Konjunktur- und Wachstumsschwankungen
Diese Seite vertieft das Verständnis von Konjunktur- und Wachstumsschwankungen und erklärt die Komponenten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.
Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage setzt sich aus vier Hauptkomponenten zusammen:
- Nachfrage der privaten Haushalte nach Konsumgütern
- Nachfrage der Unternehmen nach Investitionsgütern
- Nachfrage des Staates nach öffentlichen Investitionen und Konsum
- Nachfrage des Auslandes nach Investitions- und Konsumgütern
Vocabulary: Das Akzelerationsprinzip beschreibt, wie eine stark steigende Nachfrage nach Konsumgütern zu steigenden Investitionen in der Verbrauchsgüterindustrie führt.
Der Text erläutert auch den Investitionsmultiplikator und den Multiplikatoreffekt, die die Auswirkungen zusätzlicher Ausgaben auf das Volkseinkommen messen.
Definition: Der Multiplikatoreffekt misst die Auswirkungen, die zusätzliche Ausgaben des Staates, der privaten Haushalte oder des Auslandes und Investitionsausgaben von Unternehmen auf das Volkseinkommen haben. Dabei lässt sich in der Regel eine Vervielfältigungswirkung beobachten.
Die Theorie der langen Wellen wird vorgestellt, die erklärt, wie bahnbrechende Technologien langfristige Wirtschaftsschwünge auslösen können.
Beispiel: Historische Beispiele für solche bahnbrechenden Technologien sind Dampfmaschinen, die Textilindustrie und der Massentransport.
Abschließend werden endogene Konjunkturtheorien erwähnt, die die Ursachen für wirtschaftliche Schwankungen im Wirtschaftssystem selbst sehen.





