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Abiturzusammenfassung Erdkunde

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Themen: - Erdkunde Lernzettel Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen: In den Tropen (Vor Hintergrund der weltwirtschaftlichen Prozesse) Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in der gemäßigten Zone und in den Subtropen Im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nachhaltigkeit Bedeutungswandel von Standortfaktoren: Strukturwandel in industriell geprägten Räumen Herausbildung von Wachstumsregionen Modell des Produktlebenszyklus in seiner räumlichen Dimension Stadtentwicklung und Stadtstrukturen: Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstädterungsprozesses Demographischer und sozialer Wandel als Herausforderung für zukunftsorientierte Stadtentwicklung Verlaufsmodell, Gentrifizierung Sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen: Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten Dienstleistungen: Entwicklung von wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickelte Räume Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen Lokalisierung und naturräumliches Potential 0 0 0 0 Tropen z.B. meist dünne Bodenschicht: Nährstoffe gehen schnell verloren Naturkatastrophen und Desertifikation Landwirtschaftliches Potential in den Tropen Im tropischen Regenwald herrscht nahezu jeden Monat ein humides Klima. Hohe Temperaturen und ein nahezu unbegrenztes Wasserangebot schaffen ganzjährig günstige Wachstumsbedingungen. Doch die Böden sind in der Regel wenig fruchtbar, da sie meist aus Rotlehm sind und eine geringe Kationenaustauschkapazität haben, wodurch wichtige Mineralstoffe nur schlecht gespeichert werden können. Zudem werden die nicht gebundenen Mineralstoffe durch die Niederschläge ausgewaschen und sind für die Wurzeln somit nicht mehr erreichbar. 0 Länder, Regionen, Wasserverfügbarkeit Klimazone und Vegetationszone, Höhe Klimatyp (tageszeiten- / jahreszeitenklima): Humid = Niederschlag höher als...

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Verdunstung Arid = Verdunstung höher als Niederschlag Optimal: kein Frost, meist viel Niederschlag Boden möglichst durchlässig und nährstoffreich z.B. Löss Boden, Braunerde, Schwarzerde Landgrabbing 0 0 Kaufverträge großer Flächen an Land in Entwicklungsländern (von ausländischen Privatinvestoren) Erträge werden aus dem Herkunftsland exportiert (zugunsten der Industrieländer = Ausbeutung des Entwicklungslandes) Häufig in rechtlichen Grauzonen Kleinbauerfamilien werden vertrieben; meist keine oder schlecht bezahlte Arbeitsplätze und vom Wohnort vertrieben Bedrohung der örtlichen Ernährungssicherheit Ökologische Folgen: traditionelle Anbauweisen unterbrochen, stattdessen marktorientierende Monokulturen: Pestiziden, Luft und Grundwasser vergiftet, Artenvielfalt bedroht, Versalzung des Bodens Landwirtschaft in den Subtropen + Weniger Importe notwendig Hohe Umweltbelastung, Benötigt viel Wasser (ohnehin schon knapp) Beieinträchtigung der Grundwasserqualität durch Einsatz von Chemikalien Gewächshäuser mit Monokulturen besonders anfällig für Pilze und Bakterien Häufig angebaute Pflanzen Cash crops Baumwolle, Reis, Bananen, Kakao, Kaffee, andere Früchte: brauchen viel Wasser Weizen, Mais, Kartoffeln: wenig Wasser Formen der Landwirtschaft 0 0 1) Family size farming (Industrie-, Schwellenländer) Traditionelle amerikanische Farm Von Familie betrieben Einkommen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit Markt: meist lokal 0 2) Nomadismus (Schwellen- und Entwicklungsländer) Alte Wirtschaftsform Regelmäßige Wanderbewegung ganzer sozialer Gruppen 3) Subsistenzwirtschaft (Schwellen- und Entwicklungsländer) 0 0 0 4) Shifting cultivation (Schwellenländer) Felder werden nur für wenige Jahre intensiv genutzt Verlegung von Anbauflächen und Siedlungen (wenn keine Nährstoffe mehr im Boden sind) Brandrodungswirtschaft 0 5) Intensive Landwirtschaft (Industrieländer) Möglichst hoher Ertrag Anwendung hochentwickelter, anspruchsvoller Agrartechniken / Maschinen / Dünger 6) Agrobusiness (Industrieländer) Komplexes, verzweigtes landwirtschaftliches Produktionssystem (Clusters) Umfasst alles Wirtschaftsbereiche Cluster: von Inputsbeschaffung bis Verarbeitung / Vermarktung 0 0 0 International 7) Ecofarming (Schwellen-, Industrieländer) Möglichst hoher Ernteertrag mit möglichst wenig Fremdmitteleinsatz Boden nachhaltig und schonend genutzt 8) Plantagenwirtschaft (Schwellen-, Entwicklungsländer) Arbeitsintensive/ kapitalintensive Produktionsweise 0 Großbetriebe 0 Produktion für den Eigenbedarf Sicherung des Lebensunterhaltes einer Familie / kleinen Gemeinschaft Im Laufe der Jahre selten geworden: immer mehr cash crops angebaut für höheren Gewinn Lokaler Markt 0 O 0 Meist Monokulturen (cash crops) Monokulturen = Flächen, auf denen ausschließlich einer einzigen Nutzpflanze über mehrere Jahre hinweg angebaut wird; nicht nachhaltig, da Nährstoffe nur einseitig genutzt werden und sich nicht regenerieren können, es kommt zu Boden-erosionen und Schädlingen 9) Bioanbau (Industrieländer) Verzicht auf moderne Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger Beachtet Fruchtfolge (Keine Monokulturen) Bewässerungsmethoden Unterflur- bewässerung - Kapillarbe- wässerung - Hebung des Grundwasser- spiegels - unterflur verlegte Leitungen - Verminderung der Verdunstung - kein Landverlust durch oberirdische Verteilersysteme - geringer Arbeitsaufwand - für flachwurz- elnde Kulturen ungeeignet - Salzanreicher- ungen machen zusätzliche Bewässerung im oberen Bodenbe- reich notwendig - hohe Investiti- onen in Rohrnetz - bei ebenem bis mäßigem Relief - stationär Oberflächen- bewässerung - Überstauverfahren - Feldberegnung - Rieselverfahren - Furcheneinstau Reihen- und Einzelberegnung - geregelter Flächenüberstau durch Flutwasser - Errichtung von Stauanlagen und Verteilungssysteme n - an vielen Standorten von mehr oder weniger ebenen Flächen möglich - bei kleinen Flächen geringer Aufwand - ohne hohen technischen Aufwand möglich - hohe Verdunstungsraten - große natürlich anfallende Wassermengen Beregnung - bei ebenem und steilem Relief - geregelte Wasserverteilung nach Zeit und Menge durch Pumpen, Rohre und Beregner - unabhängig von Oberflächen- beschaffenheit (auch unebenes Gelände) - Mehrzweckbe- regnung (Dünger) - wassersparend - Schutzbe- regnung bei Frost - Beeinträch- tigung durch Wind - umfangreiche technische Ausrüstung und Erfahrung nötig - hoher nötig - z. T. hohe Investitionskosten in Energieverbrauch Stauanlagen - teuer - mehr oder weniger ebene Flächen - stationär und halb-- Subtropen und stationär Tropen, Flusstaloasen Mikro- bewässerung - Punktbe- wässerung - Tröpfchen- bewässerung - Ausbringung geringer Wassermengen um einen Tropfkörper (Schlauch, Düse) - Anpassung an angebaute Kulturpflanze - wassersparendste Methode & geringer Verdunstungsverlust - geringere Betriebskosten als bei Beregnung - zeitgerechte Düngung - hohe Sauberkeit des Wassers (Verstopfungsgefahr ) nötig - technisches Verständnis - Behinderung bei Bearbeitung durch oberirdische Leitungen - in Gebieten, die für Grundwasser- anstauungen geeignet sind Folgen für den Boden Degradation - Desertifikation - Umwandlung des ökologischen Pootentials durch menschliche Eingriffe Verlust charakteristischer Merkmale (z.B. Verlust von Nährstoffen, Entkalkungen ect.) z.B. Erosionen, Austocknungen und Versalzungen Verschwinden des fruchtbaren Oberbodens,beschleunigung des oberflächlichen Ablaufs - Bodenerosionen Endstufe der Bodendegration Totale Zerstörung der ökologischen Leistungsfähigkeit Abtragung von Böden durch Wasser und Wind Ausgelöst durch Abholzung von Wäldern, Zerstörung der Vegetationsdecke ect. Oberste, fruchtbare Bodenschicht wird abgetragen Bodenversalzung Wüstenartige Umweltbedingungen Vegetation verschwindet - - Schadstoffbelastung und Bodenversauerung Durch landwirtschaftliche Abfälle Verminderte Aufnahme von Nährstoffen und Wasser Anreicherung von leichtlöslichen Salzen im Oberboden Durch unsachgemäße Bewässerung Pflanze kann dadurch weniger Wasser aufnehmen, Unfruchtbarkeit der Böden Mineralien bleiben im Boden Bodenversieglung Durch den Einsatz schwerer Maschinen: Durchlässigkeit für Luft und Wasser nimmt ab z.B. durch Asphalt, Straßenpflaster Das wichtigste in Kürze Kleinbäuerliche Landwirtschaft ist ein sehr bedeutender Beschäftigungsfaktor Traditionelle Landwirtschaft besonders gut, wenn verschiedene Früchte in Wechselwirtschaft angebaut werden Kombination aus Cash- und Food Crops garantiert Einkommen und Sicherung der Nahrung für die Familie Arbeitsintensiv; fehlt Geld für Modernisierung Ertragssteigerung dadurch nur über eine Ausweitung der Flächen, Brachzeiten nicht eingehalten: führt zu dauerhaften Ertragsrückgängen (fehlendes know-how) Attraktivität für Investitionen: Konflikt zwischen industrialisierter (weltmarktorientierter) Landwirtschaft und traditioneller Landwirtschaft

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Verdunstung Arid = Verdunstung höher als Niederschlag Optimal: kein Frost, meist viel Niederschlag Boden möglichst durchlässig und nährstoffreich z.B. Löss Boden, Braunerde, Schwarzerde Landgrabbing 0 0 Kaufverträge großer Flächen an Land in Entwicklungsländern (von ausländischen Privatinvestoren) Erträge werden aus dem Herkunftsland exportiert (zugunsten der Industrieländer = Ausbeutung des Entwicklungslandes) Häufig in rechtlichen Grauzonen Kleinbauerfamilien werden vertrieben; meist keine oder schlecht bezahlte Arbeitsplätze und vom Wohnort vertrieben Bedrohung der örtlichen Ernährungssicherheit Ökologische Folgen: traditionelle Anbauweisen unterbrochen, stattdessen marktorientierende Monokulturen: Pestiziden, Luft und Grundwasser vergiftet, Artenvielfalt bedroht, Versalzung des Bodens Landwirtschaft in den Subtropen + Weniger Importe notwendig Hohe Umweltbelastung, Benötigt viel Wasser (ohnehin schon knapp) Beieinträchtigung der Grundwasserqualität durch Einsatz von Chemikalien Gewächshäuser mit Monokulturen besonders anfällig für Pilze und Bakterien Häufig angebaute Pflanzen Cash crops Baumwolle, Reis, Bananen, Kakao, Kaffee, andere Früchte: brauchen viel Wasser Weizen, Mais, Kartoffeln: wenig Wasser Formen der Landwirtschaft 0 0 1) Family size farming (Industrie-, Schwellenländer) Traditionelle amerikanische Farm Von Familie betrieben Einkommen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit Markt: meist lokal 0 2) Nomadismus (Schwellen- und Entwicklungsländer) Alte Wirtschaftsform Regelmäßige Wanderbewegung ganzer sozialer Gruppen 3) Subsistenzwirtschaft (Schwellen- und Entwicklungsländer) 0 0 0 4) Shifting cultivation (Schwellenländer) Felder werden nur für wenige Jahre intensiv genutzt Verlegung von Anbauflächen und Siedlungen (wenn keine Nährstoffe mehr im Boden sind) Brandrodungswirtschaft 0 5) Intensive Landwirtschaft (Industrieländer) Möglichst hoher Ertrag Anwendung hochentwickelter, anspruchsvoller Agrartechniken / Maschinen / Dünger 6) Agrobusiness (Industrieländer) Komplexes, verzweigtes landwirtschaftliches Produktionssystem (Clusters) Umfasst alles Wirtschaftsbereiche Cluster: von Inputsbeschaffung bis Verarbeitung / Vermarktung 0 0 0 International 7) Ecofarming (Schwellen-, Industrieländer) Möglichst hoher Ernteertrag mit möglichst wenig Fremdmitteleinsatz Boden nachhaltig und schonend genutzt 8) Plantagenwirtschaft (Schwellen-, Entwicklungsländer) Arbeitsintensive/ kapitalintensive Produktionsweise 0 Großbetriebe 0 Produktion für den Eigenbedarf Sicherung des Lebensunterhaltes einer Familie / kleinen Gemeinschaft Im Laufe der Jahre selten geworden: immer mehr cash crops angebaut für höheren Gewinn Lokaler Markt 0 O 0 Meist Monokulturen (cash crops) Monokulturen = Flächen, auf denen ausschließlich einer einzigen Nutzpflanze über mehrere Jahre hinweg angebaut wird; nicht nachhaltig, da Nährstoffe nur einseitig genutzt werden und sich nicht regenerieren können, es kommt zu Boden-erosionen und Schädlingen 9) Bioanbau (Industrieländer) Verzicht auf moderne Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger Beachtet Fruchtfolge (Keine Monokulturen) Bewässerungsmethoden Unterflur- bewässerung - Kapillarbe- wässerung - Hebung des Grundwasser- spiegels - unterflur verlegte Leitungen - Verminderung der Verdunstung - kein Landverlust durch oberirdische Verteilersysteme - geringer Arbeitsaufwand - für flachwurz- elnde Kulturen ungeeignet - Salzanreicher- ungen machen zusätzliche Bewässerung im oberen Bodenbe- reich notwendig - hohe Investiti- onen in Rohrnetz - bei ebenem bis mäßigem Relief - stationär Oberflächen- bewässerung - Überstauverfahren - Feldberegnung - Rieselverfahren - Furcheneinstau Reihen- und Einzelberegnung - geregelter Flächenüberstau durch Flutwasser - Errichtung von Stauanlagen und Verteilungssysteme n - an vielen Standorten von mehr oder weniger ebenen Flächen möglich - bei kleinen Flächen geringer Aufwand - ohne hohen technischen Aufwand möglich - hohe Verdunstungsraten - große natürlich anfallende Wassermengen Beregnung - bei ebenem und steilem Relief - geregelte Wasserverteilung nach Zeit und Menge durch Pumpen, Rohre und Beregner - unabhängig von Oberflächen- beschaffenheit (auch unebenes Gelände) - Mehrzweckbe- regnung (Dünger) - wassersparend - Schutzbe- regnung bei Frost - Beeinträch- tigung durch Wind - umfangreiche technische Ausrüstung und Erfahrung nötig - hoher nötig - z. T. hohe Investitionskosten in Energieverbrauch Stauanlagen - teuer - mehr oder weniger ebene Flächen - stationär und halb-- Subtropen und stationär Tropen, Flusstaloasen Mikro- bewässerung - Punktbe- wässerung - Tröpfchen- bewässerung - Ausbringung geringer Wassermengen um einen Tropfkörper (Schlauch, Düse) - Anpassung an angebaute Kulturpflanze - wassersparendste Methode & geringer Verdunstungsverlust - geringere Betriebskosten als bei Beregnung - zeitgerechte Düngung - hohe Sauberkeit des Wassers (Verstopfungsgefahr ) nötig - technisches Verständnis - Behinderung bei Bearbeitung durch oberirdische Leitungen - in Gebieten, die für Grundwasser- anstauungen geeignet sind Folgen für den Boden Degradation - Desertifikation - Umwandlung des ökologischen Pootentials durch menschliche Eingriffe Verlust charakteristischer Merkmale (z.B. Verlust von Nährstoffen, Entkalkungen ect.) z.B. Erosionen, Austocknungen und Versalzungen Verschwinden des fruchtbaren Oberbodens,beschleunigung des oberflächlichen Ablaufs - Bodenerosionen Endstufe der Bodendegration Totale Zerstörung der ökologischen Leistungsfähigkeit Abtragung von Böden durch Wasser und Wind Ausgelöst durch Abholzung von Wäldern, Zerstörung der Vegetationsdecke ect. Oberste, fruchtbare Bodenschicht wird abgetragen Bodenversalzung Wüstenartige Umweltbedingungen Vegetation verschwindet - - Schadstoffbelastung und Bodenversauerung Durch landwirtschaftliche Abfälle Verminderte Aufnahme von Nährstoffen und Wasser Anreicherung von leichtlöslichen Salzen im Oberboden Durch unsachgemäße Bewässerung Pflanze kann dadurch weniger Wasser aufnehmen, Unfruchtbarkeit der Böden Mineralien bleiben im Boden Bodenversieglung Durch den Einsatz schwerer Maschinen: Durchlässigkeit für Luft und Wasser nimmt ab z.B. durch Asphalt, Straßenpflaster Das wichtigste in Kürze Kleinbäuerliche Landwirtschaft ist ein sehr bedeutender Beschäftigungsfaktor Traditionelle Landwirtschaft besonders gut, wenn verschiedene Früchte in Wechselwirtschaft angebaut werden Kombination aus Cash- und Food Crops garantiert Einkommen und Sicherung der Nahrung für die Familie Arbeitsintensiv; fehlt Geld für Modernisierung Ertragssteigerung dadurch nur über eine Ausweitung der Flächen, Brachzeiten nicht eingehalten: führt zu dauerhaften Ertragsrückgängen (fehlendes know-how) Attraktivität für Investitionen: Konflikt zwischen industrialisierter (weltmarktorientierter) Landwirtschaft und traditioneller Landwirtschaft