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Entwicklungswege von Klaus Hurrelmann

Entwicklungswege von Klaus Hurrelmann

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Entwicklungswege von Klaus Hurrelmann

 Assimilation
Transitions-
orientierung
Marginalisierung
Integration
Moratoriumsorientierung
Segregation  Erwachsen werden - eine Typologie
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Segregation  Erwachsen werden - eine Typologie

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Definitionen zu den Entwicklungswegen von Klaus Hurrelmann

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Assimilation Transitions- orientierung Marginalisierung Integration Moratoriumsorientierung Segregation Erwachsen werden - eine Typologie Jugendlicher Entwicklungswege Transition •zielt auf einen zielstrebigen Übergang in die Erwachsenengesellschaft •verbunden mit einer Orientierung = teleologische Orientierung ->Wunsch besteht, so schnell wie möglich den statusinkonsistenten Lebensabschnitt Jugend zu verlassen und den gesellschaftlichen anerkannten Status des Erwachsenen zu erreichen •Deutung richtet sich an dem Ziel aus, sie möglichst schnell wieder zu verlassen Moratorium •wird als eine gesellschaftliche Auszeit" mit der Möglichkeit der vorübergehenden Abgrenzung zur Gesellschaft der Erwachsenen betrachtet •Karenzzeit zwischen Kindheit und Erwachsenenalter hedonistische, bedürfnisorientierte Haltung Integration wenn Transitionsorientierung und Moratoriumsorientierung hoch sind, ist der Lebenswurf von Jugendlichen durch das Konzept der „Integration" gekennzeichnet ⚫orientieren sich an gesellschaftlich anerkannten Lebensverläufen Assimilation •wenn Transitionsorientierung hoch ist und Moratoriumsorientierung niedrig ist, sind Jugendliche auf ,,Assimilation" ausgerichtet orientieren sich an vorgegebene Lebensmustern und wollen die Anforderungen der Jugendphase zielstrebig bewältigen •kopieren gesellschaftliche vorstrukturierte Biografiemuster •probieren keine kreativen Neuschöpfungen von Lebensentwürfen aus → autoritärer Erziehungsstil Segregation •wenn Transitionsorientierung niedrig ist und Moratoriumsorientierung hoch ist, neigen Jugendliche zur ,,Segregation" •Bewältigung der Entwicklungsaufgaben wird nicht angestrebt oder gelingt nicht •Schwerpunkt liegt auf eigenen biografischen Orientierungen in gesellschaftlichen Nischen → Laissez-faire Erziehungsstil Marginalisierung •wenn Transitionsorientierung und Moratoriumsorientierung niedrig sind, neigen Jugendliche zur ,,Marginalisierung" •verweigern die Entwicklungsaufgaben •sehen für sich nicht die Möglichkeit eines schnellen Übergangs in den Erwachsenenstatus •können keine eigenen Optionen für die Gestaltung ihrer Lebensphase aufbauen →vernachlässigender Erziehungsstil

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U

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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