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Marthens Garten - Faust I

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Faust und Gretchen treffen sich erneut im Garten von Marthe, wo sie ihm die berühmte
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Übersicht über die Gretchenfrage und das Religionsverständnis von Gretchen & Faust, Gretchens Misstrauen gegenüber Mephisto sowie die Funktion der Szene - ideal zur Abivorbereitung

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Marthens Garten Inhalt Faust und Gretchen treffen sich erneut im Garten von Marthe, wo sie ihm die berühmte Gretchenfrage stellt. Faust weicht der Frage aus und gibt eine allgemeingültige Antwort. Gretchen spricht außerdem über ihre Abneigung gegen Mephisto. Als Gretchen gehen muss, wünscht sich Faust ein paar innige Stunden allein mit Gretchen. Dafür gibt er ihr ein Schlafmittel für ihre Mutter. Gretchen Frage - Religionsverständnis Gretchenfrage (spricht ein Thema direkt an, lässt keine Ausflüchte zu) -> Wie hast du's mit der Religion? Gretchen Ehrt die heiligen Sakramente (V. 3424) Ehrfürchtig Christin (katholisch) Geht regelmäßig zur Beichte (V. 3426) Konservatives Bild, traditionell Institutionalisierung der Kirche/Konfession Gottesdient, Beichte Kirche als religiöse Mittlerin (V. 3460) Für Gretchen ist die christliche Religion somit ein wichtiger, prägender Bestandteil ihres Lebens Faust Lässt andere Ansichten zu, zieht sich von der Frage zurück (vgl. V. 3420) Modernes Religionsverständnis Religion als Gefühl (vgl. V. 3452, 3456) Allerhalter, Allumfasser (vgl. V. 3439 - 3441) Pantheismus Gott ohne Namen (vgl. V. 3432, 3457) Erkenntniszweifel Individueller, freier Glaubensbegriff (V. 3462-3465) Natur und Gefühl als religiöse Offenbarungsquelle Offenbarung von sich selbst, eines Ziels- Faust möchte die Offenbarung des Weltverständnisses Für Faust ist Religion nicht so bedeutsam, er hat ein modernes und offenes Religionsverständnis und weicht der direkten Frage von Gretchen aus Misstrauen gegenüber Mephisto Gretchen sieht in Mephisto Hass und Grauen (vgl. V. 3472, 3480), er ist ihr ,,verhasst" (V. 3472) Er ist ein „Schelm" (V. 3481) Sie erkennt, dass Mephisto außerhalb der Gesellschaft steht und keine menschlichen Gefühle aufbauen...

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kann (vgl. V. 3485 – 3490) Für Gretchen ist Mephisto auch der Grund für Fausts Distanz zum Christentum (vgl. V.3468 3475) In Mephistos Gegenwart hat Gretchen das Gefühl, Faust nicht mehr zu lieben und ist unfähig zu Gott zu beten (vgl. V. 3495 – 3499) Faust geht auf keine Debatte mit Gretchen ein, stimmt ihr aber zu (vgl. V. 3484, 3494) Er bezeichnet Gretchen als „Engel“ (vgl. V. 3494) – Als Gegenspieler des Teufels Mephistos reizt Faust Anspielung auf ein Beziehungsmachtspiel: fromme Männer seien folgsamer (vgl. V. 3527) O Faust ist empört (vgl. V. 3528 - 3533), Mephisto lässt dies nicht gelten (vgl. V. 3535) Mephisto erkennt Gretchens Gespür gegenüber sich selbst (vgl. V. 3537 – 3541) Ist an der Liebesnacht interessiert (vgl. V. 3542), was Faust nicht ganz nachvollziehen kann (vgl. V. 3543) Funktion der Szene Die Szene gibt der Gretchentragödie einen neuen Schub O Kontrastierung der Persönlichkeiten Faust fragt nach einer gemeinsamen Liebesnacht (vgl. V. 3504 f.) Gretchen teilt dieses Verlangen (vgl. V. 3505 f.) und ist auch damit einverstanden, ihrer Mutter ein Schlafmittel zu geben, obwohl sie dies für riskant hält (vgl. V. 3515 f.) – erneute Verdeutlichung ihrer Abhängigkeit (vgl. V. 3519 f.) O Faust ist zu Gretchens Enttäuschung kein Christ (vgl. V. 3468) Gretchen glaubt in Fausts Aussagen Ähnlichkeiten zu denen ihres Pfarrers zu erkennen (vgl. V. 3459 – 3461), Fausts Aussagen sind für zu anspruchsvoll O Faust stellt sich über Gretchen: „Puppe, Kind“ (vgl. V. 3418, 3468, 3476) O Machtposition -> führt Gretchens gesellschaftlichen Fall herbe

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Marthens Garten Inhalt Faust und Gretchen treffen sich erneut im Garten von Marthe, wo sie ihm die berühmte Gretchenfrage stellt. Faust weicht der Frage aus und gibt eine allgemeingültige Antwort. Gretchen spricht außerdem über ihre Abneigung gegen Mephisto. Als Gretchen gehen muss, wünscht sich Faust ein paar innige Stunden allein mit Gretchen. Dafür gibt er ihr ein Schlafmittel für ihre Mutter. Gretchen Frage - Religionsverständnis Gretchenfrage (spricht ein Thema direkt an, lässt keine Ausflüchte zu) -> Wie hast du's mit der Religion? Gretchen Ehrt die heiligen Sakramente (V. 3424) Ehrfürchtig Christin (katholisch) Geht regelmäßig zur Beichte (V. 3426) Konservatives Bild, traditionell Institutionalisierung der Kirche/Konfession Gottesdient, Beichte Kirche als religiöse Mittlerin (V. 3460) Für Gretchen ist die christliche Religion somit ein wichtiger, prägender Bestandteil ihres Lebens Faust Lässt andere Ansichten zu, zieht sich von der Frage zurück (vgl. V. 3420) Modernes Religionsverständnis Religion als Gefühl (vgl. V. 3452, 3456) Allerhalter, Allumfasser (vgl. V. 3439 - 3441) Pantheismus Gott ohne Namen (vgl. V. 3432, 3457) Erkenntniszweifel Individueller, freier Glaubensbegriff (V. 3462-3465) Natur und Gefühl als religiöse Offenbarungsquelle Offenbarung von sich selbst, eines Ziels- Faust möchte die Offenbarung des Weltverständnisses Für Faust ist Religion nicht so bedeutsam, er hat ein modernes und offenes Religionsverständnis und weicht der direkten Frage von Gretchen aus Misstrauen gegenüber Mephisto Gretchen sieht in Mephisto Hass und Grauen (vgl. V. 3472, 3480), er ist ihr ,,verhasst" (V. 3472) Er ist ein „Schelm" (V. 3481) Sie erkennt, dass Mephisto außerhalb der Gesellschaft steht und keine menschlichen Gefühle aufbauen...

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kann (vgl. V. 3485 – 3490) Für Gretchen ist Mephisto auch der Grund für Fausts Distanz zum Christentum (vgl. V.3468 3475) In Mephistos Gegenwart hat Gretchen das Gefühl, Faust nicht mehr zu lieben und ist unfähig zu Gott zu beten (vgl. V. 3495 – 3499) Faust geht auf keine Debatte mit Gretchen ein, stimmt ihr aber zu (vgl. V. 3484, 3494) Er bezeichnet Gretchen als „Engel“ (vgl. V. 3494) – Als Gegenspieler des Teufels Mephistos reizt Faust Anspielung auf ein Beziehungsmachtspiel: fromme Männer seien folgsamer (vgl. V. 3527) O Faust ist empört (vgl. V. 3528 - 3533), Mephisto lässt dies nicht gelten (vgl. V. 3535) Mephisto erkennt Gretchens Gespür gegenüber sich selbst (vgl. V. 3537 – 3541) Ist an der Liebesnacht interessiert (vgl. V. 3542), was Faust nicht ganz nachvollziehen kann (vgl. V. 3543) Funktion der Szene Die Szene gibt der Gretchentragödie einen neuen Schub O Kontrastierung der Persönlichkeiten Faust fragt nach einer gemeinsamen Liebesnacht (vgl. V. 3504 f.) Gretchen teilt dieses Verlangen (vgl. V. 3505 f.) und ist auch damit einverstanden, ihrer Mutter ein Schlafmittel zu geben, obwohl sie dies für riskant hält (vgl. V. 3515 f.) – erneute Verdeutlichung ihrer Abhängigkeit (vgl. V. 3519 f.) O Faust ist zu Gretchens Enttäuschung kein Christ (vgl. V. 3468) Gretchen glaubt in Fausts Aussagen Ähnlichkeiten zu denen ihres Pfarrers zu erkennen (vgl. V. 3459 – 3461), Fausts Aussagen sind für zu anspruchsvoll O Faust stellt sich über Gretchen: „Puppe, Kind“ (vgl. V. 3418, 3468, 3476) O Machtposition -> führt Gretchens gesellschaftlichen Fall herbe