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Sigmund Freud

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 Lernzettel Pädagogik- Sigmund Freud (Q1)
Zwei grundlegende Hypothesen
1. Hypothese
Determiniertheit/ Kausalität
- in der Psyche passiert ni

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Dana :)

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- Eisbergmodell - 2 grundlegende Hypothesen - Instanzenmodell - Abwehrmechanismen

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Lernzettel Pädagogik- Sigmund Freud (Q1) Zwei grundlegende Hypothesen 1. Hypothese Determiniertheit/ Kausalität - in der Psyche passiert nichts zufällig - Jeder ,,Zufall" geschieht durch einen Wunsch oder eine Absicht - Es bestehen immer zusammenhänge zwischen psychischen Vorgängen → Beispiel: Träume, Fehlleistungen, man vergisst/verlegt etwas Das Eisberg-Modell Bewusst: - ausgesprochene Worte, Daten, Fakten - Gefühle, Gedanken 2. Hypothese Bewusstheit eher ein außerge- wöhnliches Attribut psychischer Prozesse - viel, was in der Psyche geschieht ist unbewusst Zusammenhang der Hypothesen: → Diskontinuität (Zusammenhangslosigkeit) in unserem psychischen Leben ,,scheinen" vorhanden zu sein, da viele Vorgänge unbewusst sind. → Diskontinuität ist ,,scheinbar", weil sie unbewusst ist Vorbewusst: - bestimmte Erinnerungen/Erfahrungen - Ängste - die meisten Gründe unseres Handelns sind uns nicht bewusst - das unbewusste wirkt auf das Bewusste Denken ein, kann aber nicht direkt beobachtet werden →Beispiel: Summen einer Melodie, Träume, Gedanken, Gefühle, die man nicht erklären kann Unbewusst: - lässt sich nur durch therapeutische Mittel ins Gedächtnis rufen - verdrängte Wünsche/traumatische Erlebnisse - Triebe, Erbanlagen, Instinkte Beobachtbares Verhalten Es Ich Über-Ich Angst Unterbewusstes 80% - 90% Bewusstes 10%-20% Vorbewusstes By Gert Egle - www.teachsam.de - lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 International license Das Instanzenmodell Das ES - Ist der auf den Organismus reduzierte Mensch → Organismus ist beherrscht von Trieben →Wunsch nach Triebentladung - Freud versteht unter Libido= Triebenergie - Organismus versucht Unlust zu vermeiden und sucht Lust →ES ist vom Lustprinzip Bestimmt - möchte Triebentladung sofort - befindet sich im unbewussten Beispiel: Baby ist unruhig, der Trieb entwickelt Libido. Die Libido ,,besetzt" die psychischen Strukturen, die von der Nahrungsaufnahme handeln. ,,Objekt" dafür ist die Mutter/Mutterbrust. Für die Triebentladung (das säugen) schreit das Baby z.B. Das ICH - vom ES zum ICH...

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