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Nieke

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 Nieke (Interkulturelle Bildung und Erziehung
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- Integration als Aufgabe der gesammten Gesellschaft
- als Querschnittsaufgabe in

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Nieke Zusammenfassung

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Nieke (Interkulturelle Bildung und Erziehung Generelles: - Integration als Aufgabe der gesammten Gesellschaft - als Querschnittsaufgabe in allen Schulfächern thematisieren - Perspektivwechsel als Schlüssel zur Entwicklung von Toleranz gegenüber fremdartigen Lebensentwürfen; stärkt dle Identität von Schülerinnen und Schülern und hilft bei der gesellschaftlichen Integration Kerngedanke: > Ethnien = volksgruppen aus bestimmten Gebieten, die eine gemeinsame Kultur aufweisen > Kultur = gemeinsame Symbol- und Sinnessysteme ( Sprache, Kunst, Religion, weltbilder, Deutungsmuster, wertvorstellungen) > Erziehung "= vorbereitung für das Zusammenleben einer pluralistischen, multikulturellen Gesellschaft 11 > Bildung = schulische Seite des Lernens; Akt der Bildung kann durch die Schule unterstützt werden, verantwortung liegt bei dem Individuum, ob es sich weiter bilden will > Interkulturelle Erziehung und Bildung gent alle etwas an (Migranten und Einheimische; in jeder Schulstufe und -form, auch wenn keine Migranten unterrichtet werden) > Ziel: Aufbau der interkulturellen Kompetenzen (kognitive, affektive und handlungsbezogene Kompetenzen) > Interkulturelle Handlungskompetenz bei Minder- und Mehrheitskultur unterschiedlich - Minderheitskultur: mit widersprüchlichen Anforderungen (von zwei oder mehreren Kulturen) konstruktiv umgehen können. Zuwanderer und ihre Kinder -Mehrheitskultur: Angehörige anderer Kulturen mit Achtung begegnen > Konzept der Interkulturellen Bildung und Erziehung - Menschenrechte universal gültig (humanistisches weltbild) - umgang mit Fremden führt bei vielen Menschen zu Gefühlen von Angst und Befremdung =Dwerden abgewenrt > Niekes Konzept verbindet Elemente aus verschiedenen Ansätzen der interkulturellen Bildung - konfliktorientierter Ansatz: Konflikte werden im Diskurs...

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der verschiedenen Interessensgruppen bearbeitet werden -begegnungsorientierter Ansatz: Kulturen der Minder- und Mehrheitsgesellschaft bereichern sich gegenseitig (kulturelle Bereicherung) Zehn Ziele Interkultureller Bildung und Erziehung: 1. Erkennen des eigenen, unvermeidlichen Ethnozentrismus ↳das Verhalten von anderen wird aus der eigenen Kultur heraus beurteilt ↳ Ziel: aufgeklärter Ethnozentrismus | Einsicht, dass das eigene Denken und die persönlichen Werte durch den Kulturkreis, in dem man aufgewachsen ist, in starken Maß geprägt sind, und dass das bei anderen auch so ist) => Grundlage für interkulturelle Kompetenz, sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel (Fähigkeit in der Kommunikation mit anderen Kulturkreisen über die andere Kultur Bescheid zu wissen und die schwierigkeiten vernünftig zu thematisieren, sodass der Andere nicht vermittelt bekommt, dass er rückständig oder falsch denke) 2. umgehen mit Befremdung ↳ ambivalente Gefühle sollen nicht unterdrückt, sondern der umgang mit ihnen erlernt werden (z. B.: Gefühl von Befremdung) ↳ positive Erfahrungen mit fremden Kulturen (durch z. B. Feste), können auch Neugier auslösen Ziel: Angst überwinden 3. Grundlegen von Toleranz LD Lebensformen von Migranten sollten immer toleriert werden, auch wenn es irritiert und verunsichert, da es den eigenen vorstellungen nicht enspricht ↳ Grenze der Toleranz: Basisbedingungen für das Zusammenleben werden missachtet 4. Akzeptieren von Ethnizitāt / Rücksichinehmen auf die Sprache der Minoritāten 4D es kann nicht verlangt werden, dass Minoritáten ihre Kultur aufgeben müssen / sich assimilieren müssen (gleic Kle ↳ in Bildungseinrichtungen (Kindergarten, Schule,...) sollte die Möglichkeit bestehen die Religionen kennenzulemen ↳ kulturelle unterschiede sollten nicht zu stark betont werden. 5. Thematisieren von Rassismus ↳ Bewusstsein für (subtile) Abwertungen schaffen lüber Menschen mit einer anderen Hautfarbe oder Kultur) ↳ Klarstellen, dass diese nicht Akzeptiert werden ing, o.ā) Zehn Ziele Interkultureller Bildung und Erziehung: 6. Das Gemeinsame betonen, gegen die Gefahr des Ethnizismus > Ethnizismus = Menschen werden in der Wahrnehmung von Anderen einem bestimmten Kulturkreis zugeordnet und anders als die Mehrheitsbevölkerung angesehen => Gefahr: werden auf eine Kultur festgelegt, der sie nicht angehören =D können der Zuschreibung nicht entkommen unterschiede sollten nicht allzu sehr belant werden ↳ Man sollte eher auf Gemeinsamkeiten achten LD 7. Ermunterung zur Solidaritāt; Berücksichtigung der asymmetrischen Situation zwischen Mehr- und Minderneit L> Mehrheitsgesellschaft sollte sich für Minderheitsgesellschaft einsetzen (rechtlicher und politischer Schutz) LD Z.B.: In der Schule können zusammen ausländer feindliche Graffities entfernen 8. Einüben in Formen vernünftiger Konfliktbewältigung; umgehen mit Kulturkonflikt und Kulturrelativismus LD es sollen vernünftige Formen der Konfliktbewältigung gesucht werden =D beide Seiten sollen einbezogen werden ( Sichtweisen und wertungen) LD kein Kulturrelativismus ! =D Z. B.: Zwangsheirat überschreitet die Toleranzgrenze in Deutschland (grundlegende Werte wie das Grundgesetz oder die Wahrnehmung der Menschenrechte) und muss nicht geduldet werden 9. Aufmerkam werden auf Möglichkeiten gegenseitiger kultureller Bereicherung Elemente fremder Kulturen können als Bereicherung angesehen werden List bei der Mehrheitskultur seltener der Fall Nieke 10. Thematisieren der Wir-Identitāt ↳ Interkulturelle Bildung und Erziehung sollte nicht auf ein vernünftiges Zusammenleben beschränkt werden lin z. B.: Schule, Nachbarschaft, ...) Umgang mit kulturbedingten Konflikten: > Konflikt wird von jeder beteiligten Seite beschrieben → jeder kommt zu Wort keine eigene wertung > Lösung des Konflikts wird gesucht persönliche werte werden verdeutlicht > Kompromiss bei sich widersprechenden Grund überzeugungen => hat aber keine allgemeine Gültigkeit, sondern nur in der bestimmten Situation = Prinzip der situativ geltenden Normen mögliche Kriterien -Kulturbegriff -Maßnahmen / Mittel - Ziele Bildungsverständnis

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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