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Wahrnehmung und Gedächtnis

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Wahrnehmung, Optische Täuschung, Gedächtnis, Gedächtnishemmung, Lerntypen, der Stroop-Effekt

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INTELLIGENZ Lernkapazität Verbale Ausdrucksweise ● ● ● ● ● • Verknüpfungsfähigkeit Auffassungsfähigkeit Mathematisches Grundwissen Erinnerungsvermögen Räumliches Vorstellungsvermögen Der Prozess Der WaHrneHMUNG BOTTOM-UP-PROZESS (DATENGESTEUERT) ● PSYCHOLOGIE -Priorisierung auf Organisationsebene -Impulse der Verbesserung - Interne Koordination ● -Aufnahme von Sinnesdaten in das Wahrnehmungssystem, Weiterleitung und Gewinnung von Informationen •Umwandlung der konkreten physikalischen Reize in abstrakte Repräsentationen Aufsteigende Informationsverarbeitung Die Analyse eines Reizes beginnt in den Sinnesrezeptoren und steigt auf bis hin zur Integration der sensorischen Information im Gehirn • TOP-DOWN-PROZESS (KONZEPTGESTEUERT) -Konzeptgesteuerte und vorstellungsgeleiteten Vorgänge Interpretation der ankommenden Daten LOGISCHES DENKEN -stevern wird durch gespeichertes Wissen, Erwartungen, Motivationen und Emotionen gesteuert -laufen meistens schon während des gesamten Wahrnehmungsprozesses ab Der Kontext spielt eine wichtige Rolle - Strategische Entscheidungen zur Fokussierung auf bestimmte Themen -Koordination des Bench-Learnings Berichterstattung auf Gesamtebene INTEROZEPTOREN • PROPRIOZEPTOREN Innenwahrnehmung Organempfinden, Hunger Schwindel Herzrasen, Tinitus Bewegungswahrnehmung EXTEROZEPTOREN 9 Körperdehnung, Auftritt vom Fuß Außenwahrnehmung Hör-, Tast-, Temperatursinn 9 vorgang Der WahrnehmuNG ● ● ● ● PSYCHOLOGIE ● ● REIZE BOTTOM-UP-VORGANG Sensorische Vorgänge Neuronale Codierungen werden aufgenommen über WAHRNEHMUNGSMITTEL Rezeptorensystem AKTIVE PROZESSE DER WAHRNEHMUNG konzeptgesteuert TOP-DOWN-VORGANG Identifikation / Erkennen Aktive Prozesse: Strukturieren (Ergänzen und weglassen/Selektion) Einfluss der Bezugssysteme (individuelle und soziale Faktoren) Verarbeitung der Reize über Wahrnehmungsmäßige Organisation datengesteuert Aktivierung des Nervensystems Vorwissen und Erfahrung ERGEBNIS Ein Reiz wird durch die Rezeptoren aufgenommen und über das zentrale Nervensystem an das Gehirn weitergeleitet. Dort wird er durch sensorische Prozesse in neuronale Codierungen umgewandelt und identifiziert. Das Gehirn greift in aktiven Prozessen auf Konzepte zurück, vergleicht das Wahrgenommene damit und ordnet es zu. Dabei kann es auch von individuellen oder sozialen Faktoren beeinflusst werden. Aus dieser Zuordnung entsteht das Ergebnis des Wahrnehmungsprozesses. AKTIVE WAHRNEHMUNG Wir können aufgrund von Vorwissen und Erfahrungen bestimmte...

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Information aktiv ergänzen Unsere Sinnesorgane sind permanent aktiv Wahrnehmungsfähigkeiten sind optimierbar SUBJEKTIVE WahrnehmunG individuelle Faktoren wie Bedürfnisse, Erfahrungen und Emotionen "färben" unsere Wahrnehmung ist immer ein Konstrukt Kulturelle und soziale Faktoren beeinflussen die Wahrnehmung auch ● ● ● ● SELEKTIVE WAHRNEHMUNG Wir können unsere Wahrnehmung bewusst fokusieren bzw. ausblenden Aufmerksamkeit kann gelenkt werden Irreführung und Manipulation möglich (Bsp. Gorilla-Basketball-Test) ● WAHRNEHMUNG Wahrnehmung ist der Prozess und das subjektive Ergebnis der Informationsgewinnung (Rezeption) and Informationsverarbeitung von Reizen aus der Umwelt und aus dem Körperinneren. Das geschieht durch unbewusstes (und beim Menschen manchmal bewusstes) Filtern und Zusammen führen von Teil- Informationen zu subjektiv sinnvollen Gesamteindrücken. Diese werden auch Perzepte genannt und werden laufend mit gespeicherten Vorstellungen (Konstrukten und Schemata) abgeglichen. PSYCHOLOGIE PSYCHOPHYSIK beschreibt die Beziehung zwischen dem physikalischen Reiz und der dadurch ausgelösten Empfidung reizSCHWELLE Absolutschwelle definiert den Bereich, innerhalb dessen ein Reiz wahrgenommen werden kann ● UNTERSCHIEDSSCHWELLE ist der gerade noch wahrnehmbare minimale Unterschied von zwei Reizen ● ADAPTATIONsniveau Wir bewerten Dinge und Situationen nach unseren Gewohnheiten (subjektive Maßstab) Es richtet sich nach der jeweiligen Situation und den persönlichen Erfahrungen ● sensorische ADAPTATION unsere Empfindlichkeit nimmt bei gleichbleibendem Reiz ab ● SOZIALE WAHRNEHMUNG kommt zustande durch unseren augenblicklichen emotionalen Zustand, unsere Erfahrung und unsere Einstellung ● ● ● ● ● PSYCHOLOGIE seLeKTIVe Wahrnehmung Unser Gehirn wählt aus Millionen Sinnesreizen nur die wichtigsten Reize aus und blendet die restlichen Details aus Wir erkennen Freunde (auch in großen Massen) ohne Probleme, obwohl sie jeden Tag anders ● emotionaler Zustand wird durch unsere soziale Wahrnehmung bestimmt wenn man gut gelaunt ist, nimmt man die Umwelt positiver wahr Durch unsere Erfahrung ordnen wir Objekte und Eigeschaften in verschiedene Kategorien und interpretieren diese dementsprechend (Kind-Kletterbaum; Malerin = Kunstobjekt) Bei Menschen kann diese Einordnung zu Vorurteilen führen Wie Menschen eingeschätzt und wahrgenommen werden hängt auch vom kulturellen Hintergrund ab zusammengekniffene Augen und herabhängende Mundwinkel Evropa; depressive Stimmung Asien; Freundlichkeit/Angestrengtheit Einstellung und Werthaltung ist auch wichtig (wertvoll/nicht wertvoll; groß/klein) aussehen Jeder Mensch sieht und hört etwas anderes, dass was das Gehirn herausfiltert • Cocktail party-Effekt ● bei zahlreichen Nebengeräuschen kann unser Gehirn das wichtige herausfiltern Das Senzentrum sortiert und ordnet auch erst alle neuronalen Informationen, sonst das Auge in einer Bilderflut ertrinken GrundLernTYPEN Es gibt verschiedene Lerntypen, die beschreiber wie man sich Informationen am besten merken kann auditiver-, imaginaler -, verbal-lesender- und taktiler Lerntyp (Hören) (Sehen) (Lesen) (Hören, Schreiben und Bewegen) PSYCHOLOGIE OPTISCHE TÄUSCHUNG Optische Täuschungen oder auch visuelle Illusionen entstehen, wenn das Gehirn durch den Seheindruck etwas wahrnimmt, das nicht mit der objektiv messbaren Realität übereinstimmt Dass eine Täuschung selbst dann nicht verschwindet, wenn wir wissen, dass unser Eindruck falsch ist, beweist, dass eindeutig unser Wahrnehmen und nicht unser Denken von der Täuschung betroffen ist KIPPBILDER ● enthalten je nach Ansicht mehrere Bilder Durch gewisse Reize ist es leichter die Darstellung zu entschlüsseln (z. B. Beschreibung) UnMOGLICHE FIGUren •● ● • Maurits Cornelis hat diese Werke im 20. Jahundert erschaffen GESTALT ● 9 Bei manchen Sinneseindrücken glaubt der Betrachter Objekte wahrzunehmen die nicht vorhanden sind (Gitter mit unterbrochenen Linien → man sieht Kreise dazwischen) kOnTraST ● ● grafisch zweidimensionale, vorgeblich dreidimensionale Konstrukte, die körperhaft nicht existieren können (→ Paradoxa) ein kompliziertes Verschaltungsprinzip von Nervenzellen = Die Reize nebeneinander liegender Rezeptoren werden gehemmt oder verstärkt Geome TriSCHE OPTISCHE TÄUSCHUNGEN UND RELATIVITÄT Müller-Lyer-Phänomen 9 lässt eine Linie zwischen zwei spitäen Winkeln deutlich kürzer erscheinen eine gleich lange Linie bei der die Pfeilspitzen in die andere Richtung zeigen Die nach innen oder außen gerichteten Pfeilspitzen lösen eine Täuschung aus wegen einer mangelhaften Koordination zwischen Gehirn und Augenmuskulatur BeweGUNGSILLUSIONEN ● Die bekannteste Kontrast-Täuschung ist das Hermann - Gitter 9 Im Gitterneta erscheinen an den Schnittpunkten der Linien dunkle Punkte die durch eine Übertonung der Kontraste im Auge entsteht Ursache dafür ist die sogenannte laterale Hemmung peripheres Sehen • Es kommt zu dieser falschen Verarbeitung der Reize und einer fehlerhaften Interpretation bei der visuellen Verarbeitung unterschiedlich starker Kontraste ● ● Man meint, dass sich ein Teil des Bildes bewegt Die Bewegung ist an der Stelle, die man gerade nicht fokussiert Der STROOP-EFFEKT Namen von Farben sind aufgeschrieben aber in einer anderen Farb (2.B. Blau) Wir brauchen länger die Farbe des visuell dargebotenen Wortes zu benennen, da diese in einer ungewohnten Form auftreten (Wort und Farbe stimmen nicht überein) Die Schwierigkeit entsteht, da wir normalerweise nicht auf die Farben achten sondern die Buchstabenabfolge automatisch ablesen 9 als 9

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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PSYCHOLOGIE PSYCHOPHYSIK beschreibt die Beziehung zwischen dem physikalischen Reiz und der dadurch ausgelösten Empfidung reizSCHWELLE Absolutschwelle definiert den Bereich, innerhalb dessen ein Reiz wahrgenommen werden kann ● UNTERSCHIEDSSCHWELLE ist der gerade noch wahrnehmbare minimale Unterschied von zwei Reizen ● ADAPTATIONsniveau Wir bewerten Dinge und Situationen nach unseren Gewohnheiten (subjektive Maßstab) Es richtet sich nach der jeweiligen Situation und den persönlichen Erfahrungen ● sensorische ADAPTATION unsere Empfindlichkeit nimmt bei gleichbleibendem Reiz ab ● SOZIALE WAHRNEHMUNG kommt zustande durch unseren augenblicklichen emotionalen Zustand, unsere Erfahrung und unsere Einstellung ● ● ● ● ● PSYCHOLOGIE seLeKTIVe Wahrnehmung Unser Gehirn wählt aus Millionen Sinnesreizen nur die wichtigsten Reize aus und blendet die restlichen Details aus Wir erkennen Freunde (auch in großen Massen) ohne Probleme, obwohl sie jeden Tag anders ● emotionaler Zustand wird durch unsere soziale Wahrnehmung bestimmt wenn man gut gelaunt ist, nimmt man die Umwelt positiver wahr Durch unsere Erfahrung ordnen wir Objekte und Eigeschaften in verschiedene Kategorien und interpretieren diese dementsprechend (Kind-Kletterbaum; Malerin = Kunstobjekt) Bei Menschen kann diese Einordnung zu Vorurteilen führen Wie Menschen eingeschätzt und wahrgenommen werden hängt auch vom kulturellen Hintergrund ab zusammengekniffene Augen und herabhängende Mundwinkel Evropa; depressive Stimmung Asien; Freundlichkeit/Angestrengtheit Einstellung und Werthaltung ist auch wichtig (wertvoll/nicht wertvoll; groß/klein) aussehen Jeder Mensch sieht und hört etwas anderes, dass was das Gehirn herausfiltert • Cocktail party-Effekt ● bei zahlreichen Nebengeräuschen kann unser Gehirn das wichtige herausfiltern Das Senzentrum sortiert und ordnet auch erst alle neuronalen Informationen, sonst das Auge in einer Bilderflut ertrinken GrundLernTYPEN Es gibt verschiedene Lerntypen, die beschreiber wie man sich Informationen am besten merken kann auditiver-, imaginaler -, verbal-lesender- und taktiler Lerntyp (Hören) (Sehen) (Lesen) (Hören, Schreiben und Bewegen) PSYCHOLOGIE OPTISCHE TÄUSCHUNG Optische Täuschungen oder auch visuelle Illusionen entstehen, wenn das Gehirn durch den Seheindruck etwas wahrnimmt, das nicht mit der objektiv messbaren Realität übereinstimmt Dass eine Täuschung selbst dann nicht verschwindet, wenn wir wissen, dass unser Eindruck falsch ist, beweist, dass eindeutig unser Wahrnehmen und nicht unser Denken von der Täuschung betroffen ist KIPPBILDER ● enthalten je nach Ansicht mehrere Bilder Durch gewisse Reize ist es leichter die Darstellung zu entschlüsseln (z. 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Jahundert erschaffen GESTALT ● 9 Bei manchen Sinneseindrücken glaubt der Betrachter Objekte wahrzunehmen die nicht vorhanden sind (Gitter mit unterbrochenen Linien → man sieht Kreise dazwischen) kOnTraST ● ● grafisch zweidimensionale, vorgeblich dreidimensionale Konstrukte, die körperhaft nicht existieren können (→ Paradoxa) ein kompliziertes Verschaltungsprinzip von Nervenzellen = Die Reize nebeneinander liegender Rezeptoren werden gehemmt oder verstärkt Geome TriSCHE OPTISCHE TÄUSCHUNGEN UND RELATIVITÄT Müller-Lyer-Phänomen 9 lässt eine Linie zwischen zwei spitäen Winkeln deutlich kürzer erscheinen eine gleich lange Linie bei der die Pfeilspitzen in die andere Richtung zeigen Die nach innen oder außen gerichteten Pfeilspitzen lösen eine Täuschung aus wegen einer mangelhaften Koordination zwischen Gehirn und Augenmuskulatur BeweGUNGSILLUSIONEN ● Die bekannteste Kontrast-Täuschung ist das Hermann - Gitter 9 Im Gitterneta erscheinen an den Schnittpunkten der Linien dunkle Punkte die durch eine Übertonung der Kontraste im Auge entsteht Ursache dafür ist die sogenannte laterale Hemmung peripheres Sehen • Es kommt zu dieser falschen Verarbeitung der Reize und einer fehlerhaften Interpretation bei der visuellen Verarbeitung unterschiedlich starker Kontraste ● ● Man meint, dass sich ein Teil des Bildes bewegt Die Bewegung ist an der Stelle, die man gerade nicht fokussiert Der STROOP-EFFEKT Namen von Farben sind aufgeschrieben aber in einer anderen Farb (2.B. Blau) Wir brauchen länger die Farbe des visuell dargebotenen Wortes zu benennen, da diese in einer ungewohnten Form auftreten (Wort und Farbe stimmen nicht überein) Die Schwierigkeit entsteht, da wir normalerweise nicht auf die Farben achten sondern die Buchstabenabfolge automatisch ablesen 9 als 9