Lernen und Entwicklung in der Psychologie
Die Psychologie befasst sich intensiv mit dem Konzept des Lernens, das eine zentrale Rolle in der menschlichen Entwicklung spielt.
Definition: Lernen ist ein nicht beobachtbarer Prozess, der durch Erfahrung und Übung zustande kommt und durch den Verhalten sowie Erleben relativ dauerhaft erworben oder verändert und gespeichert werden.
Wichtige Aspekte des Lernens:
- Erwerb neuer oder Änderung bestehender Verhaltens- und Erlebensweisen
- Muss beständig und anhaltend sein
- Resultiert aus Erfahrung und Übung
Highlight: Lernen ist ein komplexer Prozess, der nicht direkt beobachtbar ist, sondern sich in Verhaltensänderungen manifestiert.
Ursachen für Veränderungen im Verhalten und Erleben:
- Entwicklungsbedingte Veränderungen (Reifung)
- Lernen
- Sonstige Veränderungen (z.B. durch Ermüdung, Stress, Drogen)
Vocabulary: Reifung bezieht sich auf biologisch bedingte Entwicklungsprozesse, die unabhängig von Lernerfahrungen ablaufen.
Der Lernprozess selbst ist ein innerpsychischer Vorgang, der nicht direkt beobachtbar ist. Nur die Ausgangssituation (A) und das veränderte Verhalten in einer neuen Situation (B) können beobachtet werden.
Example: Ein Kind, das zunächst nicht schwimmen kann (Situation A), nimmt an einem Schwimmkurs teil und kann danach schwimmen (Situation B). Der eigentliche Lernprozess dazwischen ist nicht sichtbar, aber das Ergebnis ist eine neue Fähigkeit.





