Grundlagen der Erziehung und Bildung
Die Erziehung Definition beschreibt einen sozialen Interaktionsprozess zwischen mindestens zwei Beteiligten - dem Erziehenden und dem zu Erziehenden. Dieser Prozess ist durch bewusstes und zielgerichtetes Handeln gekennzeichnet, wobei der Erziehende eine dauerhafte Verhaltens- und Erlebensänderung beim zu Erziehenden anstrebt.
Definition: Was bedeutet soziale Interaktion in der Erziehung? Soziale Interaktion bezeichnet den wechselseitigen Austausch zwischen Erziehendem und zu Erziehendem, der sowohl direkt durch bewusste Aufforderungen als auch indirekt durch Umweltgestaltung erfolgen kann.
Die Erziehung erfolgt dabei in verschiedenen institutionellen Rahmenbedingungen wie Familie, Kindertagesstätte und Schule. Ein wichtiges Merkmal ist die zeitliche Begrenzung - irgendwann ist die Erziehungsfunktion erfüllt. Die Erziehung im Wandel der Zeit zeigt sich besonders deutlich im historischen Kontext: Erziehungsmethoden und -ziele unterliegen einem stetigen gesellschaftlichen Wandel.
Bildung hingegen beschreibt den aktiven Prozess der Welterschließung. Die Selbstbildung Definition bezeichnet dabei die eigenständige Aneignung von Wissen, Werten und Fähigkeiten durch das Individuum. Bildung als Selbstbildung Schäfer betont besonders die Bedeutung der Eigenaktivität des Lernenden.











