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Seelenlehre und Höhlengleichnis. Reich der Ideen/Wahrnehmung

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Platon IDEENLEHRE teilt das Reich der Wahrnehmung und das Reich der Ideen Ideen Wiedererinnerung (anamnesis) Vernunft Verstand unvergänglich,unveränderlich -> alles nach einem Muster/Form gebildet, zeitlos -> bestehen in einer Wirklichkeit hinter der Sinneswelt: Reich der Ideen Die Ideenwelt lässt sich nur mit dem Verstand nicht mit den Sinnen erkennen Urbild Mit Ideen können Eigenschaften der sinnlichen Welt erklärt werden Sinneswarhnehmungen Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Weder entstehen Ideen noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu (empeiria) Gegenstande vergänglich, veränderlich -> keine allgemeingültigen Aussagen, können die Welt nur mit unseren Sinnen wahrnehmen Prozess: Fließen Alles was in der Sinneswelt existiert besteht aus vergänglichem Material, welches sich mit der Zeit auflöst Teilhabe (methexis) Abbild Gegenwertigkeit (parosuia) Vergängliche Bilder können an Ideen, deren Abbilder sie sind erinnern. Vollständige Gleichheit nicht existent in Sinneswelt, ein Ideal um sich danach zu richten Während Sokrates sich vor allem mit der Ethik befasste (Tugenden), fragte Platon nach den Dingen an sich. Die Ideen als eigentliche Wirklichkeit sind absolute zeitunabhängige bestehende Urbilder. Da sie nicht dem Entstehen, dem Wandel und dem Vergehen unterliegen, sie sind von göttlicher Qualität. Die Welt existiert objektiv, nur objektive Wahrnehmung möglich. MENSCH ALS ZWEIGETEILTES WESEN - Körper aus vergänglichem Material, der mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist - Seele hingegen unsterblich und befindet sich in der Vernunft -> nicht materiell, kann in die Ideenwelt sehen - Laut Platon: Bevor die Seele in unseren Körper gelangt, existiert diese schon im Reich der Ideen, hat aber beim Eintritt...

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in den Körper die Ideen vergessen -> Wenn wir etwas unvollkommenes sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist -> Sehnsucht (Eros) - Vorgang des Erkennens ist die Wiedererinnerung an das, was Seele in ihrer vorherigen Existenz erfahren hat -> Die meisten Menschen gehen dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt -> Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten nicht als solche. Deshalb hält Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder der ewigen Formen oder Ideen DIALOGPRINZIP: WISSEN WIRD IM GESPRÄCH VON LEHRER UND SCHÜLER DURCH FRAGEN ERLANGT Seelenlehre: (Psyche) Die Seele ist individuell unsterblich und vom Körper unabhängig. Sie existiert sowohl vor, als auch nach dem Leib, der ihr untergeordnet ist. Der Leib ist sowohl Wohnung und Gefäß, als auch ihr Grab und Gefängnis. Erkenntnistheorie: Wissen ist für Platon weder Wahrnehmung" noch richtige Meinung". Jede Erkenntnis, jedes Lernen vollzieht sich nach Platons Ansicht als Wiedererinnerung (Anamnesis) an Ideen, welche die Seele vor ihrem Eintritt in den Körper an einem „überhimmlischen" Ort geschaut hat und an die sie sich daher im Prozess der Erkenntnis erinnert. Dieses Wissen wird durch Dialoge freigesetzt. Wahre Erkenntnis ist Wiedererinnerung. Platon: Leben und Wirken Geboren um 428/27 v.Chr. in Athen und gestorben 348/347v. Chr. ebendort · Stammte aus einer adeligen und reichen Familie Athens - Begegnete Sokrates als junger Mann ·387 v.Chr.: Gründung erster Akademie Verfasste zahlreiche Schriften, etwa 50 davon heute noch bekannt Wichtig bei Platon: Dialogprinzip Ideenlehre Seelenlehre Erkenntnistheorie Höhlengleichnis Hohlengleichnis Platon veranschaulicht in diesem Gleichnis, dass der gewöhnliche Mensch im Alltag wie in einer Höhle lebt Die Dinge, die der Mensch als real wahrnimmt, sind Platons Ideenlehre zufolge in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Seienden. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt, der harte Aufstieg des Höhlenbewohners für den Weg der Seele hinauf bis zur Erkenntnis des tatsächlichen Zentrums des Seins: der Idee des Guten, die im Gleichnis durch die Sonne repräsentiert ist. Es geht im Höhlengleichnis darum, die Denkkraft nicht auf das sinnlich wahrnehmbare der uns unmittelbar umgebenden Welt zu lenken, sondern auf das, was hinter dieser Welt steht, bzw. Auf den ideellen Ursprung dieser Welt. Das Ende des Höhlengleichnisses nimmt Bezug auf das Ende des Sokrates, der von den Athenern wegen Gottlosigkeit und als Verderber der Jugend" zum Tode verurteilt wurde. -> Wahrheit nicht im Bereich der sinnlich erfahrbaren Dinge -> Vergleicht Situation der Menschen mit Sklaven, die von Geburt an gefesselt in einer Höhle liegen und den Kopf nicht wenden können -> Wenn es nun hinter den Gefangenen ein Feuer gäbe und zwischen diesem und den Gefesselten Gegenstände vorbeigetragen würden, die ihre Schatten auf die für die Höhleninsassen einzig sichtbaren Wand werfen, dann müssten diese zwangsläufig die Schatten für die Wirklichkeit halten. Ebenso geht es den Menschen mit der materiellen Welt Sonne natürliche Dinge Schatten natürlicher Dinge Feuer künstliche Gegenstände Schatten künstlicher Gegenstände Gleichnisebene Idee des Guten Ideen mathematische Gegenstände a²+b²=c² Sonne Lebewesen und Gegenstände Bilder Sonnen- und Liniengleichnis

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