Deutsch /

Analyse epischer Texte

Analyse epischer Texte

 ERZÄHLTEXT-ANALYSE
Einleitung
Hauptteil
Schluss
1. Auflistung von AutorIn, Titel, Textsorte,
Erscheinungsjahr, Inhalt/Thema (TATTE)
2. Eino

Analyse epischer Texte

user profile picture

Lisa Marie

69 Followers

Teilen

Speichern

249

 

12/13

Lernzettel

Analyse eines Erzähltextes, Erzählverhalten eines epischen Textes, modernes u. traditionelles Erzählen, sowie das Modell der narrativen Kommunikation

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

ERZÄHLTEXT-ANALYSE Einleitung Hauptteil Schluss 1. Auflistung von AutorIn, Titel, Textsorte, Erscheinungsjahr, Inhalt/Thema (TATTE) 2. Einordnung des Textauszugs in den Roman => Was geschah vorher? (Situation erklären) 3. Inhaltlicher Aufbau / strukturierte Inhaltsangabe => Auflistung der Textabschnitte 4. Beschreibung u. Deutung (aufgabenabhängig) => Analyse (einer Beziehung etc.) mit Einbezug der sprachlichen Gestaltung => Untersuchung des Erzählverhaltens => Erzählform (Ich- o. Er/Sie-Erzähler) => Erzählhaltung (neutral o. wertend). => Erzählverhaltend (auktorial, personal o. neutral) => Erzählraum (Ort der geschehenden Situation) => Zeitstruktur (erzählte Zeit o. Erzählerzeit) => Erzählperspektive (Innensicht o. Außensicht) => Erzählstandort (Distanz o. Nähe) => Darbietungsform (Erzählerbericht o. Figurenrede) 5. Zusammenfassung der Ergebnisse u. Einordnung derer in den Gesamtzusammenhang des Romans (=> Rückbezug auf Aufgabenstellung) => ggf. Bewertung / Aktualisierung ERZÄHLVERHALTEN Erzählform Ich-Erzähler => handelnde Person in der Geschichte; Bericht aus eigener Perspektive Er/Sie-Erzähler => nicht erkennbar in der Gesichte; Bericht in der Er/Sie-Form Erzählhaltung neutral => zurückziehen aus Figurenwelt; kommentiert u. wertet nicht; zeigt äußerlich wahrnehmbare Vorgänge wertend => wertet u. kommentiert; stellt nicht nur äußerlich wahrnehmbare Vorgänge dar Erzählverhalten auktoriales Erzählverhalten => kommentiert; weiss mehr als Figuren selbst; charakterisiert Figuren personales Erzählverhalten => beschränkte Sicht auf eine o. mehrere Figuren; Wahrnehmung dieser dominiert neutrales Erzählverhalten => unbeteiligter Beobachter Erzählraum => Wo findet die Erzählung statt? (dient der Charakterisierung der Figuren o. ihrer seelischen Verfassung => Symbolik) Zeitstruktur erzählte Zeit => Zeitraum, über welchen sich die Erzählung streckt Erzählerzeit => Zeitraum, der Erzählung des Geschehnisses zeitdeckendes Erzählen / zeitraffendes Erzählen Erzählperspektive Innensicht => Erzähler hat Einblick in das Innere (Gefühle u. Gedanken) einer o. mehrerer Figuren Außensicht => Erzähler betrachtet Figuren von...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Außen (als Beteiligter einer Situation) Erzählstandort Distanz (allwissender Erzähler) Nähe (eingeschränkte Perspektive) Darbietungsform Erzählerbericht Passagen als Erzählung eines Erzählers erkennbar Figurenrede => direkte/indirekte Rede; innere Monologe; erlebte Rede => MODERNES U. TRADITIONELLES ERZÄHLEN Merkmale vom modernen Erzählen 1. Erzählgestaltung - polyperspektivistische Erzählpositionen => Wechsel der Erzählpositionen - Verwendung erlebter Rede o. innerer Monologe - vorwiegend personale o. neutrale Erzählsituationen. => Ausdruck einer komplexen undurchschaubaren Welt - Ich-Erzähler soll Thema der Identitätskrise hervorheben - Herausforderung der Vernunft durch Wahnsinn 2. Figurengestaltung - gebrochene Figuren mit wechselhaftem Charakter - häufige Rollenwechsel 3. narrative Strukturen - häufige Zeitsprünge / Rückblenden ( => Entfremdungsprozess) -Prinzip der Simultanität => Verweben von Vergangenem, Gegenwärtigem u. Zukünftigem - offene Form 4. Darstellungsform - Abkehr der Wirtklichkeitsabbildung (Fiktion sichtbar) - Verwendung des epischen Präsens (o. ständiger Tempuswechsel) Merkmale von traditionellem Erzählen 1. Erzählgestaltung - feste Erzählpositionen - vorwiegend Verwendung von einem Erzählerbericht - auktoriale Erzählsituation => Ausdruck einer überschaubaren Welt - Ich-Erzähler 2. Figurengestaltung - feste Figuren als unverwechselbare Charaktere - Bewahrung der „personalen Einheit" aller Fiuren 3. narrative Strukturen - häufig Personen- u. Milieubeschreibungen (konventionell) - Prinzip der Kontinuität => lineare, chronologische Erzählweise - geschlossene Form 4. Darstellungsform - Wirklichkeitsabbildung => Fiktionen mit Tatsachen - ausnahmslose Verwendung des epischen Präteritums MODELL DER NARRATIVEN KOMMUNIKATION Erzähltext realer Autor ↓ implizierter Autor dargestellte Welt erzählte Welt fiktiver Autor Figuren fiktiver Leser ↓ implizierter Leser ↓ realer Leser wirkliche Person (AutorIn), welche den Text verfasst hat Bild vom Autor in der Vorstellung der LeserInnen Sprecherin des Textes (kann als Figur am Geschehen beteiligt sein) Person, welche vom Erzähler konkret angesprochen wird ideale/r Leserin, welche/r den Text auf allen Bedeutungsebenen erfassen kann wirkliche Person, welche den Text liest (in der Vergangenheit o. aktuell)

Deutsch /

Analyse epischer Texte

user profile picture

Lisa Marie  

Follow

69 Followers

 ERZÄHLTEXT-ANALYSE
Einleitung
Hauptteil
Schluss
1. Auflistung von AutorIn, Titel, Textsorte,
Erscheinungsjahr, Inhalt/Thema (TATTE)
2. Eino

App öffnen

Analyse eines Erzähltextes, Erzählverhalten eines epischen Textes, modernes u. traditionelles Erzählen, sowie das Modell der narrativen Kommunikation

Ähnliche Knows

user profile picture

3

Literarisches Erzählen + Erzähltechniken

Know Literarisches Erzählen + Erzähltechniken  thumbnail

8

 

11/10

user profile picture

6

Erzähler

Know Erzähler  thumbnail

0

 

11/10

user profile picture

Erzähltechnik

Know Erzähltechnik thumbnail

409

 

11/12/10

user profile picture

2

Modell des Erzählens nach Petersen

Know Modell des Erzählens nach Petersen thumbnail

2

 

12

ERZÄHLTEXT-ANALYSE Einleitung Hauptteil Schluss 1. Auflistung von AutorIn, Titel, Textsorte, Erscheinungsjahr, Inhalt/Thema (TATTE) 2. Einordnung des Textauszugs in den Roman => Was geschah vorher? (Situation erklären) 3. Inhaltlicher Aufbau / strukturierte Inhaltsangabe => Auflistung der Textabschnitte 4. Beschreibung u. Deutung (aufgabenabhängig) => Analyse (einer Beziehung etc.) mit Einbezug der sprachlichen Gestaltung => Untersuchung des Erzählverhaltens => Erzählform (Ich- o. Er/Sie-Erzähler) => Erzählhaltung (neutral o. wertend). => Erzählverhaltend (auktorial, personal o. neutral) => Erzählraum (Ort der geschehenden Situation) => Zeitstruktur (erzählte Zeit o. Erzählerzeit) => Erzählperspektive (Innensicht o. Außensicht) => Erzählstandort (Distanz o. Nähe) => Darbietungsform (Erzählerbericht o. Figurenrede) 5. Zusammenfassung der Ergebnisse u. Einordnung derer in den Gesamtzusammenhang des Romans (=> Rückbezug auf Aufgabenstellung) => ggf. Bewertung / Aktualisierung ERZÄHLVERHALTEN Erzählform Ich-Erzähler => handelnde Person in der Geschichte; Bericht aus eigener Perspektive Er/Sie-Erzähler => nicht erkennbar in der Gesichte; Bericht in der Er/Sie-Form Erzählhaltung neutral => zurückziehen aus Figurenwelt; kommentiert u. wertet nicht; zeigt äußerlich wahrnehmbare Vorgänge wertend => wertet u. kommentiert; stellt nicht nur äußerlich wahrnehmbare Vorgänge dar Erzählverhalten auktoriales Erzählverhalten => kommentiert; weiss mehr als Figuren selbst; charakterisiert Figuren personales Erzählverhalten => beschränkte Sicht auf eine o. mehrere Figuren; Wahrnehmung dieser dominiert neutrales Erzählverhalten => unbeteiligter Beobachter Erzählraum => Wo findet die Erzählung statt? (dient der Charakterisierung der Figuren o. ihrer seelischen Verfassung => Symbolik) Zeitstruktur erzählte Zeit => Zeitraum, über welchen sich die Erzählung streckt Erzählerzeit => Zeitraum, der Erzählung des Geschehnisses zeitdeckendes Erzählen / zeitraffendes Erzählen Erzählperspektive Innensicht => Erzähler hat Einblick in das Innere (Gefühle u. Gedanken) einer o. mehrerer Figuren Außensicht => Erzähler betrachtet Figuren von...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Außen (als Beteiligter einer Situation) Erzählstandort Distanz (allwissender Erzähler) Nähe (eingeschränkte Perspektive) Darbietungsform Erzählerbericht Passagen als Erzählung eines Erzählers erkennbar Figurenrede => direkte/indirekte Rede; innere Monologe; erlebte Rede => MODERNES U. TRADITIONELLES ERZÄHLEN Merkmale vom modernen Erzählen 1. Erzählgestaltung - polyperspektivistische Erzählpositionen => Wechsel der Erzählpositionen - Verwendung erlebter Rede o. innerer Monologe - vorwiegend personale o. neutrale Erzählsituationen. => Ausdruck einer komplexen undurchschaubaren Welt - Ich-Erzähler soll Thema der Identitätskrise hervorheben - Herausforderung der Vernunft durch Wahnsinn 2. Figurengestaltung - gebrochene Figuren mit wechselhaftem Charakter - häufige Rollenwechsel 3. narrative Strukturen - häufige Zeitsprünge / Rückblenden ( => Entfremdungsprozess) -Prinzip der Simultanität => Verweben von Vergangenem, Gegenwärtigem u. Zukünftigem - offene Form 4. Darstellungsform - Abkehr der Wirtklichkeitsabbildung (Fiktion sichtbar) - Verwendung des epischen Präsens (o. ständiger Tempuswechsel) Merkmale von traditionellem Erzählen 1. Erzählgestaltung - feste Erzählpositionen - vorwiegend Verwendung von einem Erzählerbericht - auktoriale Erzählsituation => Ausdruck einer überschaubaren Welt - Ich-Erzähler 2. Figurengestaltung - feste Figuren als unverwechselbare Charaktere - Bewahrung der „personalen Einheit" aller Fiuren 3. narrative Strukturen - häufig Personen- u. Milieubeschreibungen (konventionell) - Prinzip der Kontinuität => lineare, chronologische Erzählweise - geschlossene Form 4. Darstellungsform - Wirklichkeitsabbildung => Fiktionen mit Tatsachen - ausnahmslose Verwendung des epischen Präteritums MODELL DER NARRATIVEN KOMMUNIKATION Erzähltext realer Autor ↓ implizierter Autor dargestellte Welt erzählte Welt fiktiver Autor Figuren fiktiver Leser ↓ implizierter Leser ↓ realer Leser wirkliche Person (AutorIn), welche den Text verfasst hat Bild vom Autor in der Vorstellung der LeserInnen Sprecherin des Textes (kann als Figur am Geschehen beteiligt sein) Person, welche vom Erzähler konkret angesprochen wird ideale/r Leserin, welche/r den Text auf allen Bedeutungsebenen erfassen kann wirkliche Person, welche den Text liest (in der Vergangenheit o. aktuell)