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Sporttheorie; Motorisches Lernen

Sporttheorie; Motorisches Lernen

 motorisches
Lernen
Lernphasenmodell nach Meinel & Schnabel (1977)
Drei Phasen des motorischen Lernens:
Entwicklung der Grobkoordination
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Lernphasenmodell (Meinel&Schnabel), Lernstrategien, Bewegungssteuerung, MÜR, Vereinfachungsstrategien

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motorisches Lernen Lernphasenmodell nach Meinel & Schnabel (1977) Drei Phasen des motorischen Lernens: Entwicklung der Grobkoordination Entwicklung der Feinkoordination 3 Stabilisierung der Feinstkoordination • Die Phasen sind aufeinander aufbauend (nicht umkehribar!) • Die Übergänge sind fließend Einordnung in eine Phase durch von außen beobachtbare Merkmale Grobkoordination: PHASE I Erfassen der Lernaufgabe → erste Bewegungsversuche (erfordert Konzentration) => Bewegungsausführung entspricht der Grundstruktur der sportlichen Bewegung (ist als solche erkennbar) Realisierung der Bewegung (unter günstigen Bedingungen) Mängel an der Bewegung: Schlechte Koordination von Bewegungen und verschlechterte Bewegungsökonomie 4 Bewegung wirkt noch verkrampft, wenig flüssig, unpräzise und vielfach fehlerhaft • räumlich, zeitliche Bewegungsparameter sind schlecht koordiniert Krafteinsatz unpräzise → Sportmotorische Kontrolle ist gekennzeichnet durch: · mangelhafte Informationsaufnahme unzureichende Informationsverarbeitung • unvollkommene Speicherung von GMPs Wichtig für das Erlernen neuer Bewegungsaufgabe: Lernaufgabe muss verbal and optisch gestellt werden günstige und konstante Übungsbedingungen erleichtern den Lernprozess · Fehler korrekturen sollten sparsam and effektiv eingesetzt werden (sonst: überforderung) Feinkoordination PHASE I Verfeinerung der Bewegung → Bewegung kann unter konstanten Bedingungen ausgeführt werden. 4. Präzision und Konstanz wird verbessert (zuerst sichere, dann zielgerichtete Ausführung) • Bewegung wird zunehmend flüssiger intermuskuläre Koordination verbessert sich Kraftdosierung erfolgt exakter · Informationsaufnahme and verarbeitung wird erweitert • verbesserte Wahrnehmung während der Bewegungsausführung 1 Feinst koordination > Stabilisierung der Feinkoordination und der variablen Verfügbarkeit 4 Bewegungs verbesserung, um schwierigen und ungewohnten Bedingungen standhalten zu können Loslösung der Aufmerksamkeit von der Bewegungs ausführung 4 auch unter Druckbedingungen bleiben sehr hohe Bewegungspräzision und Bewegungskonstanz...

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bestehen > Optimierung der Informationsaufnahme and -verarbeitung, sowie Programmierung > hohe Genauigkeit beim Bewegungsempfinden Training. variierende Weltkampfbedingungen unter hohem Belastungsdruck Lern strategien 2 Teillern methode (analytisch-synthetische Methode) >isoliertes Erproben von einzelnen Teilen der Gesamtbewegung > nach Beherrschung der Einzelteile => Zusammensetzung zur Zielubung (Anwendung günstig bei oder für :) hoher komplexität der Bewegung Auffrischen von Gedächtnisinhalten, die sonst Selten abgefragt werden. Ausloten von biomechanischen Grenzbereichen verbesserte Trainingsökonomie => Bei dieser Methode wird die ganzheitliche Bewegung vernachlässigt (3) Ganz-Teil - Ganz - Methode > Zwischenmethode" => 1. Darbieten der Gesamtbewegung Nachteile klassifizierung einzelner Phasen nötig → stimmt häufig nicht mit der subjektiven Bewegungsvorstellung des Sportlers über ein Timing der Gesamtkoordination kann negativ beeinträchtigt werden funktionelle Variabilität von Teilbewegungen (=> Prinzip) muss beachtet werden. 2) Ganzheitsmethode > Das Einüben der Bewegung in ihrer Gesamt struktur erfolgt von Beginn an (Teillernmethode stark überlegen) Bewegungsgefühl und begleitende Emotionen sind an ganzheitlichen Bewegungsvollzug gebunden → nur Bewegungsbestandteile, welche noch nicht richtig erlernt wurden/problematisch sind werden geschult 2. Rückführung in die Gesamtbewegung wird stets beibehalten => Teilnehmer kann Lerntempo selber bestimmen A MERKE: • Soweit wie möglich ganzheitlich Lernen komplerbewegungen sollten mithilfe der Teillern methode geschult werden bei Bewegungen mittlerer komplexität eignet sich die Ganz-Teil - Ganz-Methode 2 Bewegungssteuerung EVA-Prinzip EINGABE (Sinnesorgane) Sensorische Systeme INVARIANTEN ·bewegungsübergreifend • konstant => Merkmale: 1. Reihenfolge d. Teilbewegungen 2. zeitliche Relation von Teilbewe- gungen und Muskelkontraktionen 3. Relation von Muskelkräften 6MP Steuert eine ganze Klasse von Bewegungen (→ bei ähnlichen Bewegungen; gleiche Invarianten innerhalb einer Klasse) gekennzeichnet durch: MÜR - Methodische abungsreihe Übungsfolgen, die zum Erlernen der Zielübung dienen · Aufbau durch den methodischen Dreischritt bestimmt: 1. vorbereitende Übungen 4 grundlegende Fertigkeiten /Fähigkeiten 2. Vorübungen ↳ Annäherung an Zielübungen VERARBEITUNG ·serielle Übungsreihe > Programm langenverkürzung > Aufschalten von Teilbewegungen nach räumlich-zeitlichen Aspekten => Aufbau von vorne nach hinten 11 auch in Kombination möglich 3 "1 AUSGABE (Muskulatur) motorische Systeme => GMP (generalisierte motorisches Programm) a PARAMETER bewegungsspezifisch 3. Zielubung vom Einfachen zum komplexen" vom Leichten zum Schweren", „vom Bekannten zum Unbekannten" . Variabel => Komponenten: 1. Gesamtdauer 2. Gesamtkraft 3. Spezifische Muskelauswahl methodischer Dreischritt 2 funktionale Übungsreihe > Programmlängen verkürzung > Elemente = Aktionen der Zielbewegungen > Hauptaktion wird durch Hilfsaktionen ergänzt => Aufbau: 3 programmierte übungsreihe > kleinschrittige Abfolge von übungen (orientiert an logischen und empirisch gestützten Kriterien) => Aufbau empirisch gestützt, kleinschri Hig" von der Mitte nach außen" 11 ي auch in Kombination möglich 3 Vereinfachungs strategien → methodische Prinzipien Programm langenverkürzung • Gesamtbewegung ist zu "lang" → zu viele nacheinander ablaufende Bestandteile müssen bewältigt werden => motorisches Programm wird in kleine Abschnitte unterteilt (z. B. wird zunächst der Anlauf beim Speerwurf vernachlässigt) Kann jedoch nur mit Einschränkungen verwendet werden. → ist nur lernwirksam, wenn die Zieltechnik durch gut isolierbare, nacheinander zu realisierenden Bewegungsbestandteile gekennzeichnet ist nicht wirksam, wenn es enge Wechselwirkungen oder eine Verzahnung von aufeinanderfolgenden Einzelabschnitten gibt => unsinnig bei → zyklischen Bewegungen (durch die Phasenverschmelzung) zum Teil bei azyklischen Bewegungen, wenn diese bei der Ausführung nicht gebremst werden können A Gefahren": → kann zur Abweichung der Zielbewegung führen. BESSER: Vereinfachung der Bewegung durch vereinfachte Version des wegzulassenden Bestandteiles Programmbreitenverkürzung · Bewegungsabläufe (meist bei azyklischen Bewegungen) werden in unterschiedliche Teilbewegungen unterteilt Erleichterung der Gesamtbewegung + Fokus auf Teilbewegungen nach dem Erproben der einzelnen Bestandteile => Zusammensetzung zur Zielübung · ebenfalls nicht lernwirksam bei zyklischen Bewegungen Beispiele: Brustschwimmen zunächst nur den Beinschlag, dann den Armzug üben => Invariantenunterstützung (gehört zur Programmbreite) · Ausführungshilfe für die strukturellen Bewegungsmerkmalen: > Rhythmusvorgaben (akustisch) > Orientierungsvorgaben (visuell) (=> zum Beispiel Makierungshilfen) > bewegungsführende Hilfen (taktil, kinästhetisch) => verringern den Präzisionsdruck A-Standstoß B= Angleiten Verkürzung der Programm länge A + B = Gesamtbewegung Kraulbewegung (z. B. nur Arme) Verringerung der Programm breite A = Gesamtbewegung 4 Veränderung der Parameteranforderungen →Grundprinzip: Vereinfachung der variablen Bewegungsparameter, um zu hohe Anforderungen zu verringern ↓ durch > Verringerung des Zeit und Präzisionsdrucks > Verringerung des physischen Belastungsdrucks Häufige Überforderungsparameter: 5 Ablaufgeschwindigkeit 2 Bewegungsdauer 3 Kraftanforderungen lernwirksame Bewegungsvereinfachung Beispiele: Anlauf beim Speerwurf in Zeitlupe" (>Zeitdruck) " 2 Salto: zunächst auf einem Trampolin (>Zeitdruck) 33 Hürden lauf: Höhe der Hindernisse verringern (> Präzisionsdruck) 5

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motorisches Lernen Lernphasenmodell nach Meinel & Schnabel (1977) Drei Phasen des motorischen Lernens: Entwicklung der Grobkoordination Entwicklung der Feinkoordination 3 Stabilisierung der Feinstkoordination • Die Phasen sind aufeinander aufbauend (nicht umkehribar!) • Die Übergänge sind fließend Einordnung in eine Phase durch von außen beobachtbare Merkmale Grobkoordination: PHASE I Erfassen der Lernaufgabe → erste Bewegungsversuche (erfordert Konzentration) => Bewegungsausführung entspricht der Grundstruktur der sportlichen Bewegung (ist als solche erkennbar) Realisierung der Bewegung (unter günstigen Bedingungen) Mängel an der Bewegung: Schlechte Koordination von Bewegungen und verschlechterte Bewegungsökonomie 4 Bewegung wirkt noch verkrampft, wenig flüssig, unpräzise und vielfach fehlerhaft • räumlich, zeitliche Bewegungsparameter sind schlecht koordiniert Krafteinsatz unpräzise → Sportmotorische Kontrolle ist gekennzeichnet durch: · mangelhafte Informationsaufnahme unzureichende Informationsverarbeitung • unvollkommene Speicherung von GMPs Wichtig für das Erlernen neuer Bewegungsaufgabe: Lernaufgabe muss verbal and optisch gestellt werden günstige und konstante Übungsbedingungen erleichtern den Lernprozess · Fehler korrekturen sollten sparsam and effektiv eingesetzt werden (sonst: überforderung) Feinkoordination PHASE I Verfeinerung der Bewegung → Bewegung kann unter konstanten Bedingungen ausgeführt werden. 4. Präzision und Konstanz wird verbessert (zuerst sichere, dann zielgerichtete Ausführung) • Bewegung wird zunehmend flüssiger intermuskuläre Koordination verbessert sich Kraftdosierung erfolgt exakter · Informationsaufnahme and verarbeitung wird erweitert • verbesserte Wahrnehmung während der Bewegungsausführung 1 Feinst koordination > Stabilisierung der Feinkoordination und der variablen Verfügbarkeit 4 Bewegungs verbesserung, um schwierigen und ungewohnten Bedingungen standhalten zu können Loslösung der Aufmerksamkeit von der Bewegungs ausführung 4 auch unter Druckbedingungen bleiben sehr hohe Bewegungspräzision und Bewegungskonstanz...

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Darbieten der Gesamtbewegung Nachteile klassifizierung einzelner Phasen nötig → stimmt häufig nicht mit der subjektiven Bewegungsvorstellung des Sportlers über ein Timing der Gesamtkoordination kann negativ beeinträchtigt werden funktionelle Variabilität von Teilbewegungen (=> Prinzip) muss beachtet werden. 2) Ganzheitsmethode > Das Einüben der Bewegung in ihrer Gesamt struktur erfolgt von Beginn an (Teillernmethode stark überlegen) Bewegungsgefühl und begleitende Emotionen sind an ganzheitlichen Bewegungsvollzug gebunden → nur Bewegungsbestandteile, welche noch nicht richtig erlernt wurden/problematisch sind werden geschult 2. Rückführung in die Gesamtbewegung wird stets beibehalten => Teilnehmer kann Lerntempo selber bestimmen A MERKE: • Soweit wie möglich ganzheitlich Lernen komplerbewegungen sollten mithilfe der Teillern methode geschult werden bei Bewegungen mittlerer komplexität eignet sich die Ganz-Teil - Ganz-Methode 2 Bewegungssteuerung EVA-Prinzip EINGABE (Sinnesorgane) Sensorische Systeme INVARIANTEN ·bewegungsübergreifend • konstant => Merkmale: 1. Reihenfolge d. Teilbewegungen 2. zeitliche Relation von Teilbewe- gungen und Muskelkontraktionen 3. Relation von Muskelkräften 6MP Steuert eine ganze Klasse von Bewegungen (→ bei ähnlichen Bewegungen; gleiche Invarianten innerhalb einer Klasse) gekennzeichnet durch: MÜR - Methodische abungsreihe Übungsfolgen, die zum Erlernen der Zielübung dienen · Aufbau durch den methodischen Dreischritt bestimmt: 1. vorbereitende Übungen 4 grundlegende Fertigkeiten /Fähigkeiten 2. Vorübungen ↳ Annäherung an Zielübungen VERARBEITUNG ·serielle Übungsreihe > Programm langenverkürzung > Aufschalten von Teilbewegungen nach räumlich-zeitlichen Aspekten => Aufbau von vorne nach hinten 11 auch in Kombination möglich 3 "1 AUSGABE (Muskulatur) motorische Systeme => GMP (generalisierte motorisches Programm) a PARAMETER bewegungsspezifisch 3. Zielubung vom Einfachen zum komplexen" vom Leichten zum Schweren", „vom Bekannten zum Unbekannten" . Variabel => Komponenten: 1. Gesamtdauer 2. Gesamtkraft 3. Spezifische Muskelauswahl methodischer Dreischritt 2 funktionale Übungsreihe > Programmlängen verkürzung > Elemente = Aktionen der Zielbewegungen > Hauptaktion wird durch Hilfsaktionen ergänzt => Aufbau: 3 programmierte übungsreihe > kleinschrittige Abfolge von übungen (orientiert an logischen und empirisch gestützten Kriterien) => Aufbau empirisch gestützt, kleinschri Hig" von der Mitte nach außen" 11 ي auch in Kombination möglich 3 Vereinfachungs strategien → methodische Prinzipien Programm langenverkürzung • Gesamtbewegung ist zu "lang" → zu viele nacheinander ablaufende Bestandteile müssen bewältigt werden => motorisches Programm wird in kleine Abschnitte unterteilt (z. B. wird zunächst der Anlauf beim Speerwurf vernachlässigt) Kann jedoch nur mit Einschränkungen verwendet werden. → ist nur lernwirksam, wenn die Zieltechnik durch gut isolierbare, nacheinander zu realisierenden Bewegungsbestandteile gekennzeichnet ist nicht wirksam, wenn es enge Wechselwirkungen oder eine Verzahnung von aufeinanderfolgenden Einzelabschnitten gibt => unsinnig bei → zyklischen Bewegungen (durch die Phasenverschmelzung) zum Teil bei azyklischen Bewegungen, wenn diese bei der Ausführung nicht gebremst werden können A Gefahren": → kann zur Abweichung der Zielbewegung führen. BESSER: Vereinfachung der Bewegung durch vereinfachte Version des wegzulassenden Bestandteiles Programmbreitenverkürzung · Bewegungsabläufe (meist bei azyklischen Bewegungen) werden in unterschiedliche Teilbewegungen unterteilt Erleichterung der Gesamtbewegung + Fokus auf Teilbewegungen nach dem Erproben der einzelnen Bestandteile => Zusammensetzung zur Zielübung · ebenfalls nicht lernwirksam bei zyklischen Bewegungen Beispiele: Brustschwimmen zunächst nur den Beinschlag, dann den Armzug üben => Invariantenunterstützung (gehört zur Programmbreite) · Ausführungshilfe für die strukturellen Bewegungsmerkmalen: > Rhythmusvorgaben (akustisch) > Orientierungsvorgaben (visuell) (=> zum Beispiel Makierungshilfen) > bewegungsführende Hilfen (taktil, kinästhetisch) => verringern den Präzisionsdruck A-Standstoß B= Angleiten Verkürzung der Programm länge A + B = Gesamtbewegung Kraulbewegung (z. B. nur Arme) Verringerung der Programm breite A = Gesamtbewegung 4 Veränderung der Parameteranforderungen →Grundprinzip: Vereinfachung der variablen Bewegungsparameter, um zu hohe Anforderungen zu verringern ↓ durch > Verringerung des Zeit und Präzisionsdrucks > Verringerung des physischen Belastungsdrucks Häufige Überforderungsparameter: 5 Ablaufgeschwindigkeit 2 Bewegungsdauer 3 Kraftanforderungen lernwirksame Bewegungsvereinfachung Beispiele: Anlauf beim Speerwurf in Zeitlupe" (>Zeitdruck) " 2 Salto: zunächst auf einem Trampolin (>Zeitdruck) 33 Hürden lauf: Höhe der Hindernisse verringern (> Präzisionsdruck) 5