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 PÄDAGIK & PSYCHOLOGIE
bildung
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DEFINITION ERZIEHUNG
Erziehung ist ein soziales Handeln, welches bestimmte Lernprozesse bewusst

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-Erziehung -Bildung, Betreuung, Sozialisation -Bildung als Selbstbildung -Ko-Konstrunktionen -Erziehungsziele -Mündigkeit -Erziehungsstile (Kurt Lewin) -Dimensionsorientiertes Konzept -Erziehungsmaßnahmen —>Naturwissenschaftliche Untersuchungen

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PÄDAGIK & PSYCHOLOGIE bildung und erzichung DEFINITION ERZIEHUNG Erziehung ist ein soziales Handeln, welches bestimmte Lernprozesse bewusst und absichtlich herbeiführen und unterstützen will, um relativ dauerhafte Veränderungen des Verhaltens und Erlebens zu erreichen, die bestimmten Erziehungszielen entsprechen. wichtige Merkmale von Erziehung Interaktion → Interaktionsprozess mit min. zwei Beteiligten : Erzieher & Zu- Erziehenden 2 Absichtvolles und zielgerichtetes Handeln (Kernmerkmal) → Erzieher möchte eine Erlebens- und Verhaltensänderung erreichen Erziehung erfolgt intentional (zielgerichtet) Bewusstes Handeln → Erzieher erfolgt bewusste Erziehung (4) Methodisch entweder direkt oder indirekt → direkt direkte Einwirkung auf das Verhalten (z. B.: bewusste Aufforderungen) → indirekt: Einwirkung durch Veränderung der Umwelt (z. B.: Gestalltung des Außengelände) 5. Zeitlich begrenzt →>> irgendwann wurde die Funktion erfüllt 6 Doppelseitige Aufgabe → Sowohl Einführung als auch Befähigung von Gesellschaft und Kultur 1 Verschiedene institutionelle Rahmenbedingungen → ebenfalls mitbestimmt von Familie, Kita, Schule, Kinderhilfe 8. Historischer Kontex → Erziehung unterliegt einem historischen Wandel DEFINITION BILDUNG Bildung ist der Prozess und das Ergebnis der Erschließung der Welt für den Menschen und des Menschen für die Welt durch die aktive Auseinandersetzung des Einzelnen mit ihr. DEFINITION BETREUUNG Betreuung ist ein umfassender Begriff für die Beaufsichtigung, Versorgung, Pflege und je nach Betreuten, die Erziehung von Menschen. DEFINITION SOZIALISATION Sozialisation ist der Vorgang, der alle Prozesse erfasst, in denen sich Individuen gesellschaftlich vorgefundene Gewohnheiten, Handlungsmuster, Werte und Normen aneignen. Sozialisation ist zu verstehen als eigenständige Auseinandersetzung des Menschen mit den vorgefundenen Erwartungen, Regeln,...

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etc. BILDUNG ALS SELBSTBILDUNG Bedeutet, dass der Mensch nicht von außen gebildet wird, sondern sich selbst seine Meinungen und Werte sowie sein Wissen aneignet. Selbstbildung ist ein lebenslanger Prozess, in dem sich der Mensch Schritt für Schritt Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignet, die er braucht, um sein Leben eigenständig bewältigen zu können. → Bildung findet immer bei sich selbst statt KO-KONSTRUKTION Basiert auf dem Grundprinzip der Selbstbildung und jeder Mensch ist Konstruktör seiner eigenen, geistigen Wirklichkeit. Von besonderer Bedeutung ist die soziale Interaktion. Dass bedeutet Lernen findet durch Zusammenarbeit statt. Der Prozess des gemeinsamen Wissenerwerbs ist viel wichtiger als das reine passive Fakten lernen. → Förderung durch richtige Fragenstellungen (z.B. : klärendes spiegeln, Informationsfragen) oder Experimente ERZIEHUNGSZIELE → Erziehung strebt immer ein Ziel an → Keine Erziehung ohne Erziehungsziel Erziehungsziele sind bewusst gesetzte Wert- und Normvorstellungen über das Ergebnis der Erziehung, DEFINITION die Auskunft darüber geben, wie sich der zu erziehende gegenwärtig und zukünftig verhalten soll und wie Eltern und andere Erzieher in der Erziehung handeln sollen. SOZIALE LIERTE JULIALL Sind in der Gesellschaft oder in einer Gruppe vorherrschende Vorstellungen über das Wünschens- und Erstrebenswerte und bilden allgemeine Orientierungsmaßstäbe für das Verhalten von Menschen. → Grundlage eines jeden Zusammenlebens Jede Gesellschaft muss sich darüber Gedanken machen, diese Werte zu realisieren ME NORM SOZIALE NORMEN Verbindliche Verhaltensvorschriften, die bestimmen, wie die Werte einer Gesellschaft oder Gruppe zu erfüllen und zu befolgen sind und so das Tun und lassen der Mitglieder zu regulieren. → Auf Grundlage sozialer Normen lassen sich dann Erziehungsziele formulieren, welche sich Eltern und andere Erzieher setzen FUNKTIONEN VON ERZIEHUNGSZIELEN Verwirklichung von Wert- und Normvorstellungen Verwirklichung von gesellschaftlichen Interessen →Organisation der Erziehung Reflexion des erzieherischen Verhaltens Verbesserung der Erziehungspraxis → Zusammenarbeit, Verständigung und Ausrichtung der Erzieher = Soziale Normen WANDEL VON ERZIEHUNGSZIELEN: Bedingungen ▸ politische Interessen und Gegebenheiten : ► Weltanschauung und Menschenbild ▸ kulturelle und soziale Gegebenheiten ► ökonomische Interessen und Gegebenheiten ► wissenschaftliche Erkenntnisse ► Persönlichkeitsmerkmale des Erziehers ► Persönlichkeitsmerkmale des zu Erziehenden BEGRÜNDUNG VON ERZIEHUNGSZIELEN Die Erziehungswissenschaft strebt eine Rechtfertigung im Sinne einer Begründung von Erziehungszielen an. (1.) Wertphilosophische Begründung Grundlage Die Würde des Menschen → Erziehungsziele müssen sich an der Würde des Menschen orientieren (2.) Anthropologische Begründung : Grundlage Aussagen über das Wesen des Menschen → Erziehungsziele müssen sich am Wesen des Menschen orientieren : 3.) Normative Begründung Grundlage: Das durch soziale Werte und Normen geregelte Zusammenleben von Menschen → Erziehungsziele müssen sich an den für das zusammenleben notwendigen Werten & Normen orientieren 4.) Pragmatische Begründung Grundlage Bewältigung der Aufgaben und Problemen der Zeit → Erziehungsziele müssen sich an den anstehenden Aufgaben und Problemen der Zeit orientieren DEFINITION : Pädagogische Mündigkeit Mündigkeit ist der Erwerb und das Verfügen von Kompetenzen, die nötig sind, um gegenwärtige und zukünftige Probleme zu lösen und das Leben in der Gesellschaft zu meistern. KOMPETENZ Die Fähigkeit, die Eignung, das Vermögen und die Fertigkeit, in einem bestimmten Zuständigkeitsbereich fachkundig handlungsfähig zu sein. (1.) Selbstkompetenz Bewältigung des eigenen Lebens: : ▸ mit sich selbst zurecht kommen → übergreifendes Leitziel Umgang mit sich selbst ► sein eigenes Leben gestalten können ► sich selbst bestimmen können ▶ Verantwortung für die eigenen Handlungen übernehmen Sozialkompetenz Bewältigung des sozialen Lebens in : ▶ Organisations formen ► Beziehungen : Umgang mit anderen Menschen Sachkompetenz : Umgang mit der Sachwelt Bewältigung der Sachwelt in: ► Umwelt ► Politik ▸ Beruf PROBLEME PÄDAGISCHER ZIELSETZUNG → Werte - und Normenpluralismus Zu ein und demselben Sachverhalt gibt es verschiedene, oder auch widersprüchliche Wert- und Normvorstellungen, Meinungen und Ansichten gleichberechtigt nebeneinander. → Unrealistische und unerreichbare Ideale Unrealistische Erziehungsziele. → Normenkonflikt zwei oder mehrere bewusst gesetzte Erziehungsziele stehen im Widerspruch zueinander. • Verbauung der Zukunftsoffenheit Offenheit für neue Situationen und Herausforderungen wird verhindert. Leitbilder weltanschaulicher Manipulation Erziehung wird als Menschenformung nach einem festgesetztem Menschenbild verstanden. Erziehungsziele gelten als Zweck. → Erzeugung falschen Bewusstseins Eigene Interessen werden mehr oder weniger bewusst hinter Erziehungszielen verborgen. · Verschleierung von Macht- und Interessensansprüchen ERZIEHUNGSSTIL Erziehungsstile sind wissenschaftliche Konstruktionen. Sie fassen für den Erziehenden typische DEFINITION und erzieherisch bedeutsame Verhaltensmuster zusammen und beziehen auch, nicht erzieherisch gemeinte, aber entsprechend wirksame, relativ stabile Verhaltenstendenzen ein. → Es lassen sich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen zur näheren Bestimmung von Erziehungsstilen voneinander abgrenzen: Erziehungsstil Die Verhaltensweisen eines Erziehers, die sich zu einer typischen erzieherischen Grundhaltung zusammenfassen lassen Tupologische Konzepte Erzieherverhalten wird nach charakteristischen Merkmalen gruppiert, zusammengefasst und unterschiedlichen Typen zugeordnet →nach K. Lewin TYPOLOGISCHES KONZEPT AUTORITARER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE →nach Kurt Lewin ►Alle Aktivitäten der Kinder werden vom Leiter bestimmt ↳viel Lenkung und Kontrolle ► Der Leiter übernimmt Verantwortung für alle Tätigkeiten ►Der Leiter lobt und tadelt häufig aber personenbezogen ►Gibt strikte Anweisungen und fordert Gehorsamkeit ► Eher unpersönlich und distanziert DEMOKRATISCHER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE ► Leiter gibt einen Überblick über Gesamttätigkeit und Ziel ► Gibt Richtlinien vor, lässt aber Raum für eigene Entscheidungen • Wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen ► Begründen Verbote sachlich ► Gespräche bei Problemen ▶ interessierte Grundhaltung Dimensionorientierte Konzepte Bestimmte erzieherische Verhaltensweisen bzw. Tendenzen werden hinsichtlich Richtung und Stärke gemessen →nach Tausch und Tausch AUSWIRKUNGEN ► wenig spontanes Verhalten, kaum Kreativität ► angespannte und konfliktträchtige Atmosphäre geringer Gruppenzusammenhalt • wenig Individualität ▸ beim Zuspätkommen des Leiters, kein Beginn der Arbeit AUSWIRKUNGEN Ergreifen von Eigeninitiative gegenseitige Anerkennung ► gemeinsame Bewältigung von Schwierigkeiten ► Fehler werden gemeinsam getragen ► Beim Zuspätkommen des Leiters, trotzdem ► Aufnahme der Arbeit ► hohes Maß an Kreativität LAISSEZ-FAIRER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE ►Leiter verhält sich eher passiv ↳ neutral zur Gruppe ► keine klaren Regeln und Aufgaben ▶ wenig Interesse vom Leiter ► völlige Freiheit bei Entscheidungen → Die Bezeichnungen erscheinen nicht wertneutral: AUSWIRKUNGEN ▶ planloses Vorgehen ► Unzufriedenheit mit der Situation KRITIK → Positiv : Erzieherverhaltensweisen und Auswirkungen auf kinder werden konkret begreifbar z.B. kann das eigene Erzieherverhalten besser reflektiert werden ▶ viele Vorschläge, wenig realisierung ▶ Bei Zuspätkommen vom Leiter übernimmt ein Gruppenmitglied die Leitung Laissez-faire & autoritär demokratisch DIMENSIONSORIENTIERTES KONZEPT = eher negativ eher positiv → Viele Erzieher \ innen aus der Praxis lassen sich nicht eindeutig den Schablonenartigen" Kategorien zuordnen = → Der Erfolg vom Erzieher hängt nicht nur von seinem erzieherischen Verhalten, sondern auch von anderen Faktoren ab wie Persönlichkeit, situative Situation,... → Aus heutiger Sicht wird häufig ein weiterer Erziehungsstil beschrieben und favorisiert ↳ Autoritative Erziehung → nach Anne-Marie Tausch und Reinhard Tausch DEFINITION DIMENSION Eine Dimension ist eine Zusammenfassung ähnlicher, einander entsprechender Haltungen, Verhaltens- und Handlungsweisen, die mithilfe von Skalen gemessen werden können. Werden bestimmte Erzieherverhaltensweisen hinsichtlich Richtung und Stärke gemessen, so handelt es sich um Dimensionen bzw. dimensionsorientierte Konzepte. Dimensionen werden werden durch Gegensatzpaare gebildet: → Geringschätzung bis Wertschätzung → kein Verstehen bis vollständiges Verstehen → Fassadenhaftigkeit bis Echtheid → keine fördernde nicht dirrigierende Tätigkeiten bis viele fördernde nicht dirigierende Tätigkeiten Jede Dimension ist näher definiert durch Skalen von 1-5. 5 ist für deutlich positive Ausprägung und 1 für deutlich negative. 3 steht für eine gleich viele Ausprägung EMOTIONALE-DIMENSION Wertschätzung ist eine gefühlsmäßige Grundhaltun gegenüber einer anderen Person, die sich in Achtung, Anerkennung und Wohlwollen zeigt und sich in Zugewandheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit ausdrückt.

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DEFINITION ERZIEHUNG
Erziehung ist ein soziales Handeln, welches bestimmte Lernprozesse bewusst

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

-Erziehung -Bildung, Betreuung, Sozialisation -Bildung als Selbstbildung -Ko-Konstrunktionen -Erziehungsziele -Mündigkeit -Erziehungsstile (Kurt Lewin) -Dimensionsorientiertes Konzept -Erziehungsmaßnahmen —>Naturwissenschaftliche Untersuchungen

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etc. BILDUNG ALS SELBSTBILDUNG Bedeutet, dass der Mensch nicht von außen gebildet wird, sondern sich selbst seine Meinungen und Werte sowie sein Wissen aneignet. Selbstbildung ist ein lebenslanger Prozess, in dem sich der Mensch Schritt für Schritt Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignet, die er braucht, um sein Leben eigenständig bewältigen zu können. → Bildung findet immer bei sich selbst statt KO-KONSTRUKTION Basiert auf dem Grundprinzip der Selbstbildung und jeder Mensch ist Konstruktör seiner eigenen, geistigen Wirklichkeit. Von besonderer Bedeutung ist die soziale Interaktion. Dass bedeutet Lernen findet durch Zusammenarbeit statt. Der Prozess des gemeinsamen Wissenerwerbs ist viel wichtiger als das reine passive Fakten lernen. → Förderung durch richtige Fragenstellungen (z.B. : klärendes spiegeln, Informationsfragen) oder Experimente ERZIEHUNGSZIELE → Erziehung strebt immer ein Ziel an → Keine Erziehung ohne Erziehungsziel Erziehungsziele sind bewusst gesetzte Wert- und Normvorstellungen über das Ergebnis der Erziehung, DEFINITION die Auskunft darüber geben, wie sich der zu erziehende gegenwärtig und zukünftig verhalten soll und wie Eltern und andere Erzieher in der Erziehung handeln sollen. SOZIALE LIERTE JULIALL Sind in der Gesellschaft oder in einer Gruppe vorherrschende Vorstellungen über das Wünschens- und Erstrebenswerte und bilden allgemeine Orientierungsmaßstäbe für das Verhalten von Menschen. → Grundlage eines jeden Zusammenlebens Jede Gesellschaft muss sich darüber Gedanken machen, diese Werte zu realisieren ME NORM SOZIALE NORMEN Verbindliche Verhaltensvorschriften, die bestimmen, wie die Werte einer Gesellschaft oder Gruppe zu erfüllen und zu befolgen sind und so das Tun und lassen der Mitglieder zu regulieren. → Auf Grundlage sozialer Normen lassen sich dann Erziehungsziele formulieren, welche sich Eltern und andere Erzieher setzen FUNKTIONEN VON ERZIEHUNGSZIELEN Verwirklichung von Wert- und Normvorstellungen Verwirklichung von gesellschaftlichen Interessen →Organisation der Erziehung Reflexion des erzieherischen Verhaltens Verbesserung der Erziehungspraxis → Zusammenarbeit, Verständigung und Ausrichtung der Erzieher = Soziale Normen WANDEL VON ERZIEHUNGSZIELEN: Bedingungen ▸ politische Interessen und Gegebenheiten : ► Weltanschauung und Menschenbild ▸ kulturelle und soziale Gegebenheiten ► ökonomische Interessen und Gegebenheiten ► wissenschaftliche Erkenntnisse ► Persönlichkeitsmerkmale des Erziehers ► Persönlichkeitsmerkmale des zu Erziehenden BEGRÜNDUNG VON ERZIEHUNGSZIELEN Die Erziehungswissenschaft strebt eine Rechtfertigung im Sinne einer Begründung von Erziehungszielen an. (1.) Wertphilosophische Begründung Grundlage Die Würde des Menschen → Erziehungsziele müssen sich an der Würde des Menschen orientieren (2.) Anthropologische Begründung : Grundlage Aussagen über das Wesen des Menschen → Erziehungsziele müssen sich am Wesen des Menschen orientieren : 3.) Normative Begründung Grundlage: Das durch soziale Werte und Normen geregelte Zusammenleben von Menschen → Erziehungsziele müssen sich an den für das zusammenleben notwendigen Werten & Normen orientieren 4.) Pragmatische Begründung Grundlage Bewältigung der Aufgaben und Problemen der Zeit → Erziehungsziele müssen sich an den anstehenden Aufgaben und Problemen der Zeit orientieren DEFINITION : Pädagogische Mündigkeit Mündigkeit ist der Erwerb und das Verfügen von Kompetenzen, die nötig sind, um gegenwärtige und zukünftige Probleme zu lösen und das Leben in der Gesellschaft zu meistern. KOMPETENZ Die Fähigkeit, die Eignung, das Vermögen und die Fertigkeit, in einem bestimmten Zuständigkeitsbereich fachkundig handlungsfähig zu sein. (1.) Selbstkompetenz Bewältigung des eigenen Lebens: : ▸ mit sich selbst zurecht kommen → übergreifendes Leitziel Umgang mit sich selbst ► sein eigenes Leben gestalten können ► sich selbst bestimmen können ▶ Verantwortung für die eigenen Handlungen übernehmen Sozialkompetenz Bewältigung des sozialen Lebens in : ▶ Organisations formen ► Beziehungen : Umgang mit anderen Menschen Sachkompetenz : Umgang mit der Sachwelt Bewältigung der Sachwelt in: ► Umwelt ► Politik ▸ Beruf PROBLEME PÄDAGISCHER ZIELSETZUNG → Werte - und Normenpluralismus Zu ein und demselben Sachverhalt gibt es verschiedene, oder auch widersprüchliche Wert- und Normvorstellungen, Meinungen und Ansichten gleichberechtigt nebeneinander. → Unrealistische und unerreichbare Ideale Unrealistische Erziehungsziele. → Normenkonflikt zwei oder mehrere bewusst gesetzte Erziehungsziele stehen im Widerspruch zueinander. • Verbauung der Zukunftsoffenheit Offenheit für neue Situationen und Herausforderungen wird verhindert. Leitbilder weltanschaulicher Manipulation Erziehung wird als Menschenformung nach einem festgesetztem Menschenbild verstanden. Erziehungsziele gelten als Zweck. → Erzeugung falschen Bewusstseins Eigene Interessen werden mehr oder weniger bewusst hinter Erziehungszielen verborgen. · Verschleierung von Macht- und Interessensansprüchen ERZIEHUNGSSTIL Erziehungsstile sind wissenschaftliche Konstruktionen. Sie fassen für den Erziehenden typische DEFINITION und erzieherisch bedeutsame Verhaltensmuster zusammen und beziehen auch, nicht erzieherisch gemeinte, aber entsprechend wirksame, relativ stabile Verhaltenstendenzen ein. → Es lassen sich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen zur näheren Bestimmung von Erziehungsstilen voneinander abgrenzen: Erziehungsstil Die Verhaltensweisen eines Erziehers, die sich zu einer typischen erzieherischen Grundhaltung zusammenfassen lassen Tupologische Konzepte Erzieherverhalten wird nach charakteristischen Merkmalen gruppiert, zusammengefasst und unterschiedlichen Typen zugeordnet →nach K. Lewin TYPOLOGISCHES KONZEPT AUTORITARER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE →nach Kurt Lewin ►Alle Aktivitäten der Kinder werden vom Leiter bestimmt ↳viel Lenkung und Kontrolle ► Der Leiter übernimmt Verantwortung für alle Tätigkeiten ►Der Leiter lobt und tadelt häufig aber personenbezogen ►Gibt strikte Anweisungen und fordert Gehorsamkeit ► Eher unpersönlich und distanziert DEMOKRATISCHER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE ► Leiter gibt einen Überblick über Gesamttätigkeit und Ziel ► Gibt Richtlinien vor, lässt aber Raum für eigene Entscheidungen • Wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen ► Begründen Verbote sachlich ► Gespräche bei Problemen ▶ interessierte Grundhaltung Dimensionorientierte Konzepte Bestimmte erzieherische Verhaltensweisen bzw. Tendenzen werden hinsichtlich Richtung und Stärke gemessen →nach Tausch und Tausch AUSWIRKUNGEN ► wenig spontanes Verhalten, kaum Kreativität ► angespannte und konfliktträchtige Atmosphäre geringer Gruppenzusammenhalt • wenig Individualität ▸ beim Zuspätkommen des Leiters, kein Beginn der Arbeit AUSWIRKUNGEN Ergreifen von Eigeninitiative gegenseitige Anerkennung ► gemeinsame Bewältigung von Schwierigkeiten ► Fehler werden gemeinsam getragen ► Beim Zuspätkommen des Leiters, trotzdem ► Aufnahme der Arbeit ► hohes Maß an Kreativität LAISSEZ-FAIRER ERZIEHUNGSSTIL MERKMALE ►Leiter verhält sich eher passiv ↳ neutral zur Gruppe ► keine klaren Regeln und Aufgaben ▶ wenig Interesse vom Leiter ► völlige Freiheit bei Entscheidungen → Die Bezeichnungen erscheinen nicht wertneutral: AUSWIRKUNGEN ▶ planloses Vorgehen ► Unzufriedenheit mit der Situation KRITIK → Positiv : Erzieherverhaltensweisen und Auswirkungen auf kinder werden konkret begreifbar z.B. kann das eigene Erzieherverhalten besser reflektiert werden ▶ viele Vorschläge, wenig realisierung ▶ Bei Zuspätkommen vom Leiter übernimmt ein Gruppenmitglied die Leitung Laissez-faire & autoritär demokratisch DIMENSIONSORIENTIERTES KONZEPT = eher negativ eher positiv → Viele Erzieher \ innen aus der Praxis lassen sich nicht eindeutig den Schablonenartigen" Kategorien zuordnen = → Der Erfolg vom Erzieher hängt nicht nur von seinem erzieherischen Verhalten, sondern auch von anderen Faktoren ab wie Persönlichkeit, situative Situation,... → Aus heutiger Sicht wird häufig ein weiterer Erziehungsstil beschrieben und favorisiert ↳ Autoritative Erziehung → nach Anne-Marie Tausch und Reinhard Tausch DEFINITION DIMENSION Eine Dimension ist eine Zusammenfassung ähnlicher, einander entsprechender Haltungen, Verhaltens- und Handlungsweisen, die mithilfe von Skalen gemessen werden können. Werden bestimmte Erzieherverhaltensweisen hinsichtlich Richtung und Stärke gemessen, so handelt es sich um Dimensionen bzw. dimensionsorientierte Konzepte. Dimensionen werden werden durch Gegensatzpaare gebildet: → Geringschätzung bis Wertschätzung → kein Verstehen bis vollständiges Verstehen → Fassadenhaftigkeit bis Echtheid → keine fördernde nicht dirrigierende Tätigkeiten bis viele fördernde nicht dirigierende Tätigkeiten Jede Dimension ist näher definiert durch Skalen von 1-5. 5 ist für deutlich positive Ausprägung und 1 für deutlich negative. 3 steht für eine gleich viele Ausprägung EMOTIONALE-DIMENSION Wertschätzung ist eine gefühlsmäßige Grundhaltun gegenüber einer anderen Person, die sich in Achtung, Anerkennung und Wohlwollen zeigt und sich in Zugewandheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit ausdrückt.