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Bipolare Störungen

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BIPOLARE AFFEKTIVE STÖRUNGEN
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Milena
Psychologie
Oberstudienrat Klaus Schenck
05.11.2014 www.KlausS
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Verfasserin: Fach: Lehrer: BIPOLARE AFFEKTIVE STÖRUNGEN Abgabetermin: Milena Psychologie Oberstudienrat Klaus Schenck 05.11.2014 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 2 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort..…......... 2. Was sind bipolare Störungen? 3. Entstehung 3.1. Stoffwechselstörung im Gehirn ......... 3.2. Erblich bedingte Veranlagung.... 3.3. Negative Lebensumstände und -ereignisse........ 4. Symptome...... 4.1. Manische Episoden 4.2. Depressive Episoden.... 5. Verlauf von bipolaren Störungen. 5.1. Bipolare I Störung 5.2. Bipolare Il Störung 5.3. Rapid Cycling. 5.4. Zyklothymie........ 5.5. Mischzustand. 6. Diagnose.... 7. Behandlungsmethoden 7.1. Medikamente. 7.1.1. Akutbehandlung 7.1.2. Erhaltungstherapie 7.2. Psychotherapie....... 7.3. Rückfallvorbeugung. 8. Leben mit einer bipolaren Störung 8.1. Soziales Umfeld.......... 8.2. Arbeitsleben.......... 9. Fazit.. 10. Anlagen .... 10.1. Literaturverzeichnis........... 10.2. Selbstständigkeitserklärung Beispiele Wichtiges 3 4 .5 5-6 6 6-7 .7 7-10 11-13 14 14-15 15 ..16 17-18 .17 18-23 .24 .24 24-27 ...27 28-30 31-33 .34 .35 .35 ..36 .37 37 .37 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 3 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 1. Vorwort Jeder kennt das Gefühl wenn einem etwas Schlimmes passiert, ob es ein Todesfall ist oder zum Beispiel das Ende einer Beziehung. Für kurze Zeit verfällt man in eine depressive Stimmung, doch nach und nach verschwindet diese wieder. Umgekehrt kennt auch jeder die glücklichen Momente im Leben, die man am liebsten für immer festhalten und nie mehr gehen lassen möchte, doch auch diese sind irgendwann wieder verschwunden. Unsere Stimmung pendelt sich immer wieder auf einem nor- malen Niveau ein. Allerdings nicht so bei Menschen, welche unter einer bipolaren affektiven Störung leiden, eher bekannt als manisch depressiv. Himmelhoch jauch- zend, zu Tode betrübt - deren Gefühlswelt schwankt abwechselnd zwischen mani- schen und depressiven Verstimmungen, ein normales Level...

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gibt es nicht, wodurch es schwer ist den Alltag zu bewältigen. Nach Schätzungen ist jeder hundertste Deut- sche betroffen¹, allerdings können keine genauen Angaben gemacht werden, da die Krankheit oft nicht erkannt wird. Das Wichtige aber ist, dass bipolare affektive Störungen behandelbar sind. Die For- schung hat auf diesem Gebiet in den letzten zwanzig Jahren große Fortschritte ge- macht, und wenn sie erkannt und richtig therapiert werden, ist es wieder möglich ein normales Leben zu führen.2 Nicht nur für die betroffene Person, sondern auch be- sonders für Angehörige und Freunde ist es oft schwer damit umzugehen. Es entste- hen immer wieder Fragen wie zum Beispiel, ob man die Krankheit wirklich in den Griff bekommen kann, ob es möglich ist Rückfällen vorzubeugen oder auch ob die Krankheit die Lebensqualität beeinflussen wird. In der folgenden Ausarbeitung sollen unter anderem die vorhergestellten Fragen be- antwortet, aber auch allgemein über die bipolare affektive Störung informiert werden. Von der Entstehung über die die Diagnose bis hin zu den verschiedenen Behand- lungsmethoden wird erläutert, womit man es bei dieser Krankheit zu tun hat. ¹Vgl. Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 2 Vgl. Meyer, Thomas/ Hautzinger, Martin: Bipolare Störung. Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Be- handlungsmanual. Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2013, S.9 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 4 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 2. Was sind bipolare Störungen? Ein junger Mann hat endlich seine Traumfrau gefunden, sie sind glücklich und ver- liebt. Beide haben aktuell große berufliche Erfolge, es könnte gar nicht besser laufen. Er erhält einen Anruf aus dem Krankenhaus, seine Mutter sei verstorben. Ein Schock, die euphorische Gefühlswelt des Manns schlägt plötzlich um in eine tiefe Trauer. ,,Freude, Trauer, Jubel, Enttäuschung, Glück, Niedergeschlagenheit, Euphorie, Ärger - Gefühle und Stimmungen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens."3 Die Gefühle des jungen Mannes in dem obigen Beispiel sind vollkommen nachvollziehbar und normal. Bipolare Störungen sind hingegen psychische Erkrankungen. Es handelt sich dabei um extreme Schwankungen in der Gefühlswelt und im Verhalten. Die Be- troffenen erleben abwechselnd manische und depressive Phasen, welche Tage bis Monate andauern können.5 Bipolar leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet im übertragenen Sinne, dass sich die zwei „Stimmungspole" gegenüberstehen. Die niedergeschlagenen Phasen bzw. Depressionen der bipolaren Störungen sind nicht von der unipolaren Depression (= „reine Depression“) zu unterscheiden, sind aber meist sehr ausgeprägt und lebensbedrohlich. Die Betroffenen haben vergleichsweise ein 30-fach erhöhtes Selbstmordrisiko als der Rest der Bevölkerung. Die bipolaren Störungen zählen zu den zehn Erkrankungen, „die weltweit am häufigsten zu andau- ernder Behinderung führen.“7 Die Betroffenen erkranken häufig zwischen dem zwan- zigsten bis dreißigsten Lebensjahr und in Deutschland gibt es rund zwei Millionen manisch Depressive. Das Problem ist jedoch, dass die Krankheit oftmals gar nicht oder nicht richtig diagnostiziert wird, wodurch auch keine spezifische Behandlung bzw. Therapie gestartet werden kann.³ Es gibt als Behandlungsmöglichkeit zum ei- nen die Verabreichung von Medikamenten und zum anderen die Psychotherapie. Diese werden zur optimalen Genesung kombiniert, allerdings ist die Behandlung sehr langwierig. 3 Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 4 Vgl. ders., S. 6 5 Vgl. Grunst, Stephan/ Schramm, Anja: Neurologie Psychiatrie. Urban & Fischer Verlag, München 2003, S.332 6 Vgl. Prof. Dr. Arolt, Volker/ Prof. Dr. Reimer, Christian/ Prof. Dr. Dilling, Horst: Basiswissen Psychiat- rie und Psychotherapie. Springer Verlag, Heidelberg 2007, S.153 7 http://www.bipolare-stoerung.com/ (Stand: 28.10.2014) 8 Vgl. dies. (Stand 28.10.2014) www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 5 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 3. Entstehung Die Forschung hat zwar schon sehr große Fortschritte gemacht, aber die genauen Ursachen der bipolaren Störungen sowie deren Entstehung ist bis jetzt noch nicht eindeutig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass mehrere Faktoren bei der Ent- stehung mitwirken: → Stoffwechselstörung im Gehirn → Eine erblich bedingte Veranlagung zur Erkrankung → Negative Lebensumstände und -ereignisse 9 3.1. Stoffwechselstörungen im Gehirn Unser Gehirn verarbeitet alle Sinneseindrücke und Gedanken, es ist ein Netzwerk von ca. hundert Milliarden Nervenzellen. Diese „stehen durch eine Art Schaltstellen miteinander in Verbindung. Körpereigene Botenstoffe, die Neurotransmitter, sorgen dafür, dass diese Verbindungen auch funktionieren."10 Forscher haben bei den Er- krankten festgestellt, dass je nachdem, ob sie gerade eine depressive oder manische Phase haben, diese Neurotransmitter eine Veränderung im Stoffwechsel aufweisen. Depression: Bestimmte Gehirnregionen haben einen Mangel an Noradrenalin und Serotonin, es liegt eine Gleichgewichtsstörung dieser Botenstoffe vor. Manie: Erhöhter Gehalt der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.¹¹ Serotonin ist das sogenannte Wohlfühlhormon, wenn ein Mangel herrscht, wird man schlecht gelaunt, ängstlich und depressiv. 12 Noradrenalin beeinflusst die Motivation, Aufmerksamkeit, Konzentration sowie den Appetit, bei einem zu niedrigen Gehalt kommt es zum Motivationsabfall und Konzentrationsstörungen.¹3 Umgekehrt bei einem Überschuss von Noradrenalin ist ein übermotiviertes, waches und manisches Verhalten die Folge. Dopamin ist das sogenannte Glückshormon und in Verbindung 9 Vgl. Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.7 10 Dies., S.7 11 Vgl. dies., S.7 12 Vgl. 13 Vgl. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/serotonin-ia.html (Stand: 28.10.2014) http://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/neurotransmitter/noradrenalin/ (Stand: 28.10.2014) 1200 www.KlausSchenck.de / Schenck / Psychologie: Artikel, Kopiervorlage und Hausarbeit Bipolare Störungen ,,FT-Abi-Plattform"-Serie: Artikel zu selbstgewählten Präsentations-Themen aus dem Psy- chologie-Unterricht von Klaus Schenck Mante Rededrang Uberstegete Aktivitat Selbstubesschozung Changemessene gehobene bzw gererete Stimmung Toen & XX/400/T3Cky Einteilung der depressiven Episoden (nach ICD-10) Schwer depressive Episode Manie Hypomanie क Richte mittlere Depression Storke Depression Leicht depressive Mittelgradig pisode depressive Episode Depression Korperliche Beschwerden Schlafstörung Antriebslosig ket FT-Abi-Plattform/Klaus Schenck (Fotos) YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/financialtaime FT-Homepages: www.KlausSchenck.de Niederge- schlagenheit Selbstmod gedanken Jeder kennt das Gefühl, wenn einem etwas Schlimmes passiert, ob es nun ein To- desfall ist oder zum Beispiel das Ende einer Beziehung. Für kurze Zeit verfällt man in eine depressive Stimmung, doch nach und nach verschwindet diese wieder. Umge- kehrt kennt auch jeder die glücklichen Momente im Leben, die man am liebsten für immer festhalten und nie mehr gehen lassen möchte, doch auch diese sind irgend- wann wieder vorüber. Unsere Stimmung pendelt sich immer wieder auf einem nor- malen Niveau ein. Allerdings nicht bei Menschen, welche unter einer bipolaren Stö- rung leiden, eher bekannt als manisch-depressiv. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt deren Gefühlswelt schwankt abwechselnd zwischen manischen und de- pressiven Verstimmungen, einen normalen Level gibt es nicht, wodurch es schwer ist den Alltag zu bewältigen. Nach Schätzungen ist jeder hundertste Deutsche betroffen, allerdings gibt es keine genauen Zahlen, da die Krankheit oft nicht erkannt wird. Grübelneiging Bipolare Störungen sind schwere psychische Erkrankungen. Sie sind nicht immer leicht zu erkennen und daher kann es durch- aus bis zu zehn Jahre dauern, bis die richtige Diagnose getroffen wird, doch wenn dies ge- schehen ist, so sind bipolare Störungen in Form von Psychotherapie und mit Medikamen- ten behandelbar. Die Forschung hat auf die- sem Gebiet in den letzten zwanzig Jahren gro- Be Fortschritte gemacht und mit der richtigen Therapie ist es wieder möglich, ein normales Leben zu führen. Nicht nur für die betroffene Person, sondern auch besonders für Angehö- rige und Freunde ist es oft schwer, damit um- zugehen. Das Wichtigste ist, dass man als Außenstehender immer daran denkt, dass Stimmungs schwankungen ,,Lehrerbuch"/Bange-Verlag: http://www.klausschenck.de/ks/lehrerbuch/index.html www.KlausSchenck.de / Schenck / Psychologie: Artikel, Kopiervorlage und Hausarbeit die Erkrankten nicht an ihrer Krankheit schuld sind und selbst stark unter ihr leiden. Es kann verschiedene Gründe für die Entstehung einer solchen Erkrankung geben, es ist wichtig, sich innerhalb der Familie zu informieren, ob das Krankheitsbild bereits familiär bekannt ist und ob es daher eventuelle genetische Veranlagungen gibt. 1. Was sind Bipolare Störungen Verlaut 6. Behandlung In der heutigen hektischen Zeit hat jeder Zeitdruck und Stress, viele kommen kaum noch zur Ruhe. Man sollte sich immer wieder Zeit für die eigenen Interessen und Freuden nehmen. Ein ausgeglichenes Leben und glückliche und zufriedene Einstel- lungen sind die optimalen Voraussetzungen, nicht an einer solchen Störung zu er- kranken. Am häufigsten sind nämlich zu viel Stress und dauerhafte Belastungen, ob privat oder beruflich, der Auslöser für einen Krankheitsausbruch. FT-Abi-Plattform/Klaus Schenck (Fotos) YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/financialtaime FT-Homepages: www.KlausSchenck.de Name: Milena ,,Lehrerbuch"/Bange-Verlag: http://www.klausschenck.de/ks/lehrerbuch/index.html Verfasserin: Fach: Lehrer: BIPOLARE AFFEKTIVE STÖRUNGEN Milena Psychologie Oberstudienrat Klaus Schenck Abgabetermin: 07.01.2015 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Kopiervorlage / Seite 2 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) Inhaltsverzeichnis 1. Was sind bipolare Störungen? 2. Entstehung 2.1. Stoffwechselstörung im Gehirn ..... 2.2. Erblich bedingte Veranlagung.. 2.3. Negative Lebensumstände und -ereignisse........ 3. Symptome....... 3.1. Manische Episoden 3.2. Depressive Episoden... 4. Verlauf von bipolaren Störungen.... 4.1. Bipolare I Störung 4.2. Bipolare Il Störung 4.3. Rapid Cycling....... 5. Diagnose.... 6. Behandlungsmethoden 6.1. Medikamente .... 6.1.1. Akutbehandlung 6.1.2. Erhaltungstherapie 6.2. Psychotherapie ......... 7. Leben mit einer bipolaren Störung 8. Anlagen ...... 8.1. Literaturverzeichnis........... 8.2. Selbstständigkeitserklärung ..3 4 4-5 ..5 6 ..7 .7 .8 9-10 ..9 10 10 11-13 14 .14 14 15 ..16 17 18 .18 .18 20 15 10 5 O www.KlausSchenck.de/ Psychologie / Kopiervorlage / Seite 3 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 1. Was sind bipolare Störungen?¹ Psychische Erkrankun- Extreme Schwankun- gen in der Gefühlswelt und Abwechselnd ma- nische und de- pressive Phasen, Dauer: Tage bis Stipe Depressive Phasen: oft sehr ausgeprägt, lebensbedrohlich Ausbruch oftmals zwi- schen zwanzigsten und dreißiastem Lebensiahr ( bipolar: lat. ge- genüberste- hende ,,Stim- mungspole" CD ¹ Zentrale Informationen: 20-30 Lj. - Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 - Grunst, Stephan/ Schramm, Anja: Neurologie Psychiatrie. Urban & Fischer Verlag, München 2003, S.332 www.KlausSchenck.de/ Psychologie / Kopiervorlage / Seite 4 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) .2. Entstehung 2.1. Stoffwechselstörungen im Gehirn Unser Gehirn ist ein Netzwerk von ca. 100 Milliarden Nervenzel- Diese ,,stehen durch eine Art Schaltstellen miteinander in Verbindung. Körpereigene Botenstoffe, die Neurotrans- mitter, sorgen dafür, dass diese Verbindungen auch funktionieren." 662 In depressiven/manischen Phasen weisen diese Neurotransmitter eine Veränderung im Stoffwechsel auf. Depression: Mangel an Noradrenalin und Serotonin Manie: Erhöhter Gehalt der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.³ Serotonin = „Wohlfühlhormon" Mangel: schlechte Laune, ängstliche und depressive Stimmung4 2 Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.7 3 Vgl. dies., S.7 4 Vgl. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/serotonin-ia.html (Stand: 28.10.2014) www.KlausSchenck.de / Psychologie / Kopiervorlage / Seite 5 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) JATION Noradrenalin = Stresshormon Mangel: Motivationsabfall und Konzentrationsstörungen5 Überschuss: übermotiviertes, waches und manisches Verhalten Dopamin = Glückshormon Löst in Verbindung mit Noradrenalin, eine Art Glücksrausch aus Langanhaltender Überschuss: Erschöpfung, Schädigung von Nervenzellen In jeder Phase, ob manisch oder depressiv, verändern sich die Nervenzellstrukturen Verursachung von neuen Episoden 6 2.2. Erblich bedingte Veranlagung Erhöhtes Risiko, wenn - ein Elternteil betroffen ist: Wahrscheinlichkeit von zehn bis zwanzig Prozent, dass ein Kind ebenfalls erkrankt. Geschwister betroffen sind. Gene alleinige Auslöser Krankheit wird trotz erblicher Veranlagungen wenn dann erst durch be- stimmte Ereignisse „aktiviert“ „Umwelt- und Erbfaktoren stehen also in Wechselwirkung"7 5 Vgl. 6 Vgl. 7 http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-56.html (Stand: 28.10.2014) http://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/neurotransmitter/noradrenalin/ (Stand: 28.10.2014) http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-56.html (Stand: 28.10.2014)

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In der folgenden Ausarbeitung sollen unter anderem die vorhergestellten Fragen be- antwortet, aber auch allgemein über die bipolare affektive Störung informiert werden. Von der Entstehung über die die Diagnose bis hin zu den verschiedenen Behand- lungsmethoden wird erläutert, womit man es bei dieser Krankheit zu tun hat. ¹Vgl. Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 2 Vgl. Meyer, Thomas/ Hautzinger, Martin: Bipolare Störung. Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Be- handlungsmanual. Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2013, S.9 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 4 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 2. Was sind bipolare Störungen? Ein junger Mann hat endlich seine Traumfrau gefunden, sie sind glücklich und ver- liebt. Beide haben aktuell große berufliche Erfolge, es könnte gar nicht besser laufen. Er erhält einen Anruf aus dem Krankenhaus, seine Mutter sei verstorben. Ein Schock, die euphorische Gefühlswelt des Manns schlägt plötzlich um in eine tiefe Trauer. ,,Freude, Trauer, Jubel, Enttäuschung, Glück, Niedergeschlagenheit, Euphorie, Ärger - Gefühle und Stimmungen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens."3 Die Gefühle des jungen Mannes in dem obigen Beispiel sind vollkommen nachvollziehbar und normal. Bipolare Störungen sind hingegen psychische Erkrankungen. Es handelt sich dabei um extreme Schwankungen in der Gefühlswelt und im Verhalten. Die Be- troffenen erleben abwechselnd manische und depressive Phasen, welche Tage bis Monate andauern können.5 Bipolar leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet im übertragenen Sinne, dass sich die zwei „Stimmungspole" gegenüberstehen. Die niedergeschlagenen Phasen bzw. Depressionen der bipolaren Störungen sind nicht von der unipolaren Depression (= „reine Depression“) zu unterscheiden, sind aber meist sehr ausgeprägt und lebensbedrohlich. Die Betroffenen haben vergleichsweise ein 30-fach erhöhtes Selbstmordrisiko als der Rest der Bevölkerung. Die bipolaren Störungen zählen zu den zehn Erkrankungen, „die weltweit am häufigsten zu andau- ernder Behinderung führen.“7 Die Betroffenen erkranken häufig zwischen dem zwan- zigsten bis dreißigsten Lebensjahr und in Deutschland gibt es rund zwei Millionen manisch Depressive. Das Problem ist jedoch, dass die Krankheit oftmals gar nicht oder nicht richtig diagnostiziert wird, wodurch auch keine spezifische Behandlung bzw. Therapie gestartet werden kann.³ Es gibt als Behandlungsmöglichkeit zum ei- nen die Verabreichung von Medikamenten und zum anderen die Psychotherapie. Diese werden zur optimalen Genesung kombiniert, allerdings ist die Behandlung sehr langwierig. 3 Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 4 Vgl. ders., S. 6 5 Vgl. Grunst, Stephan/ Schramm, Anja: Neurologie Psychiatrie. Urban & Fischer Verlag, München 2003, S.332 6 Vgl. Prof. Dr. Arolt, Volker/ Prof. Dr. Reimer, Christian/ Prof. Dr. Dilling, Horst: Basiswissen Psychiat- rie und Psychotherapie. Springer Verlag, Heidelberg 2007, S.153 7 http://www.bipolare-stoerung.com/ (Stand: 28.10.2014) 8 Vgl. dies. (Stand 28.10.2014) www.KlausSchenck.de / Psychologie / Hausarbeit / Seite 5 von 37 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 3. Entstehung Die Forschung hat zwar schon sehr große Fortschritte gemacht, aber die genauen Ursachen der bipolaren Störungen sowie deren Entstehung ist bis jetzt noch nicht eindeutig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass mehrere Faktoren bei der Ent- stehung mitwirken: → Stoffwechselstörung im Gehirn → Eine erblich bedingte Veranlagung zur Erkrankung → Negative Lebensumstände und -ereignisse 9 3.1. Stoffwechselstörungen im Gehirn Unser Gehirn verarbeitet alle Sinneseindrücke und Gedanken, es ist ein Netzwerk von ca. hundert Milliarden Nervenzellen. Diese „stehen durch eine Art Schaltstellen miteinander in Verbindung. Körpereigene Botenstoffe, die Neurotransmitter, sorgen dafür, dass diese Verbindungen auch funktionieren."10 Forscher haben bei den Er- krankten festgestellt, dass je nachdem, ob sie gerade eine depressive oder manische Phase haben, diese Neurotransmitter eine Veränderung im Stoffwechsel aufweisen. Depression: Bestimmte Gehirnregionen haben einen Mangel an Noradrenalin und Serotonin, es liegt eine Gleichgewichtsstörung dieser Botenstoffe vor. Manie: Erhöhter Gehalt der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.¹¹ Serotonin ist das sogenannte Wohlfühlhormon, wenn ein Mangel herrscht, wird man schlecht gelaunt, ängstlich und depressiv. 12 Noradrenalin beeinflusst die Motivation, Aufmerksamkeit, Konzentration sowie den Appetit, bei einem zu niedrigen Gehalt kommt es zum Motivationsabfall und Konzentrationsstörungen.¹3 Umgekehrt bei einem Überschuss von Noradrenalin ist ein übermotiviertes, waches und manisches Verhalten die Folge. Dopamin ist das sogenannte Glückshormon und in Verbindung 9 Vgl. Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.7 10 Dies., S.7 11 Vgl. dies., S.7 12 Vgl. 13 Vgl. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/serotonin-ia.html (Stand: 28.10.2014) http://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/neurotransmitter/noradrenalin/ (Stand: 28.10.2014) 1200 www.KlausSchenck.de / Schenck / Psychologie: Artikel, Kopiervorlage und Hausarbeit Bipolare Störungen ,,FT-Abi-Plattform"-Serie: Artikel zu selbstgewählten Präsentations-Themen aus dem Psy- chologie-Unterricht von Klaus Schenck Mante Rededrang Uberstegete Aktivitat Selbstubesschozung Changemessene gehobene bzw gererete Stimmung Toen & XX/400/T3Cky Einteilung der depressiven Episoden (nach ICD-10) Schwer depressive Episode Manie Hypomanie क Richte mittlere Depression Storke Depression Leicht depressive Mittelgradig pisode depressive Episode Depression Korperliche Beschwerden Schlafstörung Antriebslosig ket FT-Abi-Plattform/Klaus Schenck (Fotos) YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/financialtaime FT-Homepages: www.KlausSchenck.de Niederge- schlagenheit Selbstmod gedanken Jeder kennt das Gefühl, wenn einem etwas Schlimmes passiert, ob es nun ein To- desfall ist oder zum Beispiel das Ende einer Beziehung. Für kurze Zeit verfällt man in eine depressive Stimmung, doch nach und nach verschwindet diese wieder. Umge- kehrt kennt auch jeder die glücklichen Momente im Leben, die man am liebsten für immer festhalten und nie mehr gehen lassen möchte, doch auch diese sind irgend- wann wieder vorüber. Unsere Stimmung pendelt sich immer wieder auf einem nor- malen Niveau ein. Allerdings nicht bei Menschen, welche unter einer bipolaren Stö- rung leiden, eher bekannt als manisch-depressiv. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt deren Gefühlswelt schwankt abwechselnd zwischen manischen und de- pressiven Verstimmungen, einen normalen Level gibt es nicht, wodurch es schwer ist den Alltag zu bewältigen. Nach Schätzungen ist jeder hundertste Deutsche betroffen, allerdings gibt es keine genauen Zahlen, da die Krankheit oft nicht erkannt wird. Grübelneiging Bipolare Störungen sind schwere psychische Erkrankungen. Sie sind nicht immer leicht zu erkennen und daher kann es durch- aus bis zu zehn Jahre dauern, bis die richtige Diagnose getroffen wird, doch wenn dies ge- schehen ist, so sind bipolare Störungen in Form von Psychotherapie und mit Medikamen- ten behandelbar. Die Forschung hat auf die- sem Gebiet in den letzten zwanzig Jahren gro- Be Fortschritte gemacht und mit der richtigen Therapie ist es wieder möglich, ein normales Leben zu führen. Nicht nur für die betroffene Person, sondern auch besonders für Angehö- rige und Freunde ist es oft schwer, damit um- zugehen. Das Wichtigste ist, dass man als Außenstehender immer daran denkt, dass Stimmungs schwankungen ,,Lehrerbuch"/Bange-Verlag: http://www.klausschenck.de/ks/lehrerbuch/index.html www.KlausSchenck.de / Schenck / Psychologie: Artikel, Kopiervorlage und Hausarbeit die Erkrankten nicht an ihrer Krankheit schuld sind und selbst stark unter ihr leiden. Es kann verschiedene Gründe für die Entstehung einer solchen Erkrankung geben, es ist wichtig, sich innerhalb der Familie zu informieren, ob das Krankheitsbild bereits familiär bekannt ist und ob es daher eventuelle genetische Veranlagungen gibt. 1. Was sind Bipolare Störungen Verlaut 6. Behandlung In der heutigen hektischen Zeit hat jeder Zeitdruck und Stress, viele kommen kaum noch zur Ruhe. Man sollte sich immer wieder Zeit für die eigenen Interessen und Freuden nehmen. Ein ausgeglichenes Leben und glückliche und zufriedene Einstel- lungen sind die optimalen Voraussetzungen, nicht an einer solchen Störung zu er- kranken. Am häufigsten sind nämlich zu viel Stress und dauerhafte Belastungen, ob privat oder beruflich, der Auslöser für einen Krankheitsausbruch. FT-Abi-Plattform/Klaus Schenck (Fotos) YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/financialtaime FT-Homepages: www.KlausSchenck.de Name: Milena ,,Lehrerbuch"/Bange-Verlag: http://www.klausschenck.de/ks/lehrerbuch/index.html Verfasserin: Fach: Lehrer: BIPOLARE AFFEKTIVE STÖRUNGEN Milena Psychologie Oberstudienrat Klaus Schenck Abgabetermin: 07.01.2015 www.KlausSchenck.de / Psychologie / Kopiervorlage / Seite 2 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) Inhaltsverzeichnis 1. Was sind bipolare Störungen? 2. Entstehung 2.1. Stoffwechselstörung im Gehirn ..... 2.2. Erblich bedingte Veranlagung.. 2.3. Negative Lebensumstände und -ereignisse........ 3. Symptome....... 3.1. Manische Episoden 3.2. Depressive Episoden... 4. Verlauf von bipolaren Störungen.... 4.1. Bipolare I Störung 4.2. Bipolare Il Störung 4.3. Rapid Cycling....... 5. Diagnose.... 6. Behandlungsmethoden 6.1. Medikamente .... 6.1.1. Akutbehandlung 6.1.2. Erhaltungstherapie 6.2. Psychotherapie ......... 7. Leben mit einer bipolaren Störung 8. Anlagen ...... 8.1. Literaturverzeichnis........... 8.2. Selbstständigkeitserklärung ..3 4 4-5 ..5 6 ..7 .7 .8 9-10 ..9 10 10 11-13 14 .14 14 15 ..16 17 18 .18 .18 20 15 10 5 O www.KlausSchenck.de/ Psychologie / Kopiervorlage / Seite 3 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) 1. Was sind bipolare Störungen?¹ Psychische Erkrankun- Extreme Schwankun- gen in der Gefühlswelt und Abwechselnd ma- nische und de- pressive Phasen, Dauer: Tage bis Stipe Depressive Phasen: oft sehr ausgeprägt, lebensbedrohlich Ausbruch oftmals zwi- schen zwanzigsten und dreißiastem Lebensiahr ( bipolar: lat. ge- genüberste- hende ,,Stim- mungspole" CD ¹ Zentrale Informationen: 20-30 Lj. - Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.6 - Grunst, Stephan/ Schramm, Anja: Neurologie Psychiatrie. Urban & Fischer Verlag, München 2003, S.332 www.KlausSchenck.de/ Psychologie / Kopiervorlage / Seite 4 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) .2. Entstehung 2.1. Stoffwechselstörungen im Gehirn Unser Gehirn ist ein Netzwerk von ca. 100 Milliarden Nervenzel- Diese ,,stehen durch eine Art Schaltstellen miteinander in Verbindung. Körpereigene Botenstoffe, die Neurotrans- mitter, sorgen dafür, dass diese Verbindungen auch funktionieren." 662 In depressiven/manischen Phasen weisen diese Neurotransmitter eine Veränderung im Stoffwechsel auf. Depression: Mangel an Noradrenalin und Serotonin Manie: Erhöhter Gehalt der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.³ Serotonin = „Wohlfühlhormon" Mangel: schlechte Laune, ängstliche und depressive Stimmung4 2 Bristol-Myers Squibb/ Otsuka: Bipolare Störungen, Informationen für Patienten und Angehörige, S.7 3 Vgl. dies., S.7 4 Vgl. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/serotonin-ia.html (Stand: 28.10.2014) www.KlausSchenck.de / Psychologie / Kopiervorlage / Seite 5 von 18 Bipolare affektive Störungen Milena / WG 13 (2014/2015) JATION Noradrenalin = Stresshormon Mangel: Motivationsabfall und Konzentrationsstörungen5 Überschuss: übermotiviertes, waches und manisches Verhalten Dopamin = Glückshormon Löst in Verbindung mit Noradrenalin, eine Art Glücksrausch aus Langanhaltender Überschuss: Erschöpfung, Schädigung von Nervenzellen In jeder Phase, ob manisch oder depressiv, verändern sich die Nervenzellstrukturen Verursachung von neuen Episoden 6 2.2. Erblich bedingte Veranlagung Erhöhtes Risiko, wenn - ein Elternteil betroffen ist: Wahrscheinlichkeit von zehn bis zwanzig Prozent, dass ein Kind ebenfalls erkrankt. Geschwister betroffen sind. Gene alleinige Auslöser Krankheit wird trotz erblicher Veranlagungen wenn dann erst durch be- stimmte Ereignisse „aktiviert“ „Umwelt- und Erbfaktoren stehen also in Wechselwirkung"7 5 Vgl. 6 Vgl. 7 http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-56.html (Stand: 28.10.2014) http://neurolab.eu/infos-wissen/wissen/neurotransmitter/noradrenalin/ (Stand: 28.10.2014) http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-56.html (Stand: 28.10.2014)