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Kraftakten Kraft: Die Fähigkeit des Nerv-Muskel-System durch Muskelkontraktion Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken oder die entgegen der Schwerkraft zu halten (konditionelle Fähigkeit) • jede Kraftart: spezifisches Anforderungsprofil im Bezug auf Kraft • entsprechend der Intensität von benötigten Kraftstößen und deren charakteristischen Ausprägungszügen werden 4 Arten unterschieden: Maximalkraft • höchstmögliche Kraft, die das neuromuskuläre System bei maximaler willkürlicher Kontraktion ausüben kann Faktoren: Muskelquerschnitt, intramuskuläre Koordination, intermuskuläre Koordination Bsp: v.a. Gewichtheben (Judo, Ringen, Radsport) Schnellkraft Sporttheorie KRAFT TEST 2 JI/2 die Fähigkeit des neuromuskulären Systems, dem eigenen Körper oder Gegenständen (Ball, Speer) einen möglichst hohen Kraftimpuls in kurzer Zeit zu geben Bsp: Sprinten, Boxen Einflussgrößen: Rekrutierung motorischer Einheiten am Kontraktionsbegin: intramuskuläre Koordination Maximalkraft: Fähigkeit willkürlicher Aktivierung (intramuskuläre Koordination) + Muskelquerschnitt Biomechanische Bedingungen + Antagonistenhemmfähigkeif: intermuskuläre Koordination Kontraktionsgeschwindigkeig d. phasischen Muskelfasern Kraftausdauer stellt die Ermüdungswiderstandsfähigkeit der Muskulatur bei lang andauernden oder sich wiederholenden Kraftleistungen dar • Bsp: Judo, Skispringen, Klettern, Biathlon, Radsport Biologische Grundlagen: intra/intermuskuläre Koordination lokale Durchblutung ● aerobe/anaerobe Stoffwechselkapazität Muskelfaserart (FT) Reaktivkraft • für meisten Bewegungen : mehrere unterschiedliche Arten von Kraft sind notwendig • Einteilung von Sportarten zu best. Kraftfähigkeiten: nur Hinweis darauf, welche Kraft dominant ist Bsp: Boxer braucht Schnellkraft, Kraftausdauer Marathonläufer: Kraft um seine Sportart auszuüben die Fähigkeit, eine exzentrische Muskelakion zur Verstärkung einer konzentrischen Aktion zu nutzen • Leistungsbestimmende Faktoren: gute Ausnutzung DVZ -> intermuskuläre Koordination Bsp: Leichtathletik, Fußball, Handball, Kampfsport Maximalkraft Frage: Relative Kraft > Bei Gewichtheben: Maximalkraft entscheidend > andere Sportarten: Basis für gute Leistung, andere...

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Kraftarten dominieren -> z. B. beim Klettern/Rudern: Maximalkraft muss in einem guten Verhältnis zum Körpergewicht stehen (=relative Kraft) -> es reicht nicht, viel Muskelmassen zu haben, weil viel Muskelmassen bei hohem Körpergewicht eine niedrige relative Kraft zur Folge hat Wozu Krafttrainig? • Verletzungsprophylaxe: gut entwickelte Oberschenkelmuskulatur d. Vorder- und Rückseite bietet im Fußball effizienten Schutz vor Verletzungen d. Kniegelenks Steigerung d. sportartspezifischen Leistungsfähigkeit: Sprunghöhe Basketball Krafttraining im Sinne d. Haltungsprophylaxe: Haltungsschäden bei Schülern nehmen zu, Krafttraining um Haltungsschäden entgegenzuwirken Arbeitsweisen der Muskulatur • Konzentrisch: Widerstände überwinden (Hochgehen bei Kniebeuge; Gewichte heben) Exzentrisch: Widerständen entgegenwirken (Runtergehen bei Kniebeuge) ● • Isometrisch: Widerstände halten (Halten d. Position Kniebeuge, Plank halten) Krafttrainingsmethoden ● Maximalkraft Körpergewicht Kraft bestimmende Faktoren Maximalkraft: Q-Training, Bodybuilding, Zirkeltraining, IK-Training Schnellkraft: Schnellkraftmethode 1+2 Kraft d. quergestreiften Muskulatur wird beeinflusst von... • Muskelquerschnitt Muskelfaserspektrum Kraftausdauer: Kraftausdauertrainingsmethode, mittelintensive Kraftausdauermethode, Callanetics Reaktivkraft: Reaktivkrafttraining mit plyometrischen Übungen • Inter- und intramuskuläre Koordination • Energiebereitstellung ● Motivation+Wille • Beherschungsgrad d. sportl. Technik 1) Es arbeitet immer nur ein Muskel überwiegend exzentrisch/konzentrisch 2) Arneitsweisen der Muskulatur kommen in sportl. Bewegungen nie isoliert vor (Bizeps Curls: Gewicht muss gegen Boden gelassen werden) 3) bei vielen Bewegungen (Sprünge): Kombination von exzentrischer und konzentrischer Arbeit desselben Muskels Sprungkrafttraining: harter Untergrund (kein Sand, Rasen) Schuhe mit dünner Sohle (keine Joggingschuhe!) ● hohe Konzentration hohe Motivation • nur in absolut regeneriertem Zustand durchführen • minimale Bodenkontaktzeiten • Ferse darf nicht auf dem Boden aufkommen Intra- und intermuskuläre Koordination intermuskuläre Koordination: Zusammenwirken verschiedener Muskeln innerhalb eines Bewegungsablaufes intramuskuläre Koordination: Aktivierung möglichst vieler Muskelfasern innerhalb eines Muskels bei einer Bewegung sonstige wichtige Begriffe FT Fastern: Fast Twitch Fasern aerob: mit Sauerstoff anaerob: ohne Sauerstoff sportliche Leistungsfähigkeit: DVZ: Dehungsverkürzunhszyklus -> aktive Verlängerung der Muskulatur unmittelbar gefolgt von der Kontraktion desselben Muskels, hierbei kommt es nach der Verlängerung zunächst zu einer exzentrischen, dann zu einer konzentrischen Kontraktion Biomechanische Gesetze: Biomechanik untersucht die sportlichen Bewegungen des Menschen und die mechanischen Bedingungen dieser Bewegung Hypertrophie: Dickenwachstum einzelner Muskelfasern Rekrutierung: Aktivierung einer bestimmten Zahl von motorischen Einheiten

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