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Bermann‘sche und Allen‘sche Regel mit Beispiel

Bermann‘sche und Allen‘sche Regel mit Beispiel

 BERGMANN'SCHE REGEL
> nach Carl Bergmann (1847)
Säugetiere beziehungsweise gleichwarme (homoiotherme) Tiere die in kälteren Regionen leben,

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- Definition und Erklärung der Regel - Beispiel Pinguine und Füchse

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BERGMANN'SCHE REGEL > nach Carl Bergmann (1847) Säugetiere beziehungsweise gleichwarme (homoiotherme) Tiere die in kälteren Regionen leben, sind größer als verwandte Vertreter in wärmeren Regionen. Grund: > große Körper haben (verhältnismäßig zum Volumen) eine kleinere Oberfläche verlieren dadurch weniger Wärme als kleine Körper > Wärmeaustausch mit der Umwelt erfolgt über die Oberfläche (Wärmeabgabe ist bei großen Tieren geringer) Vorraussetzung: > ausreichend Nahrung BEISPIEL-PINGUINE: > Kaiserpinguin lebt in der Antarktis (sehr kaltes Gebiet) bis zu 1,25m groß > Humboldt Pinguin lebt in Südamerika (wärmeres Gebiet) →→bis zu 65cm groß > Galapagos Pinguin lebt auf den Galapagosinseln (sehr warmes Gebiet) bis zu 50cm groß ALLEN'SCHE REGEL > nach Joel Asaph Allen (1877) Pinguine sind gleichwarme Tiere. Größere Pinguine verlieren weniger Wärme als kleine Pinguine, da ihre Körper verhältnismäßig zum Volumen eine kleinere Oberfläche haben. In kühleren Regionen ist eine kleine Körperoberfläche bei relativ großen Körpervolumen von Vorteil, da der Wärmeaustausch mit der Umwelt über die Oberfläche erfolgt. BEISPIEL-FÜCHSE: > Polarfuchs Bei verwandten Arten gleichwarmer Tiere sind Körperanhänge (wie Ohren oder Schwänze) in. kälteren Regionen kleiner bzw. kürzer als in wärmeren Regionen. lebt im Norden (sehr kaltes Gebiet) sehr kleine Ohren Rotfuchs lebt weiter im Süden (wärmeres Gebiet) entsprechend größere Ohren 1,25m 65cm on Grund: > über die Körperoberfläche wird Wärme abgegeben →je größer die Körperanhänge, desto größer die Körperoberfläche > in warmen Gebieten sind Körperanhänge groß, um überschüssige Wärme an die Umgebung abzugeben (Thermoregulation) > in kalten Gebieten sind Körperanhänge klein, um...

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BERGMANN'SCHE REGEL > nach Carl Bergmann (1847) Säugetiere beziehungsweise gleichwarme (homoiotherme) Tiere die in kälteren Regionen leben, sind größer als verwandte Vertreter in wärmeren Regionen. Grund: > große Körper haben (verhältnismäßig zum Volumen) eine kleinere Oberfläche verlieren dadurch weniger Wärme als kleine Körper > Wärmeaustausch mit der Umwelt erfolgt über die Oberfläche (Wärmeabgabe ist bei großen Tieren geringer) Vorraussetzung: > ausreichend Nahrung BEISPIEL-PINGUINE: > Kaiserpinguin lebt in der Antarktis (sehr kaltes Gebiet) bis zu 1,25m groß > Humboldt Pinguin lebt in Südamerika (wärmeres Gebiet) →→bis zu 65cm groß > Galapagos Pinguin lebt auf den Galapagosinseln (sehr warmes Gebiet) bis zu 50cm groß ALLEN'SCHE REGEL > nach Joel Asaph Allen (1877) Pinguine sind gleichwarme Tiere. Größere Pinguine verlieren weniger Wärme als kleine Pinguine, da ihre Körper verhältnismäßig zum Volumen eine kleinere Oberfläche haben. In kühleren Regionen ist eine kleine Körperoberfläche bei relativ großen Körpervolumen von Vorteil, da der Wärmeaustausch mit der Umwelt über die Oberfläche erfolgt. BEISPIEL-FÜCHSE: > Polarfuchs Bei verwandten Arten gleichwarmer Tiere sind Körperanhänge (wie Ohren oder Schwänze) in. kälteren Regionen kleiner bzw. kürzer als in wärmeren Regionen. lebt im Norden (sehr kaltes Gebiet) sehr kleine Ohren Rotfuchs lebt weiter im Süden (wärmeres Gebiet) entsprechend größere Ohren 1,25m 65cm on Grund: > über die Körperoberfläche wird Wärme abgegeben →je größer die Körperanhänge, desto größer die Körperoberfläche > in warmen Gebieten sind Körperanhänge groß, um überschüssige Wärme an die Umgebung abzugeben (Thermoregulation) > in kalten Gebieten sind Körperanhänge klein, um...

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zusätzliche Energieverluste (die zum Tod führen könnten) zu vermeiden > Wüstenfuchs lebt in Nordafrika (heißes Gebiet) hat riesige Ohren (20% seiner gesamten Körperoberfläche) 50cm יויד ויויז ויויד Füchse sind gleichwarme Tiere. Füchse mit kleinen Ohren haben auch eine geringere Körperoberfläche und können somit weniger Körperwärme an die Umwelt abgeben, was in kalten Gebieten von Vorteil ist. In wärmeren Gebieten sind die Ohren der Füchse größer, um überschüssige Wärme an die Umgebung abzugeben. In den jeweiligen Gebieten sind die Größe und Länge der Körperanhänge entscheidend für die Thermoregulation der Tiere.