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ERIKSON
Psychosoziale Entwicklung
fragt neben der innerpsychischen Entwicklung auch nach der sozialen Seite der Entwicklung
Das epigeneti

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- epigenetisches Prinzip - Hauptaussagen - Krisen - Kritische Würdigung

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→ ERIKSON Psychosoziale Entwicklung fragt neben der innerpsychischen Entwicklung auch nach der sozialen Seite der Entwicklung Das epigenetische Prinzip alles was sich entwickelt hat einen Grundplan und die Teile wachsen aus diesem Grundplan heraus, wobei jeder Teil seinen Zeitpunkt der speziellen Aszendenz besitzt Mensch folgt inneren Entwicklungsgesetzen ● Hauptaussagen Entwicklung ist ein Prozess von Neubildungen auf der Basis der vorangegangenen Entwicklungen Mensch entwickelt Persönlichlichkeit auf Basis seiner Anlagen Mensch entwickelt sich immer innerhalb von Beziehungen ● ● menschliche Entwicklung enthält Krisen Ge- und Misslingen von Verhalten der Bezugspersonen ab Alter 0-1 1/2 1 1/2-3 3-6 6-12 Adoleszenz Frühes Erwachsenenalter Mittleres Erwachsenenalter Spätes Erwachsenenalter Krise Urvertrauen vs. Urmisstrauen Autonomie vs. Scham/ Zweifel Initiative vs. Schuldgefühl Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl Identität vs. Identitätsdiffusion Intimität und Solidarität vs. Isolierung Generavität vs. Stagnation Ich- Integrität vs. Verzweiflung Konstruktive Lösung Grundlegendes Urvertrauen (absolute innere Sicherheit) Fähigkeit der Selbstkontrolle, zugleich Willenskraft Bereitschaft zur Initiative, erste Gewissensbildung Leistungsbereitschaft/Motivation Fähigkeit zur Selbsteinschätzung Ausbilden eigener persönlicher Ich- Identität Fähigkeit zu Nähe und Bindung Verantwortung für eigene Kinder oder für Mitmenschen und ihre Zukunft Gefühl eigener ,,Ganzheit", Akzepzieren des eigenen Lebens Krise weder negativ noch problematisch, sondern entwicklungsfördernd Entwicklung kann nur stattfinden, wenn anstehende Krise überwunden wurde zeitlich begrenzt Entwicklung neuer, eigener Strategien zur Bewältigung notwendig • entsteht durch Umwelteinflüsse • zwei Pole Problematische Lösung Innere Unsicherheit, Unruhe, Ratlosigkeit Willensschwäche, starres Streben Willen durchzusetzen; mangelnde Durchsetzungsfähigkeit/ Selbstkontrolle Rigide/ fehlende Gewissensbildung; Initiativlosigkeit oder übertriebener Drang Minderwertigkeitsängste o. Neigungen zur Selbstüberschätzung, Leistungsabwehr, übertriebenes Leistungsstreben Angepasste Identität oder fortwährende Identitätssuche/ Unsicherheit Erleben von Einsamkeit, Angst vor Bindung/ Trennung Keine Zukunftsperspektive, Orientieren nur an eigenen Bedürfnissen Erleben des eigenen Lebens als sinnlos, Enttäuschung, innere Verzweiflung 1. Phase: Urvertrauen vs. Urmisstrauen ( 0-1.5 Jahre) Anknüpfung an orals Phase : Stillen zentral • Gefühl der inneren Geborgenheit → ( Urvertrauen);...

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basiert auf Erfahrungen mit Mutter Erschütterung des Urvertrauens ist entwicklungsfördernd Balance zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen herstellen (muss beides erfahren) Säuglinge brauchen stabile liebevolle Bezugspersonen ● ● ● 2. Phase: Autonomie vs. Scham uns Zweifel (1.5-3 Jahre) Sauberkeitserziehung : macht Erfahrung, dass es etwas tun möchte, was verboten ist → innerer Konflikt/ Scham erkennt, dass es eigenen Willen nicht immer durchsetzen kann ● • Verinnerlicht Trieb- und Bedürfniskontrolle • Lernen schrittweise im Rahmen von Vorgaben eigenen Wünschen nachzugehen ● 3. Phase: Initiative vs. Schuldgefühle (3-6 Jahre) Ödipuskomplex→ gleichgeschlechtlicher Elternteil als Konkurrenz; gleichzeitige Liebe führt zu Schuldgefühlen • Bewunderung und Nacheifern des gleichgeschlechtlichen Elternteils Gewissensbildung durch Identifikation mit Eltern ● Konfrontation mit Anforderung der gesellschaftlichen Normen → Einschränkung Autonomie ● Handlungsimpulse - eigne individuelle Ausdrucksformen des Säuglings anerkennen, offen auf sie reagieren und kindliches Urvertrauen stärken - kurze Phasen des Erlebens von Misstrauen, um zu Eigenaktivität zu bewegen; lernen Enttäuschung zu ertragen - Liebevoller Umgang (körperliche) Nähe - Aufbau vertrauensvoller Beziehungen - Gefahren im geschützten Raum erfahren lassen Handlungsimpulse: - Kind nicht einseitig rigide erziehen oder bestrafen - erzieherische Konsequenz - ermuntern Wünsche zu befriedigen - extreme Erziehung vermeiden - Geduld, Akzeptanz - Neugier fördern Handlungsimpulse: - Ermutigung zu Initiativen - kindliche Gewissensbildung unterstützen - Forderungen und Entscheidungen begründen um grundsätzlich zu begreifen, dass Handlungsweisen legitimiert werden müssen - Verbote und Sanktionen erläutern 4. Phase: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6.-12. Lebensjahr) wollen im größeren Umfeld Wichtiges und Nützliches tun; etwas leisten (Werksinn) ● • Gleichaltrige als Vergleichspersonen von Bedeutung ● Leistungsvergleiche in der Schule und Regelspiele • Kind erweitert Wissen und erlangt intellektuelle und soziale Kompetenzen ● ● ● 5. Phase: Identität vs. Identitätsdiffusion mit physischer Geschlechtsreife beginnt Phase des Übergangs in Erwachsenenalter Peerbeziehung wichtig Ausbildung der Persönlichkeit mühevoll Gefahr: Persönlichkeitsentwicklung durch Vielzahl von Identitätsangeboten nicht möglich (Identitätsdiffusion); Eltern lassen Kinder in Orientierungssuche allein • Loslösen von der Familie Jugendliche erkennen Fehler der Menschen in ihrem Umfeld ● bedürfen eines Moratoriums Jugendliche müssen sich berufliche, politische, religiöse und Geschlechtsidentät erarbeiten körperliche und soziale Umbrüche ● ● ● merken, dass sie bestimmte Leistungen noch nicht erbringen können und erwachsenen unterlegen sind (Minderwertigkeitsgefühl) → Gefühl etwas nicht leisten zu können kann motivieren; entwicklungsfördernd ● ● Kinder lernen durch Fleiß und Produktion von Werken Anerkennung zu bekommen Handlungsimpulse: - zunehmend realistische Selbsteinschätzung - Kinder sollen lernen sich anzustrengen um Ziele zu erreichen - Konkurrenz erfahren - zu hohen Leistungsdruck vermeiden - Leistungsbereitschaft anerkennen - Bestätigung und Anerkennung Handlungsimpulse: - bedürfen kritische und zugleich solidarische Auseinandersetzung mit Erwachsen; Beratung - nicht zu rigide Vorgaben und Verbote - Mündigkeit fördern: Schule muss zum Denken, urteilen und werten anregen - Vorbilder für Überzeugen - für Folgen ihres Tuns einstehen 6. Phase: Intimität und Solidarität vs. Isolierung • am Ende der Phase der Adoleszenz muss gelernt werden intime Beziehungen (Freundschaft, Liebe, Auseinandersetzung) einzugehen Verantwortung für den Partner übernehmen und Zuwendung erfahren → Abgrenzung zu Gruppenbeziehungen Gelingt Aufbau intimer Beziehungen nicht führt dies zu Isolierung ● ● 7. Phase: Generavität vs. Stagnation Fähigkeit und Wunsch sich für den Fortbestand der Gemeinschaft einzusetzen ● ● ● ● → Zeugen und Gebären von Kindern und Bereitschaft Verantwortung für nachwachsende Generation zu übernehmen 8. Phase: Integrität vs. Verzweiflung Entwicklung in der späteren Lebensphase von früheren bestimmt grundsätzliche Neuorientierung kaum möglich • durch höheres Alter Chance auch im Alter Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken eigenes Leben bewerten • Reflexion über eigenes Leben und dessen Akzeptanz, Gefühl der Erfüllung • kein Lebenssinn gefunden zu haben führt zu Verbitterung ● Elternschaft und Mentorenschaft als wichtigstes Ereignis Jeder Erwachsene muss einen Weg finden die Bedürfnisse der nächsten Generation zu befriedigen und sie zu unterstützen Handlungsimpulse: - Verständnisvoller Umgang - Intimität und Beziehungen unterstützen - Vorsicht: Beziehungen mit ICH- Verlust vermeiden Handlungsimpulse: - Anregen individuelle Form der Bedürfnisentwicklung zu finden und zu unterstützen - Kinderwunsch und Erziehung unterstützen Handlungsimpulse - Sinn des Lebens und Errungenschaften aufzeigen - Besuch der Familie - Kreative Beschäftigung und Engagement Kritische Würdigung nicht frei von kulturellen Einstellungen (Erwachsenenalter) → Menschen kann nicht vorgegeben werden, wie sie ihr Leben gestalten sollen; müssen aber lernen unter Menschen auch Verantwortung für andere zu übernehmen - erinnert daran, dass Verantwortung auf verschiedene Weisen übernommen werden kann - legt offen wie folgenreich bestimmte erzieherische Einstellungen und Handlungen sind → psychische Strukturen als Resultat der Erfahrungen im Erziehungsprozess; unterstreicht Bedeutung erzieherischer Verantwortung - zeigt auf, dass extreme einseitige Orientierungen immer problematische Folgen haben (entweder Haltung des Erziehers oder stellen sich radikal dagegen) - Erzieher und Eltern müssen in allen Phasen ihr Verhalten immer neu zwischen möglichen extremen Polen ausbalancieren - bietet Orientierungen, aber keine erzieherischen Rezepte - Individualisierung weiter fortgeschritten → reicht Modell noch aus? - verschweigt nicht Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens: Bedeutung Moratorium

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Phase: Initiative vs. Schuldgefühle (3-6 Jahre) Ödipuskomplex→ gleichgeschlechtlicher Elternteil als Konkurrenz; gleichzeitige Liebe führt zu Schuldgefühlen • Bewunderung und Nacheifern des gleichgeschlechtlichen Elternteils Gewissensbildung durch Identifikation mit Eltern ● Konfrontation mit Anforderung der gesellschaftlichen Normen → Einschränkung Autonomie ● Handlungsimpulse - eigne individuelle Ausdrucksformen des Säuglings anerkennen, offen auf sie reagieren und kindliches Urvertrauen stärken - kurze Phasen des Erlebens von Misstrauen, um zu Eigenaktivität zu bewegen; lernen Enttäuschung zu ertragen - Liebevoller Umgang (körperliche) Nähe - Aufbau vertrauensvoller Beziehungen - Gefahren im geschützten Raum erfahren lassen Handlungsimpulse: - Kind nicht einseitig rigide erziehen oder bestrafen - erzieherische Konsequenz - ermuntern Wünsche zu befriedigen - extreme Erziehung vermeiden - Geduld, Akzeptanz - Neugier fördern Handlungsimpulse: - Ermutigung zu Initiativen - kindliche Gewissensbildung unterstützen - Forderungen und Entscheidungen begründen um grundsätzlich zu begreifen, dass Handlungsweisen legitimiert werden müssen - Verbote und Sanktionen erläutern 4. 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Phase: Intimität und Solidarität vs. Isolierung • am Ende der Phase der Adoleszenz muss gelernt werden intime Beziehungen (Freundschaft, Liebe, Auseinandersetzung) einzugehen Verantwortung für den Partner übernehmen und Zuwendung erfahren → Abgrenzung zu Gruppenbeziehungen Gelingt Aufbau intimer Beziehungen nicht führt dies zu Isolierung ● ● 7. Phase: Generavität vs. Stagnation Fähigkeit und Wunsch sich für den Fortbestand der Gemeinschaft einzusetzen ● ● ● ● → Zeugen und Gebären von Kindern und Bereitschaft Verantwortung für nachwachsende Generation zu übernehmen 8. Phase: Integrität vs. Verzweiflung Entwicklung in der späteren Lebensphase von früheren bestimmt grundsätzliche Neuorientierung kaum möglich • durch höheres Alter Chance auch im Alter Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken eigenes Leben bewerten • Reflexion über eigenes Leben und dessen Akzeptanz, Gefühl der Erfüllung • kein Lebenssinn gefunden zu haben führt zu Verbitterung ● Elternschaft und Mentorenschaft als wichtigstes Ereignis Jeder Erwachsene muss einen Weg finden die Bedürfnisse der nächsten Generation zu befriedigen und sie zu unterstützen Handlungsimpulse: - Verständnisvoller Umgang - Intimität und Beziehungen unterstützen - Vorsicht: Beziehungen mit ICH- Verlust vermeiden Handlungsimpulse: - Anregen individuelle Form der Bedürfnisentwicklung zu finden und zu unterstützen - Kinderwunsch und Erziehung unterstützen Handlungsimpulse - Sinn des Lebens und Errungenschaften aufzeigen - Besuch der Familie - Kreative Beschäftigung und Engagement Kritische Würdigung nicht frei von kulturellen Einstellungen (Erwachsenenalter) → Menschen kann nicht vorgegeben werden, wie sie ihr Leben gestalten sollen; müssen aber lernen unter Menschen auch Verantwortung für andere zu übernehmen - erinnert daran, dass Verantwortung auf verschiedene Weisen übernommen werden kann - legt offen wie folgenreich bestimmte erzieherische Einstellungen und Handlungen sind → psychische Strukturen als Resultat der Erfahrungen im Erziehungsprozess; unterstreicht Bedeutung erzieherischer Verantwortung - zeigt auf, dass extreme einseitige Orientierungen immer problematische Folgen haben (entweder Haltung des Erziehers oder stellen sich radikal dagegen) - Erzieher und Eltern müssen in allen Phasen ihr Verhalten immer neu zwischen möglichen extremen Polen ausbalancieren - bietet Orientierungen, aber keine erzieherischen Rezepte - Individualisierung weiter fortgeschritten → reicht Modell noch aus? - verschweigt nicht Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens: Bedeutung Moratorium