Pädagogik /

Pädagogik Abitur - 2022

Pädagogik Abitur - 2022

L

linda

5 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Lernzettel

Pädagogik Abitur - 2022

 Pädagogik - Abitur 2022
DIE GESCHICHTE DER KINDHEIT
Mittelalter, spätes Mittelalter, 19. Jahrhundert (Schulpflicht), 19./20. Jahrhundert (R

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

156

alle Theorien zusammengefasst

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Pädagogik - Abitur 2022 DIE GESCHICHTE DER KINDHEIT Mittelalter, spätes Mittelalter, 19. Jahrhundert (Schulpflicht), 19./20. Jahrhundert (Reformpädagogik), NS- Zeit (Instrumentalisierung), danach (Anti-Autoritär), Heutzutage (Wichtigkeit der Sozialisationsinstanzen) ENTWICKLUNG UND SOZIALISATION: IDENTITÄT & PERSÖNLICHKEIT SIGMUND FREUD: PSYCHOANALYSE 1. Grundannahmen: Eisbergmodell, Triebe, Bildhauer/Gärtner 2. Aufbau der Persönlichkeit (Instanzenmodell): Es, Ich & Über-Ich 3. Psychosexuelle Entwicklung 4. Abwehrmechanismen 5. kritische Würdigung ERIK ERIKSON: PSYCHOSOZIALE ENTWICKLUNG 1. Grundannahmen 2. das epigenetische Prinzip: genetisch vorbestimmte Entwicklungsaufgaben 3. Psychosoziale Krisen: Krisen sind entwicklungsnotwendig 4. psychosoziale Entwicklung: 8-stufiges Modell 5. kritische Würdigung JEAN PIAGET: KOGNITIVE ENTWICKLUNG 1. Grundannahmen: qualitative Veränderungen, konstruktivistisch 2. Entwicklungsstufen: vom „prälogischen“ zum „logischen Denken 3. Grundlagen des Lernens: Kognitive Schemata; kognitive Konflikte 4. wichtige Experimente: Hütchenspiel, Drei-Berge-Versuch, Matrixversuch, Umschüttversuch 5. Erzieherisches Handeln/Lernumgebung: vorbereitete Umgebung; Selbständigkeit; Rituale 6. Kritische Würdigung: modern aber Kompetenz-Performance Problem; Unterschätzung GEORGE HERBERT MEAD: SYMBOLISCHER INTERAKTIONSIMUS 1. Grundannahmen: (signifikante) Symbole als Mittel der Interaktion; Perspektivwechsel (Ego, Alter) 2. Identitätsentwicklung: I, Me → Self 3. Rollenübernahme: Role-taking, Role-making 4.Entwicklungsphasen: Play (signifikante Andere); Game (generalisierte Andere) 5. Konsequenzen: Intra-/Inter-Rollenkonflikt 6. Erzieherisches Verhalten: Unterstützung; Empathieförderung; Freiheiten 7. Verbindung: NS-Zeit, Schulsystem LOTHAR KRAPPMANN: SOZIOLOGISCHER INTERAKTIONISMUS 1. Grundannahmen: Identität definiert sich immer wieder neu 2.Identität: Ziel: balanciertes Ich (soziale und personale Identität) 3. Folgen für erzieherisches Handeln: im Erwerb der 4 Grundfähigkeiten unterstützen 4. 4 Grundqualifaktionen: Kognitive Fähigkeiten (Rollendistanz, Ambiguitätsdistanz); soziale Kompetenzen (Role-taking/Role-making; Identitätsdarstellung) KLAUS HURRELMANN: MODELL DER PRODUKTIVEN REALITÄTSVERARBEITUNG 1. Grundannahmen: Meta-Theorie; schöpferische Konstrukte ihrer Persönlichkeit; Identitätsentwicklung 2. Entwicklungsaufgaben: Qualifizieren, Binden, Konsumieren, Partizipieren; Statusinkonsitenz; Bestehen...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

oder Scheitern (Entwicklungsdruck) → Risikowege (externalisierend, evadierend, internalisierend) 3. 10 Maxime 4. individualisierte Gesellschaft: viele Möglichkeiten, neue Gesellschaftsordnung, Leistung, Konsum, Medien 5. Erzieherisches Handeln: unterstützen, Just-Community, Modellernen, Stärken anerkennen und Schwächen zulassen; Grenzen: überfordert, Medien, müssen Unterstützung zulassen 6. kritische Würdigung: verständlich, gesamte Gesellschaft, innen und außen; ,,nie ganz erwachsen", Jugenhypothese, nur wenig ausgeführt DIETER BAACKE: MEDIENKOMPETENZ 1. Medienkompetenz: Vermittlung (Medienkritik, Medienkunde); Zielorientierung (Mediennutzung, Mediengestaltung) 2. Kinder und Jugendliche: Chancen (Kreativität, Partizipation, Anerkennung); Risiken (Fake, Essstörungen) 3. Maßnahmen der Eltern: Vorbilder, Unterstützung; Grenzen: „digital immigrants" 4. Social Media & Rollenerwartungen: Probleme (Fake, Selbstzweifel); Lösung (Aufklärung, Routine, offen) UDO RAUCHFLEISCH: ENTSTEHUNG VON GEWALT 1. Begriff: Gewalt: zielgerichtete Schädigung der Person/des Gegenstands (psychisch, physisch, strukturell) 2. psychoanalytische Zugänge: Freud (Eros/Thanatos); Fromm (gutartige/bösartige Aggression): assertiv (Neugier)/aversiv (aggressiv) 3. Wie entsteht Gewalt?: individuelle Faktoren; soziale Faktoren 4. Konsequenzen: jeder Mensch hat Gewaltpotential; Wechselspiel der individuellen und sozialen Faktoren WILHELM HEITMEYER: SOZIOLOGISCHE ERKLÄRUNG VON GEWALT 1. Grundannahmen: Gewalt durch gesellschaftliche Prozesse 2. Desintegrations-Verunsicherungs-Modell: Individualisierung → Desintegration → Verunsicherung → Gewalt 3. pädagogische Konsequenzen: integrative Maßnahmen statt harte Strafen; Therapie und Unterstützung 4. Gewaltprävention in der Schule (Hurrelmann): verhalten und Verhältnis 5. Grenzen des Erklärungsmodells: Sozialisationstheorie reicht nicht aus; Täter als unschuldig MARIA MONTESSORI: REFORMPÄDAGOGIK 1. Grundannahmen: Kind als Baumeister seiner selbst, innerer Bauplan, konstruktivistisch, individuell 2. Hilf mir es selbst zutun: selbständiges Lernen; Erwachsene lediglich als Unterstützer 3. die vorbereite Umgebung: räumlich, zeitlich, sachlich; Freiarbeit, Kindergruppe; Montessori Material (Übungen des täglichen Lebens, Sinnesmaterial, Mathematikmaterial, Sprachmaterial, kosmische Erziehung); Kriterien (Isolation der Schwierigkeit, Begrenzung, Ästhetik, Aktivität, Fehlerkontrolle) 4. Polarisation der Aufmerksamkeit: Normalisation als Ziel und „das deviate Kind" als Disaster 5. die Bedeutung der Freiheit: zu etwas nicht von etwas befreit 6. die Person des Erziehers: Vermittler, Vorbild, Interesse zeigen und Freiräume geben 7. Entwicklungsphasen & sensible Phasen (selektive Wahrnehmung): der absorbierende Geist, vom unbewussten Schöpfer zum bewussten Arbeiter, Orientierung in der äußeren Welt, die soziale Geburt und Teil der Gesellschaft werden 8. kritische Würdigung: positiv (konstruktivistisch, einflussreiche Wegbegleitung) negativ (Parallelwelt, Aufwand) 9. Umsetzung: stille Übungen, Morgenkreis; Material: das goldene Perlenmaterial, das schwarze Band WERTE, NORMEN UND ZIELE IN ERZIEHUNG UND BILDUNG LAWRENCE KOHLBERG: MORALENTWICKLUNG 1. Grundannahmen: Gerechtigkeit, Moralentwicklung, eigenständiges Wesen 2. Dilemma Methode: Feststellung des moralischen Entwicklungsstandes 3. Das Stufenmodell des moralischen Urteils: Prä-, -,Postkonventionelle Ebene 4. Wie kann man Moral fördern?: Dilemmadiskussionen; Just Community 5. kritische Würdigung: nachvollziehbar; Kompetenz-Performanz-Fehler, emotionale Komponente ERZIEHUNG IM NATIONALSOZIALISMUS 1. Ideologie: instrumentalisieren, kritiklose Annahme jeglicher Werte und Vorstellungen 2. Methoden der Erziehung: Kampfprinzip, Führerprinzip, Gemeinschaftsprinzip, Rassenprinzip 3. Erziehungsziele: Rollenverarbeitung auf Kamp- und Mutterbereitschaft 4. Dre Säulen der Ns-Erziehung: Familie, Schule & Außerschulische Freizeit (HJ/BDM) 5. Baldur von Schirach: Gebrauchspädagogik: Volksempfinden (Dienst, Kameradschaft, Erlebnis, Vorbild, Ehre) 6. Theoretische Betrachtung: Psychoanalyse; Rollentheoretisch 7. Prävention: Theodor Adorno; Aufklärung, Individualität und Demokratie fördern, Ausgrenzung vermeiden WOLFGANG KLAFKI: KRITISCH-KONSTRUKTIVE DIDAKTIK 1. Grundannahmen: ,,ungebildete können sich kein Urteil über die politische Lage machen"; Schlüsselprobleme 2. kategoriale Bildungstehorie: Materiale + formale Bildung → kategoriale Bildung 3. Bildung: Bildung für alle, selbstorientierter Vorgang, Medium des allgemeinen 4. Bildungsziel: ,,in Demokratie lebende mündige Bürger": Selbst- & Mitbestimmung; Solidarität 5. kritische Würdigung: positiv (Gegenwart, Zukunft, plausibel); negativ (Wandel, Umsetzbarkeit) HELMUT FEND: DIE FUNKTION VON SCHULE 1. Hurrelmann: Funktion von Schule: guter Abschluss: sinnvoller Lebenszeit; schlecht: Verlierer des Systems 2. Fend: Funktion von Schule: Enkulturationsfunktion, Qualifikationsfunktion, Allokationsfunktion, Integrations- & Legitimationsfunktion 3. Schule als Armutsfalle (Edelstein): Einkommens- & Bildungsarmut, selektives Schulsystem, teach to Test 4. Pisa-Studie: OECD, Messung von alltags- und berufsrelevanten Kenntnissen und Fähigkeiten von 15 jährigen; Pisa-Schock 5. Veränderungen: Fend (frühkindliche Bildung, Schulstystem, Individualität); Hurrelmann (Aufklärung, Alternativen zum Studium, nicht Minderwertig; Individualität) WOLFGANG NIELKE: INTERKULTURELLE ERZIEHUNG UND BILDUNG 1. Entwicklung der interkulturellen Bildung: „Ausländerpädagogik"; Neo-Assimilationismus 2. Zehn Ziele interkultureller Erziehung und Bildung: Erlangen interkultureller Kompetenz 3. Begriffe: Kultur, Integration, Assimilation, Akkulturation, Enkulturation 4. Anknüpfungspunkte: Fend (Enkulturationsfähigkeit) Piaget (Egozentrismus) Klafki (Solidaritätsfähigkeit) Die Geschichte der Kindheit MITTELALTER - Kinder als „kleine Erwachsene": Kleidung & Verhaltensregeln SPÄTES MITTELALTER - die Oberschicht erlangt hohes Interesse an Bildung; reiche Menschen konnten sich Bildung leisten 19. JAHRHUNDERT · Industrialisierung: Geld, sodass mehr Kinder in die Schule gehen konnten: Schulpflicht - Verbot der Kinderarbeit WECHSEL 19./20. JAHRHUNDERT - Reformpädagogik (Montessori): Anerkennung der Kindheit; Autonomie des Kindes NS-ZEIT - Verbot der Reformpädagogik; Kinder werden instrumentalisieren DANACH - Anti-Autoritärer Erziehungsstil: Laisse-fair HEUTZUTAGE - wissenschaftliches Kindheitsbild: Individualität und Subjektivität des Kindes - Kindergarten und Schule als Sozialisationsinstanzen · Kinder als Gut im Gegensatz zu den schlechten Erwachsenen

Pädagogik /

Pädagogik Abitur - 2022

Pädagogik Abitur - 2022

L

linda

5 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Lernzettel

Pädagogik Abitur - 2022

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Pädagogik - Abitur 2022
DIE GESCHICHTE DER KINDHEIT
Mittelalter, spätes Mittelalter, 19. Jahrhundert (Schulpflicht), 19./20. Jahrhundert (R

App öffnen

Teilen

Speichern

156

Kommentare (2)

N

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

alle Theorien zusammengefasst

Ähnliche Knows

4

Zusammenfassung Krappmann Abi

Know Zusammenfassung Krappmann Abi thumbnail

20

 

11/12/13

3

Schulfunktionen nach Fend Zusammenfassung

Know Schulfunktionen nach Fend Zusammenfassung  thumbnail

203

 

11/12/13

56

KOMPLETTEN Pädagogik LK Lernzettel

Know KOMPLETTEN Pädagogik LK Lernzettel  thumbnail

624

 

12

3

Johann Amos Comenius

Know Johann Amos Comenius thumbnail

16

 

11/12/13

Mehr

Pädagogik - Abitur 2022 DIE GESCHICHTE DER KINDHEIT Mittelalter, spätes Mittelalter, 19. Jahrhundert (Schulpflicht), 19./20. Jahrhundert (Reformpädagogik), NS- Zeit (Instrumentalisierung), danach (Anti-Autoritär), Heutzutage (Wichtigkeit der Sozialisationsinstanzen) ENTWICKLUNG UND SOZIALISATION: IDENTITÄT & PERSÖNLICHKEIT SIGMUND FREUD: PSYCHOANALYSE 1. Grundannahmen: Eisbergmodell, Triebe, Bildhauer/Gärtner 2. Aufbau der Persönlichkeit (Instanzenmodell): Es, Ich & Über-Ich 3. Psychosexuelle Entwicklung 4. Abwehrmechanismen 5. kritische Würdigung ERIK ERIKSON: PSYCHOSOZIALE ENTWICKLUNG 1. Grundannahmen 2. das epigenetische Prinzip: genetisch vorbestimmte Entwicklungsaufgaben 3. Psychosoziale Krisen: Krisen sind entwicklungsnotwendig 4. psychosoziale Entwicklung: 8-stufiges Modell 5. kritische Würdigung JEAN PIAGET: KOGNITIVE ENTWICKLUNG 1. Grundannahmen: qualitative Veränderungen, konstruktivistisch 2. Entwicklungsstufen: vom „prälogischen“ zum „logischen Denken 3. Grundlagen des Lernens: Kognitive Schemata; kognitive Konflikte 4. wichtige Experimente: Hütchenspiel, Drei-Berge-Versuch, Matrixversuch, Umschüttversuch 5. Erzieherisches Handeln/Lernumgebung: vorbereitete Umgebung; Selbständigkeit; Rituale 6. Kritische Würdigung: modern aber Kompetenz-Performance Problem; Unterschätzung GEORGE HERBERT MEAD: SYMBOLISCHER INTERAKTIONSIMUS 1. Grundannahmen: (signifikante) Symbole als Mittel der Interaktion; Perspektivwechsel (Ego, Alter) 2. Identitätsentwicklung: I, Me → Self 3. Rollenübernahme: Role-taking, Role-making 4.Entwicklungsphasen: Play (signifikante Andere); Game (generalisierte Andere) 5. Konsequenzen: Intra-/Inter-Rollenkonflikt 6. Erzieherisches Verhalten: Unterstützung; Empathieförderung; Freiheiten 7. Verbindung: NS-Zeit, Schulsystem LOTHAR KRAPPMANN: SOZIOLOGISCHER INTERAKTIONISMUS 1. Grundannahmen: Identität definiert sich immer wieder neu 2.Identität: Ziel: balanciertes Ich (soziale und personale Identität) 3. Folgen für erzieherisches Handeln: im Erwerb der 4 Grundfähigkeiten unterstützen 4. 4 Grundqualifaktionen: Kognitive Fähigkeiten (Rollendistanz, Ambiguitätsdistanz); soziale Kompetenzen (Role-taking/Role-making; Identitätsdarstellung) KLAUS HURRELMANN: MODELL DER PRODUKTIVEN REALITÄTSVERARBEITUNG 1. Grundannahmen: Meta-Theorie; schöpferische Konstrukte ihrer Persönlichkeit; Identitätsentwicklung 2. Entwicklungsaufgaben: Qualifizieren, Binden, Konsumieren, Partizipieren; Statusinkonsitenz; Bestehen...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

oder Scheitern (Entwicklungsdruck) → Risikowege (externalisierend, evadierend, internalisierend) 3. 10 Maxime 4. individualisierte Gesellschaft: viele Möglichkeiten, neue Gesellschaftsordnung, Leistung, Konsum, Medien 5. Erzieherisches Handeln: unterstützen, Just-Community, Modellernen, Stärken anerkennen und Schwächen zulassen; Grenzen: überfordert, Medien, müssen Unterstützung zulassen 6. kritische Würdigung: verständlich, gesamte Gesellschaft, innen und außen; ,,nie ganz erwachsen", Jugenhypothese, nur wenig ausgeführt DIETER BAACKE: MEDIENKOMPETENZ 1. Medienkompetenz: Vermittlung (Medienkritik, Medienkunde); Zielorientierung (Mediennutzung, Mediengestaltung) 2. Kinder und Jugendliche: Chancen (Kreativität, Partizipation, Anerkennung); Risiken (Fake, Essstörungen) 3. Maßnahmen der Eltern: Vorbilder, Unterstützung; Grenzen: „digital immigrants" 4. Social Media & Rollenerwartungen: Probleme (Fake, Selbstzweifel); Lösung (Aufklärung, Routine, offen) UDO RAUCHFLEISCH: ENTSTEHUNG VON GEWALT 1. Begriff: Gewalt: zielgerichtete Schädigung der Person/des Gegenstands (psychisch, physisch, strukturell) 2. psychoanalytische Zugänge: Freud (Eros/Thanatos); Fromm (gutartige/bösartige Aggression): assertiv (Neugier)/aversiv (aggressiv) 3. Wie entsteht Gewalt?: individuelle Faktoren; soziale Faktoren 4. Konsequenzen: jeder Mensch hat Gewaltpotential; Wechselspiel der individuellen und sozialen Faktoren WILHELM HEITMEYER: SOZIOLOGISCHE ERKLÄRUNG VON GEWALT 1. Grundannahmen: Gewalt durch gesellschaftliche Prozesse 2. Desintegrations-Verunsicherungs-Modell: Individualisierung → Desintegration → Verunsicherung → Gewalt 3. pädagogische Konsequenzen: integrative Maßnahmen statt harte Strafen; Therapie und Unterstützung 4. Gewaltprävention in der Schule (Hurrelmann): verhalten und Verhältnis 5. Grenzen des Erklärungsmodells: Sozialisationstheorie reicht nicht aus; Täter als unschuldig MARIA MONTESSORI: REFORMPÄDAGOGIK 1. Grundannahmen: Kind als Baumeister seiner selbst, innerer Bauplan, konstruktivistisch, individuell 2. Hilf mir es selbst zutun: selbständiges Lernen; Erwachsene lediglich als Unterstützer 3. die vorbereite Umgebung: räumlich, zeitlich, sachlich; Freiarbeit, Kindergruppe; Montessori Material (Übungen des täglichen Lebens, Sinnesmaterial, Mathematikmaterial, Sprachmaterial, kosmische Erziehung); Kriterien (Isolation der Schwierigkeit, Begrenzung, Ästhetik, Aktivität, Fehlerkontrolle) 4. Polarisation der Aufmerksamkeit: Normalisation als Ziel und „das deviate Kind" als Disaster 5. die Bedeutung der Freiheit: zu etwas nicht von etwas befreit 6. die Person des Erziehers: Vermittler, Vorbild, Interesse zeigen und Freiräume geben 7. Entwicklungsphasen & sensible Phasen (selektive Wahrnehmung): der absorbierende Geist, vom unbewussten Schöpfer zum bewussten Arbeiter, Orientierung in der äußeren Welt, die soziale Geburt und Teil der Gesellschaft werden 8. kritische Würdigung: positiv (konstruktivistisch, einflussreiche Wegbegleitung) negativ (Parallelwelt, Aufwand) 9. Umsetzung: stille Übungen, Morgenkreis; Material: das goldene Perlenmaterial, das schwarze Band WERTE, NORMEN UND ZIELE IN ERZIEHUNG UND BILDUNG LAWRENCE KOHLBERG: MORALENTWICKLUNG 1. Grundannahmen: Gerechtigkeit, Moralentwicklung, eigenständiges Wesen 2. Dilemma Methode: Feststellung des moralischen Entwicklungsstandes 3. Das Stufenmodell des moralischen Urteils: Prä-, -,Postkonventionelle Ebene 4. Wie kann man Moral fördern?: Dilemmadiskussionen; Just Community 5. kritische Würdigung: nachvollziehbar; Kompetenz-Performanz-Fehler, emotionale Komponente ERZIEHUNG IM NATIONALSOZIALISMUS 1. Ideologie: instrumentalisieren, kritiklose Annahme jeglicher Werte und Vorstellungen 2. Methoden der Erziehung: Kampfprinzip, Führerprinzip, Gemeinschaftsprinzip, Rassenprinzip 3. Erziehungsziele: Rollenverarbeitung auf Kamp- und Mutterbereitschaft 4. Dre Säulen der Ns-Erziehung: Familie, Schule & Außerschulische Freizeit (HJ/BDM) 5. Baldur von Schirach: Gebrauchspädagogik: Volksempfinden (Dienst, Kameradschaft, Erlebnis, Vorbild, Ehre) 6. Theoretische Betrachtung: Psychoanalyse; Rollentheoretisch 7. Prävention: Theodor Adorno; Aufklärung, Individualität und Demokratie fördern, Ausgrenzung vermeiden WOLFGANG KLAFKI: KRITISCH-KONSTRUKTIVE DIDAKTIK 1. Grundannahmen: ,,ungebildete können sich kein Urteil über die politische Lage machen"; Schlüsselprobleme 2. kategoriale Bildungstehorie: Materiale + formale Bildung → kategoriale Bildung 3. Bildung: Bildung für alle, selbstorientierter Vorgang, Medium des allgemeinen 4. Bildungsziel: ,,in Demokratie lebende mündige Bürger": Selbst- & Mitbestimmung; Solidarität 5. kritische Würdigung: positiv (Gegenwart, Zukunft, plausibel); negativ (Wandel, Umsetzbarkeit) HELMUT FEND: DIE FUNKTION VON SCHULE 1. Hurrelmann: Funktion von Schule: guter Abschluss: sinnvoller Lebenszeit; schlecht: Verlierer des Systems 2. Fend: Funktion von Schule: Enkulturationsfunktion, Qualifikationsfunktion, Allokationsfunktion, Integrations- & Legitimationsfunktion 3. Schule als Armutsfalle (Edelstein): Einkommens- & Bildungsarmut, selektives Schulsystem, teach to Test 4. Pisa-Studie: OECD, Messung von alltags- und berufsrelevanten Kenntnissen und Fähigkeiten von 15 jährigen; Pisa-Schock 5. Veränderungen: Fend (frühkindliche Bildung, Schulstystem, Individualität); Hurrelmann (Aufklärung, Alternativen zum Studium, nicht Minderwertig; Individualität) WOLFGANG NIELKE: INTERKULTURELLE ERZIEHUNG UND BILDUNG 1. Entwicklung der interkulturellen Bildung: „Ausländerpädagogik"; Neo-Assimilationismus 2. Zehn Ziele interkultureller Erziehung und Bildung: Erlangen interkultureller Kompetenz 3. Begriffe: Kultur, Integration, Assimilation, Akkulturation, Enkulturation 4. Anknüpfungspunkte: Fend (Enkulturationsfähigkeit) Piaget (Egozentrismus) Klafki (Solidaritätsfähigkeit) Die Geschichte der Kindheit MITTELALTER - Kinder als „kleine Erwachsene": Kleidung & Verhaltensregeln SPÄTES MITTELALTER - die Oberschicht erlangt hohes Interesse an Bildung; reiche Menschen konnten sich Bildung leisten 19. JAHRHUNDERT · Industrialisierung: Geld, sodass mehr Kinder in die Schule gehen konnten: Schulpflicht - Verbot der Kinderarbeit WECHSEL 19./20. JAHRHUNDERT - Reformpädagogik (Montessori): Anerkennung der Kindheit; Autonomie des Kindes NS-ZEIT - Verbot der Reformpädagogik; Kinder werden instrumentalisieren DANACH - Anti-Autoritärer Erziehungsstil: Laisse-fair HEUTZUTAGE - wissenschaftliches Kindheitsbild: Individualität und Subjektivität des Kindes - Kindergarten und Schule als Sozialisationsinstanzen · Kinder als Gut im Gegensatz zu den schlechten Erwachsenen