensch setzt sich handelnd mit seiner Umwelt auseinander Mensch kommt mit zwei grundlegenden Bestrebungen auf die Welt - 1. Adaption (Anpassung an die Umwelt; Gedanken werden in verschiedene kognitive Schemata geordnet - umfasst Entwicklungsmotoren: Assimilation & Akkommodation) →Assimilation: Das Kind begreift neue Informationen mithilfe alter Vorstellungen (neue Infos in bereits vorhandene Schemata) →Akkommodation: Das Kind lernt seine Vorstellungen, wenn nötig, zu ändern (innere Struktur (Schema) wird verändert, damit es mit Realität in Einklang steht) & - 2. Organisation (Strukturierung der Erfahrungen; Voraussetzung für Adaption; Organisation wird durch die Bildung verschiedener kognitiver Schemata ermöglicht) Kognitive Schemata - sorgen für systematische Ordnung der Erfahrungen - drücken sich in Handlungsschemata aus (speichern + ordnen Umwelteindrücke ein) Ziel: Äquilibration (Gleichgewichtszustand zwischen Schemata & Erfahrungen) Kognitiver Konflikt: Ungleichgewicht zwischen Schema & Erwartung 1.2 Pädagogische Perspektive Prozesse finden im Kind statt, also können diese nicht von außen beeinflusst werden Kognitive Fähigkeiten lassen sich nicht immens beschleunigen (Jedes Stadium kommt bei jedem Kind vor, nur eben in einem unterschiedlichen Alter) Prozess ist hierarchisch, also dürfen Erzieher nichts überspringen & zu sehr fordern →Förderung mithilfe von Problemstellungen (kognitive Konflikte), die dem Reifestand des Kindes angemessen sind: eigenständiges Problemlösen, selbstständige Entdeckungen (dafür benötigt: anregende Umwelt) 1.3 Kritik an Piaget Die kognitiven Fähigkeiten von Kindern sind weiter, als Piaget annahm (Kinder erkennen Zusammenhänge, können dies aber noch nicht zeigen) Der Beitrag der Umwelt ist zu gering Gefühle werden außer Acht gelassen 1.4 Das Phasenmodell Es gibt vier Phasen ■ Die Phasen bauen aufeinander auf, laufen nacheinander ab Alter: nur grobe Richtlinie ■ Das sensomotorische Stadium Alter: 0-2 Jahre Das präoperationale Stadium Alter: 2-7 Jahre Das konkret operationale Stadium Alter: 7 Jahre- Adoleszenz Das formal operationale Stadium Alter: ab = 11 Jahren 5 1. Phase (Neugeborene): Reflexreaktion, noch kein Denken 2. Phase (1-6 Monate): reagiert auf Licht + Geräusche (Reize), fängt an Handlungsmuster zu entwickeln, Denken beginnt (in Form von Taten) 3. Phase (6-10 Monate): Koordination von Schemata (Umweltreaktion erzeugen) + Integration von Sinneseindrücken zu einem Objekt 4. Phase (10-12 Monate): Handlungen, die auf Absichten beruhen (Hindernisse wegräumen) + Objektpermanenz (innere Repräsentation eines Objektes) 5. Phase (13- 18 Monate): aktives Experimentieren 6. Phase (18-24 Monate): symbolische Repräsentation von Dingen und Vorgängen ermöglicht verzögerte Nachahmung (+ Start Spracherwerb) gedanklich“ – Das Denken ist durch Anschauung gekennzeichnet - Ab einem Jahr: Symbolfähigkeit (magisches Denken → Fantasie) - Egozentrismus: es kann keine andere Perspektive eingenommen werden - Zentrierung: Kind kann sich nur auf einen Aspekt einer Situation/ eines Gegenstandes fokussieren - Invarianz (Mengenproblem): Kind kann die Konstanz einer Sache, wegen der Zentrierung, nicht erkennen (z.B. Umschüttexperiment) - Klassifikationsproblem: Ordnung von Gegenständen nach Größe & Farbe ist problematisch - Spracherwerb: Kind kann sich ausdrücken; Handlungen werden durch die Gedanken ersetzt; Fantasie - Reversibilität: gedankliche Umkehrung von Operationen Dezentrierung: Kind kann sich auf mehrere Situationen/ dinge gleichzeitig konzentrieren + andere Perspektiven einnehmen - Kategorienbildung: Kind ordnet Objekte in Kategorien & Klassen - Reihenbildung: Objekte können nun nach Größe + Form geordnet werden Kind bedient sich logischer Prinzipien und kann nun schlussfolgernd Denken + Urteilen - Denken stützt sich vorwiegend auf verbale Elemente, nicht mehr auf konkrete Gegenstände Logische Denkfähigkeit entwickelt sich weiter → in Bezug auf abstrakte Gegenstände →Analogien bilden Hypothetisches Denken (was wäre wenn...) Hypothesen aufstellen + überprüfen Kind ist fähig abstrakt & hypothetisch zu denken (Fragen über Wahrheit Gerechtigkeit + Moral)