Das Bild vom Kind in der Reggio-Pädagogik
Die Reggio-Pädagogik stellt ein einzigartiges Bild vom Kind in den Mittelpunkt ihrer Philosophie. Dieses Bild ist geprägt von Respekt, Wertschätzung und der Anerkennung der individuellen Fähigkeiten jedes Kindes.
Definition: In der Reggio-Pädagogik wird das Kind als Forscher gesehen, der die Dinge in der Welt verstehen und in Beziehung mit sich selbst bringen möchte.
Grundlegende Aspekte des Kindbildes in der Reggio-Pädagogik sind:
- Das Kind als Träger und Erschaffer seiner Kultur
- Die Bedeutung von Beziehungen und Interaktionen mit Gleichaltrigen
- Die Konfrontation mit der Realität
- Die Beschäftigung mit Ideen und Dingen
Highlight: Die Reggio-Pädagogik betont, dass Kinder über viele Sprachen und Ausdrucksweisen verfügen.
Die Reggio-Pädagogik fordert ein realistisches Bild vom Kind, das aus der pädagogischen Praxis heraus entsteht. Jedes Kind wird als individuelles Lebewesen mit eigenen legalen und sozialen Rechten anerkannt.
Quote: "Rechte der Kinder sind auch Rechte der anderen."
Die Rolle der Fachkraft in der Reggio-Pädagogik beinhaltet:
- Kontinuierliche Überprüfung durch Dialog mit den Kindern
- Dokumentation der Lernprozesse
- Schaffung unterschiedlicher Herausforderungen und Ausdrucksmöglichkeiten
- Einen ressourcenorientierten Blick statt eines defizitären Blicks































