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Tumor: Eine benigne (gutartig) oder maligne (bösartig) Neubildung (Neoplasie) von
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Bösartige, gutartige Tumore, Metastasen, Proto-Onkogene, Tumorsuppressorgene

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Tarmore Tumor: Eine benigne (gutartig) oder maligne (bösartig) Neubildung (Neoplasie) von Körpergewebe, die durch eine Fehlregulation des Zellwachstums entsteht. Erhöhte Zellteilungsrate Gutartiger Tumor (benigner Tumor): - Sind räumlich begrenzt, indem sie sich durch Kapseln vom umgebenden Gewebe abgrenzen, somit dringen sie nicht in das benachbarte Gewebe ein bildet keine Metastasen - wächst langsam, meist als feste Kapsel abtastbar - Kann gefährlich werden, wenn sie auf das umliegende Gewebe drücken und Funktionen von umliegenden Organen unterdrücken z.B. Lunge Behandlung: operative Entfernung ohne Nachbehandlung Heilungschancen gut, da der Tumor keine Metastasen bildet, somit fritt der Tumor nicht nochmal auf Beispiel das Myom (Gebärmutterschleimhaut), das Adenom (Drüsengewebe) oder das Lipom (Fettgewebe) Semimaligner Tumor: befallen und zerstören das Nachbargewebe, wachsen an ihrem Zerstörungsort schnell, bilden aber keine Metastasen Bösartiger Tumor (maligner Tumor) Krebs - wachsen in benachbartes Gewebe und zerstören es -> nicht von umliegenden Geweben getrennt - können sich über die Blutbahn und den Lymphbahnen im ganzen Körper verteilen und Metastasen bilden - schnelles Wachstum - keine abschließende Kapsel Behandlung operative Entfernung, Chemotherapie, Strahlentherapie -> →> strenge Kontrolle Heilungschancen: Solange ein Tumor auf einen Ort begrenzt bleibt ist er i.d.R noch gut behandel- und heilbar, weit fortgeschrittene Tumore sind allerdings schwer zu behandeln -> Metastasen haben sich gebildet, sodass der Tumor wieder auftreten kann Ursachen: genetisch bedingt, im Erbgut entstehen irreparable Schäden, DNA-Defekt durch Mutation wichtige Begriffe: Metastase: Absiedelungen, Krebszellen haben sich aus dem ursprünglichen Tumor gelöst...

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und haben Ableger gebildet Sekundärer Tumor: Metastase eines Tumors Primärer Tumor: Ursprungsort Proto-Onkogene: - überführen die Zellen von der GO-Phase in die G1-Phase regen das Zellwachstum und die Zellteilung an - die Genprodukte müssen selbst aktiviert werden Onkogen: Mutiert ein Proto-Onkogen, spricht man von einem „Onkogen". Dieser ist, anders als ein Proto-Onkogen, immer aktiv und regt die Zellteilung an, wodurch es zu einem unkontrollierten Wachstum kommt. Es kann zur Bildung von Zellwucherungen und damit zu einem benignen Tumor führen Tumorsuppressorgene: Steuern die Zellzykluskontrolle und die Apoptose und verhindert somit die Bildung von Tumoren. Kommt es zu einer Mutation, kann der Zellzyklus nicht gestoppt und Reperaturen können nicht durchgeführt werden. Zudem verliert die Zelle die Fähigkeit sich selbst zu töten (Apoptose), wodurch die mutierte Zelle überlebt. Dies führt zu einem malignen Tumor. Wichtige Begriffe: Zellproliferation: besonders schnelles Wachstum von Zellen, hohe Zellteilungsaktivität Zellzyklus: Zeit zwischen zwei Zellteilungen, viele Syntheseschritte -> 3x Kontrolle Apoptose: programmierter Zelltod, der aktiviert wird, wenn Gefahr auftritt/Reperatur fehlschlägt Krebskritische Gene: Steuerung der Zellzykluskontrolle, Apoptose Klon: unterscheiden sich von den gesunden Zellen, entsteht durch Zellteilung, genetisch identische Zelle →> Maligner Tumor ->

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