Beleuchtungszonen und Jahreszeiten
Die Erde wird in fünf Beleuchtungszonen eingeteilt: nördliche und südliche Polarzone, nördliche und südliche Mittelbreiten und die Tropenzone. Diese Zonen werden durch den Äquator (0°), die Wendekreise und die Polarkreise begrenzt.
In den Polarzonen erlebst du extreme Lichtbedingungen mit einem halben Jahr Polartag im Sommer und einem halben Jahr Polarnacht im Winter. Die Mittelbreiten, in denen auch Deutschland liegt, haben im Sommer lange Tage (17h) und kurze Nächte (7h), im Winter ist es umgekehrt. In der Tropenzone ist es das ganze Jahr über gleich mit jeweils 12 Stunden Tag und Nacht.
Die Jahreszeiten entstehen durch die Neigung der Erdachse. Wichtige Daten sind der 21. März (Frühlingsanfang), 21. Juni (Sommeranfang), 23. September (Herbstanfang) und 21. Dezember (Winteranfang). Der Zenitstand (wenn die Sonne senkrecht steht) tritt am Äquator zweimal im Jahr auf, an den Wendekreisen einmal jährlich.
Gut zu wissen: Selbst Orte auf gleicher Breite können unterschiedliche Sonneneinstrahlung haben! Faktoren wie Land-Meer-Verteilung, Meeresströmungen, Höhenlage, Bewölkung und Relief beeinflussen das lokale Klima erheblich.







