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Präferenzutilitarismus - Peter Singer

Präferenzutilitarismus - Peter Singer

 Kritik:
Präferenzutilitarismus
Präferenzen: Wünsche, Interessen, Bevorzugungen, Bedürfnisse einer Person
oder Lebewesens
es werden nicht Fr
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Präferenzutilitarismus - Peter Singer

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alina

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Kritik: Präferenzutilitarismus Präferenzen: Wünsche, Interessen, Bevorzugungen, Bedürfnisse einer Person oder Lebewesens es werden nicht Freude oder Leid betrachtet, sondern eben die Präferenzen die Präferenzen werden alle gleich betrachtet → das Prinzip der gleichen Interessenabwägung Der Begriff "Person” Interessen werden unparteiisch abgewogen zu wählen ist der Handlungsverlauf, der für alle die besten Konsequenzen hat "beste Konsequenz" fördert das Interesse der Betroffenen betroffen sind alle Wesen einer Gattung mit vergleichbaren Interessen Peter Singer hat Mensch mit zwei Begriffen versehen: Spezies und Person Mensch = Mitglied der Spezies Homo Sapiens d.h. Embryo ist Mitglied der Spezies Homo Sapiens (wissenschaftlich nachweisbar) Peter Singer trifft keine Unterscheidung zwischen den Spezies: Mensch ist nicht immer gleich eine Person Person: Selbstbewusstsein, Rationalität, Selbstkontrolle, Sinn für die Zeit, Beziehungsfähigkeit, Kommunikation, Neugier, Bewusstsein über die eigene Nichtexistenz z.B. ein behindertes Neugeborenes, was kein selbstbewusstsein hat, keinen Personenstatus entwickeln kann, nicht autonom ist, keine Interessen hat und kein Zeitbewusstsein hat, ist keine Person und wird beim Präferenzutilitarismus nicht berücksichtigt auch: Ungeborene/Neugeborene, Hirntote, Menschen im Koma alle ungeborenen Menschen wären keine Personen, obwohl sie alle Anlagen besitzen um sich zu einer bewussten Person zu entwickeln Mensch sein ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Veränderungsprozess also ist es sehr schwer abwägbar bzw feststellbar, ob man eine Person ist oder nicht Verabsolutierung der Sicht des Gesunden und Stigmatisierung von Normabweichungen (z.B. Behinderung) man kann das “Person sein” nicht erwerben wenn man nicht von Geburt an als Person...

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betrachtet werden würde, könnte man sich auch gar nicht zu einer entwickeln nur weil man in der Lage ist, zu zeigen, dass man eine Person ist, heißt das nicht, dass man keine ist (z.B. schlafende Menschen, Bewusstlose,...) Erinnerung an Nazi-Ideologie des "unwerten" Leben Präferenz-Utilitarismus Kritik Eine Präferenz ist ein Wunsch, ein Interesse oder eine Bevorzugung von etwas. Im Präferenz-Utilitarismus müssen die Präferenzen/Interessen aller Beteiligten verrechnet werden, wie im ursprünglichen Utilitarismus. Man wägt also wie normal ab, was wichtiger ist, was größere Auswirkungen hat, was schlimmer ist, wer an welcher Stelle weniger ertragen oder verkraften muss usw.. Man könnte dementsprechend eine Freude-Leid- Tabelle aufstehen nur eben mit den Interessen der Beteiligten. (GLEICHE INTERESSENABWÄGUNG, jede Präferenz ist gleich wichtig) Laut Peter Singer ist eine Person sich selbst bewusst, empfindungsfähig, autonom (unabhängig von anderen), besitzt ein Bewusstsein für die Zeit (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft), bildet ein Identitätsbewusstsein über diese Zeit (eine Person kann sich in einem Zeitstrahl sozusagen zuordnen) und hat Interessen/Präferenzen an etwas. Unterschieden wird nochmal in nicht bewusste Wesen (zB Pflanzen, die bei der Interessenabwägung nicht berücksichtigt werden), bewusste Wesen (zB Fisch, die sich schon irgendwo selbst bewusst sind und Interessen haben; die werden berücksichtigt) und noch eine Stufe höher sind die selbstbewussten Wesen. Der wichtigste Punkt hier ist, das Peter Singer keine Unterscheidung zwischen den Spezies trifft. Zum Beispiel sagt er nicht, dass es sich bei selbstbewussten Wesen um den Mensch handelt. Der Mensch ist nicht immer eine Person. Peter Singer urteilt nur nach diesen Kriterien und damit ergibt sich, dass Mensch nicht gleich Person bedeutet. Das heißt für ihn kann ein Menschenaffe mehr Person sein als ein behindertes Neugeborenes, weil er die Kriterien für eine Person erfüllt und das Neugeborene nicht. Das macht die ganze Sache sehr umstritten. Ein behindertes Neugeborenes, was kein selbstbewusstsein hat, keinen Personenstatus entwickeln kann, nicht autonom ist, keine Interessen hat und kein Zeitbewusstsein hat, dann ist dieses menschliche Wesen weniger wert bzw weniger moralisch ethisch zu berücksichtigen als der Menschenaffe. Das kann man auch auf allgemein schwerbehinderte Menschen, Ungeborene/Neugeborene, Hirntote und auch auf Menschen im Koma übertragen. Ihre Interessen werden nicht abgewogen oder nicht mal drüber nachgedacht, nur weil es sich hier um nicht autonome, nicht sich selbstbewusste Menschen (Koma) usw handelt. Als Beispiel: Auf einer Bahnschiene liegt ein Hund und ein schwerbehinderter Mensch. Man hört eine Zug kommen,kann aber nur einen retten. Wen rettet man? Wahrscheinlich würde man sagen, dass man den Menschen rettet, aber laut Peter Singer ist der Mensch keine Person, weil er diese Kriterien nicht erfüllt. Der Hund jedoch schon (bewusstes Wesen). Also würde man laut ihm den Hund retten. Laut Peter Singer wären auch alle ungeborenen Menschen keine Personen, obwohl sie alle Anlagen besitzen um sich zu einer bewussten Person zu entwickeln. Mensch sein ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Veränderungsprozess also ist es sehr schwer abwägbar bzw feststellbar, ob man eine Person ist oder nicht.

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